Bevölkerung sei mehrheitlich für europäische Armee

Schäuble will rasch EU-Armee als Bollwerk gegen »Nationalisten und Demagogen«

Schäuble (CDU) sieht in der Bevölkerung nahezu aller EU-Staaten eine ungeduldige Mehrheit für eine europäische Armee, und das obwohl viele Regierungen dieser kritisch gegenüber stehen. Daher will er im Kampf gegen »Nationalisten« deren Schaffung »schneller voranbringen«.

Foto: European Union
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Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) möchte eine EU-Armee »schneller voranbringen« und macht dabei sogar eine Ungeduld der Bevölkerung in dieser Frage aus, die er verstehen könne. Er habe den Eindruck, »dass die Bevölkerung in nahezu allen EU-Staaten mehrheitlich für eine europäische Armee ist«, sagte er in der »Westfälischen Rundschau«.

»Mit einzelnen gemeinsamen Brigaden ist es nicht getan«, sagte Schäuble. »Wir müssen überzeugend erklären, dass es in der Verteidigungspolitik gemeinsam besser geht. Dann bleibt den Nationalisten und Demagogen nicht viel Raum«, betonte er.

Auch in Sachen Einwanderung spricht sich Schäuble gegen nationale Alleingänge aus. »Es wird nicht besser, wenn wir die Grenzen schließen und nur noch für uns sind«, sagte der 76-jährige. Wenn man mit den Menschen vernünftig rede, »verstehen sie auch, dass Grenzschließungen im 21. Jahrhundert keine Antwort sind«. Es gebe die Geborgenheit innerhalb nationaler Grenzen nicht.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Walter

Was Schäuble angeblich bei einer Mehrheit der europäischen Bevölkerung gesehen hat, war doch nur die angebliche Gefahr, dass diese in Inzucht degenerieren würde. Bei manchen Politikern zu denen er auch gehört, hat man das Gefühl, dass die ersten Anzeichen dafür schon erkennbar sind.
Möglicherweise hat er vor einer Glaskugel gesessen, als ihm seine jetzige Erkenntnis über eine ungeduldige Mehrheit der europäischen Bevölkerung sichtbar geworden ist.
Ich glaube eher, dass eine große Mehrheit der europäischen Bevölkerung von solchen Politikern wie er enttäuscht ist und nichts sehnlicher als deren Abdankung wünscht.
Ich war zwar kein unbedingter Anhänger der Politik von Helmut Kohl, aber das er uns davor bewahrt hat , dass dieser Herr Schäuble Kanzler werden konnte, dafür muss man ihm noch heute danken.

Gravatar: Unmensch

Ja, klar. Keine Grenzen schliessen, alles für alle öffnen, vor allem die Sozialhilfe. Dann braucht man auch keine Armee mehr, weil es nichts mehr gibt was einen Angriff oder eine Verteidigung wert wäre. Dann spaltet kein Kapital mehr die Menschen, und endlich haben sich alle lieb.

Gravatar: Ebs

Daher weht also der Wind. Wir brauchen also eine Armee gegen den Feind im Inneren, sprich gegen die vernünftig denkenden Bürger. Der Rest der Welt lacht sich sowieso über Deutschland tot.

Gravatar: Aufbruch

"Wenn man mit den Menschen vernünftig rede, »verstehen sie auch, dass Grenzschließungen im 21. Jahrhundert keine Antwort sind«. Es gebe die Geborgenheit innerhalb nationaler Grenzen nicht." Unsinn. Das ist genau die Argumentation der Globalisten und transatlantischen Strippenzieher um Soros und Genossen. Die Grenzen sollen offen bleiben wie ein Scheunentor, damit die Migrantenflut ungehindert eindringen kann. Die Umvolkung scheint beschlossene Sache und Schäuble propagiert sie ungeniert. Was Schäuble reitet, weiß ich nicht. Aber wer so viel Dreck am Stecken hat wie dieser Mann, soll doch lieber sein **** halten. Was diese Politiker aus Deutschland machen, spottet jeder Beschreibung. Sie dienen als Handlanger derer, die dieses Land abschaffen wollen. Wenn sich der Bürger nicht langsam besinnt, werden sie es auch schaffen.

Gravatar: ewald

eine europäische bzw deutsch-französische Armee unter der Oberkommandierenden von der Leyen wird dann in die nicht spurenden anderen europäischen Nationen ( Ungarn,Schweiz ,england ) einmarschieren wohl zu fuß ...jedenfalls nicht motorisiert.weil die luftwaffe für rückkehrwillige asylanten und deutschen politikern sorgen muß,,Panzer und Lkw noch nicht windangetrien sind und die Marine nicht einmal über flußtaugliche Schiffe nach Wien oder Budapest verfügt:

Gravatar: Werner

Schäuble und andere Politiker wollen, wenn aus ihrer Sicht nötig, auch die Bundeswehr gegen die eigene Bevölkerung einsetzen. Die Bundeswehr ließen sie vergammeln, weil sie für diesen Zweck noch gut taugt.

Gravatar: Cantacuzene

Ein auch militärisch starkes Europa hat sich einiges an guten Argumenten für sich. Was Schäuble jedoch nicht sieht, ist die Tatsache, daß das Merkel-Deutschland durch die rechtswidrige Flüchtlingspolitik in Europa jedes Vertrauen verloren hat. Deshalb werden Ideen wie die der "europäischen Armee" bloße Absichtserklärungen und Träume bleiben, denn kein europäisches Volk will sich wirklich mit dem verbitterten, sich selbst hassenden Merkel-Deutschland dauerhaft verbinden. Für Mitteleuropa z.B. sind wahlweise die USA oder Russland angenehmere Partner als die moralisierenden, ewig besserwissenden Merkel-Deutschen. Am Ende wird Deutschland ganz allein. dastehen. Schäuble selbst ist viel zu lange in der westdeutschen Politikerblase gefangen, um dies zu erkennen.

Gravatar: Ulli P.

Wenn Herr Schäuble "den Eindruck" hat, die Völker der EU wünschten eine gemeinsame Armee, dann gibt es einen ganz einfachen Weg, das zu ermitteln: Eine Volksabstimmung! Mein Eindruck ist ist es nämlich nicht, dass die EU-Völker das wünschen. Nur nach "Eindrücken" geht es eben nicht, Herr Schäuble. Nur Mut, lassen Sie abstimmen!

Und gegen wen, bitteschön, soll diese Armee vorgehen? Nationalisten (wer ist das?) und Demagogen (sind Sie das nicht selbst, Herr Schäuble?). Natürlich versteht er unter Nationalisten und Demagogen Teile seines eigenen Volkes. Und dafür eine EU-Armee? Mit Verlaub, Herr Schäuble, sollten Sie nicht langsam in den Ruhestand gehen?

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Schäuble (CDU) sieht in der Bevölkerung nahezu aller EU-Staaten eine ungeduldige Mehrheit für eine europäische Armee, und das obwohl viele Regierungen dieser kritisch gegenüber stehen. Daher will er im Kampf gegen »Nationalisten« deren Schaffung »schneller voranbringen«. ...

Nun; „Ansätze für eine gemeinsame Verteidigung gibt es bereits: Die EU-Richtlinie zur Waffenexportpolitik, die gemeinsame Zusammenarbeit der EU-Staaten bei militärischen Projekten und den Europäischen Verteidigungsfonds, der das Ganze finanzieren soll. Von dem hehren Anspruch der gemeinsamen Armee ist die EU aber nicht nur weit entfernt, sie ist erst ganz am Anfang eines langen Marsches mit vielen Hindernissen.“ ... https://www.handelsblatt.com/politik/international/verteidigungsunion-der-weg-zur-eu-armee-ist-steinig-kommt-stattdessen-die-armee-der-willigen/23790020.html?ticket=ST-110037-anImvmjay6PZB4b66kZ6-ap6

Was aber wird aus den USA und der Nato? Was sagt man im Pentagon dazu?

... „Es ist deshalb von fundamentaler Bedeutung, die NATO als primäres Instrument der westlichen Verteidigung und Sicherheit zu bewahren, aber auch als Kanal für US-Einfluss und Teilhabe in europäischen Sicherheitsfragen. Während die Vereinigten Staaten das Ziel der europäischen Integration unterstützen, müssen wir dafür Sorge tragen, dass kein ausschließlich europäisches Sicherheitsarrangement entsteht, welches die NATO (und dabei) insbesondere die integrierte Kommandostruktur der Allianz untergraben könnte.“ ... https://deutsch.rt.com/europa/79627-nato-warnt-eu-vor-eigenen/

Wollen das Merkel & Co. etwa zunächst die USA annektieren – und erst im Nachhinein Russland und China???
https://www.contra-magazin.com/2017/02/merkel-will-totalen-krieg-gegen-trump-usa-russland-und-nun-auch-china/

Gravatar: lupo

Dann muss er bei seinen Zentralkomitee aber anfangen. Will man wirklich einen Bürgerkrieg heraufbeschwören bzw. inszenieren um solchen Parteigenossen wie Herrn Schäuble zu glauben. Frankreich und sein Gigolo von Rothschild lassen grüßen, das muss ja heißen
wir werden jeden andersdenkenden Michel mit allen Mitteln bekämpfen. Also haben wir eine Diktatur oder gar bald eine Militärjunta wo jede andere Meinungsfreiheit strafrechtlich durch das Militär verfolgt wird. Wer solche Gedanken wie der Genosse Schäuble hat, hat nichts begriffen in Sachen Demokratie und in der Politik nichts verloren wenn er das eigene Volk mit mil. Mitteln unterdrücken will.

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