Internationale Menschenrechtler sind besorgt

»NATO-Waffenlieferungen an die Ukraine provozieren Russland«

Die von einigen EU- und NATO-Ländern aktuell beschlossenen Waffenlieferungen an die Ukraine sorgen für Besorgnis bei vielen internationalen Menschenrechtsgrupppen und -experten. Russland werde durch solche Waffenlieferungen erneut provoziert.

Foto: US Defense / PD
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Während sich Vertreter aus Russland und der Ukraine in einem kleinen Ort an der Grenze zwischen der Ukraine und Weißrussland zu einem ersten Gespräch über einen sofortigen Waffenstillstand treffen, unternehmen EU und NATO offensichtlich alles, um diese Spräche zu sabotieren. Am vergangenen Wochenende haben gleich mehrere EU- und NATO-Länder entschieden, Waffen und anderes Kriegsgerät in die Ukraine, die weder ein EU- noch ein NATO-Mitgliedsland ist, zu entsenden.

Internationale Menschenrechtler und Friedensforscher zeigen sich ob dieser Entscheidungen besorgt. Die Lieferung von Waffen aus den Reihen der NATO und der EU an die Ukraine könnte für eine weitere Eskalation in der Region sorgen. Russland könnte derlei Aktionen als eine weitere Provokation aufnehmen und der Versuch, die Situation  vor Ort durch die gemeinsamen Gespräche zu entspannen, könnte durch  diesen Schritt ad absurdum geführt werden.

Neben Deutschland, das 1.000 Panzerabwehrwaffen und 500 Luftabwehrraketen vom Typ »Stinger« an die Ukraine liefert, schicken auch die NATO-Staaten Niederlande (200 »Stinger«-Raketen), Frankreich (Details und Umfang sind noch nicht definiert), Dänemark (2.700 Panzerabwehrraketen) und Tschechien (Kriegsgerät im Wert von 7,6 Millionen Euro) sowie der EU-Staat Schweden (5.000 Panzerabwehrraketen, 135.0000 Feldrationen, tausende Helme und diverse Schutzausrüstungen) an die Ukraine.

Ergänzend dazu will Estland Artilleriegeschütze aus ehemaligen NVA-Beständen an die Ukraine liefern. Die für diese Lieferung notwendige Erlaubnis aus Deutschland sei von der (H)Ampel-Regierung in Berlin erteilt worden, heißt es in Medienberichten. Sogar das finanziell nach wie vor angeschlagene Griechenland und das Armenhaus der EU, Rumänien, wollen Waffen und militärisches Material an die Ukraine liefern.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Klaus Peter+Kraa

Nicht nur die Waffenlieferungen provozieren eine Ausweitung und Verschärfung des Krieges, sondern auch die scheinheilig gegen Rußland gerichteten verlockenden Angebote auf mögliche Mitgliedschaft der Ukraine in der EU und der Nato haben das getan. Also ist die sogenannte Westliche Wertegemeinschaft (eine Gemeinschaft ohne Werte oder Allianz der Dilettanten?) schon länger bei den Kriegstreibern. Weder Putin noch andere russische Führer werden sich ansehen, wie sie von EU und Nato von Nord, West und jetzt auch noch von Süd eingekesselt werden. Das ist doch nicht so schwer zu begreifen und man kommt auf den Gedanken, dass da eine Absicht dahintersteckt, das zu negieren - das kann nur eine ganz böse Absicht sein - zum Beispiel die Rettung der krummen Geschäfte der Biden-Sippe in der Ukraine? Der mehr als törichte Vorschlag eines US-Senators an die Russen, Putin zu ermorden, kann ja nur einem kranken Gehirn entspringen, genau wie die Reaktionen von Morrison und Trudeau in der Pandemie-Frage-Es ist ja auch im Westen auf der politischen Bühne der Zug zur negativen Auslese klar erkennbar. Oder noch schlimmer? Wie bereits diese inszenierte Pandemie gezeigt hat. muß wohl tatsächlich der Ahriman des Rudolf Steiner aus dem ewigen Eis der Hölle auferstanden sein, um die Menschheit bei der empfänglichsten Stelle zu packen - ihrer Dummheit.

Gravatar: Anton Stoeckl

Am 06.12.1994 wurde zwischen Kasachstan, Weissrussland und der Ukraine auf der einen Seite und Russland, GB und USA auf der anderen Seite ein Vertrag abgeschlossen der die Entfernung der Nuklearraketen (SS 20) auf den jeweiligen Territorien vorsah. Ukraine hatte zu der Zeit mehr Atomraketen auf seinem Staatsgebiet als GB, Frankreich oder China hatte. Die Unterzeichner Russland, USA und GB verpflichteten sich als Gegenleistung die territoriale Unversehrtheit der Ukraine und der anderen Staaten zu garantieren. Man sieht das die rusische Garantie unter Putler nicht das Papier wehrt ist auf dem es geschrieben steht. Russland hat nicht nur die Krim und Teile des Donbas mit militaeriescher Gewalt an sich gerissen, es besetzt auch in Georgien mit Sued Osetien und Abkachzien ca. 10 % des Staatsgebietes. Ausserdem hat Russland vertragswidrig 1 500 Soldaten auf dem von Moldawien angrenzenden Gebiet von Transnistrien stationiert. Wer die russischen Gebietsbesetzungen als Putinversteher akzeptiert, der muesste logischerweise auch die Gebietsbesetzungen von Hitler in Oesterreich, der Tschechei, Polens und der SU verstehen.

Putler tut das alles damit er kein demokratisches, freies und prosperierendes Land an seiner Grenze zu akzeptieren hat damit seine eigenen Russen sich damit nicht "anstecken" und er auf dem Roten Platz in Moskau eine Revolution wie am Maidan bekommt die ihn vor 2035 von der Macht wegfegt.

Durch die visafreie Einreise vor ca. 5 Jahren in den Schengenraum konnten die Ukrainer erfahren wie es sich demokratisch und in Wohlstand leben laesst. Das
z. B. Rentner wie die Schwiegereltern meines Freundes in Uman nicht gezwungen sind sich den gesamten Sommer lang auf Feldern abzurackern um durch den anbau von Gemuese zu ueberleben weil eine Rente von 60 Euro im Monat nachdem man ein Leben lang wie die sagem im Schacht = Kohlebergwerk gearbeitet hat hinten und vorne zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig ist..

Gravatar: Julius

Meiner Wahrnehmung nach haben wir hier Polen 2.0 vor uns. Damals 1939 Provokation der deutschen Minderheiten durch Gewaltexzesse der Polen an ihnen und nun durch die Ukrainische Regierung dasselbe Spiel seit 2014 mit den russischen Minderheiten. Was wenn: Rußland nun weiter die Ostflanke der Ukraine offen läßt, um Waffenlieferungen, besonders durch die BRD passieren zu lassen? Dann verstößt die BRD gegen das Waffenstillstandsabkommen von 1945. Wie werden die Russen diesen Bruch werten und wie ihm begegnen und antworten? Plötzlich völlig neue Situation???

Gravatar: K.H.Kötting

Die Deutschen Politiker brauchen doch keine Ausbildung
um an die Spitze zu kommen, das spiegelt sich durch ihr dummes Geschwätz mit Kehrtwendungen von 180° binnen 24h ja jetzt mal wieder erneut heraus. Wie auch kann man verlangen, dass diese Dummköpfe aus der Geschichte etwas gelernt haben sollen, die haben sich ja nie dafür interessiert oder mal ernsthaft damit useinander gesetzt.
>> Das Ziel ist, unser Land nun endlich komplett zu vernichten<< und das noch schlimmere ist, es tun unsere
Politiker.
Den Grundstein für die Eskalation hat der Westen (AMI)
gelegt, er hat die Vereinbarungen des damaligen so genannten 2plus4 Vertrages permanent gebrochen.
Mit dem letzten Versuch des Westens, die Ukraine in die
EU und NATO auf zu nehmen hat das Faß bei Putin zum
überlaufen gebracht.
Vor allem Deutschland wäre sehr gut beraten, sich aus
diesem Konflikt militärisch raus zu halten und kein Öl ins
Feuer zu gießen.
Waffenlieferungen, gleich welcher Art, Verlängern den
Krieg und kosten erheblich mehr Menschenleben sowie
viel viel mehr Leid und Elend.
Das müsste das größte Ziel sein es zu minimieren.

Gravatar: Joachim Datko

Ich bin bei einer militärischen Aggression gegen Relativierungen!

Zu Ralf 18:17 "Da sollten sie sich besser informieren. Sind präventive Kriegsmaßnahmen nur den Amerikanern erlaubt ? Schauen sie sich die politischen Karten aus 1989 und 2020 an und überlegen nochmal, wer der Aggressor ist."

Russland hat die militärisch wesentlich schwächere Ukraine angegriffen.

Man sollte nicht versuchen, das kleinzureden. Es ist übel. Der Aggressor ist Russland. Russische Truppen sind in die Ukraine einmarschiert. Die Ukraine verteidigt sich mit den zur Verfügung stehenden unzureichenden Mitteln auf ihrem Staatsgebiet.

(Anm. d. Red.: hier irrt der Herr Philosoph. Seit 2014 führt die Ukraine einen Angriffs- und Vernichtungskrieg gegen die russisch-stämmige Bevölkerung im Donbas. Unberücksichtigt vom Westen, insbesondere der EU, wurden in diesem Krieg bisher mehr als 15.000 Menschen, überwiegend Zivilisten, getötet. Die Vertreter der beiden Donbas-Republiken haben etliche Male bei der EU und der OSZE um die Entsendung von Hilfe und Beobachtern nachgesucht. Die EU hat desinteressiert abgewunken, die OSZE hat immerhin eine Handvoll Beobachter nach Donezk entsendet. Das war es dann aber auch. Fazit: die hochgerüstete Ukraine hat 2014 die nicht einmal mit einer richtigen Armee ausgestatteten Donbas-Republiken überfallen und tötet dort seit acht Jahren Zivilisten, Alte, Frauen und Kinder.)

Gravatar: Stanley Milgram

Gottseidank behalten die Amerikaner noch einen klaren Kopf und lassen sich nicht in einen Krieg mit Russland hineinziehen. Entgegen den Deutschen und anderen.

Sollte das doch geschehen, dann wäre alles aus.

Gravatar: eva

Das verschiedene Länder der EU und Nato die Ukraine mit Waffen und anderen Kriegsgeräten aufrüsten ist m.E. ein Spiel mit dem Feuer. Offenbar haben die bisherigen Provokationen gegenüber Putin und Russland noch nicht gereicht.
Es ist geradezu skandalös, wer die Waffen und Kriegsgeräte von EU, Nato samt USA dann in der Ukraine benutzt.
https://krass-und-konkret.de/politik-wirtschaft/janosch-der-anfuehrer-des-rechten-sektors-mischt-im-krieg-wieder-mit-freiwilligenverbaenden-mit/
https://www.belltower.news/militaerorden-centuria-und-asow-wie-rechtsextreme-soldaten-in-der-ukraine-vom-westen-ausgebildet-werden-127085/
https://www.wsws.org/de/articles/2022/02/16/ukra-f16.html

Gravatar: Frank

Wer Gender.-, Quotendummheit und Inkompetenz wählt kann Intelligenz und Diplomatie nicht erwarten...er wird provoziert und gedroht, wie ein sinnlos Betrunkener in der Gosse. Die Dummheit und Hilflosigkeit des Westens hat diesen Krieg mit zu verantworten.Und deren Wähler auch...

Gravatar: Ernst

Wegen der NATO-Osterweiterung ist die deutsche Wiedervereinigung ungültig geworden. Also muß alles wieder so wie es war und die Ossis müssen zurück hinter den Zaun.

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