Deutsche Medien mit ganz eigener Bewertung

Trumps erste Rede als US-Präsident vor dem Kongress

Donald Trump hat seine erste Rede als US-Präsident vor dem Kongress gehalten. Während internationale Medien von einer guten und aufschlussreichen Rede berichten, werten deutsche Medien die Rede wieder einmal auf ihre eigene Art.

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Trumps Rede im Video hier: U.S. President Donald Trump full speech to Congress

Deutsche Mainstreammedien, wie unter anderem die »Tagesschau«, werfen Trump vor, in seiner Rede keine Details bekannt gegeben zu haben. Er habe zwar große Investitionen in die Infrastruktur angekündigt und wolle das Gesundheitssystem überarbeiten, doch Einzelheiten blieb er angeblich schuldig. Auch bei der Steuerpolitik, so der Vorwurf, blieben Fragen offen. Seine Aussagen zur Wirtschaftspolitik seien nicht deutlich genug, heißt es weiter. 

Das »manager-magazin« titelt, dass Trumps Rede die Anleger und Investoren enttäuscht haben soll. Das Wirtschaftsprogramm des Präsidenten bliebe »weiter im Nebel«. Als Indikatoren diente der kurzzeitige Kursverlust des US-Dollars sowohl zum Yen wie auch zum Euro. Dass diese minimal waren (112.80 Yen/$ nach der Rede zu 113.13 Yen/$ vor der Rede) respektive schon nach kurzer Zeit wieder aufgefangen wurden, wie beim Euro, wird lediglich in einem Nebensatz des Berichtet erwähnt.

Wie »verunsichert« deutsche Investoren und Anleger sind, lässt sich leicht am DAX, dem Leitindex der deutschen Börse, ablesen. Der sprang vom Schlusskurs gestern (11.834,41 Punkte) heute bis 09.30 Uhr auf 11.967,78 Punkte. Das entspricht einem Anstieg von 1,13 Prozent innerhalb der ersten halben Stunde.

Sehr aufschlussreich ist dabei auch, dass Trump wegen angeblicher fehlender Details wieder einmal Schelte der deutschen Medien erhält. Der selbsternannte »beste Kandidat« und Heilsbringer der SPD, Martin Schulz, bleibt in seinen Ausführungen wesentlich unklarer, ausweichender, nebulöser. Doch in deutschen Medien wird er nach wie vor als »Messias« gehandelt.

Es stünde den entsprechenden Medien gut zu Gesicht, bei beiden Politikern ähnliche Maßstäbe anzulegen, wenn sie sich nicht endgültig unglaubwürdig machen wollen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Lothar Hannappel

Es sind wohl postfaktisch, alos gefühlt deutsche Medien, die auf ihre eigene Art bewerten. Ob Springer, FAZ oder Welt. Kontroliert und gesteuert aus den USA sind es wohl nicht wriklich deutsche Medien.

Gravatar: Britta

Diese Rede von Präsident Donald Trump
war das beste was ich je von einem Politiker
gehört habe.

Und - für einen Mann seines Alters hat er eine
schöne Frisur.
Eine gepflegte Erscheinung im Gegensatz zum
ungepflegten Schulz.
Nur kein Neid - an die Männer ohne oder wenig
Haar.

Gravatar: Hans Meier

Ich lach mich schlapp.
Da reiten die Debilen gemeinsam „gegen den potenten alte weißen Mann“, mit der schönen jüngeren Frau und den zwei Generationen von eigenen Kindern.
Und die mögen ihn auch noch, haben ein herzliches Verhältnis zu ihrem Vater.
„Das zerreißt doch förmlich unsere Fuchteln“, die sich nur mit ihren Lustknaben was wursteln.
Die sind doch jetzt alle so was von sauer, erstens sind sie in abhängiger Stellung in Agenturen hängen geblieben.
Zweitens haben sie doch nur Diplomschwätzerei studiert und blicken hinten & vorne absolut nicht durch, denn „denen fehlt doch jeder attraktive Teil der IQ-Skala“ und damit alles was mit Humor, mit Selbstkritik und letztlich mit Verstand zu tun hat, denn sie sind reine „Emotions-Fuchteln“ die eher dazu neigen, hedonistische Schwergewichte vom vielen Fressen & Saufen, u. a. Kiffen zu werden, also so Monster der Lustschweine-Kategorie-XLL, denen jede Disziplin fehlt.

Gravatar: Stephan Achner

Typisch für die deutschen Mainstream-Medien: Der am 20.01.2017 vereidigte US-Präsident Donald Trump trägt die großen außen- und innenpolitischen Linien seiner Politik im US-Kongress vor und die deutsche Tagesschau & Co. will die Zahl der benötigten Schrauben für das von Trump angekündigte 1-Billion-US-Infrastrukturprogramm wissen. Solche Krümelkacker wie z.B. die Tagesschau gibt es nur in Deutschland.

Und by the way: Sogar mehr als 2/3 der von Clinton News Network (CNN) befragten US-Amerikaner finden Trumps Rede sehr gut bis gut. Das ist für Trump wichtig. Der destruktive Pressemüll aus Deutschland kommt ohnehin dort hin, wo er hingehört: Ungelesen in den Papierkorb.

Gravatar: K Becker

Erbärmlich, wie unsere Qualitätsmedien berichten.
Sie halten sich für Übergott und Überbürger.
Sind aber nur noch erbärmlich.
Ihre Aufgabe der allgemeinen Information, wird nur noch als linientreue Gehirnwäsche verstanden.
Hetze und Haß, hat seinen Hauptursprung in den Medien und Ihren Politikern.
Begrüße, daß endlich mal jemand (Trump) denen sagt: So nicht weiter.
War lange überfällig.
Aber diese "Köter-Rasse" verteidigt ihre Pfründe unter Zuhilfenahme und Manipulation der Unbeteiligten.

Gravatar: Mr. Muro

Trump ist in den deutsch Medien immer an allem Schuld. Wetter ist schlecht, Trump ist Schuld, Jüdischer Friedhof wird geschändet Trump ist Schuld, Neger greifen Weiße auf der Straße an, Trump ist Schuld usw. usw.
Die grünstichigen Kartellmedien schrecken aber auch wirklich vor keiner ach so absurden Story um Trump zu diskreditieren und merken dabei nicht mal dass sie sich selbst damit diskreditieren denn die allermeisten Leute wissen inzwischen was los ist.

Gravatar: Peter B

"Es stünde den entsprechenden Medien gut zu Gesicht, bei beiden Politikern ähnliche Maßstäbe anzulegen, wenn sie sich nicht endgültig unglaubwürdig machen wollen."

Haben sie das nicht längst schon geschafft?

Gravatar: HDM

"Deutsche Mainstreammedien ... werfen Trump vor, in seiner Rede keine Details bekannt gegeben zu haben. Er habe zwar große Investitionen in die Infrastruktur angekündigt ... doch Einzelheiten blieb er angeblich schuldig."
Was soll das denn jetzt bedeuten - sein größtes Infrastrukturprojekt hat er doch längst klipp und klar benannt: die Mauer zu Mexiko! Wobei die 'Mainstreammedien' in ihrem blinden Haß-Hetz-Marathon hier viel eher etwas unterschlagen haben - nämlich, daß große Teile dieser Mauer schon (sehr lange - z.T. seit den 1990er Jahren!) längst fertig sind und Präsident Trump jetzt nur noch die 'Lücken' schließen will. Aber das passt ja so nicht zum allseits praktizierten "demokratischen" Trump-Bashing.

https://de.wikipedia.org/wiki/Grenze_zwischen_den_Vereinigten_Staaten_und_Mexiko

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