Trotz Vollzeitstelle gibt es keine bezahlbare Wohnung für Max

Max der Müllmann muss im Obdachlosenheim leben

Max ist Müllmann in München, der teuersten Stadt Deutschlands. Max ist in Vollzeit beschäftigt. Aber sein Geld reicht für eine eigene Wohnung in München vorne und hinten nicht aus. Und Max ist kein Einzelfall in einem Land, in dem es den Menschen doch angeblich so gut geht wie noch niemals zuvor.

Screenshot / Quelle: vice.com / keine Verfügungsbeschränkung
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Nirgendwo in Deutschland befinden sich die Mieten auf einem derart hohen Niveau wie in München. Für eine 60-Quadratmeter-Wohnung liegt der Mittelwert der Miete in diesem Jahr bei 18,50 Euro pro Quadratmeter. Der Kaufpreis einer Eigentumswohnung in München liegt im Mittel bei unglaublichen 8.000 Euro pro Quadratmeter. Für viele Menschen ist die Schaffung von Wohneigentum in München eine Utopie; selbst der Bezug einer Mietwohnung in der bayrischen Metropole ist für viele Menschen in der Zwischenzeit ein Ding der Unmöglichkeit geworden.

Beispielhaft für diese Situation ist der in der TZ veröffentlichte Bericht vom Müllmann Max Nothaft. Max arbeitet in Vollzeit, sorgt in den frühen Morgenstunden für die Sauberkeit in München und bezieht einen Lohn von gerade einmal 1.400 Euro brutto. Nach Abzug der Steuern und Lohnnebenkosten bleiben Max rund 1.000 Euro netto. Das reicht vorne und hinten nicht, um eine Wohnung zu finden. Deswegen lebt Max jetzt in einer Obdachlosenunterkunft der Stadt. Übrigens: weil Max einen Job hat, muss er für das Zimmer, welches er mit zwei anderen Obdachlosen teilt, bezahlen. 420 Euro kostet ihn das jeden Monat.

Müllmann Max in München ist kein Einzelfall. Immer mehr Klein- und Kleinstverdiener werden aus den Metropolen wie München, Stuttgart, Hamburg, Köln und vieler anderer Städte wegen der hohen Mietpreise verdrängt und müssen ins Umland ausweichen. Politische Ansätze zur Lösung dieser immer weiter um sich greifenden Problematik sucht man bei den Altparteien allerdings vergeblich.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Thomas Waibel

420 Euro für ein Zimmer, das er mit zwei anderen Obdachlosen teilen muß, ist Wucherei.

Übrigens: Wurde München nicht jahrelang von der SPD, die Partei der kleinen Leute, regiert? Was hat Herr Ude in dieser langen Zeit eigentlich getan?

Daß die Grünen für solche Belanglosigkeiten keine Zeit haben, weil sie mit dem Abholzen des Regenwalds in Brasilien oder der Diskriminierung der Homosexuelle in Rußland sehr beschäftigt sind, ist bekannt.

Gravatar: Zyniker

Hmmm, aber arbeiten geht er noch??? Das verstehe ich auch nicht ganz... wenn mein Arbeitgeber mich nicht auskömmlich bezahlt wandere ich ab... die Mieten im bayrischen Hinterland sind deutlich geringer und Müllmänner braucht man da auch...

Die Mieten in München sinken von ganz allein, wenn die Reichen im Müll ersaufen weil ihn keiner mehr wegräumt weil die Geringverdienenden es sich nicht antun nach München zu pendeln um sich für einen Hungerlohn zu prostituieren.

Gravatar: Werner

Seehofer Zitat " Bayern ist der Vorgarten zum Paradies "

Gravatar: Frost

Dieses menschenverachtende Politik - Desaster muss ausgewechselt werden. Diese Politiker gehören in den Steinbruch um zu büßen - aber nicht in die Politik. Was sind das nur für Vesager, die hier die Steuern auffressen, aber zu blöd sind ihre Arbeit zu machen.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Müllmann Max in München ist kein Einzelfall. Immer mehr Klein- und Kleinstverdiener werden aus den Metropolen wie München, Stuttgart, Hamburg, Köln und vieler anderer Städte wegen der hohen Mietpreise verdrängt und müssen ins Umland ausweichen. Politische Ansätze zur Lösung dieser immer weiter um sich greifenden Problematik sucht man bei den Altparteien allerdings vergeblich.“

Da die ´wirklichen` Großverlage auch dies scheinbar auf Anweisung von Oben (Kanzleramt) zu verschleiern versuchten:

Ist dies nicht zumindest ein Grund dafür, dass sie hier ebenfalls scheiterten???
https://deutsch.rt.com/gesellschaft/78919-wie-grossverlage-auflagenverluste-verschleiern-wollten/

Gravatar: Münchner

Aber SPD OB Reiter lässt für illegale Migranten Wohnungen bauen, steckt sie in Hotels mit Vollpension und freiem WLAN sowie Freizeit-also 24/7-Angebot organsiert von gelangweilten Rentner*Innen.

Der Wahnsinn

Gravatar: Andreas Berlin

Die, mit denen unsere Regierenden am Abend beim Bankett Schampus genießen oder in der VIP-Loge im Fußballstadion (ohne die Karten bezahlt zu haben!!) das Leben erörtern, die kennen diese Probleme nicht. Wie soll die Regierung davon also wissen?

Gravatar: karlheinz gampe

Das ist die rotgrüne SPD; CDU Politik, welche das dichtbesiedelte Deutschland noch weiter mit Migranten besiedeln will, da wird der Wohnraum knapp. DDR Betonkopp Merkel und ihre kriminellen Helfer in CDU und SPD müssen vor Gericht gestellt werden. Denn sie agieren meineidig zum Schaden Deutschlands und der Deutschen. Werden korrumpierbare Politiker erst vernünftig, wenn der Henker auf sie wartet ? Deshalb war in den alten Demokratien keiner vor dem Henker sicher und Tyrannenmord war und ist guter Mord !

Gravatar: Regina Ott-Hanbach

Die Merkelbagage schmeißt lieber das Geld für zugewanderte Migranten buchstäblich beim Fenster hinaus. 30 Mrd. Bundesmittel in einem Jahr hätte man besser für die Deutschen verwendet, aber das gab man planlos für zugewanderte Mörder, Dealer, Vergewaltiger und Diebe aus. Wer heute noch CDU wählt, dem kann man beim besten Willen nicht mehr helfen!

Gravatar: Frank

Hier wird einiges verdreht. Sein Lohn ist nicht zu niedrig sondern die Mieten zu hoch!

Das ist Folge der Niedrigzinspolitig der EZB. Sie verarmt die mittleren und armen und macht die reichen reicher.

Es ist eine direkte Folge der Aufgabe unserer Nationalen Währung, welche aber auch schon genügend Inflation mit sich brachte.

Solange wir an Sozialsystemen bauen die keine Gegenleistung verlangen, solange wir blind vertrauen das "ALLE" denen geholfen wird es auch verdienen, solange werden diejenigen die dafür morgens aufstehen immer ärmer werden, weil sie keine Möglichkeit haben anders als mit ehrlicher Arbeit oder ohne Gegenleistung Werte aus der Gesellschaft zu ziehen.

Ich bin für eine Abschaffung der Mietpreisbremse und Einführung eines verbindlichen sofortigen Mietpreisstops!
Erhaltungskosten sollen umgelegt werden können aber nicht auf die Kaltmiete und sinnvoll gestaffelt!

Keine Förderung mehr für Styroporfassaden! An öffentlichen Gebäuden sind sie längst verboten aber die privaten kleben wie die Idioten ohne Sachverstand weiter. Der Einspareffekt bei den Heizkosten wird nie erzielt (er basiert auf fiktiven nie erreichten Zahlen welcher sich Energieberater bedienen um den Hauseigentümern vor zu rechnen was sie angeblich sparen) und am Ende muß die Klebfassade teuer gewartet werden, falls nicht schon Vögel drin nisten oder andere Bauschäden dem Haus zusetzen. Das kostet alles und geht zu Lasten der Mieter.

Schluß mit diesem Blödsinn!

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