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Eine im Auftrag der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (INSM) erstellte Studie des Ökonomen Christoph Kaserer prognostiziert die Kosten des Staates für die Bankenrettung auf mindestens 34,2 Milliarden Euro. Im schlechtesten Fall könnte die Staatskasse mit fast 52 Milliarden Euro belastet werden. Umgerechnet sind dies zwischen 417 und 632 Euro pro Einwohner.
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| Kommentare (0) Redaktion, 30.07.2010 07:59
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Für Aussenstehende war es eine einzigartige Nacht-und Nebel-Aktion, an deren Ende der gewaltige 750 Milliarden Euro-Rettungsschirm stand: der Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs vom 7. auf den 8. Mai. Am Ende präsentierte sich Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy als durchsetzungsstarker Retter des Euro. Wer jedoch tatsächlich die Strippen in welche Richtung zog, wer sich am Ende tatsächlich durchsetzte und wie stark der Druck auf die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) war, hat nun der britische Historiker Peter Ludlow vom anerkannten Brüsseler "Centre for European Policy Studies" rekonstruiert.
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| Kommentare (2) Redaktion, 30.07.2010 07:55
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Angesichts der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt erwartet Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) einen deutlichen Rückgang der Kurzarbeit in deutschen Unternehmen. "Die Zahl der Arbeitslosen könnte demnächst unter drei Millionen rutschen und die Zahl der Kurzarbeiter unter die Marke von 100 000 fallen", sagte Brüderle im Interview mit dem Handelsblatt. Wenn der Trend anhalte, sei mittelfristig eine Arbeitslosenquote von vier Prozent für Deutschland erreichbar, so Brüderle. Das Unterschreiten der Marke von vier Prozent definieren viele Ökonomen als Vollbeschäftigung. Gleichzeitig sieht Brüderle einen Fachkräftemangel auf die deutsche Wirtschaft zukommen. Dieser werde "in den nächsten Jahren zum Schlüsselproblem für den deutschen Arbeitsmarkt", sagte Brüderle.
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| Kommentare (1) Redaktion, 30.07.2010 07:49
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Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, bestätigt die Ansicht von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP), der für den deutschen Arbeitsmarkt einen Zustand der Vollbeschäftigung in Aussicht gestellt hat. Bereits im September könne die Zahl der Arbeitslosen auf unter 3 Millionen sinken und im Oktober weiter fallen. Zudem bestünden gute Chancen, dass im kommenden Jahr die 3 Millionen-Marke im Jahresdurchschnitt unterschritten werde. Damit sei das Ziel der Vollbeschäftigung keineswegs eine Utopie, sagte Zimmermann gegenüber Reuters.
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| Kommentare (0) Redaktion, 30.07.2010 07:52
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Die Zahl der Alleinerziehenden ist auch 2009 weiter angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt berichtet, besteht inzwischen jede fünfte Familie in Deutschland nur noch aus einem Elternteil mit Kindern. 1996 war es noch jede siebte. Damals gab es unter 9,4 Millionen Familien 1,3 Millionen Alleinerziehende. 2009 waren es dann unter 8,4 Millionen Familien 1,6 Millionen Alleinerziehende. In 90 Prozent der alleinerziehenden Familien wird der Nachwuchs von der Mutter betreut. Von diesen Müttern sind wiederum 60 Prozent berufstätig, 40 Prozent in Vollzeit.
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| Kommentare (0) Redaktion, 30.07.2010 07:45
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Die Arbeitslsoenzahlen in deutschland sind im Juli um 39.000 auf jetzt 3,2 Millionen gestiegen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA), die die Zahlen heute in Nürnberg bekannt gab, sprach allerdings nur von einem kleinen Knick. Im Juli steigen die Zahlen tradiditionell, weil sich viele Schüler und fertige Azubis zunächst arbeitslos melden.
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| Kommentare (0) Redaktion FreieWelt.net, 29.07.2010 11:48
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Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe hat die seit 2007 geltenden Beschränkungen für die steuerliche Absetzbarkeit von privaten Arbeitszimmern gekippt. Das Gericht erklärte die derzeitige Praxis, wonach nur Arbeitsräume anerkannt werden, die den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit darstellen, für verfassungswidrig. Viele Betroffenen können nun mit einer Zahlung der Finanzbehörden rechnen.
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| Kommentare (0) Redaktion FreieWelt.net, 29.07.2010 11:35
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Die EU-Kommission will bald sämtliche Überweisungen in Europa auf internationale Kontonummern und Bankleitzahlen umstellen. Im Herbst soll bereits ein konkreter Vorschlag unterbreitet werden, demzufolge auch alle nationalen Nummern ab 2013 nicht mehr gelten sollen. Der Verbraucherschützer und Bankexperte Christian Pauli warnte gegenüber der "Bild", dass viele "mit den neuen Zahlenkolonnen überfordert sein" werden, es drohe ein Chaos bei der Umstellung.
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| Kommentare (2) Redaktion FreieWelt.net, 29.07.2010 10:16
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Deutschland ist nach neuesten Daten des Statistikamts Eurostat Schlußlicht bei den Geburten in Europa. Demnach kamen im vergangenen Jahr bundesweit pro 1.000 Einwohner nur noch 7,9 Kinder zur Welt. 2008 waren es noch 8,3 Kinder gewesen. Damit landet die Bundesrepublik nach Österreich und Portugal mt Abstand auf dem letzten Platz im europäischen Geburtenranking. Deutlich mehr Kinder wurden 2009 in Großbritannien, Frankreich und Irland geboren. Auf der grünen Insel waren es mehr als doppelt so viele pro 1.000 Einwohner als in Deutschland.
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| Kommentare (2) Redaktion, 29.07.2010 07:48
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Ein Gesetzentwurf aus dem Hause von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zur Streichung von Vergünstigungen für energieintensive Betriebe bei den Energiesteuern, löst in der Industrie Verunsicherung und Empörung aus. "Entsetzt und fassungslos" zeigte sich der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). "Unsere Unternehmen stehen im weltweiten Wettbewerb. Einseitige nationale Belastungen schwächen die Wettbewerbsfähigkeit und gefährden die Existenz unserer Unternehmen am Standort Deutschland", sagte BDI-Geschäftsführer Werner Schnappauf dem "Handelsblatt". Der Verband der chemischen Industrie (VCI) warnte das Finanzministerium davor, die Konjunktur abzuwürgen.
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| Kommentare (1) Redaktion, 29.07.2010 07:44
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Spruch des Tages |
"Wem es in dieser Lage um die Wahrheit zu tun ist, der muß den Mut aufbringen nicht einfach zu sein." - Karl Barth |
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