Sprüche, Skandale, Schulden, sportliche Talfahrt

Tönnies legt Posten des Aufsichtsratschefs bei Schalke 04 nieder

Clemens Tönnies ist als Aufsichtsratsvorsitzender beim Revierklub Schalke 04 zurückgetreten. Diese Entscheidung ist längst überfällig und ist mehr als nur eine Meldung aus dem Bereich des Sports.

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Der FC Schalke 04 ist ein Verein, der wie nur wenig andere Titel und Triumphe auf der einen Seite mit Skandalen, Niederlagen und Tränen auf der anderen Seite so innig verknüpft. Vor allem aber war der Verein schon immer bekannt dafür, dass es höchst zweifelhafte Personen an die Spitze des Klubs gebracht haben. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an Günter Eichberg, den selbsternannten Sonnenkönig von Schalke. Vier Jahre (1989 bis 1993) fungierte er als Präsident, seine Eskapaden füllen Bücher.

Im Laufe der Jahre hat sich der Verein zwar umstrukturiert, an der Spitze steht jetzt ein Aufsichtsratsvorsitzender; doch nur der Name ist ein anderer, dubiose Charaktere fühlen sich offenbar nach wie vor berufen, diesen Revierklub führen zu wollen. So wie bis gestern Clemens Tönnies, der aber nicht nur wegen der Ereignisse rund um Schalke 04 in die Schlagzeilen geraten ist.

Vor knapp einem Jahr griff Tönnies mit Worten verbal schwer daneben, schon seit Monaten standen seine Schlachthöfe immer wieder wegen der Arbeits- und Unterbringungsbedingungen für Billiglöhner aus Osteuropa in der Kritik, die hohe Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Arbeiter in seiner Großschlachterei in Rheda lässt diese Kritik wieder aufleben und stellt Tönnies wieder einmal vor jede Menge unbeantworteter Fragen.

Zudem hat er es geschafft, bei Schalke 04 Verbindlichkeiten in Höhe von fast 200 Millionen Euro anzuhäufen. Quasi im Alleingang, den Oppositionelle innerhalb des Vereins ließ er geschickt kaltstellen. So ähnlich, wie es Merkel in ihrer Partei mit etwaigen Konkurrenten machte. Weil jetzt auch noch die sportliche Talfahrt hinzukam - von 17 Rückrundenspielen wurde keine einzige Partie gewonnen, die Mannschaft fiel zum Abschluss der Saison auf den 12. Tabellenplatz zurück, knapp vor Teams wie Mainz und Augsburg, aber hinter beide Berliner Klubs - zog Tönnies jetzt die Reißleine. Vielleicht aber musste er sie auch ziehen, weil man ihn sonst wie einen tollwütigen Hund vom Hof gejagt hätte. Die Fans jedenfalls hatten schon lange die Nase voll von ihm.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Walter

@ Hartwig 1.7.2020 13:01

Das Sie den unregulierten Kapitalismus das Wort reden ist schon klar, aber mit welchem Niveau und welcher Naivität, dies würde sogar manchen neoliberalen Ökonom die Schamröte ins Gesicht treiben.

> der Kapitalismus funktioniert nur mit Menschen die Charakter haben. Diese Leute werden aber nur vom echten Christentum PRODUZIERT. Diese Fabrik, die diese Leute herstellt ist christlich <

Als ich das gelesen habe, hatte ich sofort die Vermutung dass Sie etwas eingenommen haben.

> Waren und Löhne müssen bezahlt werden. Das geht nur wenn man mehr einnimmt als man ausgibt <

Diese Aussage ist vermutlich nur auf Ihrem hochwissenschaftlichen Erkenntnissen zurück zuführen, welche ja fast NOBELPREISVERDÄCHTIG sind.

Auf keine meiner Aussagen haben sie etwas mit haltbaren Gegenargumenten mit Substanz entgegen zu setzen. Wer keine Kenntnisse von dem hat was er kommentiert, dies habe ich Ihnen doch schon mehrmals mit Fakten bewiesen.

Mit Ihren niveaulosen, primitiven Unterstellungen und Bezichtigungen versuchen Sie doch nur von Ihrer unfähigen und primitiven Argumentation abzulenken, in
dem Sie hier einen auf dicke Hose machen wollen.

> am Ende geht Ihnen doch ein kleines Licht auf <

Darauf warte ich bei Ihnen schon lange. Dies konnte ich bei Ihnen bisher nicht erkennen nur absolute Dunkelheit.

Ihren Kommentar, ein Sammelsurium von provokanten, primitiven, niveau- und substanzlosen Texten würde ich unter der Rubrik HIRNLOS einordnen.

Im übrigen trifft auf Sie auch folgender Satz zu:

"Traue nie einem Religionsfanatiker, er könnte vom Religionswahnsinn befallen sein."

Gravatar: Wolfram

Die Fleischindustrie ist leider der "Schweinestall" der deutschen Industrie !!!

Wie mit den Tieren und Mitarbeitern in manchen, gerade großen Betrieben umgegangen wird, stinkt schon lange zum Himmel.

Deshalb haben die großzügigen Zuwendungen an den Sport ein übles "Bei-Geschmäckle".

Solche Chefs sollen sich mal besser um etwas mehr Hygiene, Tierwohl und Wohl ihrer Mitarbeiter kümmern !!!

Es gibt übrigens auch wenige, weiße Schafe (kleinere Betriebe) in dieser Branche, die natürlich nicht so günstig zu Dumpingpreisen arbeiten !!!

Gravatar: karlheinz gampe

Tönnies ist Opfer des roten kranken CDU System Merkel. Er ist nun der Sündenbock für verfehlte rotgrüne Merkelpolitik. Als Geschäftsmann muss er sich auf Gewinnmaximierung ausrichten und für jene, die bei ihm arbeiten ist es sozialer Aufstieg im Vergleich zu ihren Herkunftsländern und genau diesen Prozess hat die CDU + SPD Regierung unterstützt un gefördert. Die eigentlich verantwortlichen Politiker tun nun so als sei nur Tönnies allein verantwortlich ! An seiner Stelle würde ich den Laden hier dicht machen und ins Ausland gehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitnehmer-Entsendegesetz

Gravatar: Hartwig

@Walter

Zitat: "Die kapitalistische Wirtschaft belohnt doch denjenigen der diese optimal für seinenProfit auszunutzen versteht. [...]"

Das ist glatter Unsinn. Auch hier haben Sie KEINE Ahnung. Warum sind Sie so lernresistent? Liegt es an der Logik? So schwer?

Soziale Marktwirtschaft. Gewerkschaften.

Zitat: "[...] Der normale Bürger wird für seine Fehler bestraft, die Managerelite nicht. [...]"

Das hat mit dem Kapitalismus NIX zu tun.

Am Ende geht Ihnen ein kleines Licht auf. Die SPD. Wieso verrät die SPD heute die Arbeiterinteressen? Wieso ist die gleiche SPD zum Islamimport übergegangen?

Wieso verraten die Gewerkschaften die Interessen der Arbeitnehmer? Wieso beten die Gewerkschaften Mutter Gaia an?

So wie Sie reden, wissen Sie weder was soziale Marktwirtschaft noch was Kapitalismus ist.

In kommunistischen, sozialistischen Systemen ist die Gier noch sehr viel größer, als in kapitalistischen.

Unternehmen arbeiten ein ganzes Jahr über. Am Ende wird abgerechnet. Waren und Löhne müssen bezahlt werden. Das geht nur, wenn man mehr einnimmt, als man ausgibt.

Bei wem sitzt das Geld am lockersten? Bei der grün-kommunistischen Merkel und bei Laschet, bspw..

Wer gibt mehr als 1.000 Milliarden Euro für Mutter Gaia aus, um die Welt zu retten, anstatt es für das Wohlergehen der Bevölkerung auszugeben? Die grünen Kommunisten, die Planwirtschaft, Diktatur, lieben.

Was plant Merkel und die ihr hörige von der Leyen für Deutschland und ganz Westeuropa und Osteuropa, per Zwang de Mufti? Das schwachsinnige Projekt "Green New Deal", welches sehr viele von uns in die Sklaverei führen wird und in die Massenarmut, ist das Steckenpferd der planwirtschaftlichen, geisteskranken Linken.

Unternehmen, die keine Gewinne machen, gehen bankrott. Können keine Steuern zahlen.

Unternehmen, die keine Gewinne erzielen, beweisen, die Arbeit eines ganzen Jahres, war für die Katz. Es wäre besser, man hätte das ganze Jahr über, nur Kaffee getrunken und nix gemacht. Gewinne erzielen bedeutet, die Arbeit wurde vom Markt, also von den Kunden, belohnt.

Ihre Unterscheidungen sind makaber und unfair. Sie wollen die Fleißigen halt auch nicht belohnen.

Der Kapitalismus funktioniert nur mit Menschen, die Charakter haben und auf dessen Wort man sich verlassen kann. Alles Dinge, die die Linken zutiefst hassen. Nichts ist diesen Typen verhaßter. Diese Leute werden aber nur vom echten Christentum PRODUZIERT. Die Fabrik, die diese Leute herstellt, ist CHRISTLICH. Etwas was Sie ja zutiefst und arrogant und unwissend bekämpfen. Also, was wollen Sie eigentlich? Das Christentum bekämpft den Neid, die Gier.

Der Atheistmus tut das NICHT. Kommunisten sind die gierigsten Menschen. Schauen Sie mal nach China, wie dort Zwangsenteignungen durchgeführt werden. Diese Tage brachte man eine über 80-jährige Frau KALTBLÜTIG um, weil sie nicht nachgegeben hat. Man schlug sie, in ihrem eigenen Haus.

Sie sind kein Wirtschaftsfachmann, erdreisten sich aber, andere zu belehren. Auch hier scheitern Sie.

Sie fallen halt sehr gern auf die Lügen der Linken herein. Ihr Problem. Der Kapitalismus hat daran keine schuld.

Gravatar: Walter

Hat man jetzt einen Sündenbock gefunden? Keine Frage, dass ein Herr Tönnis für den optimalen Profit alles macht, was von den Gesetzen her möglich ist und dabei kein menschliches Verhalten zeigt.
Dazu auch eine Aussage von "George Soros". "
" Die sozialen Folgen bei meinen finanziellen Aktionen interessieren mich nicht." Und dieser Herr "Soros "wird von unserer ach so sozialen Regierung hoffiert.

Die kapitalistische Wirtschaft belohnt doch denjenigen der diese optimal für seinenProfit auszunutzen versteht. Schuld haben die Verantwortlichen Politiker, welche solche Zustände zulassen und wenn es dann große Probleme gibt lauthals rufen, haltet den Dieb!

Als wir noch die SOZIALE Marktwirtschaft hatten, haben Politik und Gewerkschaften dafür gesorgt, dass solche Zustände nicht zugelassen wurden.
In der reinen kapitalistischen Marktwirtschaft wie wir sie heute haben, gibt es Menschlichkeit ohne die notwendigen Gesetze nicht mehr.
Man kann den Herrn Tönnis falsches menschliches verhalten vorwerfen, aber gegen Gesetze hat er nicht verstoßen, sondern nur nach der Profitmaximierung gehandelt.
Profit um jeden Preis ist der Verursacher diese Problems, es ist ein gesellschaftliches Problem.
Da werden sogar Menschenleben aufs Spiel gesetzt, wie man im TV - Beitrag über die Firma "Boeing" sehen konnte. Es ist das rein kapitalistische Wirtschaftssystem, welches solche Zustände zulässt. Der normale Bürger wird für seine Fehler bestraft, die Managerelite nicht. Oder wurde bei VW schon irgendeiner für die Schummelsoftware zur Rechenschaft gezogen? Auch die Gewerkschaften haben sich von ihrer Aufgabe der Interessenvertretung der abhängig Beschäftigten sehr rar gemacht. Nun versuchen Gewerkschaften und Politiker dem Herrn Tönnis den schwarzen Peter zuzuschieben und versuchen ihre eigenen Hände in UNSCHULD zu waschen.

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