Flüchtlingskrise 2020

Vermutlicher Brandstifter von Moria gefasst

Während in Deutschland Vorbereitungen für die Aufnahme weiterer Migranten getroffen werden, verhaftet Griechenland die vermutlichen Brandstifter von Moria.

L-BBE / CC BY
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Während deutsche Politiker und Medien wetteifern, wer die meisten Migranten von Lesbos nach Deutschland holt, verhaftete die griechische Polizei die vermutlichen Brandstifter von Moria. Sie meldete fünf Festnahmen. Nach einer weiteren Person wird gefahndet.

Auf Lesbos war im Lager Moria ein Feuer ausgebrochen und hatte große Teile des Lagers zerstört. Daraufhin hatten deutsche Politiker und Medien einen Sturm der Gefühlsausbrüche ausgelöst. Mittlerweile gilt es als sicher, dass mindestens 1,500 Personen aus Moria in Deutschland aufgenommen werden.

Griechische Behörden gehen davon aus, dass das Feuer absichtlich von Migranten gelegt wordenm ist, nachdem Quarantäne-Regeln eingeführt worden waren. Mehrere Flüchtlinge waren zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Weiter kümmern sich griechische Politiker und Behörden um neue Unterkünfte für die Migranten auf Lesbos. Bis zur Fertigstellung müssen die Migranten übergangsweise notdürftig versorgt werden. Viele der überwiegend moslemischen Migranten weigern sich, die neu errichteten Behelfsunterkünfte zu beziehen. In ein neues vorläufiges Lager in der Region Kara Tepe, das mit 5000 Betten ausgestattet ist und erweitert wird, sind bisher nur 1000 Migranten umgezogen.

Die Migranten fordern, die Insel verlassen zu dürfen. "Wir haben sie informiert, dass sie in die Einrichtung gehen müssen, aber sie lehnen das ab", sagte ein Polizeivertreter laut Welt. Der griechische Migrationsminister Notis Mitarachi ist dagegen entschlossen, die Migranten umzusiedeln. Notfalls mit Zwang. "Wenn das nicht durch Diskussion möglich ist, wird die Polizei eingesetzt werden müssen. Es ist ihre Verpflichtung, in das neue Lager zu ziehen“, sagte er im griechischen Fernsehsender Mega TV. Laut Genfer Flüchtlingskonvention sind Flüchtlinge verpflichtet, sich den Gesetzen des Aufnahmelandes unterzuordnen.

 

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Sam Lowry

Es ist doch ganz einfach:
KEINER hat versucht zu löschen, im Gegenteil, man hat die Feuerwehrleute mit Steinen beworfen.

Also sind ALLE Brandstifter oder Gehilfen!

KEINER wurde verletzt, jeder hat SEIN Hab und gut gerettet.

Das war alles abgesprochen und genau so geplant.

Gravatar: Jüppchen

Sich den Gesetzen des Aufnahmelandes unterzuordnen - ja, wo leben wir denn?
Es muß heißen, daß sich das Aufnahmeland dem Willen der Aufzunehmenden unterzuordnen hat.
Viva Merkel!!!

Gravatar: Hand aus der Tiefe

Die Brandstifer sind wohl gefasst. Aber die eigentlichen Brandstifter sind die deutschen NGOs und der ihnen unterstellen Bundesregierung. So siehts doch aus.

Gravatar: asisi1

Das sind dann die "Fachkräfte" welche unsere Regierung uns immer wieder anpreist!
Bitte Alle nach Deutschland, viele Brände sind dann ja richtige Wiederaufbau Maßnahmen und führen zu mehr Beschäftigung!

Gravatar: Peter Lüdin

Wie erklärt man denn den dort zurückbleibenden Tausenden, dass sie nicht nach Deutschland dürfen? Die werden sich bestimmt nicht einfach damit abfinden, dass 1500 nach Deutschland dürfen und sie müssen da bleiben.

Gravatar: Alfred

Was sollen wir mit der Meldung anfangen: Brandstifter von Moria festgenommen?
Nachdem die Personalien aufgenommen worden sind wandert er nach Deutschland.
Die ganze Angelegenheit ist von staatlichen Schleuserbanden bis ins Kleinste geplant worden. Merkel macht die Chefin!

Gravatar: Helmuth W.

Die Täter wurden gefasst.
Alle anderen im Lager sind die reinsten Engel. lol.

Gravatar: Erdö Rablok

Alle via Libyen heimschicken.

Gravatar: Hans

Diese Wirtschafts-Migranten haben ihren Dreck-Laden selbst angezündet, um endlich nach Deutschland zu kommen und hier bequem zu leben.

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