Beiträge des Autor: "Hanniel Strebel"

Hanniel Strebel
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Ich bin glücklich verheiratet mit der tüchtigsten Frau der Welt und Vater von fünf Söhnen, von denen der jüngste eben trocken geworden und der älteste ein Fünftklässler ist. Ich habe an der Fachhochschule Betriebswirtschaft studiert. Seit 14 Jahren arbeite ich in der betrieblichen Erwachsenenbildung und habe mir in verschiedenen Aus- und Weiterbildungen neben dem methodisch-didaktischen Rüstzeug Kompetenzen in Beratung und Organisationsentwicklung angeeignet. Nebenberuflich studierte ich Theologie (MTh, USA), nicht als weltfremde Studierstuben-Disziplin, sondern als Anwendung von Gottes Wort in alle Lebensbereiche. So ringe ich täglich um angemessene Fragen und ehrliche Antworten, sei es in Ehe und Familie, in der Kirche und im Beruf. Eine Auswirkung meiner Forschungen ist die Umsetzung eines Intensiv-Familien-Lebensstils. Wir haben das Bildungsmanagement unserer Söhne selber an die Hand genommen, sprich unser Zuhause ist Dreh- und Angelpunkt unseres gemeinsamen Lernens. 2013 habe mit einer Studie über die Theologie des Lernens bei Herman Bavinck promoviert (PhD, USA). Wenn ich nicht lese oder schreibe, dann liebe ich meiner Familie aus der Bibel und aus dem Leben zu erzählen, mit meiner Frau zu diskutieren, meinen Söhnen vorzulesen, zusammen Umgebung und Menschen zu erkunden, zu schwimmen und im Winter mit den Langlaufskiern unterwegs zu sein.

Nicht zugehört

Ich protokolliere 2014 Konfliktsituationen in der Familie - auch um meine eigene Wahrnehmung zu schärfen. Ich versuche sie kurz, das heisst in 5 - 10 Sätzen, darzustellen. Die Ausgangslage: Ein Sprössling hat sich angewöhnt, mit... [mehr]

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Das Mingle-Dasein: Etwas Halbes, nichts Ganzes

Das Mingle-Dasein ist eine florierende Form der Partnerschaft. “DIE WELT” hat sie hier dokumentiert. Es geht um eine Beziehungsform, die es so in jedem Bekanntenkreis gibt, die viele der Generation um die dreißig wohl selbst... [mehr]

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Die Schlüsselfrage

Das neue Jahr hat begonnen, die gefassten Vorsätze verblassen bereits wieder. Zum Nachfassen empfehle ich eine kurze Meditation über die erste Frage des Heidelberger Katechismus (1563). Was ist dein einziger Trost im Leben und... [mehr]

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Kleines Fitness-ABC für unterwegs

Wie halte ich mich in stressigen Zeiten fit? Hier die Empfehlungen eines sportlichen Laien: Ernährung: Wenn möglich vermeide ich schweres Essen und Süssgetränke. Zwischendurch esse ich Früchte, über Mittag nach Möglichkeit... [mehr]

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Tägliche Zeiten für die Ehe

Im ausgefüllten Tag ist der Austausch mit meiner Frau fester Bestandteil. Ein Frühgebet am Morgen, auch wenn es nur wenige Minuten sind. Ein- bis zweimal frage ich telefonisch zurück, wie es zu Hause läuft. Bei den... [mehr]

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Wenn die Musik verhallt ist

Ich hole meine Frau von einem Konzert ab. Es ist früher Sonntagabend. Die Stadt Zürich präsentiert sich mit der Weihnachtsdekoration, den Lichtern entlang der Bahnhofstrasse und der Beleuchtung der historischen Gebäude... [mehr]

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Weihnachten in der zivilreligiösen Gesellschaft

Dieser Tage erlebte ich mehrmals kurze Zwiegespräche zwischen Berufsleuten. „Und, wie gestaltet ihr die Festtage?“ Dann folgte eine kurze Skizze, die vier Elemente enthielten: „Das ist wichtigste ist für mich Ruhe.“ Dann... [mehr]

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Feiertage = Konflikthöhepunkte

Festtage und Ferien sind Zeiten, in denen der familieninterne Konflikt stets vor der Tür lauert.Was hilft in unserer Familie? Zuerst einmal das Bewusstsein für das Konfliktpotenzial schaffen. Dann: Das Programm... [mehr]

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Unsere Nächsten verletzen uns am stärksten

Bedeutung und Sicherheit suchen wir naturgemäss im Kreis unserer Nächsten. Doch: Gerade diese Nächsten können uns am empfindlichsten enttäuschen und verletzen. Wenn ich ehrlich bin, verhalte ich mich nicht anders. Ich bin... [mehr]

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Fisch und Frosch - Hand in Hand im Konsum

Der Fisch merkt nicht, dass er nass ist. Der Fisch sieht auch nicht den Frosch, der im heißer werdenden Wasser sitzt. Wir sind der Fisch, der Konsum ist das Wasser. Langsam werden wir zu Fröschen. Das ist die Evolution des... [mehr]

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Ein neues Musikstück

Ein neues Klavierstück einzuüben, wird für Eltern und Kinder oft zur Geduldsprobe. Note für Note, Takt für Takt, Linie für Linie muss eingeübt werden. Der Drang ist gross, möglichst schnell mit beiden Händen zu spielen,... [mehr]

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Rückmeldung an die Autorin

Durch das Buch von Annemarie Näf “Eine Kindheit in Zürich” wurden die Kinder mit Familiengeschichte, sozialen und gesellschaftlichen Verhältnissen der Dreissiger Jahre des letzten Jahrhunderts in Berühung gebracht. Die... [mehr]

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Vorfreude für 2014: Lesen!

Trevin Wax hat mir vor zwei Jahren den Anstoss zu einer noch gezielteren Leseplanung gegeben. Es ist möglich, pro Jahr 100 Bücher zu lesen und zu verdauen. Ich freue mich schon jetzt auf die Lesezeiten in 2014! Ich habe mir dabei... [mehr]

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Ich muss meine Kinder nicht glücklich machen

Es ist Einkaufs- und Schenk-Zeit. Die Anbieter überschlagen sich mit Angeboten. Wie selten zuvor ist mir bewusst geworden, wie stark der Wunsch, die eigenen (Luxus-)Bedürfnisse von uns selbst zu stillen,  auf unseren... [mehr]

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Machtumkehr zwischen Eltern und Kindern

Übertrieben? Pessimistisch? Michael Winterhoff wurde vom Tages-Anzeiger interviewt. Er sagt eine Machtumkehr zwischen Eltern und Kindern voraus: Eine Einladung lief unlängst so ab: Die Kinder dominierten, ein Gespräch war... [mehr]

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Mit Frust umgehen lernen

Frust entsteht durch enttäuschte Erwartungen. Das kommt im Leben von Eltern und Kindern immer wieder vor. Das bedeutet: Mein Kind lernt indirekt mit, wie ich mit Enttäuschungen umgehe. Anstatt zum Kind auf Distanz zu gehen, habe... [mehr]

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Fragen an den Ehepartner

Das Jahr nähert sich seinem Ende. Anstatt Vorsätze am Altjahrsabend zu fassen oder zu verwerfen: Wie wäre es mit einigen gezielten Fragen an den Ehepartner? Allerdings - so meine Erfahrung - dürfen Sie eine ehrliche Antwort nicht... [mehr]

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Zur Beziehung von Glaube und Wissenschaft

Trennen Sie Wissenschaft und Glaube fein säuberlich? Diese Trennung gehört zur "säkularen Zivilreligion" unserer Breitengrade. Abraham Kuyper (1837-1920), Gründer der Freien Universität Amsterdam und niederländischer Premier von... [mehr]

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Wenn Männer nicht erwachsen werden

Kennen Sie solche Beschreibungen? Nina Pauer (* 1981) schrieb über junge Männer. Heute tragen die jungen Männer Bärte und spielen Gitarre. Sie sind lieb, melancholisch und sehr mit sich selbst beschäftigt. Für die Frauen wird... [mehr]

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Wie kommst du nur zum Lesen?

Die meisten Menschen, die ich kenne, lesen ein Buch von vorne nach hinten durch. „Wie gehst du an Bücher heran?“ So werde ich immer wieder gefragt. Hier sind einige Tipps: Ich lese regelmässig (täglich). Anstatt die Lektüre... [mehr]

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Was hat Lernen mit Sünde zu tun?

Schon die Fragestellung liess manchen Gesprächspartner verwundert oder kopfschüttelnd stehen bleiben. Was um alles in der Welt haben die beiden Themen miteinander zu tun? Ich habe mich in einer längeren Arbeit mit dem... [mehr]

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Fester Halt und selbständige Schritte

Elisabeth Müller, Schweizer Autorin aus dem Emmental, schreibt in ihrer Autobiographie “Türen gehen auf” (Gute Schriften: Bern 1958, 21-22): Mir ist ganz besonders noch eine Bäuerin im Sinn, die sich mir mit ihrem ganzen Wesen... [mehr]

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Sieben Lektionen aus meinem Alltag als Vater

Hier sind sieben Lektionen aus meinem Vater-Alltag. Behalte das Szepter in der Hand. Wer liegt morgens nicht noch gerne einige Minuten länger auf dem Ohr? Oder liest den Abschnitt noch fertig? Oder hängt noch ein weiteres... [mehr]

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Rebelliere gegen zu niedrige Erwartungen!

Meine Frau, eine Pädagogin mit Herz und Seele und besonderem Interesse für Lernprozesse mit Jungs (wir haben ja selber fünf davon), kommt auf der Strasse ab und zu ins Gespräch mit Heranwachsenden. So geschehen im Bus. Ein... [mehr]

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Schönes rundes Brot

Alexander Solschenizyn berichtet in “Archipel Gulag” über Erinnerungen, von denen Gefangene leben. Eigentlich galt unter den Häftlingen das ungeschriebene Gesetz, sich nicht über Nahrungsmittel bzw. Mahlzeiten zu unterhalten. Zu... [mehr]

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Ein Lob auf die Ehe

Was für eine Beschreibung von Kirchenvater Tertullian über seine Ehe: Woher soll ich die Kräfte nehmen, um das Glück  einer Ehe zu schildern, welche vor der Kirche eingegangen, durch die  Darbringung bestätigt, mit dem Segen ... [mehr]

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In der eigenen Not anderen beistehen

Die Bomben sind niedergegangen, ein Teil des Gefängnisses brennt. Ein heilloses Durcheinander herrscht. Es muss aufgeräumt und geordnet werden. Was tat Dietrich Bonhoeffer, prominenter Häftling in Berlin-Tegel in solchen... [mehr]

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Unterschreiben, bitte!

Meine Gute-Nacht-Lekture zur Zeit ist keine “Wohlfühl-Wärme”-Kost. Denn ich lese Alexander Solschenizyns “Archipel Gulag”. (Nicht für schwache Nerven ist zum Beispiel eine detaillierte Beschreibung von 25 leichten... [mehr]

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Müssen wir heute wieder das spielen, was wir wollen?

Kinder, die sich selbst überlassen sind, sind nicht emanzipiert, sondern überfordert. Was seiner allzu vorzeitigen emanzipierten Selbständigkeit dienen sollte, ist in Wirklichkeit eine Überforderung. Ihm werden Entscheidungen... [mehr]

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Sich ins Schema "Man" einpassen lassen

Romano Guardini (1885-1968), katholischer Religionsphilosoph, schrieb ein ausgezeichnetes kleines Buch “Die Lebensalter: Ihre ethische und pädagogische Bedeutung“. Über das Lebensalter “Der junge Mensch” schreibt er: So besteht... [mehr]

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