Nach Republikanischem Parteitag

Trump erhält mehr Unterstützung unter Schwarzen Wählern

Eine Umfrage nach dem Republikaner-Parteitag zeigt: Im August 2020 konnte Trump eine sprunghafte Zunahme von schwarzen Wählern verzeichnen.

Foto: The White House / CC0
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Die Umfrage wurde vom Emerson College durchgeführt und befragte 1576 Personen zwischen dem 30 und 31. August, um die Reaktion auf die Parteitage der Demokraten und Republikaner zu verwerten, wie Breitbart berichtet.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Trump das Rennen verschärft hat und jetzt nur noch zwei Prozentpunkte hinter dem ehemaligen Vizepräsidenten und derzeitigen Präsidentschaftskandidaten liegt (49 Prozent zu 47 Prozent). Bei einer ähnlichen Umfrage im Juli führte der Kandidat der Demokraten Trump mit 50 Prozent zu 46 Prozent an.

Der überraschendste Teil der Ergebnisse war der Anstieg der Wahlunterstützung unter schwarzen Wählern. Die Umfrage ergab, dass Biden 77% der schwarzen Wähler auf seiner Seite hat, Trump nur 19%. Dies würde aber einen Anstieg um 5% seit Juli 2020 ausmachen, wie eine andere Studie von Zogby Analytics zeigt.

Wenn die Umfrage korrekt ist, stellt dies ein großes Problem für Biden und seine Partei auf dem Weg in die Parlamentswahlen dar. Die meisten Strategen der Demokraten verweisen auf einen Rückgang der Wahlbeteiligung der Schwarzen zwischen 2012 und 2016 als Hauptgrund für den Verlust der ehemaligen Außenministerin Hillary Clinton vor vier Jahren.

Am deutlichsten fiel der Rückgang in den Bundesstaaten Michigan, Pennsylvania und Wisconsin aus, die in diesem Zyklus nur mit knapper Mehrheit auf Trump setzten, nachdem sie fast drei Jahrzehnte lang die Demokraten auf Präsidentenebene unterstützt hatten. Daten aus dem Büro des Außenministers von Michigan zeigen zum Beispiel, dass Clinton in Wayne County – wo Detroit liegt – 75.000 Stimmen weniger erhielt als Obama 2012. Obwohl Clinton den Bezirk immer noch mit großem Vorsprung gewann, verlor Clinton durch den Rückgang der Unterstützung den Bundesstaat mit mehr als 10,000 Stimmen an Trump, der bei den Wählern der weißen Arbeiterklasse stark vorankam.

Schritt für Schritt folgen so kleine Siege den Wahlkampfbemühungen Trumps, der noch bis November Zeit hat, die Mehrheit für sich zu gewinnen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Peter Lüdin

Was erwartet man in Europa eigentlich von einem Wettbewerb um die Regierungsmacht. Zustimmung der Kontrahenten für die Position des Anderen? Und was als so grausam und gelogen dargestellt wird, gab es in Europa schon in den Siebzigern im Wahlkampf: „Freiheit statt Sozialismus“
Am Ende wird der neutrale Beobachter das wählen, was ihm am meisten zusagt. Will er keine illegale Einwanderung, Waffenbesitz für Alle, kein Versenken von Milliarden in fragwürdige Klimaschutzmassnahmen, das Ausbremsen der chinesischen Wirtschaft zum Vorteil der eigenen Wirtschaft und ein Ende des iranischen Regimes durch Sanktionen, dann wählt er D. Trump. Will er das nicht, wählt er J. Biden.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Trump erhält mehr Unterstützung unter Schwarzen Wählern“ ...

Weil die Schwarzen in den USA längst merkelten bzw. wissen, dass die Anschuldigung des Wunschkandidaten unserer(?) Göttin(?) für das Amt den neuen US-Präsidenten „Biden“ scheinbar auch deshalb bewusst gelogen sind
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/biden-trump-rassist-100.html,
weil er die Identität von ´schwarzen` Trump-Wählern bereits infrage stellte?
https://www.tagesschau.de/ausland/biden-breakfast-club-101.html

Lässt das nicht vermuten, dass der Joe nun ´mit allen Mitteln` „der erste rassistische Präsident“ im Weißen Haus werden will???

Gravatar: werner

Zitate aus dem Talmud-Das heilige Buch der Juden.

Zur niedergeschriebenen Tatsache müssen sie stehen, ob sie wollen oder nicht.

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