Bevormundung der Katholiken in Deutschland

Zentralkomitee der deutschen Katholiken setzt sich für Migrationspakt ein

Präsident Dr. Thomas Sternbert äußerte sich positiv über das Vorhaben der Bundesregierung, den globalen Migrationspakt zu unterstützen. Ist das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ (ZdK) überhaupt noch katholisch?

Foto: J.-H. Janßen, Wikipedia | CC BY-SA 4.0
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Diese Frage drängt sich vor allem dann auf, wenn man bedenkt, wie sehr sich dieser Zusammenschluss von deutschen Katholiken bei politischen und politisierenden Themen positioniert, dabei den Kontakt zu den Gläubigen verliert und öffentlich Skandal verursacht.

Nun unterstützt das ZdK auch den Migrationspakt, wie am 23. November bekannt wurde.

Der ZdK-Präsident Dr. Thomas Sternbert begrüßte das Vorhaben der Bundesregierung, den globalen Migrationspakt zu unterstützen.

„Kein Land darf sich seiner solidarischen Mitverantwortung für die weltweiten Migrationsbewegungen, für die vielen Millionen Menschen, die auf der Flucht oder auf der Suche nach einem besseren Leben sind, entziehen“, betonte er bei der ZdK-Vollversammlung am Freitag, dem 23. November 2018.

Unterstützung kann das ZdK von den deutschen Bischöfen erwarten, allen voran Kardinal Marx (München), der Familiennachzug „fordert“, und Kardinal Woelki (Köln).

Das ZdK nimmt sich somit heraus, zu entscheiden, was „christlich“ ist und was nicht: Migrationskritiker werden ausgeschlossen, Migrationsbefürworter werden gefördert.

Anders sieht es in andren europäischen Ländern aus: Die Bischöfe Frankreichs haben ihre „Schafe“ in einer Umfrage des IFOP-Institutes um ihre Meinung gebeten, mit verblüffenden Ergebnissen: 49 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Migration eine negative Wirkung auf die Wirtschaft aht, 48 Prozent erwarten von Frankreich stärkere Kontrollmaßnahmen bei dem Einlass von Migranten und 20 Prozent sind für ein Stopp des Einlasses von Migranten. 41 Prozent erkennen Schwierigkeiten bei der Integration der Migranten in die französische Gesellschaft.  

Die Bischöfe Ungarns warten von Anfang an gegen ungeregelte Einwanderung und kritisierten sogar Papst Franziskus wegen seiner öffentlichen Stellungnahmen für Migranten, indem sie von einer „Invasion“ sprachen und ihre Sorge um islamischen Terrorismus kundtaten.

Auch aus Polen kommt Protest. Bischof Tadeusz Pieronek klagte politische Führungspersönlichkeiten an „das Grundgesetz zu verletzen“ und nannte ihre Einstellung zur Massenmigration „Schurkerei“.

 Anstelle sich um die Förderung und Verbreitung des katholischen Glaubens in der Gesellschaft zu mühen, pocht das ZdK mit Sternberg lieber auf einen Feiertag für Muslime – gegen die Mehrheit der Deutschen. Auch die Anerkennung von Gleichgeschlechtlichen Partnerschaften als Ehe gehörte in der Vergangenheit zu den Steckenpferden des von der Kirchensteuer bezahlten und aus Berufslaien bestehenden ZdKs.

Zunehmend wir das ZdK damit eine Lobbyplattform für gewisse gesellschaftliche Gruppen und Parteien. Interessant dabei ist, dass sie das ZdK anmaßt zu bestimmen, welche Partei „christlich genug“ seien, um am deutschen Katholikentag teilnehmen zu dürfen. Die Grünen, „Die Linke“ sind natürlich dabei, während die AfD wegen ihrer Flüchtlingspolitik ausgeschlossen wird.

Sind also Migrationskritiker schlechtere Christen?

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Old Shatterhand

Dazu kann man nur sagen" Selig sind die Bekloppten, denn sie fürchten nicht das Messer am Halse!"

Gravatar: karlheinz gampe

Heutige Kirche ist die Kirche der Islamisten. Sie will das Abendland islamisieren. Wer ist die schwarze Hure Babylon ? Rote CDU Stasi Merkel ? Die Kirche ? Verlasst die pädophilen Kirchen mit ihren viele kriminellen Gottesvertretern ! Kirchenmitglieder unterstützen das kriminelle Treiben der Kirchenfürsten und ihrer Priester.

Gravatar: Freigeist

Religion ist eine Bevormundung. Schon Kindern in der Schule wird die Märchenwelt als real verkauft. Religionen sind riesige Schwindelsysteme um leichter regieren zu können mit Androhung von Höllenqualen. Ist es nicht lustig zuzusehen, wie so Viele darauf hereinfallen und dann auch noch insbrünstig bezeugen. Mit dem Bezeugen macht man sich zum Kasperle im Kasperle-Theater.

Gravatar: Alfred

Katholiken sind für jedes Verbrechen gut. Parasiten am Volk!

Gravatar: Wolfram

Die antisemitische, römische Glaubens-Kongregation hatte schon nach dem verlorenen 2. Weltkrieg vielen Nazis bei der Flucht nach Südamerika geholfen. Die sog. "Rattenwege" sind ein berüchtigter, trauriger Fakt des Scheiterhaufen-Anzünder- und Kinderschänder-Vereins !!!

Rom ist befleckt mit unzähligen historischen Schandtaten !!!

Logisch, dass diese geldgiere, scheinheilige Heuchlertruppe sich über die illegale Einwanderung von Millionen muslimischen Antisemiten und Christenfeinden freut und dafür wirbt !!!

Nicht der Sohn des Allerhöchsten, sondern der selbsternannte 666-Stellvertreter "VICARIVS FILII DEI" (Quersumme aller lateinischen Zahlen auf der Krone des römischen Bischofs) ist schließlich ihr Chef !!!

Es wird beim Hinübergang in die Ewigkeit dieses Clans wohl unzählige Überraschungen geben, wo die Seelen dieser Leute verbleiben werden. Es könnte extrem heiß und finster werden ... wer weiß ??? - Denn die irdischen Heiligsprechungen sind für die Ewigkeit wohl völlig ungültig. Von dieser selbst angemaßten "Kompetenz" steht gar nichts im Heiligen Bibelbuch !!!

Gravatar: Jörg L.

Im ansonsten guten Artikel fehlt die Tatsache, daß die Kirchen erheblich an der Asylindustrie beteiligt sind und sehr gut mitverdienen.
Wer als Deutscher immer noch Kirchensteuer bezahlt, unterstützt dieses böse Treiben.
Raus aus der Kirche, hab ich schon vor > 15 Jahren praktiziert.

Gravatar: Markus

Dann soll doch mal der Herr Sternbert (und natürlich auch die großspurigen Damen und Herren aus Berlin) vorangehen und solche Flüchtlinge bei sich daheim aufnehmen. Dann werde ich ruhiger mit meinen Protesten gegen die Flüchtlingsschwemme.

Gravatar: Werner

Dieser Dummschwätzer Sternbert soll sich aus der Politik heraus halten und sich um seine katholischen Kinderschänder kümmern.

Gravatar: Unmensch

Die einen opfern sich auf, die anderen beuten aus. Eine Win/Win-Situation, so bekommen alle ihren Glauben erfüllt.

Gravatar: Werner N.

Der Katholizismus, aber auch das Christentum insgesamt, befindet sich in einer selbst verschuldeten epochalen Krise. Ohne fundamentale Korrekturen werden beide Kirchen im Laufe des nächsten Jahrhunderts zu historischen Reminiszenzen.

Katholische Theologen wollen nunmehr einen „Kulturkatholizismus“ (Dr. David Berger) begründen. Es wäre zu begrüßen, wenn das gelingen sollte. Zunächst räumen sie damit nur ein, dass bisheriger Katholizismus auf einer „Unkultur“ beruhte.

Atheismus und rationaler Materialismus, die „Deus ex machina“–Devise, sind kein Ersatz. Ihre Vertreter arbeiten ohnehin mal wieder penibel an Staatsbankrotten bzw. einem irrationalen Rationalismus, der die Katastrophen der »Moderne« mit verursacht. Aber auch das Geistig–Spirituelle wurde von den „Eminenzen“ und "Hochwürden" missbraucht. Beide gegensätzliche Bereiche gehen mit reduktiven Methoden vor und verdunkeln so Teile der Gehirnpartien mit der Folge von Realitätsverlust, Fehlschlüssen und kreativem Unvermögen. Eine »Postmoderne«, wie auch immer, wird einen tiefgreifenden Epochen- und Blickwechsel herbeiführen (müssen).

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