Coronavirus und andere Krankheitsausbrüche

Immer wieder China: Warum?

Die Genese des neuen Virus ist typisch für China. Immer wieder ist das Land der Ursprungsort gefährlicher Pandemien. Wer das Land kennt, weiß sofort, woran das liegt. Ein Gang über die Fleisch- und Fischmärkte öffnet die Augen.

Foto: Whoisgalt / CC BY-SA
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In den Jahren 1958/59 rollte eine Grippewelle über den Globus, die bis zu zwei Millionen Todesopfer forderte. Ihr Ursprung lang in der Volksrepublik China. Sie wurde »Asiatische Grippe« genannt.

Ursache war ein neuartiger Virus, nämlich »A/Singapore/1/57 (H2N2)«, der aus einer Kombination von einem Grippevirus mit einem Geflügelpestvirus entstand. Man spricht von »Antigenshift« oder »Reassortierung«. Das ist ein Prozess, bei dem ähnliche Virustypen genetische Informationen »austauschen« und »vermischen«. Dadurch entstehen neue Virustypen oder Virussubtypen.  

1968/70 wurde die Welt von einer neuen Pandemie heimgesucht. Wieder wird der Ursprung in China vermutet. Ursache war die Virusvariante »A/Hong Kong/1/1968 H3N2«. Man sprach damals von der »Hongkong-Grippe«. Mehr als eine Million Menschen fielen dieser Pandemie tödlich zum Opfer. In Deutschland gab es rund 30.000 Todesfälle.  

Auch bei der Hongkong-Grippe war eine Kombination von Geflügelpest-Viren mit Influenzaviren die Ursache für die Entstehung des neuen, für den Menschen gefährlichen Subtyps.

In den Jahren 2002/03 fürchtete sich die Welt vor der SARS-Epidemie. Auch sie begann in China. Damals wurden weltweit 8096 Infizierte registriert. 774 starben daran. Das ist eine Letalitätsrate von 9,6 Prozent. Diese Pandemie konnte durch weltweite Notfallmaßnahmen schnell in Grenzen gehalten werden.

Bei der SARS-Epidemie handelte es sich nicht um Influenza-Viren, sondern um Coronaviren. Die Genese des Virus war die Gleiche. Es war wieder eine »Vermischung« von Geninformationen, die zu einem neuen Subtypus des Virus führten. Als Ursprungsort wurden die Fleischmärkte ausgemacht, bei denen die Menschen mit exotischen Tieren teils auf engstem Raum unter unhygienischen Bedingungen zusammen sind.

Nun fürchtet sich die Welt vor dem neuen Coronavirus 2019-nCoV bzw. SARS-CoV-2, das die Lungenkrankheit COVID-19 auslöst. Wieder ist China das Ursprungsland. Und wieder ist ein Fleischmarkt der Ort, an dem das Virus ausgebrochen sein soll. Diesmal in Wuhan, der Hauptstadt der Provinz Hubei.

Bei 2019-nCoV bzw. SARS-CoV-2 ist ebenfalls eine Genvermischung Schuld, die zur Entstehung des Virus geführt hat. Die Nähe von Mensch und Tier sowie die tägliche Verarbeitung von Fleisch unter unhygienischen Umständen, hat abermals einen neuen Krankheitserreger erzeugt und um die Welt geschickt.

Warum immer wieder China? Warum entstehen diese Virusinfektionskrankheiten immer auf ähnlichem Wege?

Jeder, der in China war, das Land bereist oder dort längere Zeit gelebt hat, weiß, wie es dort auf den Fleisch- und Fischmärkten aussieht. Man findet sie im Süden, Osten, Westen und Norden des Landes, auf dem Lande und in den großen Städten: Märkte, auf denen die verschiedensten lebenden Tiere und Fleischsorten angeboten werden.

Die Angebot sprengt für Europäer jede Vorstellungskraft. Es gibt dort praktisch kein Tier, das nicht zum Schlachten und Verzehr angeboten wird. Hunde, Fledermäuse, Schlangen und andere Exoten eingeschlossen. Mensch und Tier sind dort dicht beieinander. Viele Tiere hausen verwahrlost in den Käfigen, verfilzt, verlaust und ein Hort aller erdenklichen Viren und Bakterien.

Die unhygienischen Zustände sind meistens jenseits dessen, was in Europa erlaubt wäre. Das Fleisch liegt auf dem Ladentisch, und zwar so, dass die Kunden es mit ihren Händen anfassen können, um es auf seine Konsistenz zu prüfen. Ja: Die Chinesen nehmen das Fleisch in die Hand, begutachten es und legen es bei Missfallen wieder zurück.

Auf den Fleischmärkten wandern schmutzige Geldscheine und infiziertes Fleisch zwischen ungewaschenen Händen hin und her, tagein, tagaus. Auf den Toiletten vieler Märkte gibt es weder Klopapier noch Seife. Es ist ein Karussell der Viren und Bakterien. Meistens geht es gut. Denn die Menschen dort scheinen ein trainiertes Immunsystem zu besitzen.

Doch die Nähe zwischen Mensch und Tier und die unhygienischen Zustände auf den Märkten sind ein potentieller Herd der Virusveränderungen. Immer springen neue Krankheitserreger auf den Menschen über.

Das neue Coronavirus ist typisch für China. Es war vorauszusehen. Und es wird nicht die letzte gefährliche virale Infektionskrankheit sein, die von dort um die Welt geht.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Genervt

Ich frage mich, warum die anderen Länder, nach dem schon das vermehrte Mal ein erschreckender Virus aus China um die Welt geht, nicht der chinesischen Regierung diese unhygienischen Zustände und/ oder diese widerlichen Tiermärkte verbieten. Alle übrigen Länder, Großbetriebe, Kleinbetriebe, Familienbetriebe, einzelne Selbstständige und nicht zuletzt die Regierungen, die nun finanziell unter die Arme greifen, müssen nun dafür büßen, dass die Chinesen solche Schweine sind! Eigentlich müsste China finanziell für alle aufkommen!!! Ich bin einfach so wütend! Leute habt ihr mal diese Fledermaussuppe gegoogelt?! Sowas Widerliches und vorallem ist an den Vierchern noch nicht mal was dran, was man essen könnte!!

Gravatar: Armin

Für mich ist die ganze Diskussion, wer den Schuldbolzen trägt müßig.
Die Marktwirtschaften bedienen sich dem Kommunismus und dieser bedient, letztlich aus den gleichen Ursachen an Gier, sein Gegenpol.
Die einen sagen der Kommunismus sei schuld mit seiner Totalität, die anderen die Marktwirtschaft sei schuld mit seiner Minderheitengier. Eine in diesen konkurrierenden Systemen Scheinweisheit schien dann zu sein die Soziale-Markwirtschaft.
Alle diese Systeme sind letztlich die Produkte von antichristlichen Theorien freimaurerischen Freidenkertum, Versuche ohne Gott einen Weg zu suggerieren den Menschen zu paradiesischen Zuständen zu verhelfen.
Der Kommunismus vergemeinschaftet das Streben des persönliche handeln, als ein Diktat an Herrschaft über dessen Gewinne dieses zu verteilen. Dabei ist der Druck an Vergemeinschaftung so ausgeprägt, dass die individuelle Verantwortung üben einem System überlassen wird, welches von seinen Dynamikdefiziten von A nach B nach C umlagert und letztlich sich fokussiert an einzelnen Agitatoren welche dieses Lebenswegmodell beherrschen sollen.
Das Marktwirtschaft Prinzip hat praktisch dieses Diktat auf die einzelnen Persönlichkeiten, einem kaufmännischen Diktat, überlassen.
Beide Wirtschaften sind atheistisch feminisierte gesellschaftliche Systeme und bleibe letztlich antichristliche Verkörperungen an gottlosen alternativen Lebenshaltungen für eine Gesellschaft.
Einmal die Gier von der Gesellschaft zu verwalten und einmal diese auf Fragmente einer Gesellschaft verteilt.

Nun wird jeder aufmerksame Leser sagen, ja, aber wir leben ja in einer Sozialen-Marktwirtschaft; ja eben. Einer Mischung aus dem Widerstreit der kommunistischen und kaufmännischen Marktwirtschaft.
Die Hybris des losgelösten Gottfernen Menschen ist, statt eine „Väterlichkeit“ eine „Mütterlichkeit“ , hurend gegen die Wahrheit zu dominieren. Dieses Streben ist bei den „Freien“ eben von Gott sich meinen befreien zu müssen, dass das Streben zum Willen des väterlichen lebendigen Gotts ersetzt wird selbst sich zu erheben zum Gott.
Der feminine Sündenfall versucht statt sich in die Herrschaft Gottes zu begeben, sich selbst zur Väterlichkeit, einen femininen Vaterersatz in Person aller Einzelnen, zu erheben.

Nunja, es steht ja längst geschrieben, wer lesen kann und bereit ist dies auch zu tun, ist da „geschenkt“ klar im Vorteil beide Stigmata an Täuschung zu erkennen.
Laßt Euch nicht verführen!

Gravatar: Doris Mahlberg

Ein Nachbar von mir mußte über 20 Jahre lang regelmäßig beruflich nach China für einen Zeitraum von ca. 3 bis 4 Wochen. Jedesmal wenn er zurück kam, war er krank. Er litt unter Bauchkrämpfen- und Schmerzen, Durchfall und hohem Blutdruck. Das alles besserte sich, sobald er wieder 1 bis 2 Wochen zu Hause war. Bis zum nächsten China-Aufenthalt. Inzwischen ist er leider verstorben.

Er hat uns so manches über China erzählt und mein Mann und ich waren uns einig : Da wollen wir NIEMALS hin ! Ich glaube @Michael41 sieht das ganz richtig. Es ist der verdammte Kommunismus, der solche üblen Zustände schafft, wie im o.a. Artikel beschrieben. Der Arzt, der in China den Corona-Virus entdeckte, wurde sofort zum Schweigen gebracht, sogar inhaftiert, damit er den Mund hält. Danach erkrankte er an dem Virus und verstarb. Naja, wer weiß was da geschehen ist ..............

Gravatar: Michael41

Das ganze klingt sehr wahr aber eine Sache ist noch wichtiger der Kommunismus, China unterdrückt jeglichen freien Journalismus, über das Land darf nur das geschrieben werden was die kommunistischen Herren erlauben, daher gibt es keine Opposition d.h. alles wird unterdrückt das ist der wahre Virus in diesem Land es ist dieser Verdammte Kommunismus, inzwischen breitet sich der ja auch bei uns langsam aus zumindest der SED Kommunismus, es wird Zeit das damit Schluß ist, wehret den Anfängen.

Gravatar: Andreas Schulz

Chinesen wollen beim Einkauf alles selbst aussuchen und auch anfassen. Abgepackte Waren, sei es Fleisch, Fisch oder auch Reis, wird alles selbst ausgesucht, mit den Händen, und natürlich auch abgeschnuppert. Dazu kommt noch, dass alles verzehrt wird, was kreuscht und feucht. Gockelt mal z.B.Fledermaussuppe,da hebt es einen Mitteleuropäer aus dem Sitz, nur vom bloßen Anblick.

Gravatar: Rita Kubier

China ist ein Schmuddelland! Unhygienisch, wie man es sich kaum schlimmer vorstellen kann, sobald man ein paar Meter abbiegt von den Touristenzentren, den Vorzeigestraßen und Vorzeigeeinrichtungen. Wer einmal einen Blick in die Küchen von ganz normalen Restaurants wirft, glaubt, in einem anderen Zeitalter gelandet zu sein, in dem man auf Hygiene keinen Wert legte bzw. von Hygiene und seiner Bedeutung nichts wusste. Die Menschen spucken auf den Straßen herum, dass es einen nur so ekelt. Die Ärmsten leben am Rande der Städte in Höhlen ohne jegliche sanitäre Einrichtungen. Entsprechend stinkt es z. B. an Flussufern.
An von Straßenverkäufern zubereiteten "Essbarem" kann sich jeder Nicht-Chinese die heftigste Lebensmittelvergiftung einhandeln.
Wer jemals nur einen kleinen Einblick in diese chinesischen Lebensbedingungen hatte, den verwundert es keineswegs, warum China immer mal wieder DAS Land ist, woher Krankheitserreger kommen. Und da der Menschenaustausch zum jetzigen Leben auf diesem Planeten gehört, gehört auch die Verbreitung von Krankheitserreger bzw. Infektionen und Krankheiten dazu. Und je mehr und intensiver der Menschenaustausch stattfindet, umso mehr wird die Menschheit mit Infektionen zu kämpfen haben, gegen die es weder wirksame Medikamente (Antibiotika) noch Vorbeugemaßnahmen (Impfungen) gibt und auch nicht geben wird.

Gravatar: Zeitzeuge

@ Tacheles
Nein, sie sind alle neidisch auf Deutschland, das "reichste" Land der Erde, und wollten daher das Coronavirus im wirtschaftlich so "schwachen" China auf alle Fälle ausbreiten, bevor es nach Deutschland kommt, in die EU und andere Länder. (Ironie)

Deutschland - das Ballungszentrum der Massenverblödung schreibt Geschichte und die Welt staunt und wundert sich darüber.

In Deutschland gibt es sehr viele Verblödungsorgansationen, die sogar gefördert werden und sogar von der hiesigen Regierung, an der Spitze die machtbesessene Göttliche, die desorientiert alle gemeinsam, bis auf die Afd, sich vereint haben, vor sich her dümpeln und nichts mehr im Griff haben - aber weiterhin an der Macht unbedingt bleiben wollen, auch wenn sie sich zu einer Art Patchworkfamilie zusammen stückeln müssen, das alles keinen Sinn und Nutzen für das Volk hat was sie tun und reden und dem Volk nur schadet - tagtäglich Hiobsbotschaften und es geht dem Volk seit Jahren zunehmend schlechter - aber diese Regierung ist von sich selber überzeugt in ihrer eigenen Welt.

Gravatar: Tacheles

Neidisch auf China? Ha, ha, das ist aber Satire.

Gravatar: Hans von Atzigen

Das bei den Chinesen praktisch alles was sich bewegt
auch zur Ernährung genutzt wird, hat seinen Grund.
China lebt seit Jahrhunderten in einem Zustand des
faktisch permanenten Übervölkerungszustandes.
Logo das verursachte ständig wiederkehrende Hungerkatstrophen.Naheliegend wer Hungert der vertilgt
eben alles, buchstäblich alles.Dann verwandelt sich das verhalten im verlauf von Jahrhunderten in ,,Kulturgut,, und gewohnheit. Darin liegt auch der Grund, warum die Chinesen eher Kleinwüchsig sind. In den 1860 iger Jahren fegte eine der bis dato verheerendsten Hungerkatstrophen durch Zentralchina, geschätzte 30 Millionen Hungertote, die ganze Region soll kahl
gewesen sein, hmmm Ungezifer, Gras und Laubfrei.
Das mit der Hygiene ist sicher richtig, jedoch nur
ein Teil der Problematik.Da gibt es für die Zukunft noch
mehr an Kandidaten die als ,,Viren-Mutationslabore,, in Erscheinung treten werden.So Kandidaten gibt es innzwischen rund um den Planeten mehr als genug.
Das hat, hatte seinen Grund warum der Chinesische Staat rund 30 Jahre seine rigiede Bevölkerungspolitik
gefahren hat. Die kennen eben die Elende Chinesische
Geschichte deutlich besser, als gewisse Klugscheisser
im Westen, die das kritisiert haben.Na ja an der Europäischen Südgrenze braut sich in Sache Bevölkerungspoblematik auch etwas zusammen,die ersten Auswirkungen sind bereits heute
deutlich sichtbar.
Was soll es, die einen können und wollen das eine und andere schnallen ,andere können, wollen, und werden
es wohl nie.

Gravatar: Werner

Immer wieder Merkel. Immer wieder schickt sie Steuergelder als Entwicklungshilfe nach China.

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