Ablenkungsmanöver?

Maduro verhandlungsbereit, aber Präsident will er trotzdem bleiben

Gegenüber einer russischen Nachrichtenagentur sagte Nicolas Maduro, dass er zu Verhandlungen mit der Opposition bereit sei. Neue Parlamentswahlen kann er sich vorstellen. Neue Präsidentenwahlen aber nicht.

Foto: Screenshot, FOX News, YouTube
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Der Druck auf den Despoten Nicolas Maduro wurde in den vergangenen Wochen und Tagen national und international immer größer. Besonders die USA haben den Druck erhöht. Rückendeckung erhält er dagegen aus Russland.

Jetzt soll er nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti sich zu Gesprächen mit der Opposition bereit erklärt haben. Er sei bereit, sich mit der Opposition an den Verhandlungstisch zu setzen, um des Friedens und der Zukunft des Landes Willen [siehe Bericht »FOX News«].

US-Präsident Donald Trump meldete sich mit einem Statement zu Wort. Seiner Ansicht nach sei das teilweise Einknicken von Maduro auf die US-SAnktionen und die Verhinderung von Öleinnahmen zurückzuführen. Doch die Opposition Venezuelas werde nach wie vor unterdrückt. Parlamentspräsident Guaido werde von der venezonalischen Gerichtsbarkeit verfolgt. Trump geht von weiteren Massenprotesten gegen Maduro aus.

Auch die EU hatte Maduro mit einem Ultimatum unter Druck gesetzt.

Die Verhandlungsbereitschaft, die Maduro nun zeigt, bezieht sich allerdings nur auf das Thema neuer Parlamentswahlen, nicht auf neue Präsidentschaftswahlen [siehe Bericht »n-tv«].

Er soll wörtlich gesagt haben: »Wenn die Imperialisten neue Wahlen wollen, müssen sie bis 2025 warten.«

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Sting

Washington will Soldaten nach Kolumbien schicken
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http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2019/01/venezuela-washington-will-soldaten-nach.html
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Der letzte Satz in meinem vorhergehenden Artikel über Venezuela lautet: "Möglicherweise kommt eine militärische Intervention der NATO gegen Venezuela von Kolumbien aus." Tatsächlich will Washington 5'000 Soldaten nach Kolumbien schicken, wenn man den Text auf John Boltons Notizblock liest, den aufmerksame Reporter erspäht haben.
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Das Washington die Frechheit besitzt, überhaupt von Menschenrechten und Demokratie zu reden, wo doch die Vereinigten Staaten keine Demokratie sind und die grösste Gefängnispopulation der Welt hat mit der höchsten Inhaftierungsrate pro Kopf.
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Ja, in den USA sitzen 2,5 Millionen Menschen hinter Gittern und 5 Millionen stehen unter strikter polizeilicher Überwachung nach Absitzen der Strafe auf Bewährung. Wer vorbestraft ist darf nicht mehr wählen.
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Die Armut in Amerika ist so gross, über 40 Millionen Menschen beziehen staatliche Essensmarken um zu überleben und fast 1 Millionen sind Obdachlose, die auf der Strasse, in Zelten, Autos oder Blechhütten schlafen.
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Wie wäre es wenn Washington endlich sich um das Wohl der eigenen Bevölkerung kümmert, statt ständig sich in die Politik anderer Länder einzumischen und Kriege anzuzetteln? Für Waffen und Kriege ist immer Geld da, für die arme arbeitende Bevölkerung nichts...ALLES LESEN !!

Gravatar: Hartwig

@Sting

Ihre Verblendung ist fast TOTAL!! Unfaßbar? Nein, ich tue genau Bescheid wissen.

a. Trump tut genau das, was Sie unbelehrbar und verblendet und auf UNFAIRSTE WEISE der gesamten USA vorwerfen. Er hat das Beste für alle getan, VOR ALLEM FÜR DIE ARMEN!!

b. Ihr Maduro, dieser Verbrecher, hat ALLE bis auf seine Klientel IN DIE ARMUT GETRIEBEN UND LÄSST SIE DORT, aufgrund seiner Arroganz.

c. DIE ARMUT in den USA GIBT ES, WEIL IHRE LEUTE, die verlogenen, kriminellen, asozialen und RASSISTISCHEN Ex-Sklavenhalter der irreführenden US-Demokraten, ALL DAS PRODUZIERT HABEN und sich einen Dreck um die Armut dort kümmern will.

Denn, anstatt Trump zu unterstützen, lügen die nur und versuchen seine AUSGEZEICHNETE ARBEIT schlecht zu reden.

d. Ihre Feinheiten verraten Sie. Sie sind nicht fair und ganz bestimmt nicht frei.

e. Welcher Kriminelle soll also Weltpolizist spielen?

f. Leugnen Sie weiterhin, dass der Verbrecher Maduro, und sein Vorverbrecher und Blender und Dieb Hugo Chavez, ganz allein das reiche Venezuela "GESCHROTTET" haben?

Gravatar: Cantacuzene

Die venezolanische Opposition - wenn sie wirklich das Wohl des Volkes im Auge hat und nicht nur das Wohl US-amerikanischer Ölkonzerne - wäre gut beraten, das großzügige Gesprächsangebot des frei gewählten Präsidenten Maduro anzunehmen. Denn ansonsten drohen Venezuela Verhältnisse wie in der Ukraine, Syrien und Libyen: Bürgerkrieg, Terrorismus und viele Tote. Will Guaido dies?

Gravatar: Hartwig

@Canta cu zene,
wann (!) ist dieser Betrüger Maduro frei gewählt worden und in welchem Land auf dieser Erde soll das geschehen sein und in welcher Stadt und zu welcher Uhrzeit?

b. Wer soll Ihrer (grausamen und unfundierten) Meinung nach den Weltpolizisten spielen?

c. Leugnen auch Sie weiterhin die vielen fein dokumentierten Verbrechen von Maduro und die bittere Tatsache, dass dieser Idiot ein weiteres Land geschrottet hat, im Namen des Drecks-Sozialismus und des Sklaven-Kommunismus?

Gravatar: gast

Wenn die Russen ihren Militärstützpunkt dort bekommen, dann werden die USA das nicht lange zulassen. Die USA können überall Militärstützpunkt haben. Das wird anderen natürlich nicht zugestanden.

Gravatar: Maria

Trump mag vieles richtig machen, aber nicht alles.

Es ist auffällig, dass die amerikanischen Medien, die alle große Mediengroßkonzerne angehören, welche sonst Trumps Politik gar nicht genug mit Dreck bewerfen können, beim Thema Venezuela mit Trump plötzlich übereinstimmen, dass "Maduro weg muss".


Das ist generell ein ganz schlechtes Zeichen.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Gegenüber einer russischen Nachrichtenagentur sagte Nicolas Maduro, dass er zu Verhandlungen mit der Opposition bereit sei. Neue Parlamentswahlen kann er sich vorstellen. Neue Präsidentenwahlen aber nicht.“ ...

Auch als DDR-Flüchtling und Antikommunist denke ich:

Ein von Maduro regiertes Venezuela ist sicherlich noch weitaus humaner, als Sklaventum unter US-Diktat!!!

Gravatar: Thomas Waibel

Ich hoffe, daß die Opposition sich auf keine faule Kompromisse einläßt und dafür sorgt, daß Maduro abdanken muß.

Dasselbe müßte man mit der ältesten und schlimmsten Diktatur Lateinamerikas, dem kommunistischen Regime auf Kuba, machen.

Gravatar: Karl Brenner

Öko und Sozialismus dienen immer nur als Zwischenschritt zur Übernahme durch die globalistischen Banken und Oligarchen.

Im Falle Venezuelas will man an die Rohstoffe

Gravatar: Matthias

@Ekkehardt

Sie sind absolut sicher kein Anti-Kommunist und auch nicht gegen die DDR!

Und ersparen Sie mir Ihre absolut törichten Haarspaltereien.

Sie hier ertragen zu müssen ist der Preis der Freiheit. Jedes Schaf wählt sich seinen Schlachter selbst. Irre!

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