Was steckt hinter dem Great Reset?

Manifest der Globalisten aufgedeckt

Russischer Philosoph Alexander Dugin zeigt auf, was sich hinter den Machenschaften der Milliadärselite von Davos verbirgt – und was wir nun tun müssen.

Alexander Dugin, Screenshot YouTube
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Der russische Politiker und Philosoph Alexander Dugin zerlegt das globalistische Projekt des Great Reset – die Machtübernahme der Davoser Milliardärs-Elite.

[Dieser Artikel ist Teil einer Reihe, veröffentlicht auf GRA News. Weitere Teile folgen in den kommenden Tagen]

Teil 1: Der Great Reset

Prinz Charles 5 Punkte

Im Jahr 2020 proklamierten der Gründer des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab und Prinz Charles, der Prinz von Wales, auf dem Forum in Davos einen neuen Kurs für die Menschheit, den Great Reset.

Der Plan, so der Prinz von Wales, besteht aus fünf Punkten:

  1. Erfassung der Vorstellungskraft und des Willens der Menschheit – Veränderung wird nur stattfinden, wenn die Menschen sie wirklich wollen;
  2. Der wirtschaftliche Aufschwung muss die Welt auf einen Weg zu Beschäftigungsfähigkeit, Wachstum und nachhaltigen Lebensstilen bringen. Langjährige Anreizstrukturen, die perverse Auswirkungen auf unsere planetarische Umwelt und auf die Natur selbst hatten, müssen neu erfunden werden;
  3. Systeme und Wege müssen umgestaltet werden, um einen Übergang zu Nullemissionen global zu fördern. Die Besteuerung von Kohlenstoff kann ein entscheidender Weg zu einem nachhaltigen Markt sein;
  4. Wissenschaft, Technologie und Innovation müssen wiederbelebt werden. Die Menschheit steht an der Schwelle zu katalytischen Durchbrüchen, die unsere Sicht auf das, was im Rahmen einer nachhaltigen Zukunft möglich und profitabel ist, verändern werden;
  5. Die Investition muss neu gewichtet werden. Die Beschleunigung grüner Investitionen kann Beschäftigungsmöglichkeiten in den Bereichen grüne Energie, Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie, Ökotourismus und grüne öffentliche Infrastruktur bieten.

Der Begriff »nachhaltig« ist Teil des wichtigsten Konzepts des Club of Rome – »nachhaltige Entwicklung«. Diese Theorie basiert auf einer anderen Theorie – den »Grenzen des Wachstums«, nach der die Überbevölkerung des Planeten einen kritischen Punkt erreicht hat (was die Notwendigkeit impliziert, die Geburtenrate zu reduzieren).

Die Tatsache, dass das Wort »nachhaltig« im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie verwendet wird, die nach Ansicht einiger Analysten zu einem Rückgang der Bevölkerung führen soll, hat weltweit eine erhebliche Reaktion hervorgerufen.

Die wichtigsten Punkte des Great Reset sind:

  1. Die Kontrolle des öffentlichen Bewusstseins auf globaler Ebene, die den Kern der »Cancel Kultur« bildet, die Einführung der Zensur in den von den Globalisten kontrollierten Netzwerken (Punkt 1);
  2. Übergang zu einer ökologischen Wirtschaft und Ablehnung moderner industrieller Strukturen (Punkte 2 und 5);
  3. Der Eintritt der Menschheit in die 4. Wirtschaftsordnung (dem das vorangegangene Treffen in Davos gewidmet war), d.h. die allmähliche Ersetzung der Arbeitskräfte durch Cyborgs und die Implementierung fortgeschrittener Künstlicher Intelligenz im globalen Maßstab (Punkt 3).

Die Hauptidee des »Great Reset« ist die Fortsetzung der Globalisierung und die Stärkung des Globalismus nach einer Reihe von Misserfolgen: die konservative Präsidentschaft des Antiglobalisten Trump, der wachsende Einfluss einer multipolaren Welt – insbesondere Chinas und Russlands, der Aufstieg islamischer Länder wie der Türkei, des Iran, Pakistans, Saudi-Arabiens und ihr Rückzug aus der westlichen Einflusssphäre.

Auf dem Forum in Davos erklärten die Vertreter der globalen liberalen Eliten die Mobilisierung ihrer Strukturen in Erwartung der Präsidentschaft Bidens und des von ihnen stark gewünschten Sieges der Demokraten in den USA.

Umsetzung

Das Markenzeichen der globalistischen Agenda ist Jeff Smiths Lied Build Back Better« (Joe Bidens Wahlkampfslogan). Das bedeutet, dass nach einer Reihe von Rückschlägen (wie einem Taifun oder Hurrikan Katrina) die Menschen (d.h. die Globalisten) eine bessere Infrastruktur wieder aufbauen als die, die vorher existierte.

Der »Great Reset« beginnt mit Bidens Sieg.

Weltpolitiker, Chefs großer Unternehmen – Big Tech, Big Data, Big Finance, etc. – kamen zusammen und mobilisierten sich, um ihre Gegner zu besiegen - Trump, Putin, Xi Jinping, Erdogan, Ayatollah Khamenei und andere. Der Anfang war, Trumps Sieg mit Hilfe neuer Technologien zu stehlen – durch »Einfangen der Vorstellungskraft« (Punkt 1), die Einführung von Internetzensur und die Manipulation von Briefwahlen.

Bidens Ankunft im Weißen Haus bedeutet, dass die Globalisten zu den nächsten Schritten übergehen.

Das wird sich auf alle Lebensbereiche auswirken – die Globalisten kommen wieder dorthin, wo Trump und andere Pole der zunehmenden Multipolarität sie aufgehalten haben. Und hier spielen die Gedankenkontrolle (durch Zensur und Manipulation der sozialen Medien, die totale Überwachung und Datensammlung von jedem) und die Einführung neuer Technologien eine Schlüsselrolle.

Die COVID-19-Epidemie ist eine Ausrede dafür. Unter dem Deckmantel der sanitären Hygiene hofft der Great Reset, die Kontrollstrukturen der globalistischen Eliten über die Weltbevölkerung dramatisch zu verändern.

Mit dem Amtsantritt von Joe Biden und den Dekreten, die er bereits unterzeichnet hat (und die praktisch alle Entscheidungen Trumps aufheben), hat die Umsetzung des Plans begonnen.

In seiner Rede über den »neuen« Kurs der US-Außenpolitik drückte Biden die Hauptrichtungen der globalistischen Politik aus. Es mag wie etwas »Neues« klingen, aber nur zum Teil und nur im Vergleich zu Trumps Politik. Insgesamt kündigte Biden einfach eine Rückkehr zum vorherigen Vektor an:

  1. Globale Interessen werden über nationale Interessen gestellt;
  2. Stärkung der Strukturen der Weltregierung und ihrer Zweige in Form von globalen supranationalen Organisationen und wirtschaftlichen Strukturen;
  3. Stärkung des NATO-Blocks und Zusammenarbeit mit allen globalistischen Kräften und Regimen;
  4. Die Förderung und Vertiefung des demokratischen Wandels im globalen Maßstab, was in der Praxis bedeutet:
    1. Die Eskalation der Beziehungen zu Ländern und Regimen, die die Globalisierung ablehnen - vor allem Russland, China, Iran, Türkei etc;
    2. Eine erhöhte US-Militärpräsenz im Nahen Osten, in Europa und Afrika;
    3. Die Ausbreitung von Instabilität und »farbigen Revolutionen«;
    4. Der weit verbreitete Einsatz von »Dämonisierung« und »Plattformsentzug« und Netzwerk-Ächtung (Cancel-Kultur) gegen alle, die andere Ansichten als die globalistische Position vertreten (sowohl im Ausland als auch in den USA selbst).

So zeigt die neue Führung des Weißen Hauses nicht nur nicht die geringste Bereitschaft, mit irgendjemandem einen gleichberechtigten Dialog zu führen, sondern verschärft nur ihren eigenen liberalen Diskurs, der keinen Widerspruch duldet. Der Globalismus tritt in eine totalitäre Phase ein. Dies macht die Möglichkeit neuer Kriege – einschließlich eines erhöhten Risikos eines Dritten Weltkriegs – mehr als wahrscheinlich.

Die Geopolitik des Great Reset

Die globalistisch orientierte Foundation for Defense of Democracies, die die Position der neokonservativen Kreise in den USA vertritt, veröffentlichte kürzlich einen Bericht, in dem sie Biden empfiehlt, einige von Trumps Positionen, wie z. B.:

-          wachsende Opposition gegen China

-          verstärkter Druck auf den Iran

positiv sind und dass Biden entlang dieser Achsen in der Außenpolitik weiter voranschreiten sollte.

Die Autoren des Berichts hingegen verurteilten Trumps außenpolitische Aktionen wie z.B.:

  1. die NATO zu zerschlagen;
  2. Annäherung an »totalitäre Führer« (Chinesen, Nordkoreaner und Russen);
  3. einen »schlechten« Deal mit den Taliban;
  4. Abzug der US-Truppen aus Syrien.

So wird der »Great Reset« in der Geopolitik eine Kombination aus »Demokratieförderung« und »aggressiver neokonservativer Strategie der großräumigen Vorherrschaft« bedeuten, die der Hauptvektor der »neokonservativen« Politik ist. Gleichzeitig wird Biden geraten, die Konfrontation mit dem Iran und China fortzusetzen und zu verstärken, aber das Hauptaugenmerk sollte auf dem Kampf gegen Russland liegen. Und das erfordert eine Stärkung der NATO und eine Ausweitung der US-Präsenz im Nahen Osten und in Zentralasien.

Wie Trump werden Russland, China, der Iran und einige andere islamische Länder als die Haupthindernisse gesehen. So werden Umweltprojekte und technologische Innovationen (vor allem die Einführung von Künstlicher Intelligenz und Robotik) mit dem Aufkommen einer aggressiven Militärpolitik kombiniert.

[Teil 2 folgt]

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ketzerlehrling

Was wir tun müssen? Es gibt zu wenige, vor allem hierzulande, die tatsächlich etwas daran ändern möchten. Viele halten das Gerede über den great reset für eine Verschwörungstheorie und belächeln dies. Vor allem aber würden sie nie gegen die Obrigkeit aufbegehren. In anderen Ländern sieht es nicht wirklich soviel freundlicher aus. Vor allem aber setzen die Globalisierer ihre Pläne mit Gewalt um, die Plandemie spricht eine deutliche Sprache. Falls die Menschen nicht spuren, gibt es eine weitere usw. So lang, bis sie machen, was man von ihnen verlangt. Was die Überbevölkerung angeht, dies weiss man seit der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Damals hätte man drastisch dagegen vorgehen müssen, nicht heute. Dann wäre das Problem nie entstanden, die Massenmigration gäbe es nicht, die Zerstörung Europas und seiner Kulturen gäbe es nicht, nicht in dem Maße. Weniger Menschen sind besser zu kontrollieren, diese Massen, noch dazu in Ländern mit archaischen Kulturen, können nur mit Gewalt, oder mit Hilfe kleiner Helferlein, wie Covid-19, in Schach bzw. klein gehalten werden.

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