»Prophetische Worte« in einer Zeit der Verwirrung

Bischöfe stellen sich auf Seite von Kardinal Müllers »Glaubensmanifest«

Erste positive Früchte: Nur Tage nachdem der ehemals höchste Glaubenshüter, Kardinal Gerhard L. Müller, ein »Glaubensmanifest« veröffentlicht hat, gibt es bereits erste positive Rückmeldungen im Episkopat.

By Elke Wetzig [CC BY-SA 4.0 ], from Wikimedia Commons
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Nur Tage nachdem der ehemals höchste Glaubenshüter, Kardinal Gerhard L. Müller, ein „Glaubensmanifest“ veröffentlicht hat (Freie Welt berichtete), gibt es bereits erste positive Rückmeldungen im Episkopat.

Der Schweizer Weihbischof Marian Eleganti, und die US Bischöfe Joseph Strickland und Thomas Tobin bedankten sich bei Kardinal Müller für das Manifest, wie LifeSiteNews berichtete.

„Dank sei Gott für Kardinal Müllers Stärke und Treue zu Christus und seiner Lehre“, kommentierte Bischof Strickland. Auf Twitter fügte er hinzu: „Lasst uns diese freudvolle Herausforderung mit neuem Bestreben annehmen…“

Ebenfalls auf Twitter meldete sich Bischof Tobin zu Wort: „Ich habe gerade Kardinal Müllers ‚Glaubensmanifest‘ gelesen. Ich begrüße seine Klarheit, seine Kürze und seine geordnete Herangehensweise. Es ist gut zitierbar und eine herausragende Zusammenfassung des Glaubens. Maria, die Muttergottes, bitte um Gnade für uns, treu zu bleiben.“

Eleganti, Weihbischof von Chur in der Schweiz, kommentierte LifeSiteNews gegenüber: „Ich bin Kardinal G. L. Müller sehr dankbar für seine prophetischen Aussagen zu Fragen des Glaubens und der Verkündigung in einer Zeit der Verwirrung und der Ratlosigkeit bei den vielen Gläubigen und Suchenden. Der Heilige Geist möge uns erleuchten und zu glaubwürdigen Zeugen der Evangelien und des katholischen Glaubens machen!“

Nicht nur Positives war zu hören. Sofort meldete sich auch Kardinal Kasper zu Wort und behauptete, das Glaubensmanifest würde „Verwirrung und Spaltung“ hervorrufen. „Es ist zweifellos wahr, dass das Bekenntnis des dreieinigen Gottes und den Menschen als Abbild Gottes einen grundlegenden Unterschied zu anderen Religionen darstellt. Aber gibt es nicht Ähnlichkeiten, besonders mit den Juden und den Muslimen, im Glauben an den einen Gott? Und sind diese Ähnlichkeiten heute nicht grundlegend für den Frieden in der Welt und in der Gesellschaft? Die halbe Wahrheit ist nicht die katholische Wahrheit!“, Klagte Kasper und bezichtigte Müller damit „unkatholisch“ zu sein und nur die „halbe“ Wahrheit zu sagen.

 

Kardinal Kasper war der Vorreiter im Streit für die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene und für eine Lockerung in der Kommunionspendung.

 

„Total entsetzt“ sei er beim Lesen des Textes von Müller, als dieser schrieb, dass fehlendes Lehren der katholischen Wahrheiten „der Betrug des Antichristen“ sei.

 

Kasper warf Luther dann vor, Luther zu ähneln: „Einer, der sich zu Recht für Reformen in der Kirche einsetzt, diese aber hinter dem Rücken des Papstes verfolgt und gegen ihn durchsetzen will? Das würde ich kaum glauben. Denn das kann nur zu Verwirrung und Spaltung führen. Das könnte die katholische Kirche aus den Fugen lösen,“ so Kasper.

 

Auf diesen Vorwurf ging in einem Gastkommentar bei kath.net Bischof Eleganti ein: „Wer das Glaubensmanifest von Kardinal Müller als Gegenzeugnis zu Papst Franziskus liest, obwohl es nur die katholische Lehre widergibt, unterstellt paradoxerweise selbst eine Diskrepanz zwischen beiden.“

 

„Ich gehe davon aus, dass zwischen dem katholischen Katechismus und Papst Franziskus bei den von Kardinal Müller zitierten und in Erinnerung gerufenen Glaubenswahrheiten kein Gegensatz besteht.“

 

(jb)

 

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: patrick feldmann

"Das Christentum das sind die Heiden (Nichtjuden) welche auf den Erlöser Israels tatsächlich hoffen, weil... Sünde..."
Herr Pfaff, obwohl ich Ihrer Gesamtaussage, daß der Gott der Juden und Christen NICHT jener Allah ist, sondern grundverschieden von diesem (unhöflicher: Allah ist zerrbildhafter Götze und nicht Gott), zustimme,- so doch zu obigem Zitat eine Einnordung.
Die Juden hoffen weiter auf den Messias!
Die Christen glauben, daß Jesus der Christus der SOHN GOTTES und mit ihm wesensgleich ist!
Christus ist als Sohn die Übererfüllung des Messias. Weshalb die saduzäischen Juden dies als Gotteslästerung betrachteten und Christus ans Kreuz und seine Apostel in die erste Christenverfolgung brachten.

Gravatar: patrick feldmann

Bergoglio macht genau das Gegenteil dessen, was Papst Benedikt (den wir zum Glück noch haben,- sonst hätten wir keinen Papst!) angemahnt hat! Benedikt forderte eine ENTWELTLICHUNG DER KIRCHE. Bergoglio verweltlicht die Kirche, was in sich schon eine Häresie ist, denn damit macht er die Kirche einfach zu einem X-beliebigen politischen Akteur im Tanz um die goldenen Kälber ( Gender-Totalitarismus, Marxist.Heilsideologie, Islamistische Apologie etc.pp).

Ich denke, es läuft durch diese Häresie Bergoglios auf ein Schisma hinaus. Die Bergogliosche Kirche wird sich vollständig im moralisieren des Tagesgeschehens auflösen und den Weg der protestantischen Moralisierer gehen.

Die Katholische Kirche wird nummerisch geschwächt, aber inhaltlich fokussiert und geschärft aus der Abspaltung der zeitgeistigen Tagesgeschäftler hervorgehen.

Bergoglio hat jetzt schon einen unrühmlichen Namen in der Kirchengeschichte. Dies ist aber sicher noch steigerungsfähig. Despoten wie Alexander VI. rufen ihn von ferne.

Gravatar: Freigeist

Wie viele Religionen hat die Menschheit schon erfunden? Tausende. Die gegenwärtigen sind nur wenige davon und werden auch verschwinden in der Geschichte. Alle sind reine Wunschvorstellung und Irreführung der Gläubigen. Männer erfinden Religionen und entrechten gleich nebenbei die Frauen. Wie andächtig Frauen beten ist unverständlich. So andächtig beten zu seinem Unterdrückungssystem, wo bleibt die Logik?

Gravatar: Gustav Pfaff

Das Echte und das Falsche.
Wer die Bibel liest erkennt daß die Juden Gottes Volk sind. Allerdings haben sie ihren Erlöser nur als einzelne Personen angenommen. Das Christentum das sind die Heiden (Nichtjuden) welche auf den Erlöser Israels tatsächlich hoffen, weil sie wissen daß sie selbst niemals Gottes Forderung nach Sündlosigkeit genügen würden.
Nach der Lehre des Römerbriefes sind sowohl die Juden als auch die Heiden selbst nicht gerecht genug um sich die Errettung zu erwerben. Aber Jesus Christus auf den echte Christen vertrauen - er ist von Gott als gerecht erwiesen worden - indem Gott diesen aus dem Tode, nach der Kreuzigung, erweckte.
Genau hier ist auch der größte Unterschied zum Islam.
Dieser behauptet daß Jesus nie gekreuzigt wurde, sondern ein anderer an seiner Stelle.

Wenn Christen und Juden gewalttätig sind dann wissen sie daß sie gegen Gott und den Nächsten sündigen. Im Islam ist dagegen die Gewalttat befohlen.
Praktischer Hinweis: Jesus hat sein Leben für seine Feinde gegeben, und nie Menschen getötet oder gequält. Mohammed hat 28 Kriege geführt viele Verträge gebrochen, und hat unter anderen mindestens ein minderjährige Mädchen geheiratet. Der Vater der Lüge ist laut Bibel der Teufel, im Koran wird Allah als der große Betrüger ("Renkeschmied") gelobt.
Ergebnis: Allah kann niemals der Gott der Bibel sein.

Gravatar: Aufbruch

Viele in der Kirche haben das Jesus-Wort, niemand kann zwei Herren dienen, noch nicht begriffen. Jesus kam als Jude in die Welt, um sein Volk zu erlösen. Zu erlösen von den Wirrnissen das AltenTestamentes. Jesus fragte nicht danach, ob das den Pharisäern und Schriftgelehrten Recht war, was er predigte. Er predigte das Reich Gottes und den Frieden. Er lud alle ein, ihm zu folgen. Ohne Zwang. Viele taten es, viele nicht. An ihm schieden sich die Geister. Damals wie heute. Genau so, wie sie sich am Kreuz scheiden. Wer Christ ist und Jesu Lehre ernst nimmt, kann sich nicht vor dem Kreuz verneigen und vor dem Halbmond. Niemand kann zwei Herren dienen, dem Christengott, der auch der Gott der Juden ist, und Allah. Wer ist hier inkonsequent? Müller oder Kasper? Bendikt XVI. wüsste es.

Gravatar: Alfred

Man schaue sich nur diese Karnevals-Prinzen an, dann wird einem schön ganz schlecht.
Es gibt keine perverse Gruppe die, neben den Nationalsozialisten, so viel Blut an den Händen hat und denn noch von fast allen bejubelt wird.
???

Gravatar: Joachim Datko

Judentum, Christentum und Islam haben dieselbe aggressive Gottesvorstellung!

Zitat: "Aber gibt es nicht Ähnlichkeiten, besonders mit den Juden und den Muslimen, im Glauben an den einen Gott? Und sind diese Ähnlichkeiten heute nicht grundlegend für den Frieden in der Welt und in der Gesellschaft?"

Das Christentum und der Islam haben keine eigene Gottesvorstellung entwickelt, sondern die Gottesvorstellung aus dem Judentum übernommen.

Das Christentum und der Islam sind für viele bewaffnete Auseinandersetzungen verantwortlich.

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