Petition der Initiative Christenschutz gestartet: CDU soll sich zum C bekennen

Initiative Christenschutz fordert: CDU soll Christenschutz zum Kernziel erklären

In einer neuen Petition der »Initiative Christenschutz« unter der Federführung von Sven von Storch auf der Internetplattform »Civil Petition« werden die CDU-Abgeordneten des Bundestages aufgefordert, sich verstärkt für den Schutz der Christen und christlicher Werte einzusetzen.

Screenshot Civil Petition
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In einer neuen Petition der »Initiative Christenschutz« unter der Federführung von Sven von Storch auf der Internetplattform »Civil Petition« werden die CDU-Abgeordneten des Bundestages aufgefordert, sich verstärkt für den Schutz der Christen und christlicher Werte einzusetzen.

HIER GEHT ES ZUR PETITION

Für die Union geht es in diesem Wahljahr um alles. Um nicht ins Bedeutungslose zu stürzen, ist sie auf die Stimmen der Millionen christlicher Wähler angewiesen. Doch als politische Vertretung der Christen in Deutschland ist die Partei unter Angela Merkel zum Totalausfall abgestürzt. Das große C gerät immer mehr zum Etikettenschwindel. Das dürfen die Christen und christenfreundlichen Bürger nicht einen Tag länger hinnehmen. Jetzt ist die Stunde gekommen, in der sich die Union ihren christlichen Wählern erklären muss. Wieviel »C« steckt noch in der CDU?

Die Petition fordert: Die CDU muss die Bewahrung unserer christlichen Identität und den Schutz der Christen als Kernziele in ihrem Wahlkampf festlegen.

Hintergrund


Seit ihrer Gründung nach dem zweiten Weltkrieg hat sich die CDU als politische Vertreterin der Christen und ihrer Interessen verstanden. Besonders unter Kanzler Adenauer wurde eine privilegierte Partnerschaft zwischen der Union und der Kirche geformt. Zusammen mit der CSU verstand sich die Union als christdemokratische, konservative, wirtschaftsliberal ausgerichtete Kraft im Bundestag.

Spätestens mit dem Amtsantritt Angela Merkels als Kanzlerin begann das christlich orientierte Fundament der CDU/ CSU spürbar zu bröckeln. »Ich muss leider sagen«, stellte der verstorbene Kölner Kardinal Joachim Meisner im Jahr 2009 fest, »dass die CDU sich bei christlich denkenden Menschen zunehmend selbst entwurzelt.«

Sehr deutlich wurde diese Selbstentfremdung der Union für Christen, als Angela Merkel Papst Benedikt öffentlich wegen der Aufhebung der Exkommunikation des Bischofs und Holocaust-Leugners Richard Williamson öffentlich kritisierte und dem Papst damit unterschwellig Antisemitismus unterstellte – eine noch nie dagewesene Provokation. Immerhin fanden sich selbst CDU-Kollegen damals noch bereit, Merkels Vorstoß als »ignorant« und »überflüssig« anzumahnen. Die Ablehnung der Kanzlerin für den konservativen Papst Benedikt war seither jedoch für viele greifbar zu spüren – für die Katholiken bedeutete es einen politischen Affront derjenigen Partei, die sie als ihre politische Heimat empfanden.

Seit der öffentlichen Kritik der CDU-Führung am Papst em. Benedikt ist die Selbstauflösung der CDU in Bezug auf christliche Werte schneller vorangeschritten als in den Jahrzehnten zuvor. Die Aufgabe des Primats der christlichen Ehe, den die CDU 2017 zuließ, bedeutete einen Tiefpunkt für die ehemals christliche Partei. Bereits zuvor hatte die Partei das Mitspracherecht von Christen bei der politischen Gestaltung systematisch zurückgedrängt. Ob in Fragen der Abtreibung, Stammzellenforschung, bei der Innen- und Rechtspolitik: christliche Auffassungen spielen immer weniger eine Rolle.

Laut repräsentativer Insa-Umfrage finden inzwischen mehr als 45 Prozent der Deutschen, dass die CDU dem großen C in ihrem Namen nicht mehr gerecht wird. Unter den Katholiken vermissen 42 Prozent das Christliche in der Partei, ähnlich sieht es bei Protestanten aus. Unter den Freikirchlern ist das Bild noch verheerender: 56 Prozent von ihnen sehen die CDU nicht mehr als christliche Partei an.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: D.Eppendorfer

Das C bei CDU und CSU war der genialste PR-Trick der Nachkriegsgeschichte, denn somit konnte man alle Restgläubigen vereinnahmen, was Jahrzehnte ja auch prima klappte. Jeder deutsche Irgendwie-Christ sah es als heilige Bürgerpflicht an, dort sein Scheinheilskreuz zu machen statt bei den anderen schon damals neben dem gewohnten Weihrauchduft irgendwie schwefelig müffelnden Alternativen.

Mit Religion fängt der Hirte bis heute treudoofe Schafe, um die dann wenig sensibel zu scheren. Die scheinen diese Form der Zuwendung jedoch zu mögen, denn sie wählen dieselben Plünderer ja immer wieder.

Gravatar: Croata PRO Orban

Danke FW.

Ich unterschreibe und spendiere :-)
Schließlich, wohne ich hier....

Ja,es geht um ALLES.

Gravatar: Walter

Die Zeiten, wo das C im Parteinamen von CDU und CSU noch eine Bedeutung hatte, die sind längst vorbei. Das kann man doch an der Politik dieser beiden Parteien klar erkennen.

Gravatar: famd

CDU/CSU als Verteidiger der Christen?
(Welche Christen?)
Das ist schon bemerkenswert, wo gerade der Södolf sein Bedauern öffentlich wegen der Abschaltung des Regenbogenlichts im Münchner Stadion bekundete.
Wenigstens hat die UEFA sich nicht erpressen lassen. (noch nicht) Doch Södolf erkennt die Souveränität anderer Völker (insbesondere Ungarn) nicht an.
Woher auch, die Karrenbauer bereitet sich auch auf den Angriff auf Russland vor (mit was eigentlich) und die Zeichen stehen auf Krieg. Die CDU als Gehilfe der amerikanischen Kriegstreiber. Was ist daran also christlich?
Man kann in dieser CSU bzw. CDU kein Bekenntnis zum Christentum erkennen, wo sie doch politisch die Menschenrechte schon immer mit Füßen traten. Betrifft den Mindestlohn-Debatte, Leiharbeit, Steuerpolitk, ec. ... und nun machen sie sich auch für Schwule stark und setzen ein Fanal gegen die klassische Orientierung der Menschen zur Sexualität und Familie. Ist ja klar, bei der CDU haben einige den Arsch offen - ganz tolerant und vielfältig.

Da kommen noch viele weitere Argumente ins Spiel wo man eigentlich die Löschung des 'C' aus dem Parteinamen verlangen könnte. Man sollte auch solche Halbtoten wie den Seehofer mal fragen, ob seine Nächstenliebe nur für Unbegleitete Jugendliche Ausländer gilt? Unterstützt er einen Kinder-Pornoring?
Würde mich angesichts dem Bekenntnis zur Schwulen und Toleranzflagge nicht mehr wundern.

Aber bei der CDU/CSU kann man deutlich erkennen, wir indigenen Deutschen haben keine Lobby und werden gerade von dieser Partei als Untermenschen, Rassisten und Nazis pauschal bewertet. Dieses Heuchlerpack müsste strafbewehrt den Lohn Gottes bekommen. Aber nachhaltig.

Nun erklärt sich auch für mich, warum die AfD niemals mit solchen Leuten eine Koalition bilden dürfte - das wäre Verrat am Volk und Moral.
Wir brauch aber eine wirklich neue Gesellschaft in Ethik, Moral - Ordnung und Freiheit gehören zusammen. Wir brauchen Könnende Hände, wahre Denker und wirkliche Demokraten. Wir brauchen keine akademischen Schwätzer und Scharlatane, Abartige Alternative und Kriegstreiber.
Wir wollen ein Land in Freiheit und Frieden, mit konstruktiven Beziehungen zu allen Ländern. Schluss mit den Kriegsvorbereitungen gegen Russland.
Das wären christliche Werte - doch da ist die CDU 100Millionen Lichtjahre entfernt.....

Gravatar: Wolfram

Volle Zustimmung !!! AMEN !!!

Gravatar: Klaus Elmar Müller

Die CDU als Ansprechpartner für Christen zu benennen, ist zu viel der Ehre für die moralisch heruntergekommene Merkelbande.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Petition der Initiative Christenschutz gestartet: CDU soll sich zum C bekennen
Initiative Christenschutz fordert: CDU soll Christenschutz zum Kernziel erklären“ ...

Klar: „Sich auf den Namen Christi zu berufen ist Privileg und Verpflichtung zugleich. Die CDU nimmt dieses Privileg durch ihrem Parteinamen in Anspruch, doch der entwürdigende Umgang, den einige ihrer Spitzenpolitiker_innen derzeit“ ... „an den Tag legen, ist mit der Verpflichtung zur Nachfolge Jesus Christi nicht vereinbar.“!!! ...
https://www.evangelisch.de/blogs/kreuz-queer/155540/20-03-2019

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