Schwedens Ministerpräsident reagiert auf abgelehnten Asylbewerber als Attentäter von Stockholm

Löfven will nach Anschlag konsequenter abschieben

Als Konsequenz aus dem Stockholm-Anschlag spricht sich der sozialdemokratische Ministerpräsident Schwedens, Stefan Löfven, für konsequentere Abschiebungen aus. Der aus Usbekistan stammende Attentäter war ein abgelehnter Asylbewerber.

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In Folge des Lkw-Anschlags von Stockholm drängt Schwedens Regierungschef Stefan Löfven jetzt auf eine konsequentere Abschiebepraxis. Wie sich herausstellte, war dem Attentäter nach Behördenangaben 2016 eine Aufenthaltsgenehmigung versagt worden, so dass er das skandinavische Land damals hätte verlassen müssen, doch stattdessen tauchte er unter.

»Das frustriert mich«, klagte der Sozialdemokrat Löfven am Wochenende in Göteborg vor Mitgliedern seiner Partei. Von daher müsse als Lehre aus dem Anschlag ein Nein auch eine Abschiebung zur Folge haben. »Wir müssen die Möglichkeiten verbessern, das durchzusetzen.«

Der Chef der nationalkonservativen Schwedendemokraten, Jimmie Akesson, sagte: »Wenn die Angaben, die wir über die Person bekommen haben, stimmen, dann müssen wir verlangen, dass jemand dafür die Verantwortung übernimmt. Vor allem von der Regierung«.

Bei dem Terroranschlag in einer Einkaufsstraße in der schwedischen Hauptstadt wurden nach letztem Stand vier Menschen getötet und 15 verletzt. Zwei der Toten sind Schweden, jeweils ein Opfer stammt aus Großbritannien und Belgien. Verantwortlich dafür soll ein 39-jähriger Asylbewerber aus Usbekistan sein, der Kontakte zu islamistischen Gruppen hatte.

Mehr dazu unter dw.com

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: die Vernunft

Auch unser Innenminister Thomas de Maizière ist im Versprechen ganz groß!
Laßt uns Taten und Zahlen sehen! Und vor allem, beendet endlich den Bevölkerungsaustausch!

Ist es nicht Warnung genug, wenn selbst der US- Geheimdienst schon vor Trump gewarnt hat, spätestens 2020 wird Deutschland im Bürgerkrieg und unregierbar sein? Was braucht es noch, das unsere Politiker mal aufwachen? Denken Sie etwa, die neuen Herren werden sie wählen? Nein, sie werden sich sehr schnell eine eigene Organisation schaffen!! Diese wird nicht so lammfromm und spaltbar sein, wie die Petry-AFD! Diese wird Deutschland von innen auslöschen!!! Für immer!

Gravatar: karlheinz gampe

Schweden ist ein afrikanischer 3. te Weltstaat ! Was interessiert es Europäer, was ein afrikanischer Staatschef Löfven von sich gibt !

Gravatar: renhard

Herr Löfven, jetzt zu reagieren ist angesichts der Toten
und Verletzten schon fast zynisch zu verstehen. Die
schwedische Politik hätte angesichts der sich abzeich-
nenden Gefahren die von vielen mohammedanischen
Migranten ausging und ausgeht schon wesentlich früher reagieren müssen.

Der Gutmenschenstaat Schweden mit seiner sperrangel-
weit aufstehenden Willkommenskultur insbesondere Mohammedanern gegenüber bekommt nun auch haut-
nah den Dämon Islam zu spüren. Und zwar nicht nur mit schwedischen No Go Areas wie in Malmö, Stockholm
oder Göteborg sondern jetzt mit Toten in einer haupt-
städtischen Einkaufsstrasse.

Zwar haben wir in Deutschland, Benelux, Frankreich,
Belgien ebenso den islamischen Dämon aus falschver-
standener Toleranz hochgepäppelt, aber so offen wie
Schweden waren wir nie. Wären die übrigen europä-
ischen Staaten ebenso offenherzig aufnahmebereit für
Mohammedaner gewesen wie das Schweden jahr-
zehntelang in Relation zu seiner schwedischen Ethnie
war, dann wäre Europa heute ein Schlachtfeld ähnlich des dreissigjährigen Krieges. Wobei ich nicht aus-
schließe, sollte Europa nicht endlich eine konsequente-
re Haltung gegenüber dem Islam einnehmen, wir eines Tages doch wieder einen Religionskrieg auf europäisch-
em Boden haben werden.

Ganz so wie es der anatolische Aussenminister ja be-
reits angekündigt hat.

Gravatar: Karin Weber

Purer Populismus. Nix wird passieren. Beim nächsten Terroranschlag wird er wieder betroffen wie in Kalb in die Kamera schauen und etwas von "Wir werden uns dem Terror nicht beugen!" schwafeln. In einem Unternehmen hätte man solche Leute längst vor die Tür gesetzt. Naja, es ist ein schwedisches Problem und das müssen die klären. Wir sollten uns nicht in die Angelegenheiten eines souveränen Landes einmischen.

Gravatar: Franz Horste

Mich wundert, wie Loefven sich nach dem Anschlag verwundert und entrüstet zeigte, weil der Usbeke, nachdem sein Asyl abgelehnt worden war und dieser hätte ausreisen sollen, einfach nicht ausgereist ist. Als ob irgendwelche Asylbegehrer aus muslimischen Ländern Europa einfach verlassen würden, nachdem man sie dazu aufgefordert hat. Solch einer Aufforderung würde ein Schwede oder ein Deutscher nachkommen, aber doch niemand mit einer solchen Sozialisation. Diese Menschen haben von klein auf gelernt nur auf Gewalt zu reagieren und nicht auf höfliche Bitten. Im Gegenteil, wir haben nun schon oft genug beobachtet, dass sie nach einer Ablehnung auf Asyl gerne Attentate verüben. So war es auch bei Amri in Berlin und die Gewalttat gegen ein campendes Pärchen aus Stuttgart geht auch auf das Konto eines Abgelehnten.
http://wort-woche.blogspot.de/2017/04/grune-ab-in-die-rente.html

Gravatar: Ein unbequemer Geist

Das weise und kluge Voraussehen einer Entwicklung stößt bei Politikern um so mehr auf Gegenliebe, je sachorientierter und vernunftsbegabter diese Spezies ist.

Umgekehrt, je ideologisch verkusteter in der Verantwortung stehende Politiker sich erweisen, werden Gefahren ignoriert, insbesondere, wenn sie im Widerspruch mit ihrer verklärten aber realitätsfernen Ideologie stehen.

Hier verhält es sich wie mit einer Straße, an deren Biegung sich eine überdurchschnittliche Anzahl an tödlichen Unfällen feststellen lässt. Vorher wurden warnende Hinweise auf die Gefahrenstelle von der Politik einfach ignoriert.
Erst nach einer schmerzlichen Anhäufung von Todesfällen kommt Bewegung bei den politisch Verantwortlichen auf.
Wenn jedoch überproportional eine sehr hinderliche Ideologie bei den Entscheidungsprozessen mitwirkt, kann dieser Umstand ganz verheerende Folgen haben.

Übertragen auf das hausgemachte Einwanderungsdesaster in Deutschland, bei dem die Schattenseite dieser Problematik von der Politik bewusst ausgeblendet wird, dürfen wìr noch von einer ganz anderen Dimension der Opferzahlen unter den Deurschen ausgehen, bevor sich unsere linksverblendeten und wenig Vertrauen einflößenden Politiker bequemen, an den unhaltbaren Zuständen in Deutschland Grundlegendes zu ändern.

Gravatar: FrankT

Hoffentlich hat Schweden mehr Eier in der Hose als unsere hohlen Asylpolitiker. Wenn Abschieben ins Heimatland nicht hilft, dann ist ja noch Deutschland da. Hier wird dann so ein Asylverbrecher eine Zeit lang beobachtet, dann aus den Augen verloren um dann in aller Ruhe den nächsten Anschlag zu verüben. Siehe Berliner Weihnachtsmarkt 2016. Schade nur, dass es immer die Unschuldigen trifft und nicht die, die das zu verantworten haben!

Gravatar: HDM

Bla.
Blabla.
Blablabla.
So ein ganz kleines bißchen sind schwedisch und deutsch verwandt. Na gut, bei denen geht das so:
Blå.
Blåblå.
Blåblåblå.

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