Türken in Deutschland: Erdogans 5. Kolonne? | Freie-Welt-Wochen-Revue

Liebe Leser! Wem gilt die Loyalität der meisten in Deutschland lebenden Türken? Ist die doppelte Staatsbürgerschaft eine gute Idee, wenn viele Deutsch-Türken Erdogan huldigen und sich der Türkei mehr verbunden fühlen als Deutschland?

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Mit ihrer dem türkischen Alleinherrscher Erdogan geltenden Huldigung haben die Fußballspieler Özil und Gündogan sich selbst einen schlechten Dienst erwiesen. Sie haben die alte Frage wiederbelebt: »Wem gilt die Loyalität der in Deutschland lebenden Türken?«. Ist die doppelte Staatsbürgerschaft eine gute Idee?


Vielleicht ist die doppelte Staatsbürgerschaft für türkische Migranten auch nur die erste Vorstufe für etwas Größeres. Denn die Türkei will nach wie vor der EU beitreten. Zwar sind die Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Unabhängigkeit der Justiz in der Türkei fern aller europäischen Standards. Dennoch beharrt die Türkei trotzig darauf, in fünf Jahren Mitglied der EU zu werden: »Türkei will in fünf Jahren EU-Mitglied sein«. Dann dürfen Millionen Türken frei reisen und ihren Wohnsitz in der EU beliebig wählen. Die heutige Türkei hat mit einer Bevölkerung von rund 80 Millionen fast so viel Einwohner wie Deutschland. Sie würde entsprechend viele Sitze im EU-Parlament bekommen. Die Reisefreiheit und freie Wohnsitzwahl würde dazu führen, dass mehr Türken in andere EU-Länder ziehen. Das Gesicht Europas würde sich massiv wandeln.

 

Neuigkeiten gibt es von der GEZ: Millionen Menschen hoffen, dass endlich eine Änderung herbeigeführt wird. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe prüft aktuell die Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags: »Verfassungsgericht prüft Rechtmäßigkeit des GEZ-Zwangsbeitrags« Kommt das ersehnte Ende der GEZ-Zwangsgebühr? Immerhin ist der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk der teuerste der ganzen Welt. Im Zeitalter des Internets ist das nicht zeitgemäß.

 

 

 

Wir laden Sie herzlich ein, an der aktuellen Umfrage teilzunehmen: »Hat Merkel mit ihren Alleingängen bei der Eurorettung und Grenzöffnung die internationale Ordnung mit Füßen getreten?«

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Mit herzlichen Grüßen aus Berlin,

Ihr

Sven von Storch

Herausgeber der Freien Welt

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: R. Avis

@Redaktion: meiner Wahrnehmung nach haben 50% der Leute, die sich im öffentlichen Raum Deutschlands herumtreiben, Migrationshintergrund. Aber die Rentner, die zuhause vor der Glotze sitzen und nur in Ausnahmefällen das Haus verlassen, bekommen das gar nicht mit. Denn im Fernsehen werden nur Filme und Serien gezeigt, wo ein paar super integrierte ausländische Fachkräfte etwas Exotik hereinbringen, aber sonst ist noch alles wie vor der Jahrtausendwende.
Nur deshalb wählen diejenigen, für die das Internet "terra incognita" (Neuland) ist, weiter Merkel.

Gravatar: Britta

@ Liebe Redaktion

Ich hatte mich auch über diese Zahl gewundert.
Aber 2.9 Millionen kann ich auch nicht glauben.
Hieß es bereits vor Jahren, dass alleine in NRW,
wo ich herkomme ca. 4 Millionen Türken leben.

Ich glaube, niemand weiß es genau. Oder niemand will
es wissen.

Gravatar: Britta

Laut Sat1 sollen alleine in Deutschland mehr als
12 Millionen Türken leben.
Das ist mehr als 12 Millionen zuviel.

[ Anm. d. Redaktion: Es sind aber nur 2,9 Millionen Türken und Türkischstämmige in Deutschland. Vielleicht bezog sich ihre Zahl auf etwas anderes]

Gravatar: Gerstenmeyer

Eines muß man Erdogan lassen: er hat sein Volk im Griff. Linke Pöbler und Nestbeschmutzer haben nichts mehr zu sagen. Der Kommunistischen PKK hat er das Rückgrat gebrochen. Die Linke Presse hat er clever ausgeschaltet: er hat sie einfach von hinten rum aufgekauft. Die Schmierfinken sitzen jetzt im Knast.
Ich wünschte mir, wir hätten in Deutschland einen patriotischen Staatschef, der so erfolgreich und so rigoros durchgreift.
Deutschland muß wieder lernen, mit EINER Stimme zu sprechen.

Gravatar: Old Shatterhand

Auszug aus T-Online Arikel von heute , 21.05.2018
Die Türkei dringt rund fünf Wochen vor den geplanten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen auf Wahlkampfauftritte in Deutschland. "Es ist die Pflicht türkischer Politiker, in Deutschland aufzutreten und ihre Landsleute über die politischen Ziele der Parteien zu informieren", sagte der türkische Vize-Regierungschef Recep Akdag der Zeitung "Welt".

Was bildet dieser Kümmeltürke sich denn ein? Was hat der uns denn hier Vorschriften zu machen oder gar seine Wahlkämpfe zu absolvieren? Auf Druck der USA (Kalkül des kalten Krieges um Raketen gegen Moskau in der Türkei zu stationieren) und aus reiner Barmherzigkeit, haben wir damals halb Anatolien hier als Gastarbeiter aufgenommen. Gebraucht haben wir die zu dem Zeitpunkt nicht mehr und brauchen die auch bis heute nicht. Wenn die also sagen, sie wollten „Ihren Präsidenten“ wählen, dann bitte schön die Koffer gepackt und ab über den Bosporus zurück nach Asien ins Land ihrer Träume.
Deutsch für Türken Lektion 1

https://www.youtube.com/watch?v=dY6fZNPSMFE

Man sollte diesem Erdowahn unmissverständlich klar machen, dass Deutschland unser Land ist und wir entgegen unserer behämmerten Regierung bestimmen wollen, wer hier als Gast reinkommt und damit allein unsere Regeln zu befolgen hat. Fremde Wahlkämpfe für fremde Despoten gehören nicht dazu.

Gravatar: Tacheles

Ob mit oder ohne Erdowhan, die Türken passen nicht zu
uns.

Gravatar: Joachim Datko

Schon Helmut Kohl hatte die von einer starken türkischen Parallelgesellschaft ausgehenden Gefahren erkannt.

„Deutschland habe kein Problem mit den Portugiesen, den Italienern, selbst den Südostasiaten, weil diese Gemeinschaften sich gut integrierten“, so zitiert Thatchers Privatsekretär Coles den Kanzler. „Aber die Türken kämen aus einer sehr andersartigen Kultur.“

Siehe: https://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/auslaender-in-deutschland-kohls-tuerken-raus-plaene-trafen-einen-nerv-der-deutschen/8596018.html

Joachim Datko - Ingenieur, Physiker

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