Habeck zeigt sich bockig

Verlängerung der Laufzeiten deutscher AKW zur Gaseinsparung abgelehnt

Habeck will nicht, dass die Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke verlängert werden. Damit könnte zwar jede Menge Gas, das derzeit zur Stromproduktion verschwendet wird, eingespart werden; aber Habeck zeigt sich beratungsresistent und bockig.

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Derzeit verschwendet Deutschland das knapp Gas, um daraus Strom zu produzieren. Das ist nicht nur in hohem Maße ineffektiv, sondern aufgrund des aktuellen Gasmangels schlicht und ergreifend dumm und kurzsichtig. Es gibt einfache und effektive Alternativen zur Stromproduktion in ausreichendem Maße: die deutschen Atomkraftwerke. Aber da macht Habeck nicht mit. Ihm fehlt die Einsicht in die Notwendigkeiten komplett. Stattdessen feuert er unreflektiert die ihm eingetrichterten politischen Phrasen ab.

Man würde, so behauptet Habeck, bei einem Weiterbetrieb der Atomkraftwerke den Gasverbrauch um maximal zwei Prozent senken. Woher Habeck seine »Weisheit« bezieht, verrät er allerdings nicht. Stattdessen haut er einen Satz raus wie den folgenden: »Für das wenige, was wir da gewinnen, ist es die falsche Entscheidung.«

In anderen EU-Ländern sieht man das allerdings ganz anders. Aus Sicht von Ländern wie Ungarn, Rumänien, der Slowakei und Frankreich könnte ein Weiterbetrieb deutscher Atomkraftwerke erheblich dazu beitragen, Gas zu sparen, da in der Bundesrepublik zuletzt noch immer etwa 15 Prozent des Stroms von Gaskraftwerken erzeugt wurde.

»Wenn Deutschland Gas sparen möchte, dann möge es doch bitte seine Atomkraftwerke weiterlaufen lassen - beziehungsweise die drei, die letztes Jahr abgeschaltet wurden, die könnten ja wieder ans Netz gehen«, kritisierte etwa der slowakische Wirtschaftsminister Richard Sulík im vergangenen Juli am Rande von EU-Beratungen in Brüssel.

Seinen Angaben zufolge könnten mit dem Weiterbetrieb der sechs AKW 15 Milliarden Kubikmeter Gas gespart werden. Dies sei die Hälfte der Menge, die die EU mit ihrem Gassparplan einsparen wolle, sagte er. Deutschland verbrauchte 2021 ungefähr 91 Milliarden Kubikmeter Gas (Statista). Würden durch den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke 15 Milliarden Kubikmeter Gas eingespart werden, entspräche das einem Anteil von etwa 16 Prozent - und nicht etwa zwei Prozent, wie Habeck behauptet.

Ach ja, im Juli hatte Habeck sogar noch behauptet, die Verlängerung der Atomkraftwerke würden nur 0,7 Prozent Gas einsparen. Jetzt, einen Monat später, hat sich die Menge schon verdreifacht. Zum kommenden Weihnachtsfest hat er vielleicht die reellen Zahlen parat.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Jabber

Mit der „Energiewende“ ist es, wie mit der Reformpolitik aus der GRÜN- ROTEN Regierung unter der Kanzlerschaft des selbst verliebten Gerhard Schröder.

Dieser Aufsatz ist mindestens zehn Jahre alt. Aber, er hat überhaupt nichts an der Brisanz zur Kritik, zur SPD und den Grünen verloren.

Im Gegenteil zeigt er auf, dass alles, was jetzt Schief geht schon in den 2000er bis 2010er Jahren, direkt eingeleitet wurde.

Mit der „Energiewende“ ist es, wie mit der Reformpolitik aus der GRÜN- ROTEN Regierung unter der Kanzlerschaft des selbst verliebten Gerhard Schröder.

Auch da wurde eine Reform erkoren, die nur der Wirtschaft zu gute kam, keinesfalls aber den Bürgern und Menschen. So ist es mit der Energiewende, die ging in die Hose. Aber mit folgenschweren Auswirkungen auf die Menschen und ihrer Lebensqualität. Drei, bis vier mal so hohe Preise für das Kilowatt Strom, bezahlen wir nun, der Wettbewerb im Energiemarkt, ist völlig ausgeschaltet.

Der Preis geht sofort nach oben, wenn es die Lage erlaubt.

( Schauen Sie es sich an, die SPD und ihre Führungsmitglieder waren schon immer in der Energie kassierende Führungskräfte )

Erinnert man sich bei diesen durchlaufenden Negativergebnissen, der jetzigen bunten Regierung, nicht sofort wieder daran? Die rabengrün- rote Regierung, kam unter Gerhard Schröder, auf die Idee Reformen, zu vollziehen. Besser diese wurden ihr vorgeschlagen.

( Es ist an der Zeit zu fragen, wer der SPD diese Reformen vorgeschlagen hat, den Quatsch mit dem Peter Hartz und dem Kerl mit den großen Verlagen, glaube ich nicht mehr )

Wer das Drama damals erlebte, dachte bei der „Energiewende,“ nicht sofort an Schröders Steuerreform?

Schröder senkte die Steuern für Körperschaften, also für Großunternehmen, die sich im übrigen heute Privatunternehmen nennen dürfen. Er vergaß aber, dass so abzudichten, das diese Unternehmen nicht die Möglichkeit bekamen, ihre Forderungen mit dem alten ( höheren ) Steuersatz gegen zu rechnen. So brachen auf einmal die Dämme. Kommunen mussten ihren Körperschaftsteueranteil und die Gewerbesteuern, bei den Forderungen, berichtigen. So weit nach unten, dass Schwimmbäder geschlossen werden mussten, die Städte bundesweit an allen Ecken und Enden sparen mussten. Viele städtische Verkehrsbetriebe, wurden an „US- Cross Boarder Leasing“ Unternehmen verkauft. Diese vermieteten Verkehrsbetriebe, Wasserwerke, städtische Energiegewinnung, Kläranlagen, dann wieder der Stadt zurück.

Zu weit höheren Preisen, als vorher im Eigentum der Stadt. Die Verträge dazu, mussten geheim gehalten werden. Aus der Körperschaftsteuer, wird auch noch die Gewerbesteuer, berechnet, welche so über Jahre hinaus, nichts mehr einbrachte.

In allen sozialen Einrichtungen wurde gespart, auch in Krankenhäusern und beim städtischen Wohnungsbau. Der Mann zerschlug damit auf Jahre hinaus, die Nachfrage der Kommunen. Weil diese nicht nur ohne Geld da standen, sondern durch Berechnungstricks, sich das Geld über viele Jahre zurück wirkend wieder holen konnten.

Ein halbwegs vernünftiges Sozialwesen, dass auch der Wirtschaft immer Nachfrage brachte, wurde so zerstört. Niemand ausser den Großen, hatte mehr Geld.

Gravatar: Thüringer

Wie war das doch damals in Fukushima ? Daraufhin hat die "Physikerin" Merkel eigenmächtig, wie immer, beschlossen alle Atomkraftwerke in dieser BRD zu schließen.

Heute las ich im ZDF Videotext, daß Japan jede Menge neue Atomkraftwerke baut ... noch Fragen ???

Gravatar: Thüringer

@ Patriot
Patriot 25.08.2022 - 12:25

Die übrige Menschheit staunt nicht schlecht:
82 Mio. Menschen in Deutschland, ...
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Wir sollen, laut letzter Zahlen, bereits bei über 86 Millonen liegen dank der Grenzöffnung der Merkel die bis heute nicht zurückgenommen wurde. Hinzu kommen über 1 Million Ukrainer obwohl die Kriegshandlungen nur auf 20% ihres Staatagebietes stattfinden.
Warum gehen die in die nicht vom Krieg betroffenen 80% ihres Landes ???
Außerdem befleißigt man sich immer noch jede Menge Afrikaner, Syrer, Iraker, Afghanen (!!!) hier her zu holen aber über die spricht ja schon lange keiner mehr ...

Gravatar: Patriot

Die übrige Menschheit staunt nicht schlecht:
82 Mio. Menschen in Deutschland, werden von einer Handvoll bildungsferner Dummköpfe:innin ruiniert und lassen sich das einfach so gefallen.

Offenbar wollen die das gar nicht anders.

Gravatar: Silvia

Energiewende, Verkehrswende, Agrarwende, Ernährungswende. Hab ich eine vergessen? Wenn alles vorbei ist und die Überlebenden zwischen den Trümmern hervorkriechen, sollten wir uns vielleicht in "Wendland" umbenennen.

Gravatar: Bertl

Wir werden mit Kompromissen regiert. Wenn die Grünköpfe keine KKW Verlängerung zulassen, dürfen im Gegenzug die sog. Liberalen die Gasanbieter, auch wenn sie Gewinne machen, pampern und es darf keine Übergewinnsteuer geben. So kommt immer das Beste für den Bürger raus!

Gravatar: Jabber

Es war zu vermuten. Ich habe nicht geglaubt, dass die drei AKW's weiter laufen werden. Es geht um eine Sekte, um eine ganz schlimme Sekte, die alles in Kauf nimmt um ihren Aberglauben durch zu setzen. Menschen in Deutschland hungern, während die Sektenmitglieder spazieren fliegen, Verträge zu Konditionen eingehen, die hier niemals geleistet werden können. Die können nicht einmal Preise kalkulieren!

Gravatar: fishman

Das über allem schwebende Problem ist die Einmischung des Staates in die Energiewirtschaft bis in die letzte Ecke. Der Staat soll sich darauf beschränken langfristige Eckpfeiler zu setzen, so daß alle sich darauf und darin einrichten können. Im Moment wird Energiepolitik "nach Kassenlage" und zur politischen Chefsache gemacht. Das funktioniert eben nicht. Das Weiterlaufenlassen der Atomkraftwerke unter der Führung der Grünen, wäre ein Dammbruch grüner Forderungen und Erwartungen, der die Kapazität zur Selbstzerstörung der Glaubwürdigkeit der Grünen hätte. Da diese sich aber nicht selbst aus diesem Dilemma befreien können und den Weg in die Katastrophe aus ideologischen Gründen weiter fortsetzen müssen, werden sie eben deswegen scheitern. Vom angerichteten Schaden brauchen wir hier nicht zu sprechen. Je schneller er fühlbar eintritt, desto besser für alle. Wie heißt es doch so banal: " Erst durch Schaden wird man klug."

Gravatar: Hajo

@ Aufbruch

Neue Definition der grünen Hausbesitzer einer Mietskaserne, die in Flammen steht und die Feuerwehr zur Rettung anrückt im Wortlaut:

Unterlassen sie diese Bemühungen, wir wollten schon lange abreißen und neu bauen und dafür können sie uns doch dankbar sein, auch wenn es derzeit mit Schmerzen verbunden ist, sind wir stets dem Wohle verbunden, ist doch danach ein neuer grüner Anstrich geplant zum Wohlfühlen und alles ist vergessen.

Das ist die Denkart dieser grünen Pest, die der Teufel holen kann und sie werden das alles politisch nicht überleben, denn sie irren sich gewaltig, was ihre Akzeptanz anbelangt und das läßt hoffen, daß sie bald ausgemustert werden.

Gravatar: Deutsche ChauvinistInnen und Neonazis mit

Vor dem Ersten Weltkrieg gab es in Deutschland den Aufruf zum Kauf von Kriegsanleihen zum Zweck der Kriegsfinanzierung, aber die Leute waren nicht verpflichtet dazu, welche zu kaufen.

Bei diesem Naziriesenxxxxxxxxx von Gnaden der US - amerikanischen Freundinnen und Freunde aber ist es anders. Die BürgerInnen müssen ihm seine Kriegsanleihen abkaufen, ob sie es wollen, oder nicht, zahlbar in Form höherer Steuern, Gebühren, Inflation, "Umlagen", Waffen, Kosten der "Weltrettung" und so weiter.

So eine Riesensauerei hat noch nicht einmal Adolf Hitler gewagt, weil die Sorge zu groß war, damit ungute Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg zu wecken.

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