Warum Wohnen dauerhaft teuer sein wird

Falsche Politik-Anreize machen das Wohnen zum Luxusgut

Ohne einen politischen Wandel in Deutschland wird das Wohnen bald so teuer wie in den Städten Amerikas. Schuld ist vor allem die Finanzindustrie mit den Hedgefonds aus den USA.

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Neue EU-Gebäude-Sanierungspflichten, grüne Heizungsgesetze und die Grundsteuer-Reform verteuern das Wohnen. Doch auf uns kommt noch eine andere Welle der Preissteigerungen zu. Wer wissen will, was uns bald droht, muss in die englisch-sprachigen Länder schauen. Dort können wir unsere eigene Zukunft beobachten.

USA und Kanada: Wohnen wird zum Luxusgut

In den USA und in Kanada wächst die Wohnungsnot zu einem immer größeren Problem heran, das die Gesellschaft zu spalten droht. In vielen Städten ist es für Normalverdiener nicht mehr möglich, ein Haus oder eine Eigentumswohnung zu kaufen. In New York, San Francisco oder Los Angeles ist das fehlende Angebot bezahlbarer Immobilien schon lange ein Problem. Die Preise sind schlicht astronomisch. Nun greift dieses Phänomen auf immer mehr US-Städte über. Im kanadischen Vancouver oder Toronto sieht es nicht besser aus.

Die Mieten steigen ins Unermessliche. In den Städten wachsen die Einkommen nicht so schnell wie die Mieten. Immer mehr US-Amerikaner oder Kanadier müssen ihr Apartment aufgeben, weil die Mietkosten ihre zur Verfügung stehenden Einkünfte übersteigen. Die Wohnungs- und Obdachlosigkeit wächst rasant. Immer mehr US-Amerikaner und Kanadier leben in ihrem Auto oder auf der Straße. In San Francisco und Los Angeles gibt es Zeltstädte.

Warum schaffen es weder die Bau- und Immobilienwirtschaft noch die Regierungen, hier Abhilfe zu schaffen?

Schuld ist die Finanzindustrie! Sie drängt immer mehr Bürger, ihre Gelder in Hedgefonds anzulegen. Statt zu sparen, sollen die Menschen in Aktien investieren. Die Finanzdienstleister investieren besonders gerne in Immobilien. Denn die stetig steigenden Immobilien-Preise sorgen für wachsende Renditen. Wohnungen, die vor vier oder fünf Jahrzehnten lediglich 50.000 Dollar gekostet haben, haben nun Preise von 700.000 bis zu mehr als eine Million Dollar. Zumindest in den Regionen, wo auch die Wirtschaft boomt und die Jobs sind.

Die Anleger und die Finanzindustrie haben also gar kein Interesse daran, dass die Immobilienpreise sinken. Denn dann würde der Wert ihrer Anlagen sinken. Sie wollen, dass die Preise steigen. Denn dann steigt auch der Wert ihrer Immobilien. Würden sie in umfangreiche Wohnbauprogramme investieren oder ihre Häuser/Wohnungen billiger vermieten, würden sie automatisch den Wert ihrer anderen Immobilien-Investitionen mindern. Lieber lassen sie das eine oder andere Haus leer stehen.

Viele US-Bürger sind somit in der Zwickmühle. Einerseits wissen sie nicht mehr, wie sie die steigenden Wohnkosten finanzieren sollen. Andererseits sind die darauf angewiesen, dass die Pensions-Fonds wachsen, weil sie sonst später keine ausreichende Rente/Pension bekommen.

Auch die Regierungen der US-Bundesstaaten und Städte haben kein Interesse an sinkenden Immobilienpreisen. Denn sinkende Immobilienpreise bedeuten geringere Steuern auf Immobilien. Und je weniger Steuern eingezogen werden, desto weniger Sozialausgaben kann der Staat leisten.

Vor allem aber die Banken, Schattenbanken und großen Vermögensverwalter stehen einem massiven Bauprogramm zur Senkung der Immobilienpreise im Wege. Denn Immobilienfinanzierungen sind eine der lukrativsten Einnahmequellen für sie.

Bezahlbares Wohnen ist Grundvoraussetzung für Familien

Gerade Familien mit Kinder brauchen bezahlbare Wohnungen oder Häuser. Doch in einer Familie mit mehreren Kindern ist es oft so, dass die Mutter viel Zeit zu Hause verbringt, um sich um die Kinder zu kümmern. Das ist jedoch genau das, was die Finanzindustrie und überhaupt die Wirtschaftswelt von »Corporate America« nicht will. Denn das würde bedeuten, dass weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen und die Familienernährer besser bezahlt werden müssten. Daher setzt sich die Finanzwelt so sehr für LGBTQ-Rechte und Feminismus ein: Damit ALLE arbeiten MÜSSEN und niemand zu Hause bleibt. »Diverstity & Equality« bedeutet für die Wirtschaft: Viele Arbeitskräfte für weniger Geld.

Und so nimmt das Desaster seinen Lauf. Das Gros der Amerikaner und Kanadier gibt bereits 40 bis 50 Prozent des Einkommens für Haus oder Wohnung aus. Die Tendenz ist steigend.

Die gleiche Tendenz sehen wir in Europa. Gerade in den Städten, also dort, wo die Jobs sind, werden Wohnungen und Gebäude zunehmend als Investments angesehen, weil man davon ausgeht und damit rechnet, dass die Preise unterm Strich langfristig steigen.

Doch wir alle wissen, dass die Löhne nicht Schritt halten, weil die Wirtschaft nicht ausreichend wächst. Denn je mehr die Menschen fürs Wohnen bezahlen müssen, desto weniger Geld bleibt für den Konsum. Damit wird auch bald in Deutschland das Problem immer stärker amerikanische Ausmaßen annehmen. 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Paul Kade

Falsche Politik-Anreize machen das Wohnen zum Luxusgut. So? Aber nur für den dummen Michel - das zugewanderte Gesocks kommt ins Luxushotel und kriegt Migrantengeld.

Gravatar: asisi1

Als Otto Normalo habe ich gedacht, das wir 1990 die einmalige Chance nutzen würden, um hier alles zum Wohle der Deutschen umzubauen. Dazu gehörte vor allen Dingen, der Umbau der ganzen "Sozialsysteme", dazu die Verschlankung des Bundestages , der Landtage und des ganzen Beamtenapparates. Das hätte viel Geld eingespart und dadurch, das weniger Politiker dummes Zeug machen können. Aber weit gefehlt, denn der verdummte Michel hat sich dann auch noch eine STASI Tante gewählt und glaubt selbst heute noch, das die etablierten Politiker ihn ins Himmelsreich führen werden!

Gravatar: werner S.

Mit dem Geld, das die Altparteien und jetzt die Ampel in den 77 Jahren BRD, in die ganze Welt verschleudert haben, könnte man jedem Deutschen einen ganzen Straßenzug fünfstöckiger Häuser hinstellen.

Gravatar: Peer Müller

Wir suchen schon seit ca. 3 Jahren eine bezahlbare 3 Zimmer Wohnung.
Haben bereits einige an Geld für Anzeigen in Zeitungen ausgegeben, alles ohne Erfolg.
Haben bereits zigfach den Test bei 3 unterschiedlichen Wohnungsgesellschaften in 3 unterschiedlichen Städten, auch 2 davon, die den Kommunen angegliedert sind.

Bei allen 3 heißt es stets und wiederholt, ja wir verfügen über solche Mieteinheiten, müssen diese allerdings
für "neu Fachkräfte aus dem Ausland und insbes. für Ukrainer" zurück halten.

Auch eine telef. Anfrage beim Sekretär eines Landrates, der sich bei einem Geschäftsführer einer Wohnungsgesellschaft für uns einsetze brachte von diesem Geschäftsführer kein positives Ergebnis......"Sie stehen auf der Warteliste"

Bei 2 Vorstellungsterminen bei Privatanbietern haben wir folgendes erlebt.
Wir wären zu alt. Wie sich hinterher herausstellte, haben beide an alleinstehende Blondchen mit den Miniröcken vermietet.

Bei einem SPD-Landtagsabgeordneten, der angegeben hat bei einer persönlichen Vorstellung in seinem Büro
wollte er einen Geschäftsführer einer Wohnungsgesellschaft anrufen und vermitteln.
Na ja, es scheint wohl bei seiner Absichtserklärung geblieben sein und wir haben nach mehrmaligen Nachfragen auch 2x schriftlich von diesem "Spezialdemokraten" nichts mehr gehört.

Auch eine Petition beim Petitionsausschuss des Landtages war erfolglos.

Wir sind es nunmehr leid und werden an die Diskreminierungsstelle als letzte Möglichkeit unsere Erfahrungen übermitteln.

Wenn es zu keinem positiven Ergebnis kommt, werden wir Bootsführerscheine machen und uns ein funktionierendes Hausboot kaufen.
Nach einem längeren Gespräch mit einem sehr netten Beamten der Wasserschutzpolizei, der einfach gut und ausgibig beraten hat, wissen wir einiges mehr um nicht gleich beim Kauf hereinzufallen.

Verdammt noch mal, die "neuen Fachkräfte!, insbes. auch das Klientel aus UK nehmen uns die preiswerten Wohnungen weg und bedienen sich ungeniert unserer Sozialkassen, auch mit vollem Bürgergeld u.v.a. Vergünstigungen.
Sie kommen mit Flexbussen, stellen hier Antrage b.d. Behörden, eröffnen Konten und fahren dann wieder zurück, vielfach in UK-Gebiete, wo gar kein Krieg ist.
Nach Presseveröffentlichungen soll vom Krieg nur 10 %
des Gebietes dort Krieg sein !

Wäre ich Eigentümer und wollte vermieten, keine der vorgenannten Gruppierungen würde ich in mein Haus lassen.

Deshalb und auch aus vielen weiteren Gründen einer miesen Regierung wählen wir seit Jahren nur noch AfD.
Wir tun es auch für die Nachkommen, die unter den
"Ampel-Verhältnissen" hier keine gute Zukunft haben.

Wge eine Prognose, das Land wird in spätestens 30 Jahren voll islamisiert sein und es könnte die "Islamische Republik Deutschland" ausgerufen werden.

Wir kämpfen, informieren und wählen schlau, nur noch das richtige blau !

Gravatar: Desperado

Weil alle die Ahnung vom Bau haben abwandern, aber wer möchte schön in Hütten der neuen Fachkräfte leben aus Stroh und Wasserbüffel Fladen.

Gravatar: Roland Brehm

Bei uns in Deutschland trägt die Schuld der bis in alle Ewigkeit verfluchte Helmut Kohl. Es war seine erste Amtshandlung, die an die Inflationsrate gekoppelten und auf max. 3,5% Mieterhöhung p.a. gedeckelten Mieten freizugeben. Seit dem dürfen Eigentümer die Mieten bis zu 33% jährlich erhöhen. Zur Not werden die Mieter aus den Wohnungen geklagt, um dann zu noch höheren Preisen die Wohnungen zu vermieten.
Hinzu kommt die von den Staatszersetzenden Politikern ausgelöste Asylantenschwemme. Deutsche werden aus ihren Wohnungen geworfen und Asylanten werden dort einquartiert.
Vanovia ist besonders berüchtigt. Diese riesige Baugesellschaft vermietet praktisch an niemanden mehr der eine schlechte Schufaauskunft hat, obwohl der Vermieter überhaupt nicht dazu berechtigt ist solch eine Auskunft zu verlangen.
Es ist Krieg !
Reich gegen Arm und korrupte Politiker die das eigene Volk in die Armut treibt.

Gravatar: Fritz der Witz

Nur für Deutsche wird das Wohnen zum Luxusgut.

Für "Flüchtlinge" werden notfalls Luxushotels oder -schiffe bereitgestellt.

Gravatar: Wolfgang Lammert

Der Hauptgrund für die Wohnungsknappheit ist, dass Deutschland von 2015 bis 2023 über 3,5 Millionen Flüchtlinge und Asylanten aufgenommen hat. Viele davon sind Wirtschaftsflüchtlinge.
Die Kosten dürften sich auf 600 Milliarden Euro beziffern. Bis 2025 sollen die Kosten laut dem Ökonomen Prof. Raffelhüschen auf bis zu 1000 Milliarden steigen. Da ist kaum noch Geld für den sozialen Wohnungsbau.

Das Geld soll nun über die Neuberechnung der Grundsteuern "hereingeholt" werden.

Es sind gerade die "US-Heuschrecken" , die durch die künstliche Wohnungsverknappung führt. Und wenn von 1000 Bewerber nur 1 Bewerber bei einer Wohnungsausschreibung eine Mitwohnung erhält, helfen denen, die leer ausgehen auch keine neue "Begrenzung der Mietpreise".

Die hunderttausenden Wohnungen, die fehlen, werden sich nicht reduzieren, sondern weiter in die Höhe schießen, denn die Ampel wird es so: Keine Begrenzung der Asylzahlen. Stattdessen bekommt jedes Dorf nun einen Wohncontainer-Park für 100 000 oder mehr Euro an den Ortsrand gestellt.

So sieht die Vernichtungspolitik der neuen, deutschen Plutokratie aus !

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