Wahlergebnisse in Brandenburg und Sachsen offenbar zu viel für ihn

Politikwissenschaftler und Demokratieforscher Michael Lühmann entgleist total

Michael Lühmann ist ein gerne gesehener Gast beim per Zwangsabgabe finanzierten Staatsfunk oder anderen regierungsnahen Medien und besticht in der Regel durch eine eloquente Wortwahl. Die Wahlergebnisse der AfD in Brandenburg und vor allem Sachsen ließen bei Lühmann die Gäule durchgehen.

Screenshot Twitter
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Wer als Politikwissenschaftler und Demokratieforscher sein Salär durch Auftritte beim per Zwangsabgabe finanzierten Staatsfunk aufbessern will, muss sich kritisch zur AfD äußern. Das ist hierzulande ein ungeschriebenes Gesetz. Wer sich positiv äußert, hat zwei Auftritte: zeitgleich den ersten und letzten! Mchael Lühmann ist ein gern gesehener Gast beim ZDF, beim WDR, bei der ARD, beim Deutschlandfunk und noch anderen reigerungsnahen Medien. Die Erwartungen an ihn hat er stets und gerne erfüllt: die AfD hat er durchweg kritisiert, angegriffen und angefeindet.

Dieses Feindbild hat sich bei Herrn Lühmann derart manifestiert, dass er anhand der Wahlerfolge der AfD in Brandenburg und Sachsen nun komplett seine Contenance verloren hat. Per Twitter ließ sich Lühmann zu der Äußerung hinreißen, dass »jeder dritte männliche Wähler in Sachsen Scheiße im Kopf habe (weil er entweder ein Drecksnazi ist oder wei er glaubt, eine Drecksnazipartei wählen zu müssen, ohne Nazi sein zu wollen.« So der Originalton des Herrn Lühmann.

Die entsprechenden Reaktion auf die Äußerungen Lühmanns ließ nicht lange auf sich warten. Ein veritabler Shitstorm überzog den Herrn Demokratieforscher, der sich plötzlich selbst als Ziel massiver Attacken ausgesetzt sah. Kleinlaut ruderte Herr Lühmann zurück, löschte den Tweet und versuchte vergeblich, seine Aussagen zu relativieren.

Nicht zuletzt die Stellungnahme seines Brötchengebers (Universität Göttingen) wird wohl den Ausschlag zu dieser versuchten Relativierung gegeben haben. Die veröffentlichten nämlich einen eigenen Tweet, in dem sie unmissverständlich erklärten, dass »Statements unserer Mitarbeiter/innen auf persönlichen Twitter‐Accounts« nicht die Positionen der Universität widergeben.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Rita Kubier

Regina Ott-Hanbach 09.09.2019 - 15:26

"Lünemann ist von seiner Ausdrucksform her ein ganz ordinärer Prolet. ...."

Die linke Ideologie entstammt ja der Proletenschicht. Da kann man nichts anderes erwarten. Auch von diesem Lühmann, der dieser Proleten-Katagorie eindeutig zuzurechnen ist, nicht!

Gravatar: Regina Ott-Hanbach

Lünemann ist von seiner Ausdrucksform her ein ganz ordinärer Prolet. Und solche Proleten dürfen beim Staatsfernsehfunk des Merkelregimes fortwährend ihre kruden Themen unters Volk bringen. So lebt es sich eben in der linkssozialistischen Merkelrepublik. Aber irgendwann
hat diese wohlgenährte, zitternde Frau mit ihren abgenagten Fingernägeln in unserem Lande nichts mehr zu sagen und zu bestimmen! Und das ist gut so!

Gravatar: Elke

Auch in die AfD werden eine Menge U-Boote reingesetzt, welche die Arbeit der seriösen Mitglieder unterwandern.

Wir leben in einer Welt der Lügen, der Spaltung und des Mobbings.

Die eigentliche Aufgabe - unser Volk von unendlich vielen Parasiten zu befreien, wird somit unterbunden.

Gravatar: Michael41

Man muß wissen das solche Äußerungen unglaublich wertvoll sind, da sie das wahre Denken dieser Hassbolzen verraten, besser gehts gar nicht. Umso häufiger solche verbalen Entgleisungen stattfinden um so besser u. umso größer wird der Druck von innen diese Fäkalsprache möglichst sofort zu unterbinden, vor allem kann man sehen was für einem Misthaufen diese Linken teilweise entfleucht sind u. sich unterworfen haben, so etwas gab es vor Merkel nicht.

Um ihm mit gleicher Sprache zu Antworten muß man Brecht bemühen.

Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch!

Diese Worte werden als Warnung vor einer zunächst zwar gebannten, aber doch immer noch und immer wieder drohenden Gefahr zitiert. Es sind die Schlussworte des Epilogs zu dem Parabelstück »Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui« von Bertolt Brecht (1898-1956). Das im Gangstermilieu von Chicago angesiedelte Stück schildert parabelhaft und durch Übersteigerung verfremdet das Emporkommen und die Karriere Hitlers und seiner Gefolgsleute in der Weimarer Republik. »So was hätt einmal fast die Welt regiert!/Die Völker wurden seiner Herr, jedoch/Dass keiner uns zu früh da triumphiert -/Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!«

Auch Links kann zu Hitler mutieren.

Gravatar: Hans

Anzeige wegen Volksverhetzung ist als Onlineanzeige erstattet. Fühle mich als AfD Wähler beleidigt und diffamiert. Diese offene Aussage auf Twitter von Herrn Lühmann ist meines Erachtens extreme Volksverhetzung und gegen eine ganze Gruppe demokratischer AfD-Wähler gerichtet. Ich lasse mich nicht als "dreckiger Nationalsozialist" und "Sachsen hat mutmaßlich Scheiße im Kopf" beleidigen. AfD-Wähler und Sympathisant, lasst euch diese Beschimpfung und Diskriminierungen nicht mehr gefallen. Tretet diesen Leuten mit demokratischen Mitteln auf die Füße.

Gravatar: Uwe Lay

Was ist (keine)Haßsprache?

"Jeder dritte männliche Wähler in Sachsen hat mußmaßlich Scheiße im Kopf (weil er entweder ein Drecksnazi ist oder weil er glaubt, eine Drecksnazipartei wählen zu wollen, ohne Nazi sein zu wollen.)" Wer nun meint, das wäre ein Musterbeispiel für Haßsprache, der befindet sich in einem großen Irrtum. So äußerte sich nämlich ein Politikwissenschaftsprofessor! In der "Freien Welt" (6.9.2019) wird diese Causa dann wie folgt erläutert:

"Wer als Politikwissenschaftler und Demokratieforscher sein Salär durch Auftritte beim per Zwangsabgabe finanzierten Staatsfunk aufbessern will, muss sich kritisch zur AfD äußern. Das ist hierzulande ein ungeschriebenes Gesetz. Wer sich positiv äußert, hat zwei Auftritte: zeitgleich den ersten und letzten! Mchael Lühmann ist ein gern gesehener Gast beim ZDF, beim WDR, bei der ARD, beim Deutschlandfunk und noch anderen regierungsnahen Medien. Die Erwartungen an ihn hat er stets und gerne erfüllt: die AfD hat er durchweg kritisiert, angegriffen und angefeindet."

Diesen Erwartungen entspricht so der Politikwissenschaftler Lühman aufs vortrefflichste auch in diesem Votum .Er spricht hier eben nur volkstümlich populär, um so auch Nichtakademiker zu erreichen. Nazi= Scheiße im Kopf und: Jeder, der rechts von der Bundeskanzlerin steht, ist ein (Drecks)Nazi. So einfach geht die politisch korrekte Politikwissenschaft. In akademischen Vorlesungen und Seminaren mag das etwas wissenschaftlicher formuliert zu werden, aber es wird das Selbe ausgesagt.

Lernen können wir daraus zweierlei: Was ist die wesentlichste Aufgabe der Politikwissenschaft? Die Apologetik der westlichen Demokratie als die beste aller denkbaren Regierungssysteme und die Perhorreszierung aller Kritiker.Tagespolitischer engagiert:Daß die Opposition im Unrecht und die Regierung im Recht ist.

Zweitens soll die Politikwissenschaft aber auch außeruniversitär wirken. Im Namen der Wissenschaft, in ihrer Autorität tritt sie in Talkshows auf, um hier dem populär volkstümlichen Kampf gegen Rechts universitäre Weihen zu verleihen. Dabei darf dann ruhig mal hemdsärmelig formuliert werden. Wichtig ist dabei,um Carl Schmitt etwas zu persiflieren, daß die regierungsamtliche Entscheidung: Wer ist der Feind? einerseits wissenschaftlich legitimiert und andererseits auch popularisiert wird. Eine kräftige Wählerbeschimpfung ist da dann ganz in Ordnung, wenn es gilt, gegen das Dunkel(Scheiß)Deutschland zu streiten, um so auch die Lichtgestalt des Gutmenschen umso mehr zum leuchten zu bringen. Für diesen Kampf gegen das Reich der Finsternis ist so dies Votum: "Jeder dritte männliche Wähler in Sachsen hat mußmaßlich Scheiße im Kopf (weil er entweder ein Drecksnazi ist oder weil er glaubt, eine Drecksnazipartei wählen zu wollen, ohne Nazi sein zu wollen.)" geradezu mustergültig. Und darum ist das keine Haßsprache sondern Gutmenschsprache.

Gravatar: Moritz

Gesellschaftsingenieur, xy Wissenschaftler, xy Forscher, Experte.
Es gibt eine Menge unproduktive, unnützer Stellen die durch Steuern unterhalten werden, deren Angestellte aber letztendlich alle nur für die Propaganda da sind. Um irgendwie positiv zu klingen werden dann positiv besetzte Bezeichnungen gekapert, um sich zu tarnen.

Gravatar: Rita Kubier

@Andreas Schulz 06.09.2019 - 23:14

"1980 geboren,im Osten,genauer in Leipzig.
Der hat Demokratie noch nie erlebt."

Den Kommunismus, den dieser Linke offenbar so inständig ersehnt, hat der ebenso wenig erlebt (zum Mauerfall war der gerade mal 9 Jahre). Denn wenn er das hätte, würde er nicht solch dämliches Zeug von sich geben!
Und vom "Nazi" redet der erst recht ohne jegliche Kenntnis und Wissen, was sein bescheuertes Posting beweist. Dieser Kerl weiß ÜBERHAUPT NICHT, wovon der redet. Aber das ist bei Linken ja nichts Neues. Keinerlei Wissen, aber ständig die große Schn....!

Gravatar: Armin Helm

Ist sich hier eigentlich jemand darüber bewusst, wie man das nennt, was Leute wie Lühmann und andere mit ihren Vergleichen ins Werk setzen? Versucht man Analogien herzustellen, dann müsste man konstatieren, dass die Nationalsozialisten auf Einhaltung der Reichsverfassung beharrten und etwa ein gutes und vor allen Dingen friedliches wirtschaftliches Verhältnis mit Russland wollten. Mehr noch, analog zur AfD müsste man erwarten, dass es innerhalb der NSDAP eine aktive und nach außen hin sichtbare jüdische Gruppe gab. Da ich solches während meiner Schulzeit niemals im Geschichtsunterricht hörte, muss man in diesem Fall dem Herrn Lühmann puren Revisionismus vorwerfen. Für solche Äußerungen - Meinungsfreiheit hin oder her - kann man in Deutschland ganz schnell 130fach im Gefängnis landen. Ist es plötzlich en vogue revisionistische Reden zu schwingen oder diesen Herrschaften (wie etwas das ZDF) eine Plattform zu bieten? Tatsächlich wusste ich nicht, dass Geschichtsrevisionismus mittlerweile auch in diesem Kontext legal ist. Und es muss schließlich legal sein, wenn diese Darstellungen der Geschichte so häufig und offen geäußert werden dürfen. Wir leben in interessanten Zeiten.

Gravatar: pethauc

Keine Angst, der Mann weiß doch genau, daß er nach der nächsten Wahl seine Tage im Jobcenter verbringen muß. Deshalb greift er schnell noch soviel Kohle bei den ÖR ab, wie er bekommen kann

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