Grüne bleiben Verbotspartei

Habeck will das Rasen sofort verbieten

In einer Regierung will Robert Habeck als erstes verbieten: Auf Autobahnen soll die Geschwindigkeit auf 130 kmh begrenzt sein. – Ein Kommentar

Sven Mandel / CC BY-SA
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In einer zukünftigen Regierung mit Beteiligung der Grünen will Robert Habeck als erstes verbieten: Auf deutschen Autobahnen soll die Höchstgeschwindigkeit sofort auf 130 kmh festgelegt werden. Eine alte Forderung der Grünen, die sie mit schönster Regelmäßigkeit auf die Tagesordnung bringen.

Habeck wäre nicht Habeck, wenn er seine Zwangsmaßnahme nicht schmissig ausformuliert haben würde: Es gebe, sagte der Grünen-Chef, »kein Recht auf Rasen in Deutschland«. Zu einer Zwei-Wort-Alliteration reicht es beim politisierenden Schriftsteller immerhin. Das sei »wahrscheinlich die erste Maßnahme einer neuen Regierung, wenn die Grünen dabei sind«.

Diese angekündigte Maßnahme ist typisch grün; sie gehört in den Reigen ›Veggi-Day‹ und ›Dosenpfand‹. Auch diese Vorschläge und Gesetze waren ideologisch motiviert, erzieherisch gemeint und vollkommen nutzlos.

Nutzlos ist das Tempolimit, weil es weder weniger Verkehrstote bringt – andernfalls läge Deutschland bei der Zahl der Verkehrstoten wohl ganz oben – noch den angeblich menschengemachten Klimawandel verhindert. Selbst bei den angeblich 1,9 Millionen Tonnen Kohlendioxid, die sich im Jahr durch die Tempoobergrenze einsparen lassen, ergäbe sich eine Einsparung von maximal 0,25 Prozent am deutschen Anteil. Ein geradezu lächerlicher Effekt.

Erzieherisch ist es gemeint, weil die Grünen unbedingt dem erwachsenen Bürger klarmachen wollen, dass Rasen prinzipiell schlecht ist. Diesen rudimentären, womöglich jugendlichen, schlimmstenfalls männlichen Spaß des schnellen Fahrens wollen die Mitglieder der Ökopartei den Autofahrern verbieten, weil sie ihn selber nicht teilen. Kein Wunder, dass ein möglicherweise regierender Robert rasende Radler nicht rügt.

Ideologisch ist die Forderung schließlich, weil der einheitlich fließende und nach oben gedeckelte Autoverkehr – soweit es ihn überhaupt weiterhin gibt – staatliche Reglementierung und Kontrolle vermittelt. Zu diesem Zeitpunkt verbreitet setzt er zugleich ein dogmatisches Zeichen gegen die Christdemokraten, von denen die Grünen ganz genau wissen, dass sie gegen die Forderung Sturm laufen werden. Was die nach Habecks Äußerungen auch umgehend taten.

Nutzlos, erzieherisch und ideologisch – das sind die Grünen. Sonst hätten sie längst die Bahn auf der Agenda ganz nach oben gehoben. Sie verließen sich auf die Mehrheit der Bürger, die ein Tempolimit ohnehin unterstützt. Und sie wäre sich stets darüber im klaren, dass 9 oder auch 16 Prozent Stimmenanteil nicht sonderlich viel sind.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: franticek

Bei dem unrasierten Grünen fällt mir nur eines ein: es gibt Dumme, es gibt ganz Dumme und es gibt Grüne.

Gravatar: Hartwig

@Bertl

Darf ich Sie höflich was fragen, bitte?

a. Werden Sie sich ein E-Auto kaufen wollen?

b. Werden Sie Ihr Leben einer Maschine anvertrauen wollen, die vorgibt autonom fahren zu können, aber von Menschen programmiert wurde, die Fehler machen?

Gravatar: Bertl

@Karl Napp
Autobahnen kenn ich auch noch vom Rausholen von Opfern aus den geschrotteten Geschossen.

Gravatar: L´epouvantail du Neckar

Den Rasen wollten die Grünen auch schon einmal verbieten und durch eine gesetzlich vorgeschriebene Blumenwiese ersetzen. Jetzt ist der Schottergarten gerade aktuell.
Wählt sie einfach ab!

Gravatar: Mark Anton

Herr Habeck,
sie meinten wohl "den" Rasen!?

Gravatar: Karl Napp

@ Karl

Herrlich, Ihr grünes Kurzgedicht. Ich werde Sie für den Literatur-Nobelpreis und, hilfsweise, für den Joachim Ringelnatz-Preis vorschlagen.

Gravatar: Karl Napp

@ Bertl

Wahrscheinlich haben Sie kein Auto. Wenn doch, dann vielleicht ein 50 Jahre altes Goggo-Mobil, das sowieso nur 80 fährt und bei Ihnen seit Jahren im Garten steht. Autobahnen kennen Sie sicher nur aus dem Fernsehen. Vielleicht sind Sie sogar mal auf einer Autobahnbrücke gestanden und haben sich gedacht: Mei, san die schnell! Des ghört verboten!

Gravatar: Karl Napp

Es ist eine grün-rote, leider systemimmanent gewordene Lüge, schon von "Rasern" zu sprechen, wenn PKW-Fahrer bei freier Straße 10 oder 20 km schneller fahren, als die von Schildern gebotenen 30 oder 50. Nach nicht ideologisch verbogenem Geschwindigkeitsempfinden des Normalbürgers (also nicht der grünen Sandalenträger und Pulloverstricker, die nur Fahrrad fahren, aber das dann ohne Rücksicht auf langsamere Fußgänger!)) dürfte bei PKW's das "Rasen" bei 80 bis 100 km beginnen. Es verwundert nicht, daß die grün-rot unterwanderten Systemsender ARD/ZDF die ideologische grün-rote Hetzlüge übernehmen, und schon von "Rasen" sprechen, wenn ein PKW-Fahrer bei freier Straße in einer 30 km - Zone 40 oder 50 fährt - nachts.

Diese grün-roten Ideologen wären unter den braunen Ideologen prima KZ-Wächter geworden. ARD/ZDF hätten einen prima Reichssender Adlerhorst abgegeben!

Gravatar: Granit

Ich kann diese Gesichter der dummdreisten kommunistischen Kobolde nicht mehr ertragen, das ist psychischer Terror. Wann gehen wir endlich dazu über, denen in das Clowngesicht zu schreien: "Haltet die Schnauze!" das ist vielleicht die einzige Sprache die sie verstehen, denn es kam von ihrem Vorsitzenden Cem Özdemir. Es fehlt denen jeder Sachverstand, nichts wird belegt, analysiert, erarbeitet. Wir haben momentan weitaus größere Probleme als über Tempolimit zu reden, nur ein Ablenkungsmanöver.

Gravatar: Markus

Wann werden endlich diese Grünlinge verboten. Denn diesen Dünnpfiff den diese Grünling von sich geben ist nicht mehr zu ertragen

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