Neue Eskalation von Peinlichkeit und Verlogenheit

Claudia Roth wirbt mit Buntstiften für ein buntes Deutschland

Totalitäre Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie ständig neue Kampagnen initiieren und ihren Untertanen Bekenntnisse abverlangen. Claudia Roth wirbt neuerdings mit Buntstiften für ein buntes Deutschland. Es ist ein politischer Offenbarungseid.

Screenshot youtube
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Lebenswelt, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Angst, buntes Deutschland, Buntstifte, Claudia Roth, Dazwischen, Grundgesetz, Gruppenzugehörigkeit, Heimat, Kampagne, Würde, Ziganismus
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Claudia Roth hat sich bunt angezogen und zeigt neckisch eine Packung Buntstifte vor.  Es soll symbolisch sein. Man fragt sich unwillkürlich, wie weit jemand seine Ansprüche heruntergeschraubt haben muss, um sich von so einem Video beeindrucken zu lassen.

So bunt wie diese Stifte, sagt sie, so bunt ist unser Land. Die Vielfalt macht uns »stark und reich«. Sie erklärt uns dann, dass schon im Grundgesetz steht, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Das möchte sie näher ausführen.

Nun folgt eine Kostprobe der leidigen Rhetorik von Negativ-Sätzen, die so typisch für das feministische Lamento sind. Aufgezählt wird, was alles »nicht« ist, was also »nicht« im Grundgesetz steht. Als hätte jemand behauptet, dass es da stünde und als wäre unser bisheriges Leben daran orientiert gewesen.

Es geht, wie Claudia Roth betont, nämlich nicht nur um die Würde des »deutschen Menschen«, nicht nur um die Würde des »männlichen Menschen«, nicht nur um die Würde des »christlichen Menschen«, nicht nur um die Würde des »heterosexuellen Menschen«, nicht nur um die Würde des »jungen Menschen« oder um die Würde des »nicht-behinderten Menschen«.

Stimmt. Menschenrechte und Menschenwürde sind unteilbar. Die Aufteilung erfolgte erst durch die Feministen mit ihrer Formel »Menschenrechte sind Frauenrechte«. Die besagt nämlich, dass es keine Rechte für Männer gibt, deshalb soll auch im Namen der Menschlichkeit die Männlichkeit überwunden werden.

Nur wer sich von der Allgemeingültigkeit der Menschenwürde abgewandt hat, verwendet Begriffe wie »männliche Menschen« oder »heterosexuelle Menschen«. So reden Leute, die ständig neue Trennungen vornehmen und damit neue Feindschaften schaffen.

Roth betont ausdrücklich die Würde von »Q«, die Würde von »Sternchen« und die Würde von »Dazwischen«, als hinge die Würde dieser Menschen, die diesen neu geschaffenen Gruppierungen zugeteilt wurden, davon ab, dass man ihre Gruppenzugehörigkeit erwähnt.

O-Ton Roth: »Ich möchte, dass viele in unserem Land die Realität als Reichtum verstehen, auch als Herausforderung, weil sie uns reich macht. Weil sie uns inspiriert. Weil es nicht eine homogene, amorphe Gesellschaft ist.«

Dann wechselt sie vom Bekenntnis zum Appell. Sie möchte, dass wir ihr helfen, dass wir sie unterstützen. Warum eigentlich? Ist gerade Wahlkampf? Warum muss eigentlich eine Kampagne, die von Regierungsseite losgetreten wird, um unsere Unterstützung bitten? Sie haben doch schon die Möglichkeit, Geldmittel locker zu machen und die richtige Denkungsart optimal zu verbreiten. Was wollen sie denn noch?

Sie wollen unseren Zuspruch. »Unterstützen sie diese Idee eines Lebens in Deutschland«, ruft sie uns zu, »eines bunten Deutschlands, wo niemand Angst haben darf«.

Das ist verräterisch. Sie sagt nicht »... wo niemand Angst haben muss«, sondern »... wo niemand Angst haben darf«. Es könnte also schon sein, dass jemand Angst hat. Aber das darf er dann nicht. Nicht in einem bunten Deutschland.

Sie zählt auf, wer Angst haben darf. Damit sagt sie gleichzeitig, wer nicht Angst haben darf. Auch hier ist es aufschlussreich, sich deutlich zu machen, was gesagt und was verschwiegen wird.

Das bunte Deutschland von Claudia Roth ist ein Land voller Reichtum, voller Herausforderungen und Aufgaben; ein Land, »wo es meine Aufgabe ist, sich vor die Jüdin zu stellen, weil sie Angst hat, in die Synagoge zu gehen. Wo es meine Aufgabe ist, mich vor die Muslima zu stellen, weil sie Angst hat, in die Moschee zu gehen. Wo es meine Aufgabe ist, mich vor Sinti und Roma zu stellen, weil sie Angst haben vor dem wachsenden Ziganismus.«

Weiter geht es mit ihrem persönlichen Wunschkonzert. »Ich will, dass die Menschen hier glücklich sind« – wer will das nicht? Bitte melden!

»Ich will das Deutschland Heimat ist«, verkündet sie. Damit greift sie ein aktuelles Reizwort auf, das erklärungsbedürftig ist. Sie erklärt es dann auch auf ihre ganz spezielle Art, damit es auch derjenige versteht, der keinen Wert auf sinnvolle Sätze und auf korrektes Deutsch legt: »Heimat für jeden Menschen, weil Heimat, die sagt, da gehörst du dazu, da wirst du gebraucht und da bist du glücklich.«

Zum Schluss noch ein Spruch für das Poesiealbum. Dazu hält sie noch mal die Buntstifte ins Bild. »Diese Farben, die so vielfältig sind wie diese Gesellschaft, bringen Ihnen das Glück auch ins Herz«.

Auf diesem Niveau sind wir also angekommen. Hier können Sie, wenn Sie wollen, der Kampagne auf facebook folgen und sie unterstützen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: N_K

»Claudia Roth wirbt mit Buntstiften für ein buntes Deutschland«

Jede/r kann sich nur maximal im Rahmen des vorhandenen IQ blamieren, — so gut man kann halt…

Gravatar: Jomenk

Frau Roth verdient als Abgeordnete und Vizepräsidentin des Bundestages monatlich ca. 14000 Euro brutto. Das Adjektiv " verdient " sollte man nicht wörtlich nehmen. Von den Pensionsansprüchen eines Abgeordneten rede ich erst lieber nicht. Wer es schafft, 4 Jahre rumzusitzen, hat Anspruch auf über 6500 Euro im Monat. Mir jedem zusätzlichen Jahr steigt dieser Betrag. Bei Frau Roth kommt natürlich noch der Vizepräsident dazu.

Lange Rede, kurzer Sinn.

Frau Roth kann dieses Land nun wirklich völlig am Ar.....vorbeigehen. Was soll ihr passieren? Darum kann sie auch all diesen Schwachsinn ohne Konsequenzen absondern. Das Geld kommt trotzdem.

Politiker müssten nach Leistung bezahlt und für ihre Entscheidungen haftbar gemacht werden. Dann würden wir plötzlich ganz andere Töne hören. Und wer Einwanderung möchte, sollte sich auch finanziell daran beteiligen. Bei 14000 brutto könnte Frau Roth sicherlich 2-3 ihrer neuen Freunde durchfüttern. Das restliche Geld reicht dann sicherlich noch für ein Paar Buntstifte.

Gravatar: Karl K

Mal ist sie grün, mal blau,mal rot.
Ein richtiger Paradiesvogel, diese Claudia - nur leider ein wenig nutzloser als ein solcher.

Gravatar: D.Eppendorfer

Um die Buntheit der neuen Bereicherung durch dunkelhäutige Burkafans abzubilden, braucht niemand farbige Malstifte, denn dafür reicht ein Stück Grillkohle aus dem Börlüner Schafbratpark.

Unsere trotz ihrer vielen Diäten immer prallere grünschnäbelige Claudia Rotsocke muss aus Angst um ihr schnuckeliges Feriendomizil in der Erdowahn-Türkei aber wohl ständig dessen islamische Invasionspläne durch infantile Schönmalerei bejubeln. Sie könnte sich bei Kritik dort ja nicht mehr blicken lassen ohne als Terroristin eingekerkert zu werden.

Eine Roth aber macht noch keinen Untergang des Abendlandes ... es sind die vielen Michelschwachmaten, die in Ermangelung anderer untertänig anbetungswürdiger Monarchen ihrer verehrten Ersatzkönigin Muddi gehorsam auf dem Irrweg der schrumpfgermanischen Annihilierung folgen. Etwa 84% wählten nämlich die grenzenlos weltoffene Weiter-so-GroKo.

Gravatar: karlheinz gampe

Bestimmte Menschen hat die Natur als Warnung schon so gestaltet, dass man sie meiden sollten. Dummheit und Stolz wachsen bei grünen Chaoten oft auf einem Holz. ( frei nach Volksweisheit) Da es nach linker und grüner Meinung kein Volk gibt kann es dann noch Volksweisheiten geben oder nur noch grüne Dummheiten (Dämlichkeiten) ?)

Gravatar: Unmensch

Sie wünschen sich so sehr, dass alle Menschen gleich sind. Sie hätten so gerne, dass alle Menschen gleich viel Aufmerksamkeit bekommen. Aber dann müssen sie immer wieder miterleben, dass Menschen ihnen diese schönen Wünsche nicht erfüllen.
Böse Menschen, die nicht gleich viel Aufmerksamkeit und Zuwendung für den Drogendealer im Park hegen, sondern statt dessen ihre Freunde oder gar den bösen kapitalistischen Karriere-Job bevorzugen.
Es liegt an den guten Grünen, diese Ungleichheit wieder gut zu machen.

Gravatar: Anne R.

Grundgütiger!
Niemand DARF Angst haben und alle MÜSSEN glücklich sein. Irgendwie erinnert das an eine bestimmte "Religion", die das Leben der Unterworfenen bis ins kleinste Detail regelt. Wie hieß die noch gleich? Ach ja, "Religion" des Friedens. Deren Farbe auch grün ist.....

Gravatar: Lupo

Leider besteht der IQ auch nur aus bunter Knete, soviel
Unverstand kann man kann nicht mit Blödheit potenzieren und solche Leute wollen Politik für D..... machen, einfach nur krank dieses pol. System.

Gravatar: Sarah

Ja, so richtig "schön bunt" geht es zu bei uns!
http://www.pi-news.net/2018/05/ekelhaft-moerder-abdul-mobin-mobbte-mia-mit-nacktfotos-im-netz/

So leid es mir tut, aber sie selbst + ihre Eltern tragen mit die Schuld. Was für einen unglaublich bodenlose Naivität.
Vom Täter-Freund immer wieder ins Gesicht geschlagen schreibt sie "es sei ihr egal, dass er sie schlagen würde, sie hätte es sogar manchmal verdient". Das widert mich geradezu an! Diese Gutmenschen sind tatsächlich wahnsinnig!

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