CDU, SPD, Grüne, FDP sind die neuen Kleinparteien

Linke und AfD sind die neuen Volksparteien in Thüringen

In Thüringen kommt nach einer neuen Umfrage von INSA die Linkspartei auf 40%. Die AfD kommt auf 25%. Alle anderen Parteien sind abgehängt.

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Die politischen Gegensätze in Thüringen ziehen immer mehr potentielle Wähler an. Die Linkspartei kommt derzeit auf 40 Prozent. Die Alternative für Deutschland auf 25 Prozent. Alle anderen Parteien bleiben zurück. Damit unterscheidet sich Thüringen ganz deutlich von allen anderen Bundesländern. Denn nirgendwo ist die Linke so stark wie dort.

Hier die Ergebnisse der neuen Umfrage von INSA vom 14.02.2020:

Linke: 40 Prozent

AfD: 25 Prozent

CDU: 14 Prozent

SPD: 7 Prozent

Grüne: 6 Prozent

FDP: 4 Prozent

Bundesweit steht die Linkspartei nach der INSA-Umfrage vom 11.02.2020 bei 10 Prozent. Die AfD bei 14 Prozent. Immer deutlicher wird jedoch, wie in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche gewählt wird. Die AfD ist in fast allen östlichen Bundesländern stark. Die Linke vor allem in Thüringen. Die Grünen sind besonders in Baden-Württemberg stark. 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl Napp

Und im Westen werden die Grünen und die AfD die neuen Volksparteien. Einige kluge Beobachter sagen das schon lange.

Gravatar: germanix

Nirgendwo in der BRD ist die AfD so stark wie in Thüringen. Wenn die AfD sich bundesweit der sozialen Themen angenommen hätte - Renten, Familien, Steuererleichterungen, Strom-Steuer nach unten usw., dann wäre sie auf 30 - 35 % gestiegen. Da aber die Bundes-AfD nicht aus dem "Quark" kommt, ist eine weitere Erhöhung der AfD-Quote in Thüringen nicht in Sicht. Das weiß auch Höcke!

Gravatar: Rita Kubier

@Thomas Waibel 17.02.2020 - 11:11

Nicht nur die alten DDR-Kommunisten sind im Osten wieder mächtig geworden. Die westdeutschen Kommunisten haben sich hinzugesellt und sogar die Macht erlangt - was man an Ramelow sehen konnte und vielleicht sogar erneut erleben wird, weil nun auch noch deren junge Nachfolgegeneration hinzukommt!

Gravatar: Walter

Diese Wahlprognose zeigt uns doch, das der Wähler mit seiner Stimme etwas erreichen kann. Er muss sie nur noch zielgerichteter einsetzen damit auch die wirklichen Probleme in diesem Land gelöst werden können.
Wenn man das Migrationsproblem lösen will, muss man Parteien wählen, die sich das auf ihre Fahnen geschrieben haben, sonst geht das Land den Bach runter.

Gravatar: Doris Mahlberg

Wenn die Linke auf 40 % kommt, hätte sie ca. 10 % an Wählerstimmen hinzugewonnen. Woher sollen diese 10 % kommen ??? Die Wähler, die sich von CDU und FDP abwenden, wählen nie und nimmer und niemals die Linke und Ramelow. Ich glaube, daß diese Prognose wieder einmal eine verlogene Gehirnwäsche ist oder Vorbereitung auf den nächsten Wahlbetrug.

Sollte die Linke aber wirklich 40 % der Stimmen bekommen, so kann man den geistigen Grad dieser Wähler an dem erbärmlichen, deutschhassenden, stalinistischen Regierungshaufen festmachen, den sie ja offensichtlich haben wollen.

Gravatar: Thomas Waibel

Wenn die AfD konsequent Opposition gegen die SED betreibt, hat sie gute Chancen, die Konservativen hinter sich zu bringen und damit eine Partei, die genauso stark wie die Kommunisten ist, zu werden.

Daß die SED so stark im Osten ist, zeigt daß die Entscheidung von Helmut Kohl, die "DDR" nicht konsequent zu "entkommunizieren" ("besetzen"), wodurch viele "Linientreuen" (z.B. Berufssoldaten der Grenztruppen, die bereit waren, Fluchtversuche in den Westen zu verhindern und dabei Flüchtlinge zu erschießen), in ihren Positionen geblieben oder sogar die Treppe nach oben gefallen sind, ein gravierender Fehler war.

Gravatar: siggi

Im kollektiven Wahn haben SPD und CDU sich verabredet sich selbst zu dezimieren. Realignment lässt grüßen. Heißt, arithmetische Mehrheiten sollen Splitterparteien das Regieren sichern (Minderheitendiktat). CSU macht mit Grünen, bleibt im Bund präsent. CDU mit Linken, SPD mit FDP und und und. Zum Schluss alle miteinander. Wichtig, Wähler kommt nicht mehr zu Urne, Demokratie gewesen. AfD daher ein Ärgernis der besonderen Art, Wähler machen wieder mit, sehen eine Alternative. Politikverdrossenheit war gewesen. Schlimmer noch, AfD verhilft "Bürgerlichen" zu Parlamentsmehrheit. Vorbei mit Realignment, her mit Bonner Republik - stabile Dreierformation. Merkel schreit von Tabu-Bruch durch FDP. "Verfassungskonsens" gebrochen, sagt SPD. Dann wollen wir wieder mehr Stimmen binden, werden wieder Volkspartei. Merkel gewarnt, ihr Lebenswerk zu Ende, daher die "Nacht der langen Messer" nun in CDU. Wähler in Thüringen verärgert der Mißachtung seines Wahlwillens, nun noch entmachtet durch erzwungenen Rücktritt eines frei gewählten Ministerpräsidenten ihres Parlaments. Run nach Links und Rechts erklärlich. Was sagt Junge Union Boß, Brandmauern nach Rechts und Links dürfen nicht eingerissen werden, ignorieren, dass er keine Mitpartei gemäß Realignment mehr haben wird. Merkels Quoten Boys waren zu lange in Obamas Selbstfindegruppe der "US-Demokraten Weltregierung" (Washington) gewesen. Obamas Weltanspruch sinkt, Merkels Licht ist aus. SPD und CDU werden nun sich selbst wieder erfinden müssen. Der Straßenkampf ist die schlechteste Lösung nun. Steinmeier sei gewarnt, Luther würde das so nicht wollen, was sein Präses da treibt: Kampf der Gasse.

Gravatar: Schnully

So wie die Grünen von den Medien zur Hamburgwahl hochgepuscht werden ( Klein Grete kommt am Freitag und bestimmt allgemeines Schulschwänzen ) für die Grünen ,die am Sonntag gewählt werden sollen . Ich denke die FDP ist dort dann Dank Lindner raus . Die AFD spielt leider keine große Rolle , wie überall im Norden ,warum weis ich nicht . Die Grüne Sportskanone jedenfalls will Bürgermeisterin werden weil sie unter Druck Gut ist wie sie von sich selbst behauptet . Nur für was und wen habe ich wohl überlesen . Für normale Autofahrer , Verbraucher und Biertrinker ist die Verbots und Verteuerungspartei jedenfalls Schädlich . Die Sonnenblumensymbole sind mittlerweile der Umwelt zu liebe ausgerissen , können die doch in Bioenergie umgewandelt werden .

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Linke und AfD sind die neuen Volksparteien in Thüringen“ ...

Wobei die AfD nicht nur in Thüringen eine „politische Revolution“ feiern darf
https://www.tagesschau.de/inland/afd-fdp-thueringen-101.html,
was selbst bei den Mitarbeitern im Bundestag längst mit den entsprechenden Konsequenzen erkannt und quittiert wird!!!
https://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Bundestag-Mitarbeiter-wechseln-zur-AfD,afd1376.html

Weil sie das (?) Phänomen das göttlich(?) diktierten Paradoxe drei Paradoxe

1. das göttliche(?) „Stabilitätsparadox“,

2. „das Streit-Paradox“ und

3. „das Vakuum-Paradox“
https://www.capital.de/wirtschaft-politik/warum-angela-merkels-stabilitaet-ploetzlich-so-vieles-instabil-macht

endlich durchschauen???

Wen wundert es da noch, dass das vermerkelte Deutschland - seitdem es göttlich(?) diktiert wird – nie eine Chance zur Einheit hatte???

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