Nach Rücktritt Merkels fabuliert CDU-Innenexperte von einer Chance

Philipp Amthor will von der Union beschimpfte Wähler zurück gewinnen

CDU-Innenexperte Philipp Amthor fabuliert nach dem Rückritt Merkels von einer Chance seiner Partei, Vertrauen zurückgewinnen zu können. Er rechnet fest damit, dass viele AfD-Wähler den Weg zur CDU zurück finden werden.

Screenshot Maischberger
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: CDU, Philipp Amthor, Rückgewinnung, AfD-Wähler, Beleidigungen, Beschimpfungen, Diskriminierung
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Philipp Amthor ist der innenpolitische Sprecher der CDU. Als solcher hat er wie viele andere Funktionäre seiner Partei nach jeder der vergangenen Wahlen, die in der Regel mit schweren bis schwersten Verlusten für die Union verbunden waren, gegen die AfD als Partei, gegen deren Repräsentanten und auch gegen die Wähler gehetzt, sie diskriminiert, dikskreditiert und teilweise sogar zu kriminalisieren versucht. Die Liste der Beleidigungen, Verleumdungen und übelsten Beschimpfungen ist sehr lang, sodass auf hier auf eine detaillierte Auflistung aus Platzgründen verzichtet wird.

Wann auch immer aber in Interviews, Diskussionsrunden oder TV-Sendungen einem Unionsrepräsentanten die Erklärungsgründe für das eigene schlechte Abschneiden und dem unmittelbar damit verbunden Erfolg der AfD ausgingen, griffen jene Damen und Herren zum letzten verbliebenen, ihrer Meinung nach, probaten Mittel: dem Totschlagargument der »Nazi-Keule«. Dabei greift jener sinnfreie Angriff gerade bei der AfD komplett ins Leere. In den Reihen allen anderen derzeit im Bundestag vertretenen Parteien fanden sich ehemalige Nazi-Parteimitglieder - nur eben nicht bei der AfD.

Doch den Altparteien geht es gar nicht um historische Genauigkeit. Sie wollten die AfD-Wähler beleidigen, beschimpfen, abwerten. Da gab es auf der nach unten offenen Skala der Geschmacklosigkeiten kaum einen Begriff, der ausgelassen wurde. Und jetzt, weil Merkel vom CDU-Vorsitz zurücktritt, stellen sich einige dieser Hetzer aus den Reihen der CDU hin und wollen die, die sie vor wenigen Tagen noch als Nazis beleidigt haben, dazu animieren, demnächst wieder die CDU zu wählen.

Würde das wirklich eintreten, was beim derzeitigen Zustand der CDU zu bezweifeln ist, wäre die CDU dann ihrem eigenen Anspruch nach eine Nazi-Partei?

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gerd Müller

Würde sich der noch mit jemanden abgeben, der kurz vorher einen Eimer Jauche über ihn gegossen hat, nur weil er gefordert hat zu Recht und Ordnung in Deutschland zurückzukehren?
Ich glaube nicht !

Man müßte schon sehr einfach gestrickt sein, um zu als Wähler zu diesen linken Truppen zurückzukehren ...

Gravatar: Karl Biehler

Amthor ist - wenn auch noch jugendlich aussehend - Volljurist. Dann darf er solchen Stuss nicht von sich geben. Sonst wäre er ein schlechter Jurist. Aber als Politiker reicht es anscheinend allemahl.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „CDU-Innenexperte Philipp Amthor fabuliert nach dem Rückritt Merkels von einer Chance seiner Partei, Vertrauen zurückgewinnen zu können. Er rechnet fest damit, dass viele AfD-Wähler den Weg zur CDU zurück finden werden.“ ...

Um dann mit den auch bisher Gottesfürchtigen unter einem künftigen Kanzler Schäuble wie gehabt weiterzumachen???
http://berliner-express.com/2018/06/bundesverfassungsgericht-etablierte-parteien-sind-verfassungsfeindlich-verbot-kommt/

Gravatar: Thomas Waibel

Ich hoffe, daß die AfD Wähler sich mit so einem plumpen Wahlkampftrick einfangen lassen.

Die "C"DU/"C"SU sind zwei Parteien des Establishments. Wer diese Parteien wählt, wählt das System, das fest entschloßen ist, Deutschland zu ruinieren.

Gravatar: mah

Habe eben den recht übersichtlichen Artikel auf Wikipedia zu Herrn Amthor gelesen.
Er ist die klassische "Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal"-Inkarnation. Dazu rhetorisch hochbegabt und von enormem ... sagen wir es mal vorsichtig...Selbstbewußtsein, wie ich im TV sehen konnte.
Nicht ganz klar wurde mir, worauf dieses Selbstbewußtsein eigentlich beruht.
Zu politischen Überzeugungen oder Haltungen stand in dem kurzen Artikel nichts. Ist ja auch schwierig bei einem, der erst knapp 26 Jahr alt ist. Anderseits ist er seit 10 Jahren CDU-Mitglied.
Seltsam. Steht dort aber so.
Inwieweit so einer von Jüngeren ernst genommen wird, kann ich nicht sagen.
Bei mir hätte er schon Schwierigkeiten, mich von der Existenz der Schwerkraft zu überzeugen.

Er verkörpert allein mit seiner "Biografie" sehr Vieles von dem, was ein solider Teil der Bevölkerung am heutigen Politbetrieb zu Recht hasst.

...oh Gott...da ist es wieder...ganz am Ende...das pöhse Wort...

Gravatar: Werner

Zu diesem Sauhaufen wird kein einziger AfD-Wähler zurückkehren. Die CDU/CSU wird den selben Weg gehen wie die SPD, in die Bedeutungslosigkeit.
Ciao Amigos

Gravatar: egon samu

Herr Amthor ist als C*DU-Innenexperte ein erfahrener und vertrauenswürdiger Volksvertreter mit Weitblick und ermutigenden Ideen.
Jetzt nehme ich meine Pillen und lege mich etwas hin...

Gravatar: Frost

Schon wieder ein Experte. Wenn man bedenkt, was die sogenannten Experten mit der Welt anstellen, sollte man dieses Affenwort mal aus dem Wortschatz streichen. Umso mehr Experten von der UNI kommen, desto besser fürs System, aber nicht für die Arbeiterschaft. Man hat keine Fachkräfte mehr, aber genug Experten. Das ist wahrlich ein Irrenhaus hier. Welcher Irre ist aber der harmlosteste Stimme 1 oder Stimme 2 . Nebenbei bemerkt: Wird der Philipp Amthor eigentlich noch gefüttert ?

Gravatar: M.B.H.

Wenn dieser Möchte-Gern-Politker wirklich etwas Vertrauen schaffen möchte, dann ist er in der falschen Partei.
Auf dieses Gefasel, hat der Wähler wirklich keine Lust mehr. Wenn es ihm wirklich um seine Bürger und um sein Land gehen würde, müsste er nicht der AFD alles nachschwätzen, dann hätte er genug Festigkeit und würde dieses Parteiprogramm unterstützen und nicht nur hetzen.
Bei ihm geht es doch nur um seine eigene Karriere und nicht um das Wohl unsres Landes.
Warum kann und will wohl keiner mit der AFD zusammenarbeiten?
Es ist nicht das Wahlprogramm, es ist die Jagt auf die Mandate. Bürger wählt die AFD, der Mandatsverlust in den Gremien, schmerzt die Altparteien am meisten.
So wird so mancher Abgeordnete einfach ausgetauscht durch einen AFD Vertreter und nur so kommen die Machenschaften und Schmierereien der Altparteien ans Tageslicht.

Gravatar: Andreas Schulz

Wenn der Amthor tatsächlich Volljurist ist, dann soll er lieber eine Kanzlei aufmachen und sich auf die Verteidigung seiner Parteikollegen vorbereiten, als diesen politischen Unfug zu verbreiten. Jetzt ist es wichtig,dass die AfD personell weiter aufbaut, sachlich und fundiert die Sachverhalte durchleuchtet, dann ist der, wenn auch langsame und beschwerliche Aufstieg, als Partei der Mitte nicht mehr aufzuhalten.Spätestens bei den nächsten LTW 2019 wird sich das zeigen. Die CDU/CSU und die SPD haben zulange miteinander gekuschelt und sind defacto kaum noch zu unterscheiden. Im Bürgerverdummung sind sich die v.g. sehr einig. Die Grünen werden Ihren Höhenflug auch nicht so lange genießen können, wie so manch einer von denen glaubt.Alle linksrotgrünen Ideen vergammeln so langsam auf dem Komposthaufen des Widerstandes.Langsam lohnt sich z.B. der Betrieb von vielen Windkrafträdern mangels Subventionsausfall nicht mehr. Den Grünen fliegt Ihr eigener verzapfter Unsinn auch noch um die Ohren. Ganz sicher.

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