Euphimistische Umschreibung: »Teilhabe am Arbeitsmarkt« als Regelinstrument

SPD-geführtes Arbeitsministerium will Zwangsarbeit für ALG II - Bezieher einführen

Wer in den letzten sieben Jahren, aus welchem Grund auch immer, sechs Jahre lang ALG II bezogen hat, soll zwangsweise einem Arbeitgeber für fünf Jahre zugewiesen werden. Diese Form der Zwangsarbeit will das SPD-geführte Arbeitsministerium einführen. Reguläre Arbeitsplätze geraten in Gefahr.

Quelle: dewezet.de / keine Verfügungsbeschränkung
Veröffentlicht: | von

Das Bundesarbeitsministerium unter A.Nahles (»Bätschi«, »...voll auf die Fresse«) macht wieder von sich reden. Die jetzige Attacke richtet sich gegen Menschen, die seit vielen Jahren im Bezug von ALG II sind. Diejenigen von ihnen, die im Berechnungsraum der letzten sieben Jahre sechs Jahre lang ALG II bezogen haben, sollen zukünftig zwangsweise einem Arbeitgeber entweder im privaten Sektor wie aber auch im öffentlichen Dienst zugewiesen werden. Interessierte Arbeitgeber erhalten in den ersten beiden Jahren einen Lohnkostenzuschuss vom Amt von 100 Prozent, der Zwangsverpflichtete generiert also keine Kosten für den Betrieb. Pro Jahr reduziert sich dieser Zuschuss um zehn Prozent, im letzten Jahr werden also noch 70 Prozent der Lohnkosten übernommen.

Im ersten Jahr dieser Zwangsbeschäftigung unterliegt der Verpflichtete weiterhin voll dem Zugriff des JobCenters, wird also auch weiterhin von den Mitarbeitern dort vorgeladen und muss sich ihnen gegenüber offenbaren. Ein Recht auf Ablehnung dieser Zwangsüberweisung zu dem jeweiligen Arbeitgeber steht der unfreiwilligen neuen Arbeitskraft nicht zu. Qualifikation, beruflicher Hintergrund und persönliches Umfeld des Beziehers sind als Auswahlkriterien irrelevant.

Noch ein Bonbon zum Abschluss dieses Vorschlags: selbst wenn die zwangsrekrutierte Arbeitskraft fünf Jahre lang den Job ausgeübt hat ist mit diesem besonderen »Beschäftigungsverhältnis« keine Anwartschaft auf ALG I begründet worden. In einfachen Worten bedeutet das, dass eine für fünf respektive sechs Jahre (eine einmalige Verlängerung um ein Jahr seitens des Arbeitsgebers ist möglich) zwangsverpflichtete Arbeitskraft in diesem Zeitraum nicht einen einzigen Tag Anspruch auf ALG I erwirtschaftet. Hat der Arbeitgeber die Arbeitskraft respektive den Staat über den gesamten Zeitraum ausgebeutet, schickt er den Zwangsrekrutierten wieder in die Wüste, also direkt in den erneuten ALG II - Bezug und somit wieder in die Fänge des JobCenters.

Die Initiative »gegen-hartz.de« hat über diesen unsozialen Vorgang berichtet und errechnet, dass bei einer fünfjährigen Dauer dieser Zwangsbeschäftigung der Staatshaushalt 88 Prozent der Lohnkosten übernimmt. Für die Arbeitgeber besteht also hier die Möglichkeit, auf billigem und billigstem Wege, gefördert durch das von A.Nahles und der SPD geführte Arbeitsministerium, Arbeitskräfte unter Vertrag zu nehmen und regulär beschäftigte, kostenintensive Arbeitnehmer zu entlassen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Franz Horste

Da soll sie mal bei all den schwarzen Goldstücken anfangen, die mit Drogen dealen, die Mädchen vergewaltigen, junge Frau auf Bahngleise stoßen, Handis klauen. Goldketten rauben, einbrechen und, und, und...
Ist die Frau noch zurechnungsfähig? Vermutlich nicht! Lieber verhänget man deutschen Rentnerinnen Geldstarfen, die am Frankfurter Flughafen Flaschen sammeln und läßt Gefährder aus Tunesien zurückholen.
http://wort-woche.blogspot.com/2018/07/die-gutmenschen-wollen-jetzt-den.html

Gravatar: Hannes

Au ja, tolle Idee... am besten in den Pflegebereich... oder in die Mensa als Küchenhilfen (am liebsten in die Bundestagskantine, dann können se denen ins Essen spucken...)

Ich sag schon lange: „A Nahles ... man könnte auch sagen fürn Arsch!“

Gravatar: Tom der Erste

So geht´s Parteien die immer noch zuviele Wähler haben. Aber mal sehen, wer von dieser Regel ausgenommen wird, ich hätte da schon so einen leisen Verdacht... Und wenn es ausnahmsweise mal keine Ausnahmen gibt, wird in den Jobcentern zukünftig der absolute Ausnahmezustand herrschen, denn Merkel´s Gold-Gäste werden sich das nicht bieten lassen, schränkt es doch die lukrativen Nebengeschäfte mit Klauen und Dealen empfindlich ein.

Gravatar: Marc Hofmann

Die Sozen und die Altparteien...alles was die gelernt haben ist es...wie ziehe ich noch mehr Steuern und Abgaben aus den Taschen der arbeitenden Bevölkerung....die SPD und die Altparteien sind nichts anderes als Steuer. und Abgabeneintreiber...die Adligen vor 500 Jahren wären Stolz auf ihre Nachfahren...immer schön den Bauern (Arbeiter) mit noch mehr Steuern und Abgaben belegen...das letzte aus dem Volk herausquetschen!

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„SPD-geführtes Arbeitsministerium will Zwangsarbeit für ALG II - Bezieher einführen“

Weil auch das dies bezügliche Verhalten von DDR-Politikern wie dem Mielke & Co. unbedingt - und mit allen Mitteln - auch von dieser Nahles in den Schatten gestellt werden muss? http://www.ddr-zwangsarbeit.info/tabelle3.html

Jedoch: „Widersagst Du dem Satan“ – auch in diesem Fall? https://philosophia-perennis.com/2018/07/16/widersagst-du-dem-satan/

Wurde den „westlichen Werten“ nicht längst schon ein „schönes Begräbnis“ beschert???
https://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/5442840/Leitartikel_Ein-schoenes-Begraebnis-fuer-die-westliche

Gravatar: Mondmann

Tja, das steht in bester Tradition der National-Sozialisten und der International-Sozialisten. Die Maske verrutscht täglich ein bisschen mehr und am Schluss wird die widerliche Fratze der EU-Sozialisten offenbar. Doch bis die Masse der Leute irgendwas mitbekommt und aus ihrem Schlummer erwacht, befinden wir uns bereits in voller Fahrt mitten in neuerlicher Diktatur. Ist das Leben nicht schön!?

Gravatar: karlheinz gampe

Wie wärs einmal mit Zwangsarbeit für unsere depperten Politiker damit sie das reale Leben kennen lernen. Zwangsarbeit gabs die nicht auch im Kommunismus? Verelendung und Versklavung der Massen ein Traum linker Idioten.

Gravatar: Peter

Es liegt KEINE sogenannte "Teilhabe am Arbeitsmarkt" vor wenn ein sogenanntes "Jobcenter" seine sogenannten "Kunden" zwangsweise (!) an Unternehmen vermittelt und dem Unternehmen die Löhne aus Steuergeldern (!) bezahlt. Mit einem echten Arbeitsmarkt hat das absolut gar nichts mehr zu tun.

Es hat vielmehr was mit Arbeitszwang und Planwirtschaft zu tun, wie man es aus sozialistischen Diktaturen kennt.

Aber das ist ja, was die SPD im Kern will.

Wünsche den Genossen viel Spaß auf dem Weg unter die 5% Hürde. Dann sind wir sie endlich los.

Gravatar: Neo

Nahles will mit solchem Vorhaben weder Unqualifizierte noch Analphabeten in Arbeit bringen! Nein, das zielt auf die ab, die der deutschen Sprache in Wort u. Schrift mächtig sind und möglicherweise noch gut qualifiziert sind, aber aufgrund ihres Alters, über 40 J., zu Langzeitarbeitslosen geworden sind, evtl noch auf Unqualifizierte junge Deutsche.
Denn kein Arbeitgeber wird sich mit Sprachunkundigen und Unqualifizierten ohne Arbeitsdisziplin abgeben wollen.

Gravatar: bätschi

Zwangsarbeit für Hartz IV Bezieher? Aber sicher doch nur für Biodeutsche. Mit den Goldstückern will sich's der Bauerntrampel aus der Eifel doch sicher nicht verscherzen.

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