Widerstand gegen den Gender-Sprech

Justizministerin zieht feministisches Gesetz zurück

Bundesjustizministerin Lambrecht betrachtet sich als Feministin und Verfechterin der geschlechtergerechten Sprache. Mit ihrer Mission für den Genderfeminismus ist sie jetzt allerdings gründlich auf die Nase gefallen.

Foto: Screenshot YouTube, Phoenix
Veröffentlicht:
von

Arbeitnehmerin, Schuldnerin, Gläubigerin, Geschäftsführerin – das generische Maskulinum hat für die feministisch eingestellte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) ausgedient. Deshalb plant sie es schrittweise abzuschaffen, indem ihre Behörde in den Neufassungen der Gesetzestexte ein erfundenes »generisches Femininum« setzt. Den ersten Testballon für die sich von oben durchzusetzende schleichende Transformation der Sprache startete sie mit dem Gesetzentwurf zur Fortentwicklung des Sanierungs- und Insolvenzrechts. Ein Paragraf in der Variante der feministischen Sprachverbiegung liest sich darin beispielsweise so: »Ist im Restrukturierungsplan nichts anderes bestimmt, wird die Schuldnerin mit der im gestaltenden Teil vorgesehenen Befriedigung der Gläubigerinnen von ihren restlichen Verbindlichkeiten gegenüber diesen aus den in den Plan einbezogenen Restrukturierungsforderungen und Absonderungsanwartschaften befreit.«


Mit ihrem Genderfuror hat sich Frau Lambrecht in den Reihen ihrer Kabinettskollegen gründlich verkalkuliert. Das Bundesinnenministerium meldete Zweifel an der Verfassungsrechtlichkeit des Gesetzes an und stoppte prompt den Gesetzentwurf. Das generische Femininum zur Verwendung von weiblichen und männlichen Personen sei sprachwissenschaftlich nicht anerkannt, ließ Innenminister Seehofer über seinen Sprecher verlauten. Deutlicher wurde der CDU-Fraktionsvize Thorsten Frei: »Für diese Art von Genderwahnsinn fehlt mir jegliches Verständnis« polterte er an die Adresse der Justizministerin. Selbst innerhalb der SPD zeigte sich leise Kritik. Allein die Grünen unterstützten den Vorstoß des Justizministeriums. Zu wenig für Christine Lambrecht. Sie zog ihren Gesetzentwurf zurück.


Ein Gastbeitrag der Initiative Familien-Schutz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Andreas Schulz

Also wenn ich in dieses "Gesicht" schaue, fällt mir erstmal die Augenpartie und die Kopfform auf. Die Stimme kenne ich nicht, muss ich aber auch nicht.
Grüne sind eine Plage, weil uneinsichtig und ideologisch verbohrt.

Kein Witz, der Code, den ich eingebne muss um den Kommentar abzusenden lautet: CAK2U.
Zufälle gibt es. Oder auch nicht?

Gravatar: Jüppchen

Sie werden es wieder versuchen - solange, bis alle es völlig entnervt über sich ergehen lassen.

Gravatar: Gretchen

Warum gibt es heuer überall so unfassbar viele Blöde?
Hätte mir das jemand 1980 prognostiziert, so hätte ich ihn wohl zum Psychiater empfohlen!
Was habe ich übersehen??

Gravatar: Silvia

"Allein die Grünen unterstützen den Vorstoß."
Mehr muss man nicht sagen.
Ein IQ von 150 ist toll.
Dumm nur, wenn sich den eine ganze Partei teilen muss.

Gravatar: fishman

Und wer hat das Gesetz wieder gegen wieviel Honorar geschrieben?. Dieses Gesetz lehnten die Kollegen ab , für ein anderes verweigerte der Grüßaugust seine Unterschrift.
Mann mann mann, welche Idioten regieren uns ? Weg mit den Nieten!!!!

Gravatar: Verzweifelter

Wie können solche Vollpfost*Innen so wichtige Ämter bekleiden? Und dann noch eine dicke fette allimentierung aus dem staatssäckel beziehen?

... mit schimpf und Schande aus dem Amt jagen... teeren und federn...

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Bundesjustizministerin Lambrecht betrachtet sich als Feministin und Verfechterin der geschlechtergerechten Sprache. Mit ihrer Mission für den Genderfeminismus ist sie jetzt allerdings gründlich auf die Nase gefallen.“ ...

Ob nun endlich auch ihre Kollegen bemerkelten, dass die Mehrheit der Deutschen nichts von dem durch unsere(?) „möchte gern“ Diktatoren propagierten „Binnen-I und Gendersternchen“ hält
https://www.kath.net/news/71832,
und es zur Pflege ihre Egos letztlich allein nur noch unsere(?) Heißgeliebte(?) ist, die an diesem auch m. E. Irrsinn festhält?

Gravatar: werner

Das ist auch eine, die vom Hass gegen Männer hart gebeutelt ist, weil sich nie einer nach ihrem Feministen-Arsch umgedreht hat.

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang