Joe Biden schweigt zu den Vorwürfen

FBI: Hunter-Biden-Skandal »ist keine russische Desinformationskampagne«

Wahlkampfteam von Joe Biden verstrickt sich in Lügen und Dementierungen; FBI klärt auf: Laptop sei nicht durch sie beschafft worden, Russland spiele keine Rolle.

Screenshot YouTube, ABC
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Der ehemalige Vizepräsident hat immer noch keine Stellungnahme zu den Vorwürfen gegen seinen Sohn und die Verstrickung in Geschäfte mit China abgegeben.

Auf eine Frage eines CBS News Reporters am Wochenende gab Biden bissig zurück: »Ich habe keine Antwort. Es ist eine weitere Verleumdungskampagne«.

Hunter Biden hatte die politischen Beziehungen und die politische Macht seines Vatesr ausgenutzt, um ukrainische Firmen unter Druck zu setzen und um Profit aus chinesischen Firmen zu schlagen [Freie Welt berichtete].

Die Echtheit der E-Mails wurde mehrfach bestätigt, zuletzt auch durch Fox News.

Biden hatte, bevor die E-Mails auftauchten, wiederholt behauptet, er habe »nie mit meinem Sohn über seine Geschäfte im Ausland gesprochen.«

Die E-Mails zeigen auch, wie Bidens Sohn, Hunter, Kontakt zwischen Vadym Pozharskyi von Burisma und seinem Vater hergestellt hat.

»Wir brauchen dringend Ihren Rat, wie Sie Ihren Einfluss nutzen könnten, um eine Botschaft / ein Signal usw. zu vermitteln, um das zu stoppen, was wir als politisch motivierte Aktionen betrachten«, schrieb Pozharskyi in einer E-Mail.

Die E-Mail, Teil einer längeren E-Mail-Kette, die Fox News erhielt, schien sich auf den Firmengründer, Mykola Slochevsky, zu beziehen, gegen den derzeit ermittelt wird.

Eine andere E-Mail enthüllte, dass sich der damalige Vizepräsident Biden auf Bitten seines Sohnes angeblich im April 2015 in Washington, D.C. mit Pozharskyi traf. Das Treffen wurde in einer E-Mail der Anerkennung erwähnt, die Pozharskyi am 17. April 2015 an Hunter Biden sandte - ein Jahr nachdem Hunter die Position im burmesischen Vorstand übernommen hatte und ein Jahr bevor Biden darauf drängte, den ukrainischen Staatsanwalt Viktor Shokin – der gegen den Gründer Burisma ermittelte – von seinem Posten zu streichen. Sowohl die Obama-Administration als auch eine Anzahl westeuropäischer Regierungen übten Druck auf die Ukraine aus, Shokin wegen seines Versagens, die Korruption in der ehemaligen Sowjetrepublik auszurotten, abzusetzen.

»Lieber Hunter, danke, dass Du mich nach DC eingeladen hast und mir die Gelegenheit gegeben hast, Deinen Vater zu treffen und etwas Zeit miteinander zu verbringen. Es ist wirklich eine Ehre und ein Vergnügen«, hieß es in der E-Mail.

Der Sprecher der Biden-Kampagne, Andrew Bates, schlug letzte Woche gegen die Geschichte der New York Post zurück, und erklärte: »Ermittlungen durch die Presse, während der Amtsenthebung und sogar durch zwei republikanisch geführte Senatsausschüsse, deren Arbeit von einem GOP-Kollegen als ‚nicht legitim‘ und politisch angeprangert wurde, sind alle zu demselben Ergebnis gekommen: dass Joe Biden die offizielle US-Politik gegenüber der Ukraine betrieb und kein Fehlverhalten an den Tag legte. Beamte der Trump-Administration haben diese Tatsachen unter Eid bezeugt.«

Die Biden-Kampagne setzte nach, dass der ehemalige Vizepräsident »nie ein Treffen« mit Pozharskyi hatte.

Der Direktor des National Intelligence, John Ratcliffe, sagte am Montag, dass Hunter Bidens Laptop »nicht Teil einer russischen Desinformationskampagne ist.«

»Lassen Sie mich eines klarstellen: Die Geheimdienste glauben das nicht, weil es keine Beweise für einen solchen Vorwurf gibt«, sagte Ratcliffe. »Und wir haben keine Geheimdienstinformationen mit Adam Schiff oder irgendeinem Mitglied des Kongresses geteilt.«

Ratcliffe fuhr fort, dass es »einfach nicht wahr« sei und dass der Laptop »in die Zuständigkeit des FBI« falle.

»Das FBI hat davon Besitz ergriffen«, sagte er. »Ohne sich zu irgendeiner Untersuchung zu äußern, die sie haben könnten oder auch nicht, konzentrieren sich ihre Ermittlungen nicht auf russische Desinformation, und die Geheimdienstgemeinschaft spielt in dieser Hinsicht keine Rolle.«

Er fügte hinzu: »Die Geheimdienste waren an der Beschaffung Hunter Bidens Laptop nicht beteiligt.«

(jb)

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Peter Lüdin

Die Brände und Plünderungen in vielen Städten könnten die stille Mehrheit zu Donald Trump treiben, der die Unterstützung sämtlicher Polizeigewerkschaften hat.

Gravatar: Einzelk@mpfer

Hoffnungsschimmer, die Ratten verlassen das sinkende Schiff.

Gravatar: karlheinz gampe

Bidens sind Kriminelle mit pädophilen Neigungen. Vielleicht sogar mehr-

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