Senftleben: »Bürgern ist es vollkommen egal, wer regiert«

Brandenburgs CDU-Chef offen für Koalition mit Linkspartei

In Merkels CDU wird auch eine Zusammenarbeit mit der SED-Nachfolgepartei nicht mehr gänzlich ausgeschlossen. Brandenburgs CDU-Chef Ingo Senftleben spricht sich dafür aus, die Partei gegenüber der Linkspartei zu öffnen. Auch für mögliche Koalitionen.

Foto: CDU Brandenburg
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: AfD, Brandenburg, CDU, Ingo Senftleben, Landtagswahl, Linke
von

Brandenburgs CDU-Landesvorsitzender Ingo Senftleben fordert seine Partei zu einer Öffnung gegenüber der Linkspartei auf. »Wie lange wollen wir eigentlich noch nach dem Fall der Mauer beschließen, dass wir auf keinen Fall mit der Linken zusammenarbeiten können. 100 Jahre? 30 sind schon um. Auf der kommunalen Ebene tun wir es längst«, erklärte Senftleben.

Den Bürgern sei es vollkommen egal, wer regiere und wer in der Opposition sei. Er höre immer wieder nur: »Lösen Sie mein Problem, Sie sind Volksvertreter.« Die Wähler müssten vor der Landtagswahl in Brandenburg im nächsten Jahr wissen, was er als Spitzenkandidat tun werde, wenn die CDU stärkste Kraft würde. »Deshalb sage ich, ich werde auch mit AfD und Linken sprechen.«

Allerdings schloss Senftleben aus, Koalitionsgespräche mit einer AfD unter dem Landesvorsitzenden Andreas Kalbitz zu führen, dessen Person für ihn politisch unakzeptabel sei. Er wolle »kein Tabubrecher oder Revolutionär« sein. »Aber auch, wenn es auf CDU-Bundesebene Vereinbarungen gibt, dass wir weder mit der Linken noch mit der AfD reden, werde ich für Brandenburg diesen Weg gehen.«

Senftleben sagte zu Vorbehalten in der CDU gegenüber eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei: »Wenn Westdeutsche versuchen, Ostdeutschen vorzuschreiben, was sie zu denken haben, reagieren wir sensibel.« Die Denkvorgaben zu DDR-Zeiten sitzen tief. In Teilen der CDU im Osten ist die Linke der kleinere Schrecken. Das habe mit gemeinsamen Wurzeln von Mitgliedern und Wählern zu tun.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Tomas Poth

Klare Kiste, Rückkehr zu den sozialistischen Einheitsparteien. Die AfD muss erst auf 30% wachsen, solange klammern sich die Verlierer aneinander.

Gravatar: karlheinz gampe

Die CDU ist unter Stasis kommunistischer CDU Erika nun selbst zu einer roten antidemokratischen Partei mutiert, da verwundert es nicht, dass die CDU mit der Stasi Nachfolgepartei koalieren will.

Gravatar: Lusja Menning

Da findet sich wieder etwas zusammen. So sind halt eben die Blockparteien.
Hat sich ja bereits in der Zone bewährt.

Gravatar: Gerd Müller

Sehe ich nicht so mein Herr, evtl. die Bürger(Schichten) die Sie befragen ließen, aber keinesfalls der denkende Deutsche Bürger !

Aber nur weiter so, folgen sie ihrer Merkel im Selbstzerstörungsmodus, daß wird der AfD sicher wieder ne Menge Stimmen einbringen ...

Gravatar: Franz Horste

SED zu SED, nix neues im Westen! In der DDR hätte man aber eine Frau mit 5 Kindern nicht auf die Straße gesetzt, um einer Asylantenfamilie Platz zu machen. So geschehen letzten Dienstag in Bönnigheim (Schwaben). Die Mutter muss nun mit ihren 5 Kindern in einer Flüchtlingsunterkunft in einem Container leben, während die Asylsimulanten es sich in der Innenstadt bequem machen. Der Bürgermeister steht voll hinter den "Flüchtlingen".
http://wort-woche.blogspot.com/2018/08/durch-asylanten-wird-angeblich.html

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Den Bürgern sei es vollkommen egal, wer regiere und wer in der Opposition sei.“ ...


Falsch!

Ich denke, dass es vielen Deutschen wohl ziemlich egal ist, ob alte – von der SED bzw. den DDR-Blockparteien in eine der Merkel-Blockparteien geflüchtete - Kommunisten der Union schon seit Langem auch mit den Neuen der Linken zusammenarbeiten.

Allerdings bin ich mir sicher, dass sich die Mehrheit des deutschen Volkes von den auch aus meiner Sicht seit Merkel in der Bundesregierung agierenden Kommunisten(!) längst nicht mehr regieren - und schon gar nicht weiterhin ´diktieren` lassen will.

Und wie der Trend zeigt:

Immer mehr Wählerinnen und Wählern ist es „nicht“ egal – und damit die AfD wohl nicht mehr zu stoppen!!! https://www.youtube.com/watch?v=EsYm3Nyo1to

Gravatar: Jürgen Kurt Wenzel

Wer hat denn verhindert ,daß nach der von den ,,Dunklen Mächten "inzinierten Einheit die SED-Linke verboten wurde? Wer hat verhindert,daß die ,,Vereinigungskriminalität"unterbunden wurde ?Wer hat die schützenden Hände über Gisy,Strelitz ,Most ,SchalkGolokowski und co.gehalten?-Ach ja im Fall des Gisy gibt es ja dieses schreckliche Hamburger Gericht ,,welches selbst den zuständigen Generalstaatsanwalt zerbrochen hat.Wer hat denn dem ,,SED-Staat"gehuldigt und in der Schorfheide gejagd und gesoffen ?Wer von DENEN wollte denn überhaupt die deutsche Einheit ? Die Wirschaftsbosse ,die am Krieg ,am Blut verdient und ihn finanziert habe ?? Die Flicks ,die ter Meers ,Schleier der mit Fritz Ries den Kohl gemacht hat .Die Macher der ,,Roten Barone" in Meck- Pomm .Die die die Wiederstanskämpfer wie Axel von dem Bussche gedemütigt habe und sich heute mit denen schmücken ,die sie lange verachtet haben ,selbst oft Täter , die nur Kreide gefressen hatten ,wie dieser Weizsäcker und co. Nun und dann hat Kohl noch Merkel enddeckt und wurde von ihr endsorgt !! Die aufrichtigen Sozialdemokrate , wie zb.Ewald Christiansen(Karl Wilhem Fricke,, KonzentriertSchläge", Werner Zabel (Messeleiter Leipzig),Otto Kneller aus Danzig ,haben in dieser Zeit im Zuchthaus Brandenburg ,mit mir der Hoffnung auf Freiheit und Gerechtigkeit die Zelle geteilt -Heute vergessen und zerbrochen!! Es war vornämlich die CDU die das angerichtet hat !!

Gravatar: Walter

Die Äußerungen des CDU - Chefs von Brandenburg überraschen mich nicht, nachdem ich die Kehrtwende der Linken auf deren letzten Parteitag wahrgenommen habe.
Nachdem sich der ehemalige Fraktionsvorsitzende Gysi von seinen früheren sozialen Forderungen auf dem Parteitag verabschiedet hat, hat er die neue Marschrichtung der Linken erläutert.
Als ich allerdings seine Begründung dafür, dass diese Forderungen nur global gelöst werden können vernommen habe, glaubte ich im ersten Moment an seinem abrupten "geistigen" Verfall.
Für Gysi zählen jetzt nur noch Globalisierung, europäischer Zentralstaat und die erfolgreiche Massenmigration, damit er seine Forderungen dann global lösen kann.
Für mich ist dies eine Bankrotterklärung Gysis und der LInken. Seine rethorischen Fähigkeiten und Aussagen jahrelang im Bundestag - waren vermutlich nur Mittel zum Zweck und zur Verarschung der Wähler dieses Landes.
Vermutlich wollte er auch nur ganz oben im Rampenlicht stehen, wie er es auch schon zu DDR - Zeiten gewohnt war.
Nachdem er diesen Narren - Orden bekam und zum Chef der europäischen Linken aufgestiegen ist, muss bei ihm ein Wandlungsprozeß stattgefunden haben, anders kann ich mir diesen nicht erklären.
Wenn man dann noch seine familieren Verhältnisse zur DDR - Zeit betrachtet, welche er ja auch öffentlich ausgeplaudert hat, kann man feststellen, auch er war ein Günstling des Systems. Und auch in diesem System hat er es wieder weit nach oben gebracht.



"Die über Nacht sich umgestellt,

zu jedem Staate sich bekennen,

das sind die Praktiker der Welt,

man könnte sie auch Lumpen

nennen"


"Wilhelm Busch"

Gravatar: Regina Ott-Hambach

Merkel ist ja selbst eine Neokommunistin. Kein Wunder also, dass ihre ostdeutschen CDUler die Zusammenarbeit mit den Linken vorbereiten. Was fällt uns da ein: Vorwärts beim Aufbau des Sozialismus und des Islam......

Jeder vernünftige Deutsche verachtete die Verkommenheit der Merkelrepublik!

Gravatar: Rolo

Immer mehr Bürgern ist es eben nicht egal, wer regiert! Immer mehr Bürger haben von dem verbrauchten politischen Establishment der deutschen Altparteien, die keine Probleme lösen, sondern immer noch mehr neue schaffen und die bestehenden zusätzlich verschärfen, inzwischen die Nase mehr als gestrichen voll! Aber bittte weiter so liebe Altparteien, besseren Wahlkampf, als das seit über einem Jahrzehnt andauernde politische Totalversagen der deutschen Altparteien in Arbeits und Sozialpolitik, Rentenpolitik, Steuerpolitik, im Gesundheitswesen, im Bereich der inneren Sicherheit, im Bereich Infrastruktur, sowie auch in der Außenpolitik innerhalb Europas und über Europa hinaus und in der widerrechtlichen Flüchtlings und Asylpolitik, für die AfD kann man sich kaum wünschen! Dieses politische Establishment der deutschen Altparteien entscheidet und regiert, selbstherrlich gegen die Interessen der eigenen Bürger, unbeirrt und fortgesetzt. Immer weiter so...

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang