Macron gibt gegenüber China nach

Trump verhängt Verbot für Einbau chinesischer Teile in Kommunikations-Produkte

So unterschiedlich können Regierungschefs sein: Während US-Präsident Trump die Verwendung von chinesischen Teilen bei dem Bau von Telekommunikations-Produkten in den USA aufgrund des Spionageverdachtes untersagt, öffnet Frankreichs Präsident Macron diesen zu Spionagezwecken verwendbaren Elementen aus chinesischer Produktion Tür und Tor.

Foto: Screenshot, The White House, Public domain
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Es ist kein Geheimnis, dass der wirtschaftliche Erfolg der Volksrepublik China auf einem großen Maß erfolgreicher Wirtschaftsspionage und dem konsequenten Ausschlachten der gewonnen Informationen beruht. Viele Staaten und Wirtschaftsunternehmen versuchen, sich mehr und mehr gegen dieses Vorgehen zur Wehr zu setzen. Doch in der Zwischenzeit hat auch die chinesische Staatsführung erkannt, dass es nicht mehr ganz so einfach ist, an die wirklich relevanten Informationen zu gelangen. Früher reichte es, ein Produkt zu kaufen, es auseinanderzunehmen und dann Stück für Stück mit deutlich geringerer Qualität (und natürlich auch viel billiger) nachzubauen.

Um heute an die Informationen zu gelangen, bedarf es da schon etwas mehr Einsatz. Vor allem Spionagetechnik ist jetzt gefragt, um auf dem boomenden Markt der Telekommunikation am Puls der Zeit bleiben zu können. Dieser potentiellen Wirtschaftsspionage durch China versucht schiebt US-Präsident Trump einen Riegel vorzuschieben.

Per Dekret hat Trump den in diesem Feld tätigen US-Unternehmen untersagt, Teile aus chinesischer Produktion bei der Fertigstellung zu verwenden. In einem Bericht des Spiegel heißt es, dass vor allem der Netzwerkausrüster Huawei von diesem Schritt betroffen ist.

Der französische Staatspräsident Macron sieht das völlig anders. Er hat sich dagegen ausgesprochen, den chinesischen Telekomkonzern Huawei aus dem europäischen Markt auszuschließen. Trotz der zahlreichen gegen Huawei und anderen chinesischen Konzernen vorliegenden Verdachtsmomente bezüglich umfangreicher Wirtschaftsspionage sei eine Blockade von Huawei oder anderen chinesischen Unternehmen für Macron keine Perspektive, wie es dazu in einem Bericht der Finanznachrichten heißt.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hartwig

@ Steffen Berid 17.05.2019 - 15:00

Das leugnet niemand ernsthaft.

Die kommunistischen Chinesen wollen Sie gefangen nehmen und versklaven, die USA wollen genau das verhindern.

Eigentlich müssten die USA alle linken Profs mit einem Tritt in den Popo und alle dreisten NGOs hinauswerfen lassen, aus dem Land. So wie die Russen das vormachen. Und die Chinesen es knallhart praktizieren.

MAGA!!

Gravatar: Holzscheit

Holzscheit, der aus dem Feier gezogen wurde:

Im Gegensatz zu Präsident Donald Trump, ist der
Herr Macron eine Erfüllungsgehilfe der Internationalisten,
den Architekten der NWO, vaterlandslosen Gesellen a la
Rockefeller, Rothschild und Companieros.
Sie mögen eine Schlacht gewinnen, den Krieg niemals.
JESUS CHRISTUS ist auferstanden und kommt wieder !

Maranatha !

Gravatar: Hartwig

@ Walter 17.05.2019 - 14:23

Die Entscheidung Trumps ist vollkommen richtig.

Er sollte sogar noch sehr viel weiter gehen, um diesen hochkriminellen kommunistischen Mördern noch mehr das Wasser abzugraben.

Unsere Politiker dagegen sind sich absolut sicher: Spionage? Gibt es nicht.

Gravatar: Steffen Berid

Dia amerikanischen Bauteile enthalten auch
Spionagefunktionen. Ganz Deutschland ist im Gigabit-Bereich mit US-Routern mit Spionagefunktion oder zusätzlicher Bandbreite im Overhead für Spionagedatenübertragung ausgerüstet.

Gravatar: Walter

Das haben die USA doch gar nicht nötig Spionageteile in ihren Produkten einzubauen. Sie können doch offiziell alles abhören was die IT Technik bei uns alles zulässt.
Ich kann mich noch daran erinnern als "Obama" dies Merkel mitgeteilt hat, wie sie dies mit einem Lächeln quittiert hat.

Gravatar: fishman

Es ist gut, daß zumindest einmal breitflächig auf die Möglichkeiten solcher Firmen hingewiesen wird. Die mit dem Ausbau der Netze beteiligten und beauftragten sollten über hervorragende Kompetenzen verfügen und dies auch dokumentieren können. Bei der Weitergabe von Aufträgen an Drittanbietern sollten diese Sicherheitsbedenken immer auch eine Rolle spielen. Sicherheitsrelavante Bauteile oder Spionageprogramme könnten theoretisch in vielen elektronischen Bauteilen verbaut sein. Sicherheit wird man nicht mit der Meidung eines Konzerns garantieren können. Von daher spielen wahrscheinlich andere Gründe eine Rolle.

Gravatar: Welt.Krank

Deutschland wird in Kürze bei Huawei spionieren müssen, um herauszufinden, wie man ICs baut...

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