Tesla-Chef Elon Musk legt Grundstein für neue Riesen-Fabrik in China

In Shanghai sollen bald 500.000 Tesla-Elektroautos jährlich produziert werden

Der Elektro-Auto-Hersteller Tesla wird bald in China produzieren lassen. Tesla-Chef Musk hat in Shanghai den Grundstein für eine neue riesige Fabrik gelegt. Dort sollen bald 500.000 Autos pro Jahr vom Band rollen.

Shanghai. Foto: Pixabay
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Die Welt dreht sich auch ohne Merkel-Deutschland und dessen angeschlagene Auto-Industrie mit ihren Diesel-Skandalen. Das beweist der jüngste Schachzug des Elektro-Auto-Herstellers Tesla.

Der Gründer des Unternehmens, Elon Tusk, hat nun in Shanghai den Grundstein für den Bau einer riesigen Fabrik in Shanghai gelegt [siehe Berichte »The Telegraph«, »Welt-Online«, »Zeit-Online«]. Rund sechs Milliarden Euro hat Tesla in den Bau der Fabrik investiert. Bald sollen dort bis zu 500.000 Elektroautos pro Jahr hergestellt werden. Bereits Ende 2019 sollen die ersten Elektro-Autos in Shanghai vom Band rollen.

Die Chinesen unterstützten Teslas Vorhaben von Beginn an großzügig: Tesla wird Alleininhaber der Fabrik. Das ist ein neues Privileg. Die europäischen Autohersteller, die sich bereits vor vielen Jahren in Shanghai, Shenyang (z.B. BMW) und Changchun (z.B. Volkswagen) ansiedelten, mussten Joint Ventures (wie z.B. der »FAW-Volkswagen Automotive Company (FAW-VW)«) eingehen.

China wird damit seinem Ruf gerecht, die Industrie-Produktionsstätte der Welt zu sein. Europa scheint auch hier wieder den Anschluss zu verpassen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Heinz Becker

Wenn ich so was schon lesen muss: "China wird damit seinem Ruf gerecht, die Industrie-Produktionsstätte der Welt zu sein. Europa scheint auch hier wieder den Anschluss zu verpassen."

China ist ein völlig anderer Markt, die Chinesen tun das eine, aber lassen das andere nicht. Niemand kommt dort ernsthaft auf die Idee, Verbrenner-Fahrzeuge zu verbieten, und keiner schaltet dort Kohle-, Kern- und Gaskraftwerke ab. Elektromobilität ist in China in den Großstädten sogar denkbar, aber aus völlig anderen Gründen als im ideologisch hoffnungslos grün-links verseuchten und wohl unrettbaren Deutschland.

Von der Redaktion der "Freie Welt" würde ich mir eine reflektiertere Recherche wünschen. Andererseits ist es auch egal, Deutschland ist mittlerweile so schwer beschädigt, dass das eigentlich auch keine Rolle mehr spielt.

Gravatar: Schwabe

Die Chinesen laufen uns den Rang als führende Auto-Hersteller-Nation ab. Es ist nur eine Frage der Zeit. Bald ist China die Industrienation und Deutschland das deindustrialisierte Schwellenland mit Kriminalität wie in Brasilien. Wetten?

Gravatar: Markus Evers

Damit sind die Amis auch weiterhin selbst verantwortlich, wenn sie ihre Produktion (hier Autos, zuvor schon T-Shirts und Turnschuhe und Smartphones) ins Ausland verlegen und daheim die Arbeiter leer dastehen. Und dann später die Chinesen mit Sanktionen belegen, aufgrund ihrer Konkurrenz. Wie krank ist das denn? Warum wird Musk nicht mit Vorgaben gebunden, die Produktion im heimischen Land zu belassen???

Gravatar: Marc Hofmann

Tesla hat noch nie Gewinn geschrieben...Tesla hat eine Giga-Frabrik schon in den USA hochgezogen...ein einziger reinfall ist das.
Und in China...Tesla...E-Autos sind NICHT MARKTFÄHIG....und einen Verbrennungsmotor hoffnungslos unterlegen. Elon Musk ist schon immer ein Blender gewesen....
Tesla-Quartalsbericht – Tiefrote Zahlen und eine Entschuldigung von Elon Musk
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/elektroautobauer-tesla-quartalsbericht-tiefrote-zahlen-und-eine-entschuldigung-von-elon-musk/22872008.html?ticket=ST-1057127-RCRq0p7JwNFGVEofuGhk-ap2

Gravatar: Matthias

@Markus, stimmt es, das 90 Prozent der Marke Leica, oder einer bestimmten Produktlinie, im Norden Portugals hergestellt, produziert wird, seit den 70er Jahren, dann alles verpackt und nach Deutschland kommt und hier dann die restlichen 10 Prozent hinzugefügt werden und erst dann auf dem Markt?

Die Chinesen kochen auch nur mit Wasser. Lassen Sie Musk doch seine Freiheit, Trump lässt sie ihm. Investitionen können auch schief gehen. Vielleicht geht den Chinesen dann etwas auf, ein Licht. In China gibt es sehr viel Dummheit, immer noch. Unfaire und hochprivilegierte Sonderschutzzonen, Zwei-Klassen-Gesellschaft, sehr viel Armut, etc.

Den Arbeitern in den USA geht es unter Trump so gut wie nie, selbst den Schwarzen und Latinos. Das wiederum mag die Partei, mit dem irreführenden Namen (US-Demokraten, die früheren Sklavenhalter) überhaupt nicht.

China ist sehr verwundbar. 70 Millionen kriminelle, kommunistische Parteisoldaten neigen nämlich zur Korruption. Kommunistmus und Kapitalismus sind unvereinbar. Das kriegen auch die Chinesen nicht hin, nur verdeckt die unbarmherzige Zensur (die Lüge) noch sehr vieles. Wenn einer dieser 70 Millionen eine abweichende Meinung kundtun will, kriegt er Ärger und seine "Karriere" könnte erledigt sein oder er verschwindet auf Nimmerwiedersehen. Wie soll so ein Land an vorderster Front bestehen können? China ist nicht so beweglich, wie die USA.

China hat nur dank der kindischen, inkompetenten, grün-roten Sensationspresse hierzulande, also diejenigen, die uns gerade zerstören wollen, mit Chinas Billigung, ein bessere Presse, die jedoch nicht das Papier wert ist, auf der es geschrieben wurde. Die nützlichen Idioten, die dann als erste über die Klinge springen müssen.

Gravatar: Hans von Atzigen

Ob in der Fabrik halb verhungerte Chinesen werkeln,
und mit Handwerkzeugen die Wagen zusammenbauen???
Grins kann sein, sehr wahrscheinlich NICHT.
Die werden mit grösster Wahrscheinlichkeit auf hoch automatisierten Fertigungsstrassen zusammengebaut.
Tja und damit entsprechend konkurenzfähig angeboten.
Tja die Bevölkerungspolitik der Chinesen beginnt Früchte zu tragen. Die müssen nicht irgendwie die zu viel in die Welt gestellten irgendwie beschäftigen.Auf so Ideen mit aus den Fingern gesogenem Geld für bedingungslose Grundeinkommen, kommen die offenbar auch nicht. Und die Europäer die legen sich mit allen
verfügbaren Argumenten eine möglichst grosse
Masse an mies entlohnten ,,Arbeitssklaven,, zu.
Sog. Fachkräfte aus Weltregionen die mit einem Bein in der ,,Steinzeit,, stecken geblieben sind.
Na ja mit einer solchen Politik, naheliegend sinkt die Pro- Kopf- Produktivität und oh Schreck auch die entsprechende Kaufkraft. Mal sehen wie die Chinesen auf den absehbaren Kaufkraftvelust zb. in Europa reagieren wollen?
Logo bis auf weiteres geht das noch auf, die Geldschübe zb. der EZB machen es möglich, ergänzt mit Kaufkraft die ein bedingungsloses aus den Fingern gesogenes Grundeinkommen generiert.
Ach je ,,Grün- Linke,, Wirtschaftsmethoden Produzieren wie in der Steinzeit, mit entsprechender Pro-Kopf- Produktivität. Grins war da nicht mal was mit Eseltaxis??? In der Nacht mit Eseltaxi sein Einkommen erwirtschaften grins ,,umweltfreundlich,,. Naheliegend die Esel zum und vom Taxistand, die Esel mit einem Tesla gezogenen Anhänger transportieren.
Passt alles wie die Faust aufs Auge, Megalacher.
DAS werden die Chinesen wohl auch noch anbieten,
Preiswerte Robotter gefertigte Eselkarren für die verdeppten Europäer.

Gravatar: Walter

500000 Elektroautos im Jahr, die will Musk dann wohl in Europa und den USA verkaufen. Deshalb wurde wohl auch der Diesel in den USA verteufelt. Denn wegen den Abgaswerten bestimmt nicht.

Es ist halt Pech, dass die deutschen Autohersteller betrogen haben und damit den Grund geliefert haben. Allerdings sind die anderen ausländischen Hersteller auch nicht besser. Als nächstes werden dann die Benziner wegen ihrer CO2 - Werte ebenfalls abgeschafft - um angeblich das Klima zu retten und schon ist der Markt frei für Elektroautos aus China "Made in USA."
Und damit ist die Autoindustrie in Europa kaputt gemacht.

Man muss sich doch fragen, ob das europäische politische Establishment nicht in der Lage ist dies zu durchschauen, dass sie an ihrem eigenen wirtschaftlichen Niedergang tüchtig mitarbeiten.

Gravatar: Stasiopfer_in_USA

Ich war einst leitender mechanischer Ingenieur = Lead Mechanical Engineer (obwohl nur gerlernter "Maschinenbautechniker") fuer ein Elektrofahrzeugunternehmen hier in Amerika. Der Job endete mit einem Brand. Die chinesischen "Partner" [???] nahmen alle Daeien mit.
1.) Elektroautos sind eine Illusion. Es sei denn, man setzt sie in smogbelasteten Staedten ein.
2.) Hoer genau hin, wenn Du Anweisungen an Leute in der dritten Welt erteilst, wenn die Company mit Chinesen zusammen arbeitet. Auch hier gilt: Die Antwort "ja ja" heisst das Gleiche wie in Deutschland: LMAA. Wir sind fuer Die nur doofe reiche Europaer oder Gringos mit "Dinero" .
3.) Wenn Du wie ich (nach der Zeit mit dem Elektroding) via Internet mit Indern beim Prototypenbau (Elektro oder Verbrennung) zusammen arbeitest, dann sei Dir bewusst, das sie Dich "regieren" wollen. Das sah bei mir so aus, dass ich auf bestellte Daten, die ich eigentlich sofort benoetigte eineinhalb Wochen Warten musste. Erst, wenn ich die Gnade seines Vorgesetzten Pradesh Rabumpula [Namensbeistpiel] erlange, dann werden seine Untertanen meine Wuensche erfuellen.

Ich schrieb diese Worte extra fuer alle Leser, die glauben, Globalisierung sei toll. Zieht Euch warm an, Leute! Die Zeiten werden lausig!

Meine Kollegen und ich sind mistrauisch, was die Plaene des Herrn Musk angehen. Denn es koennte folgendes Szenario entstehen: Angenommen, das Project in China geht schief, dann gibt es Heuschrecken, die dann das kaputte Unternehmen kaufen und das Know How uebernehmen, vielleicht sogar die Anteile in den USA. Einer meiner Bekannten ist sogar der Meinung, dass dies genau das Ziel der Chinesen ist.

Gravatar: Stefan B.

Gegen Elon Tusk wird ja in den deutschen Mainstream Medien genau so gehetzt wie gegen die AFD oder Donald Trump. Dabei baut er nur Elektroautos, aber anscheinend muss die deutsche Autoindustrie erhebliche Alpträume haben, nicht mithalten zu können. Anstatt technologisch mitzuhalten, setzt man lieber auf Lobbyismus und Hetzkampagnen.

Gravatar: Matthias

@Stefan,
bis heute war ich der Auffassung, die Lügenpresse liebt Musk.

Hier geht es um den Zwang, seitens einer den Todeskult anbetenden Geld gierigen Meute, die den Menschen versklaven will.

Der Kommentator Marc H. macht Sie darauf aufmerksam, Musk hat noch keinen Cent Gewinn erwirtschaften können. Auf dem freien Markt, ohne politische Zwangshilfe, ist er chancenlos. Prüfen Sie doch mal nach.

Wissen Sie eigentlich wie Musk reich geworden ist? Der hatte nur Glück, er war zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle. Er war Teil einer kleinen Gruppe, die unermeßlich reich wurde. Erfolg da, bedeutet nicht automatisch, Erfolg dort.

Geld ist nichts anderes, als harte Arbeit verwandelt in monetärer Währung. Zwei Seiten der gleichen Münze. Der Normalfall, bei Einhaltung strenger Annahmen. Alle Arbeit, die Musk bis heute in sein Unternehmen steckte, wurde ihm vom Kunden nicht belohnt. Es ist reinste Verschwendung an Ressourcen. Jetzt tauchen die stümperhaften Globalisten auf, und wollen es erzwingen und mit (illegalen) Insidergeschäften riesige Gewinne einfahren.

Vor einigen Jahren haben die Kommunisten in China den gleichen Müll (Kulturrevolution) gemacht, den die grün-roten Kommunisten jetzt hier treiben dürfen (gegen meinen ausdrücklichen Willen). Das war eine Einbahnstraße in Richtung Steinzeit. Und jetzt das. Plötzlich sollen die Chinesen die Alpha-Tiere sein? Bei jedem Geschäft haben immer zwei Seiten ein Mitspracherecht. Wenn wir das beachten, haben die Chinesen keine so rosigen Aussichten. Deren Gesellschaft nimmt jetzt sogar ab. Wegen derer mörderischen Kinderpolitik gibt es dort enorme Verwerfungen, die noch deutlicher zum Vorschein kommen werden.

Zurück zum Thema: Denken Sie wieder darüber nach, wie Musk reich wurde. So schlau ist der nicht. Reich ja, das kann sich wiederum noch einmal schnell ändern.

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