Autokonzern muss sparen. Europageschäft soll umstrukturiert werden

Ford will in Europa massiv Arbeitsplätze streichen

Ford ist nicht nur in Amerika, sondern auch in Europa ein wichtiger Arbeitgeber. Jetzt will der US-Autokonzern in Europa massiv Stellen abbauen. Man müsse sparen, heißt es, um strukturelle Kosten zu senken.

Foto: Pixabay
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Während in China neue Autowerke gebaut werden (siehe Tesla), wird in Europa die Produktion reduziert. So auch beim US-Autobauer Ford [siehe Berichte »n-tv«, »t-online«]. Rund 54.000 Mitarbeiter hat Ford in Europa. Eines der Hauptwerke befindet sich in Köln-Niehl. Zwar wolle man hauptsächlich im Vertrieb sparen. Aber auch Werkschließungen seien nicht auszuschließen. Wie viele Jobs am Ende tatsächlich wegfallen, ist noch offen. Bereits 2014 wurde nach über 50 Jahren ein großes Werk in Belgien geschlossen.

Der Markt für Ford habe sich in Europa verschlechtert. Der sinkenden Absätze in Russland und der Türkei, der Brexit und mehrere andere Faktoren zwingen den Konzern zu diesen schritten, heißt es. Das Europageschäft soll vollkommen umstrukturiert werden.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl Brenner

Die moderne Massenproduktion ist ein ständiger Prozess der Optimierung. Dazu gehört auch Stellenabbau.

Wenn man das nicht macht, entstehen auch keine neuen Jobs. Der Arbeitsmarkt in Europa muss flexibler werden. Ein Blick nach Dänemark lohnt sich.

Gravatar: Stefan B.

In meiner Kindheit war Ford eine der großen Automarken. An jeder Straßenecke Stand ein Ford, ganz zu schweigen vom legendären Ford Capri. Die ersten japanischen Autos belächelt man eher. Heute nehme ich die Automarke Ford kaum noch wahr aber die asiatischen Automarken gehören zu den großen Playern.

Gravatar: Welt.Krank

Würde ich auch. Wozu in der irren und von Rechtssicherheit inzwischen vollständig befreiten EU noch Autos produzieren.

Gravatar: Michael

Ford hat - wie auch Opel - damit zu kämpfen, dass ihre Kunden, der normale Mittelstand, immer mehr an Kaufkraft verlieren. Hinzukommt, dass die Industrie von der Politik dazu gezwungen wird, sehr große Beträge in die E-Mobilität zu investieren, obwohl gar nicht klar ist, ob die Kunden diese Fahrzeuge am Ende auch kaufen werden. Bei Ford kommen auch noch Fehler in der Modellpolitik dazu. Den Fiesta Benziner gibt es noch noch mit 3-Zylindermotoren mit zu wenig Hubraum. Der KA unterscheidet sich in Preis und Größe kaum vom Fiesta.

Gravatar: Frost

Man merkt langsam, dass die Globalisierung genau das Gegenteil von dem bewirkt, was unsere Superschlauen sich da ausgedacht haben. Aus Wohlstand für alle, wird Grundsicherung für alle.

Gravatar: Schnully

Die Medien und Politmanipulation trägt erste Früchte . VW mit staatlicher Beteidigung rüstet bereits auf Elektro um ohne wirkliche Käuferschichten für diese Autos zu haben .
Egal ! Wir werden durch Kosten und Fahrverbote darauf getrimmt . Langsam gehen GROKO und Medien zuweit

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