Kurden streben nach Autonomie

Bricht Syrien bald auseinander?

Die Kurden im Norden Syriens wollen jetzt ihr eigenes Autonomiegebiet ausrufen. Russland und die Türkei wollen das verhindern. Ist das Zerbrechen Syriens aufzuhalten? Oder ist Teilung bessere Weg?

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Die Kurden in Rojava, ihrem Gebiet im Norden Syriens, können es nicht mehr abwarten. Sie wollen wie die Kurden im Nordosten des Irak ihr eigenes Autonomiegebiet ausrufen und international anerkannt werden. Aktuell geistert eine Meldung durch die Medien, dass diese offizielle Autonomieerklärung bald erfolgen soll, vermutlich in diesen Tagen. So zumindest berufen sich die Zeitungen auf eine dpa-Meldung und kurdische Quellen. Die Basis des neuen Autonomiegebietes sollen die drei bereits existierenden und von der kurdischen Partei PYD regierten Selbstverwaltungsgebiete sein, deren Kern das Gebiet von Rojava im Norden Syriens ist. Für die Türkei ist das ein No-Go. Denn die PYD gilt als Ableger der PKK. Die Türken wollen kein Rückzugsgebiet der PKK an ihrer Südflanke.

Zeitgleich verschärft sich wieder der Gegensatz zwischen dem Assad-Regime und den moderaten Oppositionsgruppen. Die Assad-Vertreter haben die Annäherung abgebrochen.
Offizielle Friedensgespräche wurden erstmal abgelehnt. Damit ergibt sich für die Kurden im Norden ein Zeitfenster für ein eigenständiges Vorpreschen in Richtung Unabhängigkeit. Allerdings soll diese Unabhängigkeit nicht gleich zu einem eigenen Staat führen, sondern Teil eines anzustrebenden föderalen Systems in Syrien sein, behaupten die Kurden. Doch wie man aus der Geschichte kennt (siehe Sowjetunion), führen solche Versuche oftmals am Ende doch zur endgültigen Auflösung des Gesamtstaates.

Schon lange werden Teilungspläne Syriens diskutiert. Doch sie bleiben theoretische Konstrukte in den Schubladen der westlichen Think Tanks. Denn Baschar al-Assad will auf jeden Fall die Einheit des Landes beibehalten. Und er hat die Unterstützung Wladimir Putins. Zwar zieht Russland seine Truppen zurzeit ab. Doch dies ist nur eine vorübergehende Maßnahme. Wenn sich die Lage in Syrien ändern sollte, könnten die Russen ihre Truppen dort schnell wieder aufstocken.

Aus der aktuellen Lage ergibt sich eine wichtige Fragestellung: Wie wahrscheinlich ist mittelfristig ein Auseinanderbrechen Syriens? Wenn man sich wichtige Fakten der syrischen Geschichte vor Augen hält, ist es fast schon ein Wunder, dass Syrien als Staat in der heutigen Form so lange durchgehalten hat. Denn das Land oszillierte schon lange im Spannungsfeld zwischen ethnisch-religiöser und territorialer Aufspaltung einerseits und dem Sog, in einem größeren Gebilde aufzugehen, andererseits.

Syrien ist ein künstliches Staatsgebilde

Syrien hat in der heutigen Form vor 1946 nie existiert. Es handelt sich keineswegs um eine gewachsene Nation. Für die Entstehung des modernen Staates Syrien war das Sykes-Picot-Abkommen von 1916 verantwortlich. In einer geheimen Verabredung hatten der französische Diplomat Francois George-Picot und sein britischer Kollege Mark Sykes den Nahen Osten unter sich aufgeteilt. Großbritannien beanspruchte Mesopotamien und Palästina, Frankreich den Libanon und den Großraum Syrien. Daraus entstanden die späteren Mandatsgebiete und schließlich Staaten: Israel, Palästina, Jordanien und der Irak aus dem britischen Mandatsgebiet, Syrien und der Libanon aus dem französischen.

Syrien ist eine vielfältige und uralte Kulturregion des Vorderen Orients. Bereits vor fünftausend Jahren gab es hier Städte und Hochkulturen, die parallel zu den Hochkulturen der Sumerer und Ägypter entstanden waren. Doch das Gebiet des heutigen Syriens war über die meiste Zeit seiner Geschichte Bestandteil anderer größerer Reiche. Im Altertum war die Region abwechselnd von Akkadern, Babyloniern, Hethitern, Ägyptern, Assyrern, Persern, Griechen und Makedoniern, Römern und Byzantinern sowie im Mittelalter und in der Neuzeit von Arabern und Osmanen in ihre jeweiligen Reiche als Provinz einverleibt worden. Ein Staatsgebilde, das dem heutigen Syrien vergleichbar war, gab es nicht.


Die Araber haben die Grenzziehungen immer kritisiert

Bei den Grenzziehungen der britischen und französischen Administratoren wurde nach geographischen und strategischen Gesichtspunkten entschieden. Ethnische, religiöse oder sprachliche Aspekte blieben im Hintergrund. So fügten die Briten die osmanischen Provinzen von Mosul, Bagdad und Basra zum Irak zusammen, schnitten Kuwait ab und teilten das arabisch-sunnitische Gebiet im Nordwesten mit den Franzosen. Frankreich löste ein Stück der syrischen Küstenregion (bei Antiochia) heraus und überließ es der Türkei. Besonders die Kurdenregionen wurden ohne Rücksicht auf die dortigen Bevölkerungen durchtrennt und aufgeteilt.

In der arabischen Welt wurden die willkürlichen Grenzziehungen immer kritisiert. Auch der sogenannte „Islamische Staat (IS)“ hat das Sykes-Picot-Abkommen für ungültig erklärt und versucht ein Syrien und den Irak umspannendes islamisches Staatsgebilde zu schaffen.

Syrien war seit 1946 ein säkularer Staat mit pan-arabischen Ambitionen

Im Verhältnis zu vielen anderen arabischsprachigen Staaten war Syrien lange Zeit sehr fortschrittlich. Die Städte waren multikulturell, die Staatsform säkular-sozialistisch. Es wurde die allgemeine Schulpflicht eingeführt. Mädchen gingen, wie im Irak, in Schuluniformen zur Schule. Ein Großteil der Bevölkerung Syriens war schon seit Jahrhunderten städtisch oder in Dörfer organisiert. Man lebte vom Handel oder von der Landwirtschaft. Der Anteil von nomadisierenden Beduinen war sehr gering.

Diese Tradition unterscheidet sich deutlich von der beduinischen Tradition Saudi-Arabiens. Daher haben beide Kulturen einen unterschiedlichen Bezug zur Religion. Während in Syrien unterschiedliche Konfessionen über die meiste Zeit mehr oder weniger friedlich miteinander auskamen (Schiiten, Alawiten, Sunniten, Drusen, Juden, Christen), war die religiöse Welt im Herzen der arabischen Halbinsel homogener, radikaler, konkreter und stringenter.

Von 1958 bis 1961 gab es eine Vereinigte Arabische Republik. Dies war ein Zusammenschluss von Syrien mit Ägypten. Zeitweise hatte sich der nördliche Jemen angeschlossen. Präsident dieses Gebildes war der ägyptische Staatschef Gamal Abdel Nasser. Politisches Bindeglied war die pan-arabisch sozialistische Baath-Partei. Gegner dieses Gebildes war das Königreich Saudi-Arabien. Man sieht: Eine syrische Identität sollte wenige Jahre nach Staatsgründung in einer größeren pan-arabischen aufgehen.

Religiöse Konflikte wurden von außen hineingetragen

Die ursprüngliche Gelassenheit und Alltäglichkeit im Umgang mit den unterschiedlichen Konfessionen und ethnischen Gruppen änderte sich erst in den letzten Jahren. Viele religiöse Gegensätze wurden von außen verstärkt. Migranten aus anderen arabischen Ländern, die sich nicht so schnell in die Gesellschaft integrieren konnten, schärften ihr religiöses Profil. Es war eine Frage der Identität. Vor allem aber vertreten viele Syrier die Ansicht, dass ihr Land von außen gespalten wurde, indem religiöse Gruppen gegeneinander aufgehetzt wurden.

Die Tatsache, dass es vor zwei Jahrzehnten in Syrien und im Irak noch sunnitisch-schiitische Mischehen gab, spricht Bände. Hinzu kommt, dass durch die Einwanderung von Palästinensern nach 1948 und Irakern während der Golfkriege und des Irakkrieges sich das Zahlenverhältnis der Konfessionen verändert hat. Die Zahl der Sunniten hat im Gegensatz zu den anderen religiösen Gruppen überproportional zugenommen.


Syriens Bevölkerung hat sich seit den 1980er Jahren verdoppelt

Demographischer Druck und Verschiebungen in den ethnischen und konfessionellen Zahlenverhältnisse haben die Krise in Syrien verstärkt. Noch 1960 hatte Syrien rund 4,7 Millionen Einwohner, 1981 waren es etwa 9,3 Millionen. 2010, kurz vor dem sogenannten arabischen Frühling, waren es fast 21 Millionen. Die Bevölkerung hatte sich in drei Jahrzehnten mehr als verdoppelt. Das lag nicht nur an der gestiegenen Geburtenrate, sondern auch an der Zahl der Immigranten aus Palästina, dem Irak, dem Libanon (während des dortigen Bürgerkrieges) und anderen arabischen Ländern.

Die rasanten demographischen Veränderungen haben auch die Zahlenverhältnisse der kulturellen, religiösen und ethnischen Gruppen verändert. Der Familien-Clan von Hafiz al-Assad und dessen heutigen Sohn Baschar al-Assad gehört zu den Alawiten. Doch die Tatsache, dass die Alawiten im syrischen Staat viele wichtige Positionen besetzen liegt unter anderem auch darin begründet, dass ihr zahlenmäßiger Anteil in der Vergangenheit höher war.


Ein Zerbrechen Syriens scheint wahrscheinlich

Aus den Ausführungen ergibt sich das Bild einer politisch, religiös-konfessionell, ethnisch und sprachlich heterogenen syrischen Gesellschaft. Der Staat war eine künstliche Gründung der jüngeren Geschichte. In den letzten Jahrzehnten gab es massive demographische Veränderungen durch Zuwanderungen, die auch das Verhältnis der einzelnen Religionsgruppen veränderte. Und schließlich wurde an allen Ecken spalterisch gezündelt, um das Land zu destabilisieren.

Angesichts dieser Tatsachen ist es mehr als wahrscheinlich, dass Syrien mittel- oder langfristig auseinanderbrechen oder in einen losen Bundesstaat verwandelt wird. Ein starker Zentralstaat ließe sich nur mit Gewalt durchsetzen – denn es käme sofort die Frage auf, welche Gruppe wie viele Positionen in der Regierung bekommt.

 

( Schlagwort: GeoAußenPolitik )

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Michael Kleemann

Der Zerfall Syriens dient ausschließlich US-Interessen? Bei einigen Kommentatoren liegt wohl die klassische bolschewistische Weltsicht vor. In unser aller Interesse ist es, wenn Muslimische Flächenstaaten Staaten zerfallen und sich gegenseitig um die Macht streiten. Das war lange Zeit so gewesen und eine Epoche in der Geschichte, in der Europa relative verschont von den islamischen Überfällen blieb. Die Muslime müssen an der kurzen Leine gehalten werden, dann kommen die nicht auf dumme Gedanken.

Gravatar: D.Eppendorfer

Weil alle dortigen Staatsgrenzen nach westlichen Interessen willkürlich mit dem Lineal gezogene sind, ohne auf die innerislamisch verfeindeten Ehtnien zu achten, ist es nur brutalen Despoten wie Gaddafi, Assad, Saddam, dem Ayatollah und den Saudis zu verdanken, dass das Rechtgläubigen-Idyll nicht schon viel früher explodierte.

Doch plötzlich meinten die Amis eines weniger schönen Tages, auch dort mal richtig aufräumen zu müssen, wie schon so oft woanders in der Welt, was zur heutigen Abschlacht-Anarchie führte.

Aber nur wir dämlichen Schulddeutschen sind so doof und quasseln uns diese ungebildeten jungmännlichen Moslem-Scheinflüchtlingsmassen nützlich, weil wir ja sonst auszusterben drohen. Unser Wachstumswahn ist längst so pathologisch, dass ein Gesundschrumpfen keine Option mehr ist. Zudem sucht die Industrie ja neue billige Sklaven, denn optimal vorintegrierte arbeitslose Jugendliche ohne Job-Perspektive haben wir in Europa ja selber genug.

Das aber scheint unwichtig, als würde es bei der Sache um ein ganz anderes Ziel gehen: das der Destabilisierung Europas durch perfide oder blöde deutsche Islamisierungs-Politiker.

Erneut ist der fanatisch rechthaberische Piefke dabei, all das zu zerstören, was nach seinen früheren Amokläufen lange und mühsam aufgebaut wurde.

Ich denke und sage darum: Es sollen gefälligst die Rechtgläubigen sich um ihre eigenverantwortlich in Not geratenen Moslems kümmern! Ich jedenfalls will und werde das nicht tun - egal, was wo warum im irren Orient passiert!

Die Zuwanderer schleppen uns doch nur ihre Primitivling-Probleme ins Land, wie wir es trotz systematischer Vertuschung täglich berichtet bekommen.

Darum gilt für mich nur noch: Musel, go home!

Gravatar: thwellert

Ich sehe in der übrigens - hervorragenden - Beschreibung nicht zwangsläufig eine Spaltung Syriens.

Russland hat ein Vitales Interesse daran, das Syrien in der jetzigen Form erhalten bleibt und wird auch dafür kämpfen.

Nein, mir drängt sich geradezu zwanghaft der Vergleich zu Deutschland und zu Europa auf.
Durch die vielen unterschiedlichen Mächte, die Syrien schon seit Jahrhunderten immer wieder besetzten und auch durch die Kriege in der Region insgesamt hat Syrien eine unüberschaubare Menge an Zuwanderern aufnehmen müssen. Gerade in der jüngeren Vergangenheit kamen mit den Zuwanderern auch verstärkt religiöse Konflikte nach Syrien.

Was daraus resultiert, sehen wir gerade.

Kann Deutschland lernen aus dieser Katastrophe? NEIN!
Merkel scheint sich durch absolut nichts belehren zu lassen oder auch nicht zu einer klügeren Erkenntnis zu kommen, als sich bis über beide Ohren in diese unendliche Geschichte hineinzuhängen. Sie will dem ganzen mittleren Osten Asyl gewähren und damit auch all' die Probleme der Region mit nach Deutschland und Europa importieren.
Auch ihr buchstäblich fanatisches Bestreben, dort Fluchtursachen und somit auch andere Probleme der Region zu bekämpfen, ist ein wahnsinniges Unterfangen, das nicht gelingen kann.

Dabei verheizt sie heute Deutschland und morgen Europa.
Deshalb hoffe ich innständig, das die anderen Europäer Merkel unmißverständlich und eindeutig die Rote Karte zeigen und sie vollumfänglich abtropfen lassen.

Sie muß weg. Sie stürzt Millionen Menschen in eine Katastrophe biblischen Ausmaßes.

Die immer noch beste Lösung ist eine umfassende, massive Europa-Aussensicherung.

Die verblödeten Linksgrünideologen meinen, die AfD sei menschenverachtend. Sagen die das eigentlich von Australien?
Von der Entschlossenheit und klaren Linie Australiens in Bezug auf die Flüchtlings- und Immigrationsfrage könnten wir hier in Europa sehr gerne eine gehörige Portion vertragen. Da kommt selbst Kanada nicht mit.-

Gravatar: Erwin

Nationalstaaten haben gerade in unserer immer mehr globalisierten und destabilisierten Welt unschätzbaren Wert!
Ein Staat gehört nur sich selbst, d.h. seinen Bürgern. Nur sie haben das legitime Recht über seine Integrität und Zukunft zu befinden! Sonst niemand.
Das ist Demogratie!
Anstatt die Frage zu diskutieren ob Syrien auseinander zu brechen hat oder wird, sollte auf das alleinige Recht der Syrer verwiesen werden über ihre eigene Zukunft selbst zu bestimmen. Ohne das wohlwollende Zutun von NGOs und anderen "beratenden" Gutmenschen-Organisationen.

Gravatar: Klaus Reichel

Ich sehe keinen Grund, warum die Kurden da nicht einen eigenen Staat ausrufen sollten. Hat Israel auch doch so gemacht, nachdem sie die arabisch-palästinensische Bevölkerung weitgehend vertrieben hatten. Das bräuchten die Kurden gar nicht machen, schließlich bewohnen sie diese Gebiete seit Jahrhunderten. Und wenn die Türken Angst davor haben, bräuchten sie nur ihre Vernichtungspolitik gegen die Kurden beenden und sie nicht mehr als Menschen zweiter Klasse behandeln. Dann gäbe es vielleicht heute auch keine PKK und deren Nachfolgeorganisationen. Von nichts kommt nichts, sagt man. Religiöse Fanatiker wie Erdogan kapieren das aber nicht, ebensowenig wie Netanyahu in Israel.

Gravatar: AMAN  ANTON

Ein Zerfall Syriens dient ausschließlich US-Interessen!
Aufgrund der Entwicklungen in Syrien, ganz besonders
durch das Eingreifen Russlands wurde verändert, die
USA, Saudi-Arabien und Israel sind stumm, wie Hundekot
im Gras und warten durch die bewußt gesteuerte Flüchtlings-Ströme auf den von Merkel(!) ausgedachten
Türkei-EU-Deal, der die EU endgültig in die Zerfalls-Gefahr bringen würde!
Alle kriminelle Kriege der USA, akribisch und mit Zeitplan
am Reißbrett vorbereitet, wie Libyen, Iraq, Syrien und die
damit verbundene Destabilisierung im gesamten arabischen Raum (Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten,
Libanon, Syrien) dienten ausschließlich geopolitischen
Zielen und nachdem die von den USA herbeigeführte
Finanzkrise Europa noch überstanden hat, rechnet man
mit der Destabilisierung Europas durch die Flüchtlings-
Lawine und das ist Krieg ohne Waffen!!!

Gravatar: Wolf Köbele

"In den letzten Jahrzehnten gab es massive demographische Veränderungen durch Zuwanderungen, die auch das Verhältnis der einzelnen Religionsgruppen veränderte. Und schließlich wurde an allen Ecken spalterisch gezündelt, um das Land zu destabilisieren." Das könnte bald auch für die BRD gelten. Man könnte jetzt schon einzelnen Gebieten, wie Teilen NRWs und Berlins, eine religiöse oder ethnische Autonomie zusprechen. Welche "Brände" stehen uns bevor?

Gravatar: anonymous o

Wenn durch das Auseinanderbrechen Frieden für die Menschen in den Regionen gesichert wird, ist das der Weg.

Gravatar: Karl Becker

Dann haben einige ausländische Akteure ihren Erfolg.
Dazu gehören auch die mit den Gutbomben.
Von den anderen Mächten, die in Syrien ihre Suppe seit Langem kochen, ganz zu schweigen.
Das Schlimmste, die Öffentlichkeit wurde nie, von der Politik und den Medien, über diese Hintergründe informiert. Dies wäre einer Demaskierung, auch unserer Politik, gleich gekommen.
Der schwarze Peter, Assad, wurde ausgeguckt und somit ist die Schuldfrage geklärt.
Wer hat, diese vielen Toten in Syrien, mit zu verantworten?

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