Milliardenverluste bei Finanzwetten

Rot-Rot-Grüner Senat verzockt Steuergelder an der Börse

Der Rot-Rot-Grüne Senat hat Steuergeldern in Milliardenhöhe bei Finanzwetten verzockt. Gekauft wurden Derivate für 7,7 Milliarden Euro. Doch deren Wert liegt derzeit bei Minus 1,7 Milliarden Euro. Fast zehn Milliarden Euro wurden so verbrannt.

Quelle: pixabay.com
Veröffentlicht: | von

Wieder einmalhat der Rot-Rot-Grüne Senat in Berlin seine absolute Unfähigkeit unter Beweis gestellt. Um Zinszahlungen zu sparen, so ein Bericht der »Welt«, hat der Senat mit Steuergeldern finanziert Derivate mit einem Nominalwert von 7,7 Milliarden Euro gekauft und dabei hochriskant auf eine Steigerung der Zinsen gezockt. Stattdessen aber fielen die Zinsen bis in den Negativbereich. Die Folge davon ist, dass der Barwert dieser Derivate derzeit bei Minus 1,7 Milliarden Euro liegt. Der Berliner Senat hat also fast zehn Milliarden Euro an Steuergeldern verbrannt.

Für Berlin aber kommt es bei diesen Geschäften noch dicker. Die senatsinternen »Finanzfachleute« haben in ihrem Geschäftssinn den Banken ein einseitiges Kündigungsrecht bei diesen Geschäften eingeräumt. Dieses Kündigungsrecht hat sich der Senat bei Vertragsabschluss bezahlen lassen, um den Haushalt künstlich zu verschönern, gab aber das Heft des Handelns leichtfertig aus der Hand.

Auch die vom Senat ausgesuchten Geschäftspartner gehören nicht der ersten Gilde des internationalen Finanzmarktes an. Von den 26 Instituten, mit denen man Geschäfte abgechlossen hatte, erfüllten nurn noch 17 die Mindestbonitätsforderungen. Ein Drittel von ihnen wurde bereits zurückgestuft.

Finanzexperten sind sich einig: der Berliner Senat habe sich bei dem Derivatenhandel wie in einem Casino verhalten. Zudem ist man sich sicher, dass der Derivathandel viel zu komplex für Finanzbeamte in Landes- oder Kommunalbehörden sei.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: F. Kaatz

Also ich könnte mich hier auch täuschen, aber ist das nicht veruntreuung von öffentlichen Mitteln?

Ach was sag ich da, wir sind ja in Deutschland, nicht im Kongo...

Gravatar: Walter

Man sollte diesen Berliner Politikdeppen die Gelder aus dem Länderfinanzausgleich komplett streichen. Sie haben wieder einmal bewiesen, das bei ihnen die Inkompetenz hoch angesiedelt ist, indem sie die Steuergelder der Bürger sinnlos verschleudern. Bei diesem regierenden OB muss man sich auch nicht wundern.
"Die beste Methode um die Intelligenz eines Führenden zu erkennen, ist, sich die Leute anzuschauen, die er um sich hat.

"Niccolo Machiavelli"

Gravatar: Hannes

Hmmm, den Grundsätzen einer Ordentlichen Haushaltswirtschaft entsprechen die öffentlichen Haushalte schon lange nicht mehr...

Eigentlich wären öffentliche Gelder mündelsicher anzulegen...

Aber das juckt das Pack schon lange nicht mehr...

So sind die Sachwalter öffentlicher Gelder, wenn ich so mit Geldern Dritter umgehen würde, Stände der Staatsanwalt auf der Matte... die Regierung darf banden- und gewerbsmäßigen Betrug begehen und wird von den linksgrünen Vollpfosten in diesem Land dafür immer wiedergewählt...

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Gravatar: Harald

Und wer geht dafür ins Gefängnis?

Gravatar: D.Eppendorfer

Man sollte dieses rotgrün-linke Verbrechergesindel sofort verhaften und einsperren, bis dieser Schaden für den Steuerzahler beglichen ist, aber leider hackt in der Buntesreplik Schland keine Nebelkrähe der anderen ein Auge aus.

Die Korruption bis in höchste Politikerkreise ist längst so betoniert wie in einer typischen Bananenrepublik. Nur der Ideal-Standard-Michel kapiert das mal wieder nicht in seinem gutmenschlichen Trallalahirnchen und stimmt degeneriert für ein "Weiter so!".

Gravatar: Frost

Die dürfen alles, diese Brüder. Geht von denen jemand in den Knast. Natürlich nicht.In den Knast müssen nur die "armen Leute", die sich aus Geldknappheit einen Fauxpas geleistet haben. In diesem System schläft alles unter einer Decke. Da spreche noch einer von einer unabhängigen Justiz. Wozu dient eigentlich der Bund der Steuerzahler noch. ist das auch schon so eine Institution ähnlich der Gewerkschaft die auch schon voll im Sumpf integriert ist.

Gravatar: Old Shatterhand

Gibt es denn keine Anwälte die dieses korrupte schmutzige Politpack verklagen? Den gleichen Sch....haben die Kerle in Hessen auch gemacht. Können diese Gangster sich denn inzwischen alles erlauben? Das ist sowas von penetrant und glatter Betrug am Steuerzahler und die Volldeppen wählen immer wieder diese korrupten Mistparteien und fallen auf deren leeres Geschwätz herein. Würde ein Mitarbeiter eines Unternehmens Geld aus der Firmenkasse nehmen und damit in die Spielbank gehen, oder auch an der Börse zocken, wäre der sofort seinen Posten los und müsste jeden Cent + Zinsen zurück zahlen und würde wegen Betruges auch noch bestraft werden. Und diese verdammten Polit-Gangster kommen immer wieder ungeschoren davon. Einfach nur noch zum Kotzen das Ganze.

Gravatar: Gerd Müller

Ist doch nicht so schlimm !
Die sind doch so wie so Pleite und zahlen dürfen das die Länder, die noch ein klein wenig mehr Finanzkompetenz haben ...

Ich würde diese Leute alle zusammen einsperren und zwar in "outgesourstes" Gefängnis auf den Cayman Inseln, dort können sie dann schmoren bis sie wieder normal sind, also für immer !!!

Gravatar: Dirk S

Warum nur erinnert mich das so an die Finanzkrise?

Nur zur Erinnerung: Es mussten damals auch einige Landesbanken "gerettet" werden, weil die sonst bankrott gewesen wären (und der Steuerzahler noch mehr hätte zahlen dürfen).

Dem Staat sollte das Zocken mit Finanzprodukten verboten werden, denn die Bürokratie ist in dem Bereich noch unfähiger als Banker.

Finanzfreie Grüße,

Dirk S

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