Focus-Bericht über mangelnde Deutsch-Kenntnisse in der Grundschule

Duisburg: Für immer mehr Grundschulkinder ist Deutsch nur zweite Sprache

Nach einem Bericht auf »Focus-Online« können in Duisburg nur noch rund 8 Prozent der einzuschulenden Erstklässler korrektes Deutsch. Fast 30 Prozent weisen erhebliche Mängel auf, und über 30 Prozent können überhaupt kein Deutsch.

Foto: Pixabay
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Wie »Focus-Online« berichtete, sieht es mit den Deutschkenntnissen bei vielen Erstklässlern schlecht aus. In Duisburg würden demnach nur noch 8,2 Prozent der angehenden Erstklässler richtig und fehlerfrei Deutsch sprechen können. Dagegen würden 29,8 erhebliche Mängel aufweisen, heißt es. Und 30,1 Prozent könnten überhaupt kein Deutsch.

Mindestens die Hälfte aller Grundschüler kommt aus einem Haushalt, in dem kein Deutsch, sondern eine fremde Sprache gesprochen wird.

Gilt das nur für Duisburg? Nein, in vielen deutschen Städten gibt es Probleme mit den Deutschkenntnissen vieler Kinder im Grundschulalter, weil zu Hause kein Deutsch gesprochen wird. In Berlin hat man versucht, das Problem durch die Kindergarten-Pflicht und die dortige Sprachförderung zu lösen; doch die  allermeisten Betroffenen schicken ihre Kinder trotzdem nicht in den Kindergarten [siehe Bericht »Tagesspiegel«].

Je weniger Kinder mit Migrationshintergrund Kontakt zu deutschen Muttersprachlern haben, desto mehr wird das Problem auf die lange Bank geschoben. Die Schulen kommen nicht hinterher, die Probleme im Nachhinein zu lösen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: BlackCat

H.M. was haben Sie denn geraucht?

Gravatar: Klingler

Was ist eine Nation noch wert, wenn es die Sprache nicht mehr gibt? Nichts, denn vielen Leuten ist nicht bewusst, dass es die Sprache ist, die eine Nation formt und entwickelt. Je komplexer eine Sprache ist, je mehr formt sie genau diese Nation, denn nur diese Nation kennt ihr Geheimnis und kann dieses Geheimnis, ihr Wissen, entschlüsseln. Aber das werden Menschen, die dem Multikulti nacheifern nie verstehen. Leider ist es zu spät, diesen Prozess aufzuhalten. Babylonische Sprachverwirrung ist der Tod einer Gesellschaft. Wie soll die Zukunft aussehen, wenn Menschen sich untereinander nicht mehr verstehen? Die Antwort kann sich jeder selbst beantworten.

Gravatar: gisela glatz

Diesen "Erfolg "Haben wir der Merkel zu verdanken, die Ausländer mehr akzeptiert als uns Deutsche. Wir Deutschen schaffen ja nur die Werte, die die Ausländer wie im Schlaraffenland verprassen. Wann ändert sich endlich dieser Zustand ??? Und eine Frage, was soll nur aus unseren Kindern und Enkelkindern werden, wenn sie nicht einmal richtig deutsch lernen dürfen ? Und nächste Frage, wer erarbeitet dann die finanzielle Grundlage für die vielen Menschen, die keiner Arbeit nachgehen wollen und für die ach so lieben ausländischen Gäste ?

Gravatar: Rita Kubier

So schlimm war ja nicht mal das kommunistische DDR-Regime, das von den Russen bestimmt und beherrscht wurde. Dort war trotzdem noch Deutsch das sprachlich-schriftliche Hauptfach an allen Schulen auch, wenn Russisch obligatorisch und Englisch (nur) fakultativ gelehrt wurde. Aber auf eine gute deutsche Muttersprache wurde großen Wert gelegt. Russisch wurde trotz der russisch-kommunistischen Ideologie, die in der DDR herrschte, nie bevorzugt gelehrt oder betrachtet.

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