Nun haben es auch die großen Medien bemerkt

Sieben Messer-Attacken täglich allein in Berlin

Wieder gibt es ein neues Wort, das den gegenwärtigen Zustand in Deutschland kennzeichnet: Messer-Angst. Was tun wir dagegen? Wir warten auf Zahlen und halten eine Armlänge Abstand.

Pixabay
Veröffentlicht:
von

Es schien fast, als hätten wir uns an Meldungen über Messer-Attacken gewöhnt und wären inzwischen abgebrüht. Einmal hatte es eine Messer-Attacke immerhin bis in eine Talkshow gebracht. Erinnert sich noch jemand an den Bürgermeister von Altena?

Dann war Flaute. Die meisten Messer-Attacken blieben unterhalb der Wahrnehmungsschwelle und galten als lokale Einzelfälle, über die nicht groß berichtet werden musste 

Nun kann man allein vor der Menge nicht mehr die Augen verschließen. Die als »Revolver-Blatt« bekannte Bild-Zeitung hat sich angesichts der neuen Entwicklung zu einem »Messer-Blatt« gewandelt und bringt große Bilder von Opfern, sowie erschreckende Zahlen:

»In Hessen steigt die Zahl der Messer-Attacken seit 2014 jährlich an, von 926 auf zuletzt 1194 Fälle.

In NRW kam es seit September 2017 bereits zu 572 Messer-Angriffen. Das ergab eine Auswertung von Polizeiberichten durch die SPD-Landtagsfraktion, die eine gesonderte Aufnahme von Stichwaffen-Angriffen in die Kriminalstatistik fordert.

In Leipzig war die Zahl der gefährlichen Körperverletzungen, bei denen ein Messer eine Rolle spielte, laut Polizeilichem Auskunftssystem Sachsen im Jahr 2017 (138 Fälle) um 300 Prozent höher als im Jahr 2011 (33 Fälle).

In Berlin gab es 2017 pro Tag im Schnitt sieben Messer-Attacken. Im gesamten Jahr 2737. Das sind rund 100 mehr als im Jahr zuvor, 300 mehr als vor zehn Jah­ren. Von 1828 Tatverdächtigen waren 271 noch jugendlich, 80 Kinder unter 14 Jahren.«

Der Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Oliver Malchow äußerte sich dazu: »Unser Eindruck ist, dass seit mehreren Monaten Fälle zunehmen, bei denen Jugendliche Messer einsetzen oder damit drohen … Es vergehen kaum Tage, an denen nicht Meldungen über gefährliche oder tödliche Messerangriffe bekannt werden.«

Nun hat auch das ZDF das Thema entdeckt und stell die vorsichtige Frage: »Steigt die Zahl der Messerattacken?« – so als wäre die Antwort noch unklar.

In der Sendung ZDF heute heißt es: »In der letzten Zeit gibt es viele Messerattacken. Zumindest scheint es so. Statistiken helfen jedoch nicht weiter, da die Art des Angriffs darin nicht genau aufgeschlüsselt wird. Nordrhein-Westfalen will das jetzt ändern und setzt auf Fakten.«

Dann werden wir wohl noch ein Weilchen auf die Fakten warten müssen und uns so lange damit abfinden müssen, dass es nur so »scheint«, als gäbe es in letzter Zeit viele Messer-Attacken.

Auch der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in NRW, Michael Mertens, setzt auf Zahlen: Tichys Einblick hat mitgeschrieben, was er dem ZDF gesagt hat: »Es werden immer mehr Messer mitgeführt, Attacken ausgeführt und wir brauchen dringend valide Zahlen, damit wir nicht aus der Bauchebene heraus diskutieren, sondern genaue Gründe haben, warum sowas äh mitgeführt wird.« 

Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen Herbert Reul will nicht nur auf Zahlen warten, er will zumindest die Polizisten besser schützen: »Polizisten schützen wir dadurch, dass wir sie mit Schutzwesten ausstatten«, sagte er. Für alle anderen hat er auch einen Tipp: »Und Bürgerinnen und Bürger werden einfach sensibler sein müssen. Man muss nicht unbedingt Menschen nah an sich heranlassen.«

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Karl

»Und Bürgerinnen und Bürger werden einfach sensibler sein müssen. Man muss nicht unbedingt Menschen nah an sich heranlassen.«
vielleicht hilft da ein kleiner Aufkleber oder ein Patch wo draufsteht:" bitte fernbleiben "??
war doch schon anderswo der Fall

Gravatar: Gast

Meine 3 Kinder haben nie Messer bei sich getragen. In den meisten fällen, fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. Die Erziehung der Jungendlichen ist auch nicht mehr so wie vor
30 Jahren. Eine ganze Generation ist der Verrohdung und der Verdummung ausgesetzt. Unsere Politiker sind ja die besten Vorbilder dafür ....„Ab morgen kriegen Sie in die Fresse.“ ...Harz4 Empfänger sind nicht Arm, ...Der Islam gehört zu Deutschland, ...Am Hindukusch wird unsere Freiheit verteidigt, ...usw.

Gravatar: Ulli P.

Bei uns wird so gerne unterschieden zwischen "Terroranschlägen" und den sogenannten "Einzeltaten". Die Summe dieser Einzeltaten ist in meinen Augen ebenso Terrorismus wie die großen Anschläge. Sie kommen aus dieser sog. "Religion" heraus und werden den "Gläubigen" in ihrem 1.400 Jahre alten Anleitungsbuch so empfohlen! Wenn es damals schon Sprengstoff gegeben hätte oder LKWs, stände das auch alles in diesem unseligen Buch!
Es hilft nichts, wir müssen uns von ihnen trennen! Erste Maßnahme: Keinen mehr hineinlassen und die, die bisher schon straffällig geworden sind, ausweisen. Dazu gehören auch die, die ihre Papiere entsorgt haben, weil ihnen das von "cleveren" Hilfsorganisationen so angeraten wurde. Letztere haben sich damit ebenfalls straffällig gemacht und gehören auch vor Gericht und bestraft!

Gravatar: Schnully

Karl :
Das war glaube ich die Armlänge Sicherheitsabstand in Köln . Ein Aufkleber sollte dann in welcher Sprache verfasst sein?
Damit die Messerfetischisten diesen verstehen .
Was hat sich seit 2015 alles zum Nachteil derer die schon immer hier leben verändert und die gewollte Zuwanderung geht genauso weiter wie vorher. Mit einer ( Jetzt wo sie schon einmal da sind ) Kanzlerin mit ihrem SPD Anhängsel

Gravatar: Sabine

Jede Diskussion ist langsam sinnlos. Die Situation verschärft sich immer mehr, der soziale und geistige Abstieg ist nicht mehr aufzuhalten.
Man kann es schon nicht mehr hören "wir müssen" !!
Wie lange noch???

Gravatar: Kai Stiglat

Aktuell wird von dem 7-jährigen Messerstecher in der Stadt Tennigen bei Freiburg berichtet. Ein solches "Kind" hat seiner Lehrerin ein Messer in den Bauch gerammt. Obwohl ich schon intensiv versucht hatte, die Hintergründe genauer zu erfahren, gelang mir das nicht. Meine Frage: Kommt dieser Junge aus dem Kreis der üblichen Verdächtigen? Also Migration, etc.? Der Schluss liegt nahe, weil beinahe alles getan wird, das Ganze unter dem Deckel zu halten. Weiß jemand - oder die Redaktion - mehr?

Gravatar: Heinz Erhardt

heute in einem "großen Gelben" in Berlin: es steigt eines dieser golstücke in den bus, mit nem pappbecher kaffee, obwohl das nicht gestattet ist! prompt verschüttet er etwas von seinem heißgetränk auf eine Passagierin.. nix entschuldigung oder anteilnahme!

dann setzt er sich hin, holt ein messer raus und fängt damit an zu spielen!

nächste Haltestelle steigt mit mir der halbe bus aus..

danke Merkel und konsorten dafür!

Gravatar: Gerstenmeyer

...und das Wahlschafvolk wählt weiter die Systemparteien. Diesem Land ist nicht mehr zu helfen. Und bei der Jugend, die heute heranwächst kann einem nur übel werden.

Diese Jugend hat keine Tugend!

Gravatar: Harald Schröder

► München – Messerattacke am Hauptbahnhof
► Oldenburg – Polizei setzt Belohnung für Hinweise auf Messerstecher aus
► Bad Nauheim: Dunkelhäutiger Täter vergewaltigt 59-jährige Frau
► Nigerianer vergewaltigt junge Frau in Traunstein - Prozess
► Berlin: Zwillinge schwer verletzt: Syrer (17), Tunesier (19) und Iraker (23) sitzen in U-Haft
► München: Krankenpfleger Can T. betäubt eine Patientin im Krankenhaus und vergeht sich an ihr. - Urteil 7 J Haft
usw.
Web ► http://tagebuch-ht.weebly.com/ea.html

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang