Zynismus? Dummheit? Ignoranz?

Bedford-Strohm haut bei Trauergottesdienst für Sophia Lösche verbal komplett daneben

Der Ratspräsident der Evangelischen Kirche in Deutschland hielt den Trauergottesdienst für die von einem marokkanischen Fernfahrer entführte, geschändete, verbrannte und verscharrte Sophia Lösche. Doch was er sagte, war total daneben.

Quelle: flickr.com/photos/gruene-bundestag/18263058780/in/photostream
Veröffentlicht:
von

Heinrich Bedford-Strohm, seines Zeichens Ratspräsident der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist bekannt und berüchtigt dafür, dass er mit seinen Aussagen gerne einmal komplett daneben liegt. Vor allem seine politischen Ergüsse sorgen bei den Gläubigen der EKD immer öfter für Entsetzen und Kopfschütteln; nicht zuletzt haben sie dazu beigetragen, dass der EKD die Mitglieder in Scharen davon laufen. Man sollte dennoch glauben, dass er zumindest bei seinen originären Aufgaben, zu denen auch die Abhaltung eines Trauergottesdienstes gehört, sich auskennt und die dem Anlass passenden Worte findet.

Aber bei dem Gottesdienst für die von einem marokkanischen Fernfahrer entführte, geschändete, verbrannte und verscharrte Sophia Lösche griff Bedford-Strohm völlig daneben. Zunächst zitierte der Bischof den Konfirmationsspruch Sophias aus Matthäus 10,39: »Wer sein Leben findet, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetweillen, der wird’s finden.«

Nur zur kleinen Erinnerung: Sophia ist nicht aus dem Leben gerissen worden, weil sie sich für Jesus und den christlichen Glauben eingesetzt hat. Siw wurde von einem Marokkaner entführt, vergewaltigt, anschließend verbrannt und in der Nähe einer spanischen Tankstelle verscharrt. Der Nordafrikaner hatte seinen Trieb nicht im Griff; der Glauben spielt da eher eine untergeordnete Rolle.

Doch Bedford-Strohm gelang es, in seiner Rede noch weitere verbale Fauxpas von sich zu geben. Sophia habe, so der Ratspräsident, ganz aus dem Vertrauen gelebt. Und dann haut er einen raus, der so eins zu eins zitiert werden muss: »Vielleicht wäre sie noch am Leben, wenn sie aus dem Misstrauen heraus gelebt hätte. Aber wäre das das bessere Leben gewesen?«

Also lieber naiv, gutgläubig und blauäugig jedem Dahergelaufenen Tür und Tor öffnen - und dafür massakriert, gemeuchelt, vergewaltigt und gemordet werden - als mit der gebotenen Distanz und einem gesunden Misstrauen der unbekannten, fremden und möglicherweise gefährlichen Situation begegenen - dafür aber am Leben bleiben. DAS ist die Prämisse des Heinrich Bedford-Strohm.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Gerd Müller

Man hat große Mühe ernst zu bleiben, wenn man solch abstrusen Quatsch aus dem Munde eines Kirchenführers !

Trauergottestdienste kenne ich anders, aber die wurden alle von kleinen ehrlichen Landpfarrern abgehalten ...

Gravatar: Friedhelm Sieb

Unfassbar die Sicht der Dinge von diesem dem Teufel näher stehenden Oberhirten der Protestanten als seiner Nähe zu Jesus Christus. Ich hoffe, dass weiter viele Menschen aus den Landeskirchen austreten und sich Freien christlichen Gemeinden anschließen, um ihren Glauben ohne diese Art Institution Kirche zu leben. Tretet aus und zeigt, dass christliche Nächstenliebe lebt, ohne Menschen wie Herrn Bedford-Strohm an der Spitze der EKD !

Gravatar: Thomas Rießler

Aus Jeremia 23:
„Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen - Spruch des HERRN. Darum - so spricht der HERR, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und sie versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt kümmere ich mich bei euch um die Bosheit eurer Taten - Spruch des HERRN. […]
Voll von Ehebrechern ist das Land; ja, wegen des Fluches vertrocknet das Land, sind die Weideplätze der Steppe verdorrt. Bosheit ist ihr Ziel, Unrecht ihre Stärke. Sogar Prophet und Priester sind ruchlose Frevler, selbst in meinem Haus stoße ich auf ihre Bosheit - Spruch des HERRN. Deshalb wird ihr Weg für sie wie ein schlüpfriger Pfad; sie stürzen in der Finsternis, sie kommen darin zu Fall. Denn Unheil bringe ich über sie, das Jahr ihrer Heimsuchung - Spruch des HERRN.“

Gravatar: Wolfram

Hm? Habe einige Bücher von diesem SPD-Mitglied mit ruhender Mitgliedschaft und sein absolut unterirdisches Vorwort zur Lutherbibel 2017 gelesen.gelesen.

Da packt einen das Entsetzen, wie er heidnische Religionen bauchpinselt, "interessant" findet, der Bibel allenfalls nur Geschichten abgewinnen kann, die Interesse wecken usw..

Also von Sündenerkenntnis, schon gar nicht Sündenbekenntnis, so gut wie gar keine Spur!!! Das Wort Bekehrung scheint ihm ein Fremdwort und von dämonischen Belastungen bzw. Bindungen scheint er auch kein Ahnung zu haben.

Noch inkompetenter (bei der Personalauswahl und Strategie) als der Fußballbundestrainer scheint dieser hochgejubelte, islamophile, 666-ökumenisch geprägte Mann zu sein ???!!! - Die Frage stellt sich wirklich anhand des völlig saft- und kraftlosen Evangeliums, was er und sein religiöse Gefolgschaft verkündet.

Das evangelische Pfaffentum beschränkt sich mit wenigen Ausnahmen heute auf Polit- Oeko- und Sozialparolen, weil es parteibuchmäßig weitgehend rot-grün unterwandert ist.

Diese Leute schließen dem Volk das Himmelreich nicht auf, sondern zu, weil sie es selbst nicht ergriffen haben, sondern weiter ihre unbiblische Säuglingstauf-Masche=angebl. Empfang des Heiligen Geistes propagieren und dem Kirchenvolk vorgaukeln, mit einer Lippenbekenntnis-Konfirmation (incl. Geschenke-Regen), der Zahlung der Kirchensteuer und einer chr. Beerdigung sei alles für die Ewigkeit getan.

Irrtum: Es fehlt die entscheidende Umkehr-/Reue-/ Gesinnungsänderungs - und Heiligungslehre, d.h. dem Wort Gottes des NT = den Geboten JESU CHRISTI gehorsam nachzufolgen und im Glauben(skampf gegen die eignen Sünde) zu bleiben - und zwar bis ans Ende !!!

Deshalb werden auch Sodomiten dort ungeniert getraut und in den Himmel hinein beerdigt. Dieser "Himmel" dürfte eine menschliche Fiktion sein und bleiben - wie das muslimische Paradies, das man ja ganz schnell mit 72 Jungfrauen und ein paar Lustknaben für die vielen bl******* Gays (Cousins, Brüder Freunde) ,mit köstlichen Speisen, Musil und Blumen usw. usw..... es dürfte wohl eher ein höllisch heißes Erwachen für beide Gruppen geben - - - wer weiß ???

Politisch inkorrekte Pfarrer Olaf L. aus Bremen oder Ulrich P. hätten wohl eine klarere Botschaft für die Hinterbleibenen dieses armen - durch einen Muslim !!! geschändeten uns bestialisch getöteten - Mädels gehabt als dieses lauwarme, liberal-theologische Geschwätz eines politisch überkorrekten Claqueurs der herrschenden Politik.

Ohne die o.g.Vorgaukelei des Himmelreichs und diese trügerische Hoffnung würden noch viel mehr ev. Christen aus diesem lauwarmen weltförmigen Verein austrete. Allenfalls die Kirchenmusik verkündet noch ein klares Evangelium. Das ist des einzig durchgehend Wertvolle neben der (gekürzten) Bibel an unsere Kirche der Reformation, die Lichtjahre von Luther, Spener und Francke entfernt ist !!!

Wird wirklich interessant, wie lange der Sohn des Allerhöchsten noch seine apokalyptischen Gerichtsengel zurückhält, bis sie ihre Zornesschalen auf die Erde ausgießen ....

"Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer ...!"

Gravatar: Ede Wachsam

Es müssten noch viel mehr Menschen aus diesem Religionsverein austreten, solange solche Irrlehrer in Pastorengewändern da ihr Unwesen treiben. Es gibt heute sehr gute Freie Gemeinden, Organisationen, Hauskirchen wie am Anfang, Bibelkreise und andere Werke wo sich echte Christen versammeln und ihren biblischen Glauben leben- und Gemeinschaft haben können.


In Gottes Wort aber ist über die, "Priester" welche machen was sie wollen ein Strafgericht,
was ähnlich auch im NT über gewisse Leute geschrieben steht.


Strafrede gegen die Priester Maleachi 2,1-9
1 Und nun, ihr Priester, dies Wort gilt euch:
2 Wenn ihr's nicht hören noch zu Herzen nehmen werdet, dass ihr meinem Namen die Ehre gebt, spricht der HERR Zebaoth, so werde ich den Fluch unter euch schicken und verfluchen, womit ihr gesegnet seid; ja, verfluchen werde ich euren Segen, weil ihr's nicht wollt zu Herzen nehmen.
3 Siehe, ich will euch den Arm zerbrechen und den Unrat eurer Festopfer euch ins Angesicht werfen, und er soll an euch kleben bleiben.
4 So werdet ihr dann erfahren, dass ich solches Wort über euch habe ergehen lassen, damit mein Bund mit Levi bestehen bleibe, spricht der HERR Zebaoth.
5 Denn mein Bund mit ihm war, dass ich ihm Leben und Frieden gab, und ich gab ihm Furcht, dass er mich fürchtete und meinen Namen scheute.
6 Verlässliche Weisung war in seinem Munde, und es wurde nichts Böses auf seinen Lippen gefunden. Er wandelte vor mir friedsam und aufrichtig und hielt viele von Sünden zurück.
7 Denn des Priesters Lippen sollen die Lehre bewahren, dass man aus seinem Munde Weisung suche; denn er ist ein Bote des HERRN Zebaoth.
8 Ihr aber seid von dem Wege abgewichen und habt viele zu Fall gebracht durch falsche Weisung und habt den Bund mit Levi verdorben, spricht der HERR Zebaoth.
9 Darum habe auch ich euch verächtlich und unwert gemacht vor dem ganzen Volk, weil ihr meine Wege nicht haltet und die Person anseht, wenn ihr Weisung gebt.


Hosea 4,4-11
4 Doch soll man niemand schelten noch zurechtweisen, sondern allein dich, Priester, habe ich zu schelten.
5 Darum sollst du bei Tage fallen, und der Prophet soll des Nachts neben dir fallen; auch deine Mutter will ich dahingeben.
6 Mein Volk ist dahin, weil es ohne Erkenntnis ist. Denn du hast die Erkenntnis verworfen; darum will ich dich auch verwerfen, dass du nicht mehr mein Priester sein sollst. Du vergisst das Gesetz deines Gottes; darum will auch ich deine Kinder vergessen.
7 Je mehr ihrer werden, desto mehr sündigen sie gegen mich; darum will ich ihre Ehre zuschanden machen.
8 Sie nähren sich von den Sündopfern meines Volks und sind begierig nach seiner Schuld.
9 Darum soll es dem Priester gehen wie dem Volk; denn ich will sein Tun heimsuchen und ihm vergelten, wie er's verdient:
10 Sie werden essen und nicht satt werden, Hurerei treiben und sich nicht mehren, weil sie den HERRN verlassen haben und ihn nicht achten.
11 Hurerei, Wein und Trunk machen toll.

Gravatar: Wolfram

@ Thomas R.

Voll zutreffend !!! Daumen hoch !!!

Gravatar: D.Eppendorfer

Unsere christlichen Religionsfanatiker mit dem allein selig machenden Rechthabereidünkel sind ihren herbei gejubelten Importmuseln doch verdammt ähnlich, denn auch sie erhoffen für ihren Glauben ewige Belohnung in einem herbei fantasierten Jenseits.

Hier wie dort Wichtigtuer vor dem Herrn, so der denn existiert und nicht nur eine Überpappi-Halluzination von kindischen Erwachsenen ist.

Gravatar: Klaus Elmar Müller

Ein Feigling, der das Kreuz vor Moslems abnimmt, rät anderen, ihr Leben zu riskieren.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Heinrich Bedford-Strohm … ist bekannt und berüchtigt dafür, dass er mit seinen Aussagen gerne einmal komplett daneben liegt. Vor allem seine politischen Ergüsse sorgen bei den Gläubigen der EKD immer öfter für Entsetzen und Kopfschütteln; nicht zuletzt haben sie dazu beigetragen, dass der EKD die Mitglieder in Scharen davon laufen.“ …

Wollte er das mit der Anwesenheit dieser Göring Eckardt etwa noch beschleunigen?

Musste die ehemalige evangelisch-lutherische Kapernaum-Kirche in Hamburg-Horn etwa nun aus rein finanziellen Gründen in eine Moschee umgewandelt werden? Oder sagt die Anwesenheit der Göring Eckardt etwa Alles?
https://www.contra-magazin.com/2016/04/goering-eckardt-will-mehr-islam-wagen/

Konvertierte sie nicht sogar schon entsprechend???

Gravatar: Matt K

wie passend...:
Und er [Jesus] lehrte sie und sprach: Seht euch vor vor den Schriftgelehrten, die gern in langen Gewändern umhergehen und sich auf dem Markt grüßen lassen
und sitzen gern obenan in den Synagogen [Kirchen] und beim Gastmahl; sie fressen die Häuser der Witwen und verrichten zum Schein lange Gebete. Die werden ein umso härteres Urteil empfangen. (Markus 12:38-40)

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang