Nach schweren Auflageverlusten und Abonnentenrückgang

Mainstreammedien wollen Auflagezahlen nicht länger veröffentlichen

Zahlreiche Mainstreammedien wollen ab kommenden Jahr nicht mehr länger ihre Auflage- und Abonnementzahlen veröffentlichen. In den letzten Jahren sind beide Werte dramatisch zurückgegangen.

Quelle: de.statista.com/infografik/10376/verkaufte-auflage-ueberregionaler-tageszeitungen-in-deutschland
Veröffentlicht: | von

Bei vielen Mainstreammedien geht die Angst vor der Wahrheit um. Aufgrund der stark nachlassenden Qualität und vor allem der fehlenden Objektivität in der Berichterstattung haben viele Zeitungen und Zeitschriften in der jüngeren Vergangenheit dramatische Einbrüche bei den Abonnements und den Werbeeinnahmen verzeichnen müssen. Vor allem die bisherigen Schwergewichte auf dem Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt verlieren derart stark, dass es in Hamburg bei einem Verlagshaus aufgrund dieser Verluste erstmals auflagenbedingt zu Entlassungen kommt.

Bisher meldeten die wichtigsten Medienhäuser ihre Verkaufszahlen und Abonnements an die IVW, die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern. Hier konnten die entsprechenden Zahlen neutral verglichen werden. Vor allem für Werbetreibende sind diese Werte wichtig, um feststellen zu können, ob und in welcher Größenordnung die gewünschten Zielgruppen angesprochen werden.

Doch vor allem die Verbraucher zeigten besonders großes Interesse an der negativen Entwicklung der Verkaufszahlen. Aus den Reihen der Leser, Käufer und Abonnenten kam nämlich immer häufiger der Vorwurf, dass die Medien ihrer Aufgabe der objektiven Berichterstattung nicht mehr nachkämen. Es wurde vertuscht, gemauschelt und handfest gelogen, so die Vorwürfe. Begriffe wie Lügenpresse, Lückenpresse oder auch Pinocchio-Presse machten die Runde.

Weil die Veröffentlichung der stark zurückgehenden Verkaufszahlen als Werbegrundlage denkbar schlecht ist, steigen ab 2019 Spiegel, Stern, Focus und Zeit aus dem Kreis derer aus, die ihre Zahlen an die IVW melden, wie es in einem Bericht der IVW heißt. Man will in den Medienhäusern die Augen vor der Wahrheit verschließen; getreu dem Motto »Was ich nicht sehe, ist für mich nicht existent.«

Dass die Fehler in der eigenen Art und Weise der Berichterstattung für den Rückgang der Verkaufszahlen verantwortlich sind, sehen die Entscheidungsträger dieser Medien übrigens nicht.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Old Shatterhand

Die Medien sehen die Gründe für die Verluste schon und wissen auch, dass ihre manipulierte "Berichterstattung" die Hauptursache für den Rückgang ihrer Schmierblätter ist. Der Grund, dass sie die im Bericht genannten die Zahlen nicht mehr melden wollen, ist weiter nichts als Vertuschung, Verschleierung und Totschweigen der Fakten. Darin haben die sich so viele Jahre geübt, dass etwas anderes für diese Herrschaften nicht mehr infrage kommt. Dummheit tut eben nicht weh und die, welche sich selbst für besonders schlau halten, sind in der Regel die größten Narren.

Gravatar: Gerd Müller

Hat ja bei den Lügen- u, Hetzblättern Methode.
Was nicht ins Konzept passt, wird nicht veröffentlicht oder verfälscht ...

Gravatar: Paul

Dachte ich auch zuerst, dass sie die wahren Zahlen verschleiern wollen. Das ist nicht ganz richtig. Sie werden bei IVW keine Verkaufszahlen von einzelnen Heften mehr melden; die übliche Quartalsmeldung mit den wunderschönen Verlusten (trotz der Mogelei mit ePapers) soll es aber weiter geben - bis zum Ende. Printmedien haben sich so überlebt wie die Postkutsche.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

Nachdem linker Hass zum Geschäftsmodell wurde:

War das Sterben des Mainstreams nicht vorauszusehen?

... „Es gibt erschütternde Augenzeugenberichte von den Zuständen, die in Freiburg anläßlich der Bürgerdemonstration wegen der stundenlangen Vergewaltigung einer 18-Jährigen durch fünfzehn migrantische „Schutzsuchende“ herrschten. Der Haß der „antifaschistischen“ Gegendemonstranten kannte keine Grenzen mehr. Nicht erst seit den G-20-Krawallen in Hamburg vergangenes Jahr, bei denen sogenannte „Antifanten“ ein ganzes Stadtviertel verwüsteten, haben linksextremistische Gewalttaten im öffentlichen Raum erheblich zugenommen. Ins Krankenhaus geprügelte AfD-Politiker, Morddrohungen, Farbeutelanschläge auf ihre Privathäuser, Brandanschläge auf ihre Autos und dergleichen mehr – alles das, was heute an den unseligen Straßenterror der SA erinnert, ist dem Medien-Mainstream kaum jemals auch nur annähernd den Alarmismus wert, der zuverlässig dann einsetzt, wenn irgendwo in Deutschland ein brauner Hund sein rechtes Hinterbein hebt, um ein grünes Bäumchen anzupinkeln.“ ...
https://www.journalistenwatch.com/2018/11/01/geschaeftsmodell-linker-hass/

Gravatar: Karl Napp

@ Ekkehardt Fritz Beyer
Wie recht Sie haben. ARD + ZDF, die ebensolche fake-news-Produzenten sind, indem sie lügen durch Verschweigen, haben sich mit Hilfe der von den Altparteien eingesetzten BVerfassungsrichter abgesichert. Sie haben ihren "Kaufpreis" zu Zwangsgebühren machen lassen, die jeder Bürger bezahlen muß.

Gravatar: sigmund westerwick

Das Ende der Zeitungen

haben sich diese Qualitätsmedien selbst zuzuschreiben, der Leser ist es eben Leid für die Regierungsproaganda auch noch zu zahlen und nur vorgedachte Meinungen konsumieren zu dürfen.
In der derzeitigen Medienlandschaft wären Highlights wie Watergate oder die Spiegel-Affäre gar nicht mehr denkbar, und auch im Falle der letzten Vergewaltigung in Freiburg Mitte Oktober haben die Medien 2 Wochen die Nachricht versteckt um der Regierung in Hessen ein Überleben möglich zu machen.
Diese Desinformation und Lückenpresse sind die Leser leid und informieren sich jetzt eben online ohne FAZ , Süddeutsche und Bild.
Der Dinosaurier ist ausgestorben, und diesmal war es tatsächlich Selbstmord.

Gravatar: Karl Brenner

Totes Papier. Nur am Zeitungsständer weil man einen Eindruck von Öffentlichkeit erzeugen möchte.

In Wirklichkeit sitzen die Chefs dieser ganzen Zeitungen und Sender mit den Herrschenden und den Geldgebern in den Hinterzimmern

Gravatar: Harald

Na dann müssen sie in dem Punkt schon mal nicht lügen immerhin winziger Fortschritt für die Meisterschüler von Münchhausen!!! Aber aufpassen - die Geister, die ich rief

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