Münchener Kardinal spendet für Schlepperförderer »Lifeline«

Kardinal Marx unterstützt illegale Fluchthilfe mit 50.000 Euro

Die selbsternannten Seenotretter des Schiffes »Lifeline« bekommen für das Aufsammeln illegaler Migranten im Mittelmeer nun Unterstützung von der katholischen Kirche in München. Kardinal Marx spendete der umstrittenen Organisation 50.000 Euro.

Foto: Wolfgang Roucka/ Wikimedia Commons/ CC BY-SA 3.0
Veröffentlicht: | von

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx spendete für die umstrittene private Seenotrettung des deutschen Schiffs »Lifeline« im Mittelmeer 50.000 Euro. Das die Spende bestätigende katholische Erzbistum von München und Freising rief zugleich zu weiteren Spenden an die Organisation auf.

»Wer sich Kardinal Marx anschließen will in der Unterstützung der Seenotrettung hat hier eine einfache Möglichkeit per SMS«, teilte das Bistum unter Verweis auf einen Twitter-Eintrag des Lifeline-Kapitäns Claus-Peter Reisch mit.

Reisch lobte Marx für die finanzielle Zuwendung: »Ich bedanke mich für die überaus großzügige Unterstützung durch das Erzbistum München-Freising für die nächste Mission! Vielen Dank Herr Kardinal Marx!«

Das geflossene Geld soll laut Erzbistum aus Mitteln stammen, die Marx »zur Verfügung« stehen. Ob damit Kirchensteuergelder verwendet werden oder Marx dies allein privat bezahlt hat, ist unklar. Sein Monatseinkommen soll bei 12.526 Euro liegen.

Da Kardinal Marx seine Spende selber öffentlich machte, scheint er nicht so recht dem Evangelium zu folgen, denn dort steht unter Matthäus 6, 1-4: »Habt Acht auf eure Frömmigkeit, dass ihr die nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel. Wenn du nun Almosen gibst, sollst du es nicht vor dir ausposaunen lassen, wie es die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Gassen, damit sie von den Leuten gepriesen werden.«

Zuletzt hatte die zumeist vor der libyschen Küste verkehrende »Lifeline« versucht, unter vatikanischer Flagge zu fahren. Dies wurde jedoch vom Vatikan abgelehnt, da das »Schiff keine tatsächliche Beziehung zum Vatikanstaat« habe, schrieb man dort an Reisch.

Aktuell liegt die bisher unter niederländischer Flagge fahrende Lifeline weiterhin beschlagnahmt im Hafen von Valletta. Gegen Reisch läuft in Malta ein Prozess. Zahlreiche Kritiker werfen auch vor, dass durch die »Rettungsaktionen« ein Beitrag zum Schleppertum geleistet wird.

Der katholische Theologe David Berger kritisierte in seinem Blog die Spende von Marx scharf: »Mit der Spende von 50.000 Euro (...) geht der Münchner Kardinal Marx nicht nur fahrlässig mit Geldern um, die ihm nicht gehören. Er nimmt dadurch auch noch mehr tote Flüchtlinge im Mittelmeer in Kauf und unterstützt die Islamisierung Europas.«

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Kardinal Marx unterstützt illegale Fluchthilfe mit 50.000 Euro“ ...

War es von diesem Christen(?) etwa anders zu erwarten?

Schon Berthold Brecht erkannte:

„Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber"!!!

Gravatar: Karl Biehler

Das ist ja ein richtiger Gutmensch.

Gravatar: Stephan Achner

"... oder Marx dies allein bezahlt hat ..":

Marx kann gar nichts alleine bezahlen, weil auch sein Gehalt vom deutschen bzw. bayerischen Steuerzahler bezahlt wird. So oder so, diese 50.000 Euro an eine Schlepperorganisation hat der Steuerzahler bezahlt, ohne jemals gefragt worden zu sein, ob er das auch will.

Dies ist ein weiterer Grund, dass der Steuerzahler endlich von der Finanzierung dieser Amtskirchen-Bekloppten befreit wird.

Gravatar: karlheinz gampe

Dieser Marxist ist auf gleicher Linie mit der roten CDU Stasi Staatsratsvorsitzenden, der CDU DDR Betonkopp Merkel. Stellt Marx und die anderen roten Merkelunterstützer vor Gericht. Tretet aus einer Kirche, die dem Islam huldigt aus. Dieser rote Marx ist eher als islamischer Iman, denn als Christ zu sehen.

Gravatar: Regina Ott-Hanbach

Marx ist eine total umstrittene Person. Er veranlasst Zahlungen an eine Organisation, die sich de facto als Schleuser betätigt. Da braucht man sich nicht mehr zu wundern, das die Katholiken in Scharen der Kirche entschwinden!

Gravatar: Ecki

Applaus!Applaus!

Ich komme aus dem lachen nicht mehr heraus.
Da spendiert die Kirche den eigenen Verfolgern die überfahrt.
Es ist Zeit für den Austritt wer so viel Geld für so viel Schwachsinn übrig hat braucht meine Kirchensteuer nicht.
Ab morgen bin ich raus.

Gravatar: Tom der Erste

Hallo Ecki ( 10.10.2018 - 09:25 ) es geht ja nicht nur um die Kirchensteuern . Sehen Sie mal selbst , wie aufdringlich der Bettelbeutel umhergeht wenn man mal zu Advent oder Weihnachten in einer Kirche sitzt. Die halten Ihnen das mufffige Ding solange unter die Nase bis Sie was reingeworfen haben.

Ich selbst interessiere mich mehr für Baukunst , Orgelbau und Architektur - deshalb gehe ich gern mal in eine Burg , Festung oder Kirche. Bei einem Burgkonzert zahle ich meinen Eintritt und komme dann ungeschoren davon , die Veranstalter dort haben ihren Stolz - aber in Kirchen lauern an jeder Ecke Spendenbüchsen und Klingelbeutel.

Gravatar: Frost

Die Gabe sollte von Herzen kommen -, nicht aus den Brieftaschen anderer. Wenn er jetzt die 50 000 € spendet nagt er bestimmt nicht am Hungertuch. Eine Frage: Was ist eigentlich von der Kirche an die missbrauchten Kinder gespendet worden ?

Gravatar: SchlafKindleinSchlaf

Komisch, warum spendet er das Geld nicht an die ärmsten da in Afrika ? Da wo Kinder auf der Strasse an Hunger und Durst krepieren. Da wo es wirklich nötig ist. Da könnte man mit 50 000 soviele Menschen retten.

Gravatar: Insasse

Ist ja nicht seine Kohle, da läßt's sich gut spenden. Gell, Fettface?

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