US-Verteidigungsminister James Mattis über den Präsidenten von Venezuela:

Maduro ist ein »Despot«, dessen Regime »verschwinden muss«

Der amerikanische Verteidigungsminister James Mattis äußerte sich besorgt über die Entwicklungen in Venezuela. Er bezeichnete den sozialistischen Präsidenten Nicolas Maduro als Despoten. Dessen Regime müsse über kurz ider lang verschwinden. Die USA werden aber nicht militärisch eingreifen.

Foto: Government of Venezuela / via Wikimedia Commons / CC BY 3.0
Veröffentlicht: | von

Der sozialistische Präsident von Venezuela, Nicolas Maduro, sei ein »Despot« und dessen Regime müsse letztendlich verschwinden: Dies ist die Ansicht des US-Verteidigungsministers James (Jim) Mattis [siehe Berichte »Breitbart News«, »Reuters«]. Allerdings hätten die USA nicht vor, militärisch einzugreifen. Allerdings sorge ein US-Marineschiff für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen.

Obwohl das Land reich an Erdöl ist, ist die Wirtschaft zusammengebrochen. Die Inflation hat ein normales Alltagsleben unmöglich gemacht. Bereits mehr als drei Millionen Venezolaner haben bereits ihr Land verlassen. 

Maduro gibt unterdessen den US-Sanktionen die Schuld an der Misere. Gleichzeitig lässt er Oppositionelle verfolgen. Unterdessen sucht Maduro Schutz und Hilfe bei Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin.

Maduros Regime in Venezuela wirkt mittlerweile wie Anachronismus in einer lateinamerikanischen Welt, in der immer mehr Staaten sich vom Sozialismus abgewendet haben. Demnächst findet ein Gipfeltreffen konservativer Kräfte in Brasilien statt.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Alfred

Das Saudische-Killerteam hat es vorgemacht. Was sollte Mattis anders machen?

Seine Schergen sind sicher schon auf dem Weg.

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Ideologen sind immer Despoten , weil nur SIE wissen was ,, Richtig ist , das hat die Geschichte gelehrt !! Am Ende töten sie !!! Wenn sie sich mit der Religion wie die braunen Sozialisten verbünden wird es die Hölle auf Erden !!! Siehe Mufti Briefe des Obermufti von Jerusalem und seine Symbiose seit spätestens 1943 und den Handscharverbänden . -Bis Heute ??????

Gravatar: famd

Man hat doch gute Erfahrungen mit Salvador Alliende gemacht, als die CIA in Hubschraubern 1973 ihm das Leben nahmen....und den guten Freund Pinochet installierten - ein Schlächter nach Geschmack der CIA.

Die Amerikaner haben genug Erfahrungen und Methoden: Unterwanderung, Unruhe anstiften, Sanktionen, Mord und letztlich Umsturz - über Dritte. (Iran 79 passt da auch zu)

Ukraine ist das beste Beispiel, wo Merkel, Steinmeier, Joschka Fischer und deutsche US-Speichellecker & Kohorten langfristig Unterstützung gaben. Ziel: Russland schwächen - Europa expandiert.

Nun, Venezuela ist generell ein rebellisches und armes Land geworden. Und Maduro ist längst fällig, weil er Probleme nicht löst.

Wenn man es genauer nimmt, könnte doch Merkel dorthin ihren neuen Wohnsitz aufschlagen - bevor sie hier gehängt wird. Sie bringt in Menschenverachtung
viel Erfahrung und Praxisnähe mit.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„US-Verteidigungsminister James Mattis über den Präsidenten von Venezuela:
Maduro ist ein »Despot«, dessen Regime »verschwinden muss«

Waren nicht auch alle seine Vorgänger schon deshalb „Despoten“, weil Venezuela das ölreichste Land der Erde ist und sich ´trotzdem` bis heute weigert ein 51ster US-Bundesstaat zu werden?

Setzten Washingtons Eliten diesen lateinamerikanischen Staat nicht ganz besonders deshalb erneut auf Demokratisierungsliste???

„Trump soll mehrfach auf Invasion in Venezuela gedrängt haben“!!! http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-soll-mehrfach-auf-invasion-in-venezuela-gedraengt-haben-a-1216721.html

Klar! Wollte er Venezuela im Rahmen seiner Amerika-First-Politik nicht schon mehrfach „vergewaltigen“???
http://s446822367.online.de/index.php/4824-trump-wollte-venezuela-mehrfach-vergewaltigen

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

@famd, warum so moderat mit dieser SED, FDJ Propagandistin ? Gehörte doch der bedingungslose Hass auf den Klassenfeind , das war auch die Toilettenfrau oder der Kumpel im Bergwerk im ,, Westen"zu ihrem Feindbild ! Zonengrenze mit Minen, Stacheldraht , die von den braunen Sozialisten endwickelte SM -70 ,- die jegliches Lebewesen auf der Flucht in die Freiheit elendig zerriss ! Bis weit zum Schluss Fallbeil oder Genickschuss zur steten Bedrohung !! Nein diese Frau hat mehr als Kreide gefressen , sie ist die Lüge und das Böse in Person !!! -Das kann mit blauäugigkeit nicht mehr endschuldigt werden ! Dahinter ist System oder doch Dummheit ! -Dann geht die Geschichte für die nächsten tausend Jahre nicht gut aus !!!- Ich würde mehr als der verehrte Hubertus Knabe mit die ,, Stasi lebt " oder Heiner Müller , ,, Das gefährliche Erbe der SED Diktatur " die Symbiose des auferstandenen Totalitarismus und ihrer von Flick -Pharma finanzierten Politstrolche und Marionetten sehen !!!!

Gravatar: Wolfgang Brugger

Jedes Land, das Öl- und Gasproduktion verstaatlicht, wird gnadenlos von den USA bekämpft. Beispiele Libyen, Irak, Iran, Russland und natürlich auch Venezuela. Barack Obama erklärte 2015 Venezuela zu einer "ungewöhnlichen und außerordentlichen Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA". Die Situation war günstig für Destabilisierung, weil Venezuela vom Ölpreisverfall besonders betroffen ist, da ungefähr 60 Prozent des venezolanischen Erdöls aus Schweröl oder Schwerstöl besteht. Die Nahrungsoligopole heizten die Inflation durch Horten der Grundnahrungsmittel an, so dass die Mafia einen extrem teuren Schwarzmarkt etablieren konnte. Die Akzeptanz der einheimische Währung ließ sich auch deshalb leicht untergraben, weil der Öldollar als Parallelwährung fungiert. Allerdings bekämpfte die Regierung die Inflation nicht energisch genug, weil Importe und Kapitalflucht in Landeswährung durch diese erschwert werden.

Gravatar: Sting

USA gegründet vor 239 Jahren, davon 222 im Krieg (93%)

http://www.gegenfrage.com/usa-gegruendet-vor-239-jahren-davon-222-im-krieg-93/

Seit der Staatsgründung der USA vor 239 Jahren verging kein Jahrzehnt ohne eine kriegerische Auseinandersetzung mit einem anderen Land. Insgesamt 222 Jahre bzw. 93 Prozent des gesamten Zeitraums befanden sich die Vereinigten Staaten im Krieg.
-
Pentagon Autor: Mariordo Camila Ferreira & Mario Duran, Lizenz: CC BY-SA 3.0
-
Seit der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1776 sind 239 Jahre vergangen. Davon befanden sie sich 222 Jahre, also 93 Prozent der Zeit, im Krieg mit anderen Ländern.
-
Mit anderen Worten gab es im gesamten Zeitraum zusammengerechnet nur 17 Kalenderjahre, in denen die USA keinen Krieg führten. Um dies in Perspektive zu setzen: Alle US-Präsidenten führten während ihrer Amtszeit mindestens einen Krieg. Es verging seit 1776 kein einziges Jahrzehnt, in dem die USA keinen Krieg führten. Der längste friedliche Zeitraum seit der Unabhängigkeitserklärung der USA waren fünf Jahre während der Weltwirtschaftskrise (1935-1940), was danach folgte ist traurige Geschichte.
-
Aktuell befinden sich die USA laut einem Statement des Weißen Hauses gleich in 14 Ländern auf einmal in kriegerischen Auseinandersetzungen: Afghanistan, Irak, Syrien, Somalia, Jemen, Kuba, Niger, Tschad, Uganda, Ägypten, Jordanien, Kosovo, Ukraine, Zentralafrikanische Republik und Tunesien. ...WEITERLESEN

Gravatar: Anton

Ist es nicht bemerkenswert, wenn ein "unwilliger" Staat in
der Meinung der USA aufgrund unsinniger, ungerechtfertigter Sanktionen in die Wirtschaftskrise
schlittert, daß dann immer der Staatsoberhaupt der
Schuldige, der Unfähige, der Despot, ist!? Ist es nicht vielmehr der Grund, daß sich dieses von den USA immer schon aufs Korn genommene immens erdölreiches Land
in dem Diktatur-Erdöl-Dollar nicht mehr bereit ist seine
Öllieferungen zu fakturieren und schwenk zu YUAN, RUBEL und Euro um, damit die US-Kontrolle verhindert
wird!?
Es ist höchste Zeit, daß die FRIEDLICHE WELTGEMEINSCHAFT, INKL. EUROPA diese Vorgangsweise der USA verhindert, die durch nichts
gerechtfertigt ist!!! Europa scheint im Übrigen Dank
Russlands Hartnäckigkeit ebenfalls zu Dollareliminierung
zu schwenken!!!

Gravatar: Sting

USA gegründet vor 239 Jahren, davon 222 im Krieg (93%)

http://www.gegenfrage.com/usa-gegruendet-vor-239-jahren-davon-222-im-krieg-93/

Seit der Staatsgründung der USA vor 239 Jahren verging kein Jahrzehnt ohne eine kriegerische Auseinandersetzung mit einem anderen Land. Insgesamt 222 Jahre bzw. 93 Prozent des gesamten Zeitraums befanden sich die Vereinigten Staaten im Krieg.
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Pentagon Autor: Mariordo Camila Ferreira & Mario Duran, Lizenz: CC BY-SA 3.0
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Seit der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1776 sind 239 Jahre vergangen. Davon befanden sie sich 222 Jahre, also 93 Prozent der Zeit, im Krieg mit anderen Ländern.
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Mit anderen Worten gab es im gesamten Zeitraum zusammengerechnet nur 17 Kalenderjahre, in denen die USA keinen Krieg führten. Um dies in Perspektive zu setzen: Alle US-Präsidenten führten während ihrer Amtszeit mindestens einen Krieg. Es verging seit 1776 kein einziges Jahrzehnt, in dem die USA keinen Krieg führten. Der längste friedliche Zeitraum seit der Unabhängigkeitserklärung der USA waren fünf Jahre während der Weltwirtschaftskrise (1935-1940), was danach folgte ist traurige Geschichte.
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Aktuell befinden sich die USA laut einem Statement des Weißen Hauses gleich in 14 Ländern auf einmal in kriegerischen Auseinandersetzungen: Afghanistan, Irak, Syrien, Somalia, Jemen, Kuba, Niger, Tschad, Uganda, Ägypten, Jordanien, Kosovo, Ukraine, Zentralafrikanische Republik und Tunesien. ...WEITERLESEN

Gravatar: Sting

Wer dauerhaft Frieden will sollte mal darüber nachdenken, Russland als Vollwertiges Mitglied in Europa zu übernehmen.
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Das bedeutet keine Grenzen, kein Grund für Krieg, freier Handel und Warenaustausch bedeutet Aufschwung und Wohlstand auf allen Seiten.
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Man sollte dem Russischen Volk diese Alternative unterbreiten, und das ginge sehr gut mit einem friedlichen Politiker wie Putin.
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Europa hätte dann auch endlich eine Alternative zu den ewigen Kriegsanstiftern und Bombern USA !

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