Arbeitslose in Deutschland

Kein Geld für regelmäßiges, vernünftiges Essen

Arbeitslose in Deutschland sind in hohem Maße von Armut betroffen. Fast jeder dritte von ihnen kann sich nicht regelmäßig eine vollwertige Mahlzeit pro Tag leisten. In einem Land, in dem es den Menschen doch angeblich so gut geht wie niemals zuvor.

Foto: Pixabay
Veröffentlicht:
von

Die Schere zwischen arm und reich klafft in Deutschland immer weiter auseinander. Bedenklich stimmt dabei, dass die Zahl derer, die von Armut bedroht oder bereits betroffen sind, permanent zunimmt. Zu der großen Zahl der von der völlig falsch ausgerichteten Sozialpolitik Merkels Abgehängten gehören die Arbeitslosen. Sie stehen in der Regel den Herausforderungen des Alltags allein gegenüber. Lobbygruppen, wie es sie bei anderen Gruppen gibt, finden sich für sie nicht. Ein Arbeitsloser hat von seinen Einkünften sein Leben vollständig selbst zu finanzieren; kein Amt hilft, es gibt keine Rücklagen, in die der Steuerüberschuss des Bundes abgeführt wird. 

Dabei ist das in Deutschland 2017 im Durchschnitt gezahlte Arbeitslosengeld knapp bemessen. Ein Mann erhielt im Vorjahr pro Monat 1.051 Euro Arbeitslosengeld, eine Frau sogar nur 789 Euro. Es gilt davon, die Miete zu zahlen, Versicherungen, Strom, Telekommunikation und natürlich auch die GEZ, um Merkels Propaganda weiter unters Volk streuen zu können. Für Kleidung und auch Lebensmittel bleibt da relativ wenig übrig. Sollte vielleicht sogar ein Großelektrogerät den Geist aufgeben (zum Beispiel die Waschmaschine), dann heißt es bei den meisten Arbeitslosen »rien ne va plus«, nichts geht mehr.

Fast ein Drittel aller Arbeitslosen kann sich nicht einmal eine ausgewogene Mahlzeit pro Tag leisten. Bei den meisten dieser Haushalte ist am Ende des Geldes in der Regel noch jede Menge Monat übrig. Doch für Merkel und ihre Regierung sind diese Menschen offensichtlich uninteressant. Von ihr hört man, dass es den Menschen in diesem Land so gut geht wie niemals zuvor und das Deutschland ein Land sei, in dem man gut und gerne lebt.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Sam Lowry

@Matthias
Ich betrachte das Ganze auf quantenmechanischer Ebene,
wo man feststellen kann, dass der Geist über die Materie
herrscht, und nicht umgekehrt.

Somit braucht sich der "Teufel" oder das "Böse" gar nicht
selbst zu manifestieren. Es reicht, wenn der Beobachter
sozusagen die gute "Schwingung" (Wellenfunktion) zum Zusammenbruch bringt.
Lieben Gruß

Gravatar: Matthias

@Thomas Waibel,

34.000 alte harte Deutschmark, im Monat??????????????????????????????????????????????????

Dann ist doch klar, das ist völlig unchristlich. Der Typ hat eines an der Klatsche. Was wir neuerdings auch oft zu hören und zu lesen bekommen.

Auch dieser Marx arbeitet für den Feind, den Durcheinanderbringer. Ist doch klar.

Das sind 3.400.000 (3,4 Mio.) Pfennige!

Was für ein Halsabschneider. Was für ein Vaterlandsverräter. Was für ein Verräter der erhabenen Christenheit.

Teile der Kirchensteuer? Ich würde dem alles wegnehmen. Alles.

Es steht ja auch geschrieben: wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden. Et cetera!

Die Kirchensteuer ist ja etwas spezifisch für unser Land. In anderen Ländern gibt es so etwas nicht automatisch. Da kenne ich andere Arten.

Gravatar: Matthias

Ach @Freigeist,

natürlich gibt es den Teufel.

a. Fragen Sie die Satanisten, die neulich irgendwo an der Ostküste, in den USA, ein Denkmal für dieses Schwein errichten wollten.

b. Fragen Sie mal die Hexen, unterhalten Sie sich mit diesen. ABER!! Stellen Sie kluge und scharfe Fragen. Wenn Sie das noch nicht können, ich bringe Ihnen das bei.

c. Fragen Sie die Vodoo-Anhänger. Et cetera.

d. Ansonsten stimme ich Ihrem Beitrag zu. Die Armen werden drangsaliert, anstatt diesen Menschen zu helfen. Das ist pervers. Aber warum wundert Sie das? Wir leben in einem dekadenten, sich der Perversion hingebenden Land. Was wird denn unseren Kindern, bereits in den Kitas und Grundchulen, GEGEN DEN WILLEN SEHR VIELER ELTERN, mit sanfter Gewalt, gelehrt und beigebracht?

e. Wie ist denn das Böse definiert?

Böse ist es, Böses zu tun und Gutes zu unterlassen.

f. Freigeist, frei sind Sie auch nicht. Wenn Sie die Rechnung ohne den Wirt machen wollen oder noch eine offene Rechnung mit dem Wirt zu glauben haben, dann haben Sie die Definition der Unschuld nicht begriffen. Es ist also Ihr Fehler. Nicht derjenige des Wirts.

Und wenn ein Gorilla plötzlich vor Ihnen auftaucht, dann sind Sie nicht mehr frei.

g. Sie leben in einer gefallenen Welt und erwarten ernsthaft, man würde sich für die Armen engagieren? Die Mächtigen lachen über Sie.

Gravatar: Thomas Waibel

Ich schlage vor, Teile der "Kirchensteuer" zu verwenden, um den Arbeitslosen und den Rentnern einen angemessen Hartz-Vier-Satz bzw. Rente bezahlen zu können.
Ebenso sollte der Freistaat Bayern die Gehälter der Prälaten reduzieren. Ein Marx bekommt ca. 17.000 Euro im Monat, obwohl er von 4.000 Euro (sehr) gut leben könnte.

Da der "Befreiungstheologe" Bergoglio sich für eine arme "Kirche" für die Armen einsetzt, dürfte er damit einverstanden sein.

Gravatar: Sam Lowry

Sorry, kann ich nicht glauben. Denn sonst hätte die AfD sicher gut über 30 %. Oder sind das alles Nichtwähler?

Arbeitslos heißt, man kann arbeiten. Ich habe schon viele
"Aufträge" im Bekanntenkreis abgelehnt, weil ich als
Frührentner nicht mehr so kann, wie ich gerne möchte.

Wenn ich könnte, wären jeden Monat locker mindestens
250 Euro zu verdienen. Und damit kann man sich täglich
ein vernünftiges Mittagessen leisten.

Lieben Gruß

Gravatar: Freigeist

Wenn eine arbeitslose Person einen Mini-Job finden sollte dann: 100 € darf man behalten, vom übersteigenden Betrag nur noch 20%. Das bedeutet, dass man z.B. von 200 Euro Mini-Lohn nur 120 Euro behalten darf. Für Personen mit Grundsicherung ist es noch viel lächerlicher: Von 200 Euro darf man nur noch 60 Euro behalten, 140 werden angerechnet. Dieses System bestraft Menschen, die arbeiten, sogar wenn man schon unten liegt, d.h. arbeitslos ist oder Grundsicherung hat. Das ist System und wird die Altparteien hoffentlich zum Teufel jagen. Nur leider, den Teufel gibt es nicht, alles bleibt beim Alten.

Gravatar: Michael

Eine Hauptursache für diese Zustände sind die Hartz4-Reformen. Als Arbeitsloser bekommt man nach nur einem Jahr nur noch das Existensminimum. Deshalb ist das Risiko zu verarmen in keinem anderen westeuropäischen Land so groß, wie in Deutschland.
In diesem Land, in dem wir lt. CDU-Spot so gut und gerne leben.

Gravatar: Matthias

Ich war jung und bin auch alt geworden, doch nie sah ich einen Gerechten verlassen, noch seine Nachkommen und Brot betteln.

Psalm 37.25

Gravatar: karlheinz gampe

@ Ekkehardt Fritz Beyer

Im Westen war das früher ein Pfadfinderlied. Sind Pfadfinder, Boyscouts heute nicht out für die Politik, da die täglich eine gute Tat vollbringen sollen, dass ist für rote Politiker viel zuviel. Man stelle sich nur vor, die müssten täglich was Positives vorweisen.

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang