Machtkampf in Venezuela geht in die nächste Runde

Maduro ruft die Bürger zur Verteidigung »gegen einen Putsch« auf

Der Machtkampf in Venezuela geht in die nächste Runde. Die USA ziehen ihre Diplomaten aus dem Land ab, Trump fordert Maduro zur Machtübergabe an Guaidó auf. Doch der sozialistische Despot Maduro ruft seinerseits das Volk auf, seine Regierung »gegen einen Putsch« zu verteidigen.

Screenshot Youtube
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Die Zeichen im Kampf um die politische Macht in Venezuela gehen in die nächste Runde, die Rollen sind klar verteilt. Machtinhaber ist derzeit der Sozialist Nicolas Maduro. Er hat das Land mit den größten Erdölreserven auf dem Planeten wirtschaftlich und politisch komplett vor die Wand gefahren. Seine Macht stützt sich einzig und allein auf die Polizei, das Miliitär und seine paramilitärischen Todesschwadrone. Das Volk rebelliert gegen ihn, den sie als Tyrann, Despoten und Diktator bezeichnen.

Sein Gegenüber ist Juan Guaidó, der Parlamentspräsident und eine Art Volkstribun, der sich vor einigen Tagen selbst zum Staatspräsidenten ausgerufen hat und umgehend von den USA als einziger, regulärer Präsident Venezuelas anerkannt wurde. Anders als Maduro ist Guaidó durch Wahlen erst ins Parlament und dann als dessen Präsident gewählt worden. Maduros »Wahl« zum Staatspräsidenten im April 2013 verlief wie so oft in sozialistischen Staaten: Wahlbetrug, Einschüchterung, Unregelmäßigkeiten.

Genau dieser Maduro ruft jetzt das ihn ablehnende Volk auf, seine Regierung »gegen einen Putsch« zu verteidigen. Allerdings glaubt er wohl selbst nicht daran, dass dieser Aufruf gehört und vor allem befolgt wird. Deshalb nahm er mehr als nur dankbar die Initiativen von Mexiko und Uruguay als Vermittler zwischen ihm und der Opposition an. Für ihn wird es langsam aber sicher sehr eng: viele Nachbarländer Venezuelas haben Guaidó als legitimen Präsidenten anerkannt. Verweigert sich Maduro den Gesprächen, wird er ohne Optionen fallen. Jetzt kann er sich wenigstens noch einen guten Abschied erhandeln.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Alfred

Vorsicht!
Wenn unsere Politik weiterhin den Merkel-Kurs einschlägt, werden wir eines Tages vor den gleichen Problemen stehen.
Flucht ins Ausland und der kommunistische Pöbel übernimmt die Macht.
Nur dann stehen die Kommunisten vor ihrem Ur-Problem: Wer arbeitet und verdient das Geld und wer darf den Funktionär spielen und hält die Hand auf? Alle sitzen in einem Boot, die einen müssen rudern und die andern sonnen sich und angeln. Siehe DDR!

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Machtkampf in Venezuela geht in die nächste Runde
Maduro ruft die Bürger zur Verteidigung »gegen einen Putsch« auf“ ...

Und das - auch aus der Sicht eines abgetakelten Holzfällers wie mir - völlig zu Recht! – Auch ich mir sicher:

Die Opposition Venezuelas und die USA spielen mit dem Feuer!!! https://de.sputniknews.com/politik/20190124323704749-spiel-mit-dem-feuer-in-venezuela/

Auch interessant dabei:

„Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja hat Parallelen zwischen der Situation in Venezuela und den Gelbwesten-Protesten in Frankreich gezogen. „Was würden Sie sagen, wenn Russland vorgeschlagen hätte, im Weltsicherheitsrat auch die Lage in Frankreich zu diskutieren?“, fragte der Diplomat am Samstag in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates.“ ...
https://de.sputniknews.com/politik/20190126323725211-venezuela-frankreich-russlands-nebensya-parallelen-un-sicherheitsrat/

Gravatar: M.Sachs

Nein! Das haben sich die Venezuelaner selbst erarbeitet! Die Kleptokraten gewählt! Selber erst profitiert! Auch der Mittelstand! Steuer zahlen? Fehlanzeige! Sozialleistungen? Wir haben ja Öl! Amerikaner bitte raus! Selber produzieren? Z.B Seife oder Toilettenpapier? Nein ! Wir haben ja Öl! Ok ! Die Unterschicht ist nicht schuldig an der Misere! Aber die Mittelschicht und Oberschicht ja! Die haben gelebt wie die Maden im Speck und sind jetzt Im Ausland!

Gravatar: peter

herr brugger. maduro hat zugelassen das sein militär sich am volk bereichert und das sein volk hungert. ich selbst habe bekannte dort und die sind stolze venezuelaner und für sie ist die familie sehr wichtig, politik interessiert die leute nicht viel. aber wenn man hungern muss dann sucht man den verursacher und das ist maduro. dieser busfahrer hat wirklich keine ahnung von politik und seine generäle könnten ihm und dem geschundenen volk helfen, aber dann verlieren sie ihre privilegien das volk zu betrügen.

Gravatar: Wolfgang Brugger

Dieser Artikel liegt ganz doch ganz auf der Linie der Regierung, der Mainstreammedien und der Blockparteien. Ist Maduro allein an der Wirtschaftskrise in Venezuela schuld? Jedes Land, das Öl- und Gasproduktion verstaatlicht, wird gnadenlos vom Westen, insbesondere von den USA, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft. Beispiele Libyen, Irak, Iran, Russland und natürlich auch Venezuela. Obama erklärte 2015 Venezuela zu einer "ungewöhnlichen und außerordentlichen Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA". Die Situation war günstig für Destabilisierung, weil Venezuela vom Ölpreisverfall besonders betroffen ist, da 60 Prozent des venezolanischen Erdöls aus Schweröl oder Schwerstöl besteht, dessen Verarbeitung kostspielig ist. Die Nahrungsoligopole heizten die Inflation durch Horten der Grundnahrungsmittel an, so dass die Mafia einen extrem teuren Schwarzmarkt etablieren konnte. Die Akzeptanz der einheimische Währung ließ sich deshalb leicht untergraben, weil der Öldollar als Parallelwährung fungiert.
Über das Funktionieren der Demokratie in Venezuela mache ich mir keine Illusionen und erlaube mir auch kein Urteil. Es versetzt mich aber in Erstaunen, wie viele Leute sich immer wieder mit ewig gleichen “Argumenten” zur Zustimmung zu völkerrechtswidrigen Plänen und Aktionen aufhetzen lassen, nämlich Durchsetzung von Menschenrechten und Demokratie. Dabei geht es nicht um Demokratisierung sondern um die Vernichtung von Staaten, die ihre Ressourcen nicht den internationalen Konzernen ausliefern. Die Erzeugung gescheiterter Staaten durch Interventionen stellt für die USA einen beispiellosen Siegeszug dar! Deshalb intervenieren sie immer wieder, obwohl die vorgeschobenen Ziele nicht erreicht werden. Der Begriff Diktator wird inzwischen völlig sinnwidrig auch auf Politiker angewandt, die mit großer Mehrheit gewählt wurden, z.B. Orban, Erdogan, Putin, und die dem Globalismus Widerstand leisten. Mit der Finanzierung der “Zivilgesellschaft” wird versucht, in unserer unmittelbaren Nachbarschaft Unruhe zu stiften. GEFAHR! DANGER! Die Zerstörung von Staaten und die Unterwerfung der Völker ist doch das Ziel des Globalismus.

Gravatar: Irene

Irre, hier wächst zusammen, was zusammen gehört.

Atheismus und Islam, vereint gegen den bösen, bööööööööööööööööööösen Kapitalismus.

Zitat (aus dem weiten Raum des Internet):
'Turkey’s authoritarian President Recep Tayyip Erdogan expressed his support for semi-deposed Venezuelan dictator Nicolás Maduro on Wednesday and Thursday. Erdogan supporters, and even some of his critics, enthusiastically followed his lead and pushed their #WeAreMADURO hashtag to the top of trending topics on Twitter.

Middle East Eye translated some of the #WeAreMADURO posts, noting Turks were apparently deeply impressed by a photo of Maduro holding up Turkic flags as a “sign of respect” for his brothers on the Bosphorus.'

Teilweise Übersetzung:
Die Türken waren tief beeindruckt von einem Photo, auf dem Maduro eine türkische Flagge als Zeichen des Respekts hält, gegenüber seinen Brüdern am Bosporus.

Ein Nazi grüßt den anderen Nazi. Die Geschichte wiederholt sich. Hitler und der Mufti von Jerusalem.

Gravatar: mah

Ist das jetzt die Wahl zwischen Pest und Cholera, die die Venezolaner da haben?

Gravatar: Hartwig

@Canta cu zene?

a. Woher wissen Sie denn, ob die Mehrheit des Volkes hinter diesem Mörder, Dieb, Verbrecher steht?
b. Wenn ein Volk einen Verbrecher unterstützt, dann muss es auch beseitigt werden, sprich, die Macht verlieren, denn dann ist es dumm.
c. Guadio ist millionenmal besser, als die Marionette von Kuba oder China oder Russland. Nicht wahr?
d. Was suchen Sie in diesem Blog? Sie sind ein Freund der Diktatur.
e. Maduro steckt sich das Volksvermögen in die eigenen Taschen, mischt sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder, finanziert Terror und Mord weltweit und speist seine wenigen Anhänger (das Volk von dem sie sprechen) mit Krümmeln ab. Das Volk, das ihn nicht mag, bekommt überhaupt nichts.
f. Das andere venezoelanische Teil des Volkes hat diesen Kriminellen satt. Jemand, der die eigenen Gesetze nicht achtet, mit Füßen tritt, hat zu gehen. Maduro hat keine Legimitation mehr.

Gravatar: Karl Biehler

Erinnert mich irgendwie an Allende. Aber dort hat ja das Militär geputscht

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