Vergleich zwischen 135 Staaten

Deutsche zahlen weltweit die höchsten Strompreise

Nirgendwo auf der Welt zahlen die Bürger so viel für Energie und Strom wie in Deutschland. Das ergab nun eine weltweite Vergleichsanalyse.

Foto: Pixabay
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Im internationalen Vergleich zahlen deutsche Verbraucher die höchsten Strompreise [siehe Bericht »n-tv«]. Zu diesem Ergebnis kommt eine Preisanalyse von insgesamt 135 Staaten. Durchgeführt wurde die Analyse durch das Vergleichsportal Verivox mit den Daten des Energiedienstes Global Petrol Prices. Nach dieser Analyse ist der Strom in Deutschland durchschnittlich 163 Prozent teurer als durchschnittlich in den anderen Staaten der Welt. 32,10 Cent pro Kilowattstunde müssen die Verbraucher in Deutschland durchschnittlich bezahlen. Im internationalen Durchschnitt sind es dagegen nur 12,22 Cent.

Seit der Jahrtausendwende hat sich der Strompreis in Deutschland mehr als verdoppelt. Dies liegt auch am hohen Anteil von Steuern, Umlagen und Abgaben. Diese Faktoren machen mittlerweile mehr als 50 Prozent des Strompreises aus. Die Energiewende hat zu dieser Entwicklung erheblich beigetragen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hans

Mal ganz ehrlich, wer wählt denn diesen rotgrünlinken Haufen? M.M. nach sind es diejenigen, die sich um Steuern, Strompreis, Miete, Heizkosten, Abgaben usw. sowieso keine Sorgen machen, ja sogar nicht machen müssen. Wird zum großen Teil über Sozialhilfe und die unzähligen Zuschüsse die den Nichtarbeitern, Arbeitsverweigerer und Schmarotzern unberechtigt zugesprochen werden, natürlich von der Unterstützern in der PlemPlem-Land Politik, man hat eben Verpflichtungen für Gleichgesinnte und Gesinnungs-Freunde, der gleichen Bagage.

Gravatar: Manfred Hessel

@Hans Diehl, Sie wissen aber , daß Sie hier schon wieder frech und unverschämt lügen ???

Gravatar: karlheinz gampe

Ist das so, weil Deutschland die dümmsten und kriminellsten Politiker hat ?

Wer ungebildetes, dummes, rotgrünes Pack (SED Blockparteien) wählt, dem Idioten ist nicht mehr zu helfen.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Seit der Jahrtausendwende hat sich der Strompreis in Deutschland mehr als verdoppelt. Dies liegt auch am hohen Anteil von Steuern, Umlagen und Abgaben. Diese Faktoren machen mittlerweile mehr als 50 Prozent des Strompreises aus. Die Energiewende hat zu dieser Entwicklung erheblich beigetragen.“

Dabei jedoch versuchen uns die Grünen im Bundestag zu erzählen:

„Die Energiewende in Deutschland ist erlahmt“!!!
https://www.gruene-bundestag.de/themen/energie

Ist dabei nicht auch ganz besonders zu bemerkeln, dass Stromanbieter aktuell so günstig wie seit Jahren nicht mehr Strom an der Strombörse kaufen können und der Preis ist um ganze 17 Prozent in den Keller rutschte?
https://www.focus.de/immobilien/energiesparen/strom-ratgeber/perfides-spiel-mit-kunden-in-corona-zeiten-100-euro-mehrkosten-drohen-anbieter-erhoehen-preise-obwohl-strom-guenstiger-wird_id_11852081.html

Wer jedoch streicht diese maßlos erhöhten Gewinne ´tatsächlich` ein und wie werden sie verwendet???

Gravatar: Egon Dirks

Schade, dass das NUR alles ist, was die AfD dazu zu sagen hat, schauen sie das unten an und das sind NUR 10-20% der EE Kosten, die die Bürger bezahlen müssen, auf Grund der staatlicher EE Elektrogehirnlosigkeit!


„Windräder-Irrsinn. Phantom-Strom
Deutsche Verbraucher zahlten Millionen für Energie, die es nie gab!

26.10.2017 - 23:39 Uhr, BILD.de

Das ist doch Wahnsinn! Deutsche Verbraucher zahlten vergangenes Jahr 643 Mio. Euro für Wind-Strom, den es gar nicht gab!
Phantom-Strom! Wie kommt es dazu?
Ursache sind der Umstieg auf Energie aus Sonne, Wind etc. (erneuerbare Energien) – und der Murks beim Netzausbau. Vergangenes Jahr wurden erneut Ökostrom-Anlagen mit einer Kapazität von 6700 Megawatt gebaut („installierte Leistung“), ein Plus von sieben Prozent.
Dabei produzieren die Windräder an vielen Tagen deutlich mehr Energie, als vor Ort benötigt wird. Doch es fehlen Leitungen zum Transport. Daher werden zum Schutz der Stromnetze vor Überlastung Wind-Anlagen vom Netz genommen. Oder teuer produzierter Strom wird in ausländische Netze verschenkt.
Kein Bedarf – kein Geld? Nein! Die Betreiber der Leerlauf-Räder erhalten garantierte Entschädigungen für entgangene Einnahmen: 643 Mio. Euro im Jahr 2016, mehr als doppelt so viel wie 2015 (315 Mio. Euro).
Das zeigt der aktuelle Monitoringbericht von Bundesnetzagentur und Kartellamt, aus dem die FAZ gestern als Erste zitierte. Und das zahlen alle Stromkunden!“

Beste Grüße.

Gravatar: Karl

immer noch nicht genug, immer noch nicht genug, wenns nach dem Grünversifften Brüdern geht....

Gravatar: fishman

Unser Strompreis ist der Preis für die grüne Ideologie. Wer auf dem Lande wohnt, kennt die idiotische Verstromung von Mais. Mit einem riesigen Aufwand und Verschwendung von Energie und natürlichen Ressourcen und Fördergeldern wird hier, methodisch 19 Jahrhundert, Strom erzeugt. Dieser wird ebenso wie überflüssiger Windstrom teilweise wieder vernichtet. Denn die Gährprozesse können auch nicht an und ab geschaltet werden.

Gravatar: Hans Diehl

Sonne und Wind schicken keine Rohstoffrechungen, und sorgen deshalb nachweislich dafür, dass die Großhandelspreise für Strom sinken.
Leider bekommen die deutschen Verbraucher davon nichts ab. Das Gegenteil ist der Fall, wenn die Großhandelspreise sinken, müssen – wegen dem paradoxen System – die Verbraucher höhere EEG Umlage bezahlen.

Siehe hier:
https://www.energy-charts.de/price_avg_de.htm?price=nominal&period=annual&year=all
Alleine von 2011 bis 2016 sind die Börsenpreise, sprich Strom Beschaffungskosten für die Versorger von 5,158 auf 2,820 Cent/Kwh gesunken, „paradoxerweise“ ist deswegen die EEG Umlage von 3,530 auf 6,354 Cent/Kwh gestiegen.

Nun aber der Reihe nach, von einem der zwar kein „Grüner“ ist, aber aus technisch interessierten Gründen – Sohn Elektroingenieur und Bastler – seit 1992 mit einer PV Anlage Strom ins öffentliche Netz einspeist, und sich seit dem akribisch mit allen Rahmenbedingungen beschäftigt.

Nach dem Plan der Energiewende Urväter sollte das – nach dem Kosten/Nutzen Prinzip – jeden Verbraucher eine Kugel Eis im Monat kosten. Die Betonung liegt auf „Kosten/Nutzen“
Das hat den Altgedienten natürlich nicht gefallen, und auf deren Drängen wurden 2010 mit einer Ermächtigungsverordnung ein Bremsklotz auf den Weg gebracht.
Siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Ausgleichsmechanismusverordnung
Zitat:..Befürworter waren vor allem die liberalen Wirtschaftspolitiker der FDP sowie die großen Elektrizitätsversorgungsunternehmen mit ihren Lobbyorganisationen wie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Zitat Ende.
.
Bis 2010 wurden die EE zwingend in die Bilanzkreise der Netzbetreiber aufgenommen, und waren somit fest in den Standard Last Profilen ( SLP ) der Versorger enthalten.
Je nach Versorgungsvolumen eines Anbieters war das prozentual geregelt.
Den Rest des Versorgungsvolumens mussten die sich konventionell beschaffen, und „dürfen“ so hieß es damals wörtlich im Stromeinspeisegesetz, die Mehrkosten die dabei entstehen an ihre Kunden weiter geben.
Wenn damals die Börsenpreise ( Großhandelspreise ) sanken, wirkten die kompensierend ( Kosten/Nutzen Effekt ) auf den relativ teuren EE Anteil im Portfolio der Versorger. Wir hatten im Stromeinspeisegesetz regional die unterschiedlichsten Umlagenhöhen.
Der Versorger, der seinen konventionellen Restbedarf am günstigsten eingekauft hat, hatte die wenigsten Mehrkosten, und konnte mit einer niedrigen Umlage so gar Werbung machen.
Der EE Strom war quasi monetär in den Markt integriert.
Die Mehrkosten mussten von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer jährlich genehmigt werden.
Wie sich das ab 2010 änderte und aus der Kugel Eis ein ganzer Eissalon wurde, zeigt der Ex Chef vom Fraunhofer Institut im folgende Video.
https://www.youtube.com/watch?v=VjN_J3QA3RI

Man achte auf den Verlauf der Unlagenkurve im Verhältnis zu den Vergütungsbalken..

Fazit: Nach dem alten System, mit der Kugel Eis, sprich Kosten/Nutzen Prinzip hätten wir heute – wenn überhaupt – allenfalls eine „3“ vorm Komma der Umlage. Und die gegenwärtig besonders sinkenden Marktpreise wegen Corona würden kompensierend auf die Umlage wirken. Anstatt mit allen möglichen Aktivitäten zu verhindern, dass wir eine 10 vorm Komma haben, und das 2010 konstruierte Paradoxon ans Tageslicht kommt, hätte sich das nach dem alten System ganz von selbst erledigt, Und das zum Wohle der Stromverbraucher, durch… „sinkende“.. Umlage bei niedrigen Börsenpreisen.

Es ist eine komplexe Materie, und wenn ich hier auf einige Leser treffe, die sich unpolemisch mit dem beschäftigen, was ich an nachweislichen Daten und Fakten geliefert habe, wird denen unumgänglich deutlich werden, dass nicht die Energiewende schuld ist, weshalb wir die hohen Strompreise haben.

Gravatar: Roland Brehm

Diese Tatsache macht Deutschland zum schlechtesten Wirtschaftsstandort weltweit. Kein Wunder daß man da lieber in China oder Indien produzieren lässt.

Gravatar: Ulli P.

...und die nächsten Erhöhungen sind von unserer vorausschauenden, immer auf das Wohl des Volkes bedachten (gemäß ihrem geschworenen Amtseid!!!) Regierung bereits beschlossen und fest eingeplant. Die sog. CO2-Steuer macht's möglich, dass sie uns das Geld automatisiert in immer höherem Maße aus der Tasche ziehen. Um es nicht Steuererhöhung nennen zu müssen, bezeichnen sie es als "Bepreisung"!

Und da CO2 (ein Spurengas, welches zu 0,04 % in der Erdatmosphäre enthalten ist, um den Pflanzen als Nahrung zu dienen, die wiederum zu unser aller Nutzen Sauerstoff daraus herstellen!) praktisch in jedem Produktionsprozess ausgestoßen wird, können wir als dummes Volk damit rechnen, dass ab demnächst
a l l e s teurer wird - von der Heizung über Sprit bis zum Brötchen und natürlich jeder Dienstleistung. Auf alles selbstredend die Mehrwertsteuer!

Der deutsche Michel wählt aber weiter, was er immer gewählt hat ... Na ja, nicht ganz. Jetzt wählt er noch mehr grün, dann kommt der Untergang wenigstens schneller!

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