Boris Johnson will erst militärischen Wendepunkt des Krieges erreichen

Britische Regierung gegen schnelles Ende des Ukraine-Krieges

Die britische Regierung erklärt: »Jeder Versuch, den Konflikt jetzt beizulegen, würde anhaltende Instabilität schaffen und Präsident Putin in die Lage versetzen, souveräne Staaten und internationale Märkte dauerhaft zu manipulieren.«

Foto: GOV.UK/ Wikimedia Commons/ OGL3
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Emmanuel Macron und Boris Johnson sehen verstärkt die Wahrscheinlichkeit, dass der weitere Kriegsverlauf zugunsten der Ukraine gekippt werden könne.

Doch während es von Macron und seitens der französischen Regierung heißt, dass man weiter parallel auf Verhandlungen setzen und eine Lösung finden wolle, bei der Russland und Putin mit einem Waffenstillstand oder Friedensschluss nicht das Gesicht verlieren, kommen aus London radikalere Töne.

Boris Johnson erklärte, dass man in einer kritische Phase sei, das Kriegsblatt zu wenden. Daher sollte man vorerst weniger auf die Verhandlungslösung als vielmehr auf eine militärische Lösung setzen.

Wörtlich heißt es in der britischen Erklärung unter anderem: 

»Jeder Versuch, den Konflikt jetzt beizulegen, würde anhaltende Instabilität schaffen und Präsident Putin in die Lage versetzen, souveräne Staaten und internationale Märkte dauerhaft zu manipulieren.« [Siehe Berichte »Stern«, »n-tv«]

Kurz zusammengefasst: London will den Krieg verlängern.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl Biehler

In den Fängen des tiefen Staates wie einst Churchill?

Gravatar: Cobra

Einmal Kriegstreibernation, immer Kriegstreibernation.

Gravatar: Albert Enzian

Boris Johnson, der billige Trump-Verschnitt, hat auch nicht alle Tassen im Schrank. Genau wie Churchill, der Verbrecher.
Wenn er noch ein bisschen älter wird, noch etwas mehr frisst, seinen blonden Deckel abnimmt und eine Zigarre kaut, kann er sogar optisch mit dem alten Kriegstreiber mithalten!

Gravatar: Robert Ardbeg

"Krieg ist Frieden",1984, George Orwell.

Gravatar: Walter

Die Briten waren doch im vorigen Jahrhundert schon die großen Kriegstreiber.

Gravatar: henrypaul

obwohl johnson nicht der Pudel der USA ist und auch nie werden wird, kommen seine Interessen der Fortsetzung des Kriegs recht nah adi der USa: Waffen verkaufen und mitmischen im Verteilungskampf Russias ( im kommenden erdachten Krieg).

Das wirklich frappierende an diesem Ansinnen ist das CREDO des FRIEDENS der NATO und DER Länder, die gegen RUSSIA derzeit Krieg führen; auch D mittendrin.

Gravatar: erforderlic

Jahrelang heisst es
Nie wieder Krieg
und dann Waff... und Geld und Menschen
schicken ?

Lernen wir Menschen dazu?
oder fliegen bald Fetzen und Uran ?
Oder lesen wir mal Offenbarung
Antichrist , Apokalypse, Harmageddon,
und sieben Posaunen
sieben Siegel
vier Pferde
Menschen sterben?

Kriegsbefürworter in Politik ?
wie gibts denn sowas ?
Hat man nicht Verträge gemacht ?
Was denkt Xi chin Pong
von dem ganzen Geschehen ?
Vielleicht macht Potin und auch der Westen
was dieser will
kommt dann die neue Welt-Ordnung
Frauen in EU (Nicht-Staat-Organisation)
an der Spitze , besonnnen under unbesonn,
statt Familien zu fördern nun auch für Krieg?
warum geh'ns nicht bessrnach hause?
Hams den Rossen jahrelang eingekreist ?
Nun das ist keine Friedenshilfe
Das ist Berechnung!

Gravatar: Gerhard G.

Eben in den 19 Uhr heute-Nachrichten des ZDF:

NATO will die Truppen auf300.000 Soldaten aufstocken.
Das sieht aber nicht nach Frieden aus ...welchen Blödsinn bekommen wir jeden Tag erzählt ? Wohin flüchten wir ? Die Deutschen sind nicht überall beliebt ...

Gravatar: Tina Rogger

Durch Waffenlieferung verdient er täglich Millionen, deshalb wird er nicht aufhören und seine Großmacht noch weniger.

Gravatar: Hans von Atzigen

Das dürften auch die Russen mitbekommen und ergibt sich aus der aktuellen Lage.
Die Ukraine musste das kann man den aeusserungen
des Slenskyj entnehmen herbere Verluste einstecken.
Damit sich die Ukrainische Armee nicht neu aufstellen kann und zur störung des Nachschubes aus der Westukraine, wird absehbar die russische Armee im gegensatz zum bisherigen Vorgehen zusätzlich, auf die Luftwaffe setzen und die Operationen insbesondere aus der Luft intensivieren.(Nach dem Muster Syrien.)
Die sind an einem Punkt angelangt an dem sie mit stärkeren Schlägen zu ihren gunsten beschleunigen müssen.
Ein zu langer Krieg ist für Russland im gegensatz zum Westen nicht von Interesse.
Das eine verlängerung des Krieges das Elend der Ukrainer in die Länge zieht ist der NATO offenbar
egal.

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