»Schwerste Menschenrechtsverletzung«

Tausende demonstrieren in Berlin gegen Abtreibung und Sterbehilfe

Rund 4500 Teilnehmer fanden sich vergangenes Wochenende beim Marsch für das Leben in Berlin ein. Von Kind bis zum Senioren waren alle Altersgruppen auf der Demonstration vertreten. Vertreter aus Politik und Kirchen schickten Grußworte.

Foto: Screenshot YouTube
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»Abtreibung ist Unrecht«, »No children, no future« oder »Jedes Kind will leben« war auf den mehrheitlich grünen Transparenten und Schildern der Demonstranten zu lesen. Dieses Jahr fand der traditionelle Berliner Marsch zum 17. Mal statt. Trotz strenger Hygieneauflagen wie Masken- und Abstandspflicht und einer hohen Polizeipräsenz hatten sich über 4500 Menschen aus ganz Deutschland am Brandenburger Tor eingefunden, um friedlich gegen Abtreibung und Sterbehilfe zu demonstrieren.

Auch mehrere Vertreter aus Kirche, Politik und kirchlichen Medien wie die katholischen Bischöfe Wolfgang Ipolt, Rudolf Voderholzer sowie der Vorsitzende der Evangelischen Allianz Ekkehart Vetter zeigten Präsenz. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzung, schickte ein Grußwort, ebenso wie Christine Lieberknecht, die frühere Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen. In seiner Podiumsrede bezeichnete Helmut Matthies, Theologe und ehemaliger Leiter des evangelischen Nachrichtendienstes Idea, Abtreibungen als »schwerste Menschenrechtsverletzungen im letzten Vierteljahrhundert«.

Gesteigerte Bedeutung kommt der Lebensschutz-Demonstration zu, weil sie in diesem Jahr gut eine Woche vor der Bundestagswahl stattfand. Nahezu sämtliche im Bundestag vertretene Parteien sprechen sich für eine Legalisierung von Abtreibung aus – bis auf CDU/ CSU und AfD. Grüne, Linke sowie SPD fordern gar, Abtreibung nicht nur vollständig zu legalisieren, sondern die Tötung der Ungeborenen zu einem kostenfreien Angebot der »Gesundheitsfürsorge« zu machen. Damit würde Abtreibung zur offiziellen Staatsaufgabe.

Ein Gastbeitrag der Initiative Familien-Schutz

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: never green

Ich will in einer EKD, die sich nicht eindeutig gegen
Abtreibung positioniert, kein Mitglied sein.

Gravatar: Gregor von Trotzsingen

@ Hajo
“…die wir als einfache Wichte gar nicht erkennen können…“
Sich selbst nicht ausnehmend, können Sie auch nicht die gleichgeschlechtliche Liebe als unmoralisch und verkommen erkennen und abtun.
Dass Sie aber mit Ihren Steuern, anteilig auch für den Wehretat für alle Staaten der Erde beitragen infolge der internationalen Handelsbeziehungen und somit laufend an der Tötung und Verkrüppelung von Kindern und Erwachsenen von Krieg zu Krieg in aller Welt mitbeteiligt sind, müsste Ihnen schon eher erkenntlich sein.
Nach der Forderung des ehemaligen 7-Tage Finanzministers der Münchener Räterepublik, des parteilosen Wahlgegners Silvio Gesell, lassen sich Staat und Steuern für Macht und Gewalt von Menschen über Menschen friedlich durch eine “ Freiland – Reform “ ab- und auflösen durch Rückkauf sämtlichen Grundstückeigentums in Pachteigentum mit der Entlohnung von Müttern und Kindern aus den Pachtzinsen ihrer Länder, wie Deutschland, England u.s.w.
Diese Forderung erscheint einem freien Gott-gläubigen Menschen gleichbedeutend mit dem Gehalt des Weinberg = Erde – Gleichnisses nach dem NT. Markus 12.1-17. Wie hier so manches Mal schon dargelegt.
Und sie ist die beste Maßnahme gegen den wirtschaftlichen Missbrauch von Müttern und Kindern der als größte Ursache und Grundlage für sexuellen Missbrauch als gleichfalls für seelisch ungewollte Abtreibungen einzuschätzen ist.

Gravatar: Werner Hill

Und wer demonstriert gegen den (beinahe) Impfzwang und die (möglichst geheimgehaltenen) schweren Impfschäden bis hin zu Massenmord?

Gravatar: Hajo

Solange es menschliches Leben gibt ist das zukünftige Wesen schon im Keim zwischen Mann und Frau angelegt und nicht zwischen Gleichgeschlechtlingen und Deformierten, als Ergebnis eines Irrtums der Natur.

Wer sich nun an dieser Naturgeschaffenen Methodik vergreift ist nicht nur unnormal, sondern auch ein verkommenes Subjekt, das sich anmaßt in das universelle Geschehen einzugreifen, das nicht wir bestimmen können, sondern das Ergebnis einer unbegreiflichen Schöpfung darstellt und jede gegensätzliche Handlung Folgen haben kann, die wir als einfache Wichte garnicht erkennen können.

Das gleiche gilt auch für die Sterbehilfe, wo man auch hier der Natur vorgreifen will, weil man meint der bessere Teil davon zu sein und sieht garnicht den Charakter des werdenden und vergehenden Lebens, was ja Bestandteil davon ist und so geht wie es gekommen ist und von niemand unterbrochen werden sollte um eigene irrige Ansichten durchzusetzen, zumal wir ja die Funktion des Lebens als solches und das Ende garnicht beziffern können, weil es sich jeder Vorstellung entzieht.

Anders ist es bei der Schmerzlinderung, wenn die zum Einsatz kommt, das ist zulässig, wer aber die Verantwortung der vorzeitigen Tötung auf sich nehmen will, der kann es unterstützen, die tausend Teufel die einen danach reiten können möchte aber kein normaler Mensch ertragen und deshalb auch hier Finger weg von solchen Ansichten.

Das könnte sogar noch ausgeweitet werden, indem einige Schurken die Existenzfrage generell anschneiden, was man ja im 3. Reich plastisch erleben konnte und wer das will, kann diese Gedanken ja wieder fortsetzen, mit Humanität hat das nichts zu tun, das sind Allmachtsphantasien mit Fehlleitung und ist typisch für unsere Spezies die sich Krone der Schöpfung nennt.

Gravatar: Zicky

»Jedes Kind will leben«

Aber nur wenn es geimpft wird darf es leben... gell Herr Spahn und sonstige Deppen.

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