Scholz, Macron und Draghi in Kiew

Provokation in Richtung Kreml: Scholz fordert EU-Beitrittsstatus für die Ukraine

Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich dafür ausgesprochen, der Ukraine und der Republik Moldau den Status von EU-Beitrittskandidaten zu gewähren. Macron und Draghi haben sich ebenfalls für den EU-Beitrittsstatus der Ukraine stark gemacht.

Foto: Pixabay
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Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich dafür ausgesprochen, der Ukraine und der Republik Moldau den Status von EU-Beitrittskandidaten zu gewähren [siehe Berichte »n-tv« und »Tagesschau.de«].

Scholz ist zurzeit mit Mario Draghi und Emmanuel Macron auf Visite in Kiew. Macron und Draghi haben sich ebenfalls für den EU-Beitrittsstatus der Ukraine stark gemacht. Zuvor hatten Außenministerin Annalena Baerbock und EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen ähnliche Forderungen gestellt. In den nächsten Tagen will die EU-Kommission darüber entscheiden.

Für Moskau dürfte dies eine Provokation sein und ein Grund mehr, den Krieg in der Ukraine fortzusetzen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gerlinde

Rußland würde man nie einen EU-Beitritt anbieten.
Für so große Formate ist die EU ungeeignet.

Gravatar: heinzben

naja---..wer soll das bezahlen,wenn das korrupteste und ärmste Land in Europa auch noch im IC-Tempo in die EU geschleust wird?
Die Ukraine hat ein BIP eines Entwicklungslandes...Das Volk verarmte seit 2014 immer mehr ,während Politiker und Oligarchen dort immer reicher wurden..
Die Milliarden des Wertewestens seit 2014 haben sich Genannte selbst eingeheimst..
Und wir als VOLK werden immer ärmer durch fatale politische Entscheidungen und wenn die Ukraine und andere Staaten wie Kosovo ,Nordmazedonien ect. noch dazu kommen,fehlt uns das Geld endgültig,unseren Lebensunterhalt noch selbst gestalten zu können,trotz harter Arbeit,die sich dann nicht mehr lohnt..

Wir sollten nicht mehr weiterhin tatenlos zusehen,was ideologische und unfähige Politiker in Deutschland anrichten..
Entweder hungern wir zu Tode,oder wir kämpfen bis zum Tode..
So wie jetzt,kann es nicht weiter gehen!!

Gravatar: Werner Hill

Schon beachtlich, was die Reset-Betreiber geschafft haben: da biedern sich hochrangige Politiker immer wieder unterwürfigst an, der Ukraine
zu Diensten sein zu dürfen bzw. dort überhaupt gnädigst empfangen zu werden.

Und demütig nehmen sie es hin, daß Selenski ständig großmäulig Forderungen stellt und sie für deren zögerliche Erfüllung streng zurechtweist. Und obwohl Selenski selbst sagt, daß die Sanktionen gegen Russland wirkungslos sind, wagen sie es nicht, diese aufzuheben.

Bestimmt haben Draghi, Macron und Scholz beim heutigen Treffen schon erreicht, daß die EU die Ukraine bald kräftig finanziell unterstützen darf.

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