Die freiheitlich-konservative bürgerliche Bewegung muss den Weg durch die Institutionen antreten

Warum Trump für die bürgerliche Bewegung in den USA so wichtig ist

Die Linken hatten seit den 1960er Jahren den Weg durch die Institutionen angetreten. Nun dreht Trump den Spieß um. Wichtige Positionen werden mit konservativen Köpfen besetzt. Das bringt die Gegenseite in Rage, wie sich am Widerstand gegen die Ernennung Kavanaughs zum Bundesrichter gezeigt hat.

Foto: Screenshot, The White House, Public domain
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Was ist der »deep state«? Das ist keine Verschwörung, sondern die Summer aller Personen, die im Staate, das heißt in der Politik, Verwaltung, Polizei, Justiz, Militär, Sicherheitsdiensten und Organisationen aber auch im Bildungssektor langfristige Positionen besetzen – wie bei uns die führenden Beamten. Sie bleiben im Amt, egal welcher Kandidat die Präsidentschaftswahl gewonnen hat. Wenn die Präsidentschaftswahl nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat, können diese Personen der zweiten und dritten Reihe die Umsetzung neuer politischer Ziele erschweren oder blockieren. Genau dieser Problematik sieht sich Donald J. Trump ausgesetzt.


Die Linken haben über Jahrzehnte den Marsch durch die Institutionen vollzogen


Seit den 1960er Jahren hat sich ein langsamer Umbruchs-Prozess in den USA vollzogen. Die Studenten der 60er und 70er Jahren waren mit revolutionären Ideen angetreten, die sie nicht direkt umsetzen konnten, weil der gesellschaftliche Konsens noch konservativ war.


Doch aus den Studenten von einst sind Akademiker, Professoren, Politiker, Richter, Manager, Medien-Magnaten und öffentliche Personen geworden, die nun in Positionen höchster Autorität sitzen. Die Studenten von einst hatten den Weg durch die Institutionen angetreten. Nun sind sie am Ziel.


Überall in den USA hat sich ein ideologischer Paradigmenwechsel vollzogen. Kulturmarxistische, linksliberale und feministische Ideen haben sich auf allen Ebenen des Staates und der Gesellschaft durch- und festgesetzt. Sie sind nur allgemeinen Norm geworden.


Doch was anfangs als Erfolg der linken Bürgerrechtsbewegung gewertet wurde, wird nun von immer mehr US-Bürgern als bedrückend empfunden. Denn diese Bewegung ist weit über ihr Ziel hinausgeschossen. Aus der Befreiung wurde Unterdrückung.


Heute herrscht ein Klima der Einschüchterung und Indoktrination vor. Ob in Unternehmen, an Universitäten, in Schulen, in den Mainstream-Medien, in der Politik oder allgemein im öffentlichen Raum: Kleinste Verstöße gegen feministische, multikulturelle, kulturmarxistische oder sonstige linke Dogmen werden mit äußerstem Nachdruck verfolgt. Viele Tech-Unternehmen im Silicon Valley, die auch die Filter des Internets dominieren, haben strenge Quotenregelungen eingeführt: Weiße, europäisch-stämmige Männer sind ganz unten in der Skala angelangt, wenn es um die Vergabe von Stellen geht.


Doch nicht nur im Silicon Valley: Egal ob in Hollywood oder am Broadway, egal ob in der Grundschule oder an der Universität – überall werden eherne Quoten gesetzt, Unterhaltung und Lehre auf ihre ideologische Korrektheit geprüft. Abweichler können mit harten Sanktion bis hin zum Arbeitsplatzverlust rechnen.


An den Colleges und Universitäten hat diese Entwicklung teilweise absurde Züge angenommen. An der University of California in Los Angeles müssen alle Studenten schriftlich erklären, wie sie mit ihrer Arbeit, ihren Studien oder ihrer Dissertation zur Gleichstellung aller Gender und Kulturen beitragen, selbst wenn sie in Astrophysik oder Chemie ihren Abschluss machen.


Trump ist dabei, das Blatt zu wenden


Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten ist ein wichtiger Wendepunkt. Er ist der Katalysator für die konservative und freiheitliche Gegenbewegung. Er ermöglicht es, dass die Gegenseite nun den Weg durch die Institutionen antreten kann. Das zeigt sich beispielsweise an der Besetzung wichtiger Positionen, wie die der Bundesrichter.


Für die Linken ist dies ein Alarmsignal. So erklärt sich der massive Widerstand gegen die Ernennung von Brett Kavanaugh zum Bundesrichter am »supreme court«. Es war geradezu unglaublich, was die Mainstream-Medien gegen jede Personalentscheidung Trumps vorzubringen hatten. Allen ist klar: Trump verändert den »deep state«. Je mehr Konservative und Republikaner in wichtigen Positionen sitzen, desto mehr werden neue Seilschaften den Weg in wichtige Ämter finden.


Ausgeschlossen hiervon sind allerdings die Bereiche der Bildung und der Medien. Dort kann der Präsident keine Personalentscheidungen treffen. Doch auch dort deutet sich ein Wandel an. Die unheimliche Einheitsfront der großen Mainstream-Medien hat überall im Lande US-Bürger motiviert, alternative Medien zu gründen oder zu fördern. Auch diese werden ihren Weg antreten und die eine oder andere große Zeitung an Einfluss ablösen.


Es ist ein langer Weg. Doch es ist durchaus möglich, dass man in Zukunft sagen wird: Trump hat eine Wende gebracht.

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Max Moritz

Da hatte Oswald Spengler wohl richtig voraus geschaut indem er feststellte, das jede aufstrebende Kultur irgendwann den Höhepunkt überschreitet und es folgen Dekadenz, Versprödung, dogmatisches Festhalten, nicht Loslassen können, analog einem alternden Organismus.

Es wird Zeit für einen modernen, wert-konservativen Zeitgeist der die relevanten Zukunftsfragen unvoreingenommen offen analysiert und diagnostiziert.

Dazu zähle ich das von Menschenhand verursachte, angeschlagene Ökosystem Erde, die demographische Übervölkerung im Zusammenprall der unterschiedlichen Kulturen.
Dazu zähle ich Nicht:
Einseitiges Profitstreben, Monopole jeglicher Art, "Weiter So" nach altem Muster.
Soweit die Analyse.

Was die Diagnose angeht, wären

- die Grenzen der Belastbarkeit des Planeten zu respektieren, durch neue Technologien und bewussteres Konsumverhalten.

- Das globale Bevölkerungswachstum einzudämmen,

- Rückkehr und Stärkung der regionalen, dezentralen Strukturen eingebettet in die jeweils kulturellen Traditionen aber an der Spitze des technischen Fortschritts.
MM

Gravatar: Marc Hofmann

Der Linke Weg führt IMMER in eine Mangel- und Armutsgesellschaft...in eine Diktatur.

Darum wird der Linke Weg auch immer scheitern...von Nichts kommt nämlich Nichts....ohne Fleiß kein Preis...und der Linke Weg kennt weder Fleiß noch Schweiß...der kennt nur PARASITÄRES VERHALTEN durch das Diktat der Politik/Gesetzgebung und Gewalt!

Gravatar: Gast

Man kann es gar nicht oft genug betonen, wie wichtig Trump für uns ist!
Seit Ende WW II gibt Amerika den Ton an, wo's hier lang geht, wer was wird und wer was zu sagen hat- Stichwort Atlantikbrücke. Und wirklich jeder, der was werden wollte, hatte selbstredend in Washington seinen Kratzfuß zu machen wie jüngst das Knispelchen Spahn. Vor ihm waren von der Raute des Grauens bis zum schwäbischen Türkenrotgrünen als Machtanwärter selbstverständlich alle da. Und so wie sich der Kulturmarxismus in USA auf allen Ebenen durchsetzte, tat er es hier auch und mit dem Segen der tonangebenden US-Globalistenclique wurde hier auch alles auf Links gebürstet. Jetzt ist mit Trump die Gelegenheit zur Zäsur da, denn er wird den "Deep State" gründlich umkrempeln- nur wird dies halt lange dauern. Mit seinem frechen Statthalter in Berlin und nun dem Reaktionär Kavanaugh ist jedenfalls schon mal ein guter Anfang gemacht. Geben wir uns keiner Illusion hin- Trump ist uns nicht unbedingt wohlgesonnen. America first heißt die Devise und unser Vasallentum gegenüber Amerika wird noch lange bestehen bleiben. Die feuchten Träume Erikas, via EU wider den Stachel löcken zu können, werden Schäume bleiben. Wir sollten Trump ein langes politisches Leben wünschen und den hinter ihm stehenden Machtzirkeln viel Glück. Eine Ordre du mufti aus Washington bewirkt auf längere Sicht mehr als jede von der AfD gewonnene Wahl. Den Saustall Schland kann nur Amerika ausmisten, nicht wir.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Die Linken hatten seit den 1960er Jahren den Weg durch die Institutionen angetreten. Nun dreht Trump den Spieß um. Wichtige Positionen werden mit konservativen Köpfen besetzt“ ...

Benötigt Deutschland nicht längst auch schon deshalb eine Führungsperson vom Format des Mr. Trump, weil längst auch die Links-Partei outete?

„Der bayerische Linkenpolitiker Tobias Himpenmacher forderte nun schon „eine Art neue KZs für Rechte“.
https://philosophia-perennis.com/2018/10/09/bayernwahl-landtagskandidat-der-linkspartei-fordert-eine-art-neue-kzs-fuer-politisch-andersdenkende/

Weil sich z. B. die Rechten von der AfD gegen die Praxis einer Göttin(?) & Co. wenden, die den deutschen Steuerzahler einfach nur noch aussaugt? https://www.journalistenwatch.com/2018/10/09/fluechtlingsbuergen-die-kosten/

Ist es da nicht bemerkenswert, dass sich inzwischen selbst die Bundes-CDU dazu herabließ, mit der AfD ins Gespräch zu treten?
https://philosophia-perennis.com/2018/10/09/es-geht-um-menschenleben-afd-und-cdu-sprechen-tabuthema-inzest-an/

Auch, weil der göttlich(?) geführten Bundesregierung etwa schon jetzt(?) klar wurde, dass sich das von ihr geführte(?) Volk ihr Vorgehen https://www.freiewelt.net/nachricht/oecd-studie-belegt-deutsche-werden-bis-aufs-blut-ausgepresst-10074259/
in Kürze nicht mehr länger gefallen lassen wird/kann???

Gravatar: Werner

Die Studenten in Deutschland sind auch in ihrer Mehrheit linksextreme Randalierer, Antifamitglieder die nach ihrer Studienzeit in den Chefetagen sitzen und Millionengehälter als Manager und Aufsichtsratsvorsitzende oder ähnliches einstreichen. Diesen Linken sollte man den Zugang zu den Universitäten versperren.

Gravatar: Catilina

@ Max Moritz: da halte ich es doch mit dem Umweltaktivisten Josef Stalin: "Viele Menschen = viele Probleme; wenige Menschen = wenig Probleme; keine Menschen = gar keine Probleme."
(Ironie aus)

Gravatar: Hajo

Die Deutschen wurden die letzten Jahrzehnte nahezu von allen Regierungen dahingehend belogen, daß man ihnen vorgauckelte man würde eine volksnahe und ergebnisorientierte Politik im Sinne der Deutschen machen und hat im gleichen Atemzug die Internationalisierung vorangetrieben, beginnend mit Brüssel und weiterführend mit New York und ist so den Wünschen anderer Interessensvertreter immer mehr nachgekommen und das hat dazu geführt, daß die Politik die Interessen nach innen völlig vernachlässigt hat und das ureigenste Bedürfnis eines Volkes nach Einigkeit und Recht und Freiheit schlicht und einfach ignoriert hat, zugunsten anderer und das nannte man früher Verrat und heute Weitsicht, allerdings zum Nachteil des Landes und seiner Bürger und deshalb müssen sie bei den kommenden Landtagswahlen geschwächt werden, wo man nur kann, bevor wir alles verlieren, unser Land, unser Geld, unseren Besitz, unsere Idendität, unsere Traditionen und unsere Selbstbestimmung.

Gravatar: Marlies

Ich wünsche Donald Trump von Herzen Glück und Verstand, die linksversiffte und dunkle kriminelle Gesellschaft wieder zurückzuführen in eine wirklich demokratische Gesellschaft, in der Werte, Moral, die Schöpfungsgesetze sowie wirkliche Leistung wieder Einzug halten und gewürdigt werden. Das gesamte System des deep state hat soviel Unglück und Tote gebracht, und zwar weltweit, dass eine Umkehr dringend vonnöten ist. Auch in Deutschland müsste diese Linksdiktatur, zu der sich die CDU, die SPD, die Grünen und die Linken zusammengeschlossen haben und die Menschen gegeneinander aufhetzen bzw. sie finanziell aussaugen mittels des Steuersystems, beendet werden. Alle fürchten die Afd, weil sie die Offenbarung des eigenen schändlichen Verhaltens verschleiern wollen.

Gravatar: Absalon von Lund

Donald Trump ist im Westen der Einzige, der es kann, weil er es vor seiner Präsidentschaft schon konnte, weil er durch Höhen und noch viel wichtiger durch Tiefen gegangen ist. Ihm dürfte keiner im Moment etwas vormachen. Vergesst alle demokratischen Theoretiker. Hier ist einer, der mehr ist als eine Ansammlung von Theorie und Ideologie. Er ist das Vorbild für eien neue Zeit im Westen. Joschkas Westen hingegen geht unter und mit ihm der Joschka. Gott sei Dank!

Gravatar: Klaus Bartholomay

Warum Trump in den USA so viel Hass und Lügenpropaganda ,bei der Wiederherstellung von Freiheit in Gerechtigkeit entgegnet,ist ein sichtbarer Fakt wie weit sich
In den USA ein "Staat im Staate" ( Beamtenmafia) im antibiblischen 666 - Geist gebildet hat. Der Film "Einer flog über das Kuckucksnest" ,zeigt sehr realitätsnah wie diese
Ideologen als Tyrannen ,Andersdenkende u. daher als
Kranke Patienten deklarierte Menschen behandeln. Nur wer sich wiederstandslos unterwift hat ,hat die Chance als "geheilt" ,aber psychopharmarkaabhängig in das öffentliche
"betreute" Leben entlassen zu werden. Das ist eine ideologisch geistige Mischung aus kommunistisch - islamischer Gehirnwäsche und damit ein Geschäftsmodell für Geldbeschaffung durch Menschenquälerei.
Gustl Mollath war in ...schland das Paradebeispiel für diese
menschenverachtend - u. zerstörende Ideologie,in Kooperation von Justiz u. Psychiatrie, als Religion der herrschenden 68er. Auch die Doku am 14.11.2015, im TV
um 20:15 , bei VOX (265 min.) "In den Gängen der Justiz"
berichtet über die realen Auswirkungen von linksfaschistischen Praktiken, in ...schland. Deren politische Vertreter sind nicht nur auf kommunaler Ebene in Amt u. Würden,sondern bis in Bundestag und Regierung am Werk.
Die gleichgeschaltete Mainstreampropaganda manipuliert
deren Konsumenten, mit Weglassen u. Hinzufügen in der Verbreitung von Nachrichten, ganz im Sinne dieser Politdiktatur u. ihrer Ziele.
Darum ist die AfD für die Wiederherstellung, der freiheitlich
demokratischen Grundordnung, im Sinne des Grundgesetzes der BRD so wichtig, weil es keine Oppositionspartei im Bundestag mehr gibt, die die Regierung kontrolliert , u. deren kriminelles Handeln öffentlich macht - wie es in Demokratien üblich war.

So lange der Beamtenmafiaslogan:
"Es ist uns egal wer unter uns an der Regierung ist"
Oder wem das Volk gewählt hat,seine 68er Ideologie des
Merkelismus praktizieren kann, wird es statt besser eher
zur Katastrophe kommen.

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