AfD gegen zunehmende Verstaatlichung der Kindheit

Beatrix von Storch: »Mütter sind gut für ihre Kinder«

Beatrix von Storch warnte im Bundestag vor einer immer weiter um sich greifenden Gender-Ideologie, die über immer höhere Steuerbelastungen beide Eltern verstärkt zur Erwerbsarbeit zwinge und damit eine Verstaatlichung der Kindererziehung vorantreibe.

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Das Video der vollständigen Rede finden Sie hier auf Youtube

Die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch sprach am 3. Juli 2018 im Deutschen Bundestag in der Debatte zum Haushaltsplan über den Etat Familie, Senioren, Frauen und Jugend in einer leidenschaftlichen Rede über Gender, Zusammenhänge zur Abschaffung der Familien und der Steuerbelastung, die beide Eltern zur Erwerbsarbeit zwinge.

Dabei brachte sie zum Ausdruck, dass die AfD für Elternrechte für Mütter und Väter und gegen die Verstaatlichung der Kindheit eintrete. Sie verwies darauf, dass in der aktuellen Debatte um eine kulturelle Revolution in den Familien gehe. Beatrix von Storch erinnerte daran, dass Olaf Scholz erklärte, es gehe darum, die staatliche »Lufthoheit über den Kinderbetten zu erobern«.

Im Bundeshaushalt heiße es, das Ziel sei »ein Umdenken in der Gesellschaft hin zu einem zeitgemäßen Rollenverständnis«, dabei gelte »tradierte Rollenbilder sollen ausdrücklich überwunden werden«. Von Storch widersprach dem. Das sei exakt das, was radikale Gender-Feministinnen und Gaga-Ideologe fordern, und nun auch die CDU, erklärte sie. Es gehe nicht um »Wahlfreiheit«, sondern um »Umerziehung«. Man schließe als Gruppe die Mütter aus, die selber für ihre Kinder da sein wollen.

Gleichzeitig schröpfe der Staat die Familien mit Steuern und Abgaben, zwinge Männer und Frauen, Eltern, in das Hamsterrad. Diese müssen immer schneller laufen, um auf der Stelle zu bleiben und ihren Lebensstandard auch nur zu bewahren. Die Regierung präsentiere sich dann mit ihren Betreuungsangeboten als edler Helfer aus der Not, obwohl er sie selbst in die Not gestürzt habe. Von Storch erinnerte auch daran, dass früher ein Einkommen reichte, um eine Familie zu ernähren, heute reichen kaum zwei.

Das Video der vollständigen Rede finden Sie hier auf Youtube

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Max Moritz

Da bin ich voll auf der Linie von Frau von Storch.

Die ersten 3 Lebensjahre sind so enorm wichtig, das jede Familie darin unterstützt werden sollte, aus eigenem freiem Entschluss die bestmögliche Entscheidung für das Kind zu treffen.
Das Kann heißen, nach dem 1. Jahr in die Kita, Muss es aber nicht. Gerade die Jungen entwickeln sich in dieser Entwicklungsphase langsamer als die Mädchen.

Der Staat sollte hier den bestmöglichen Rahmen für das Kindeswohl aus Sicht der Eltern schaffen, und das ist die konkrete Wahlfreiheit zwischen mehreren Alternativen.

Gender-Gaga ist nur eine darunter.
MM

Gravatar: Daniel Rossmann

Das ist eine großartige Rede. Danke daß die AfD dieses Thema so offen angesprochen hat und hinsichtlich der gesteuerten Fehlentwicklungen in diesem Bereich kein Blatt vor den Mund genommen hat. Dazu gehört in der Tat Mut. Nochmal danke für diese großartige und wichtige Rede. Die Dinge so klar anzusprechen kommt einer Sternstunde dessen was im Bundestag gesprochen wird gleich!

Gravatar: Elke

Bravo an die Rede von Frau Storch. Ja, so ist es.

Wie sagte mein Vater immer: In der Ruhe liegt die Kraft.

Wer hetzt und jagdt begeht viele Fehler, da er kaum zum Nachdenken kommt. Ausserdem liegt er bald flach bzw. fällt ganz aus der Rolle. Der Mensch ist eben kein Computer bzw. Roboter und kann seine Belastungsgrenze nicht unbegrenzt höher und höher schrauben. Und wie geht es dann am Abend mit den Kindern und den gestressten, entnervten Eltern weiter? Das kann nur ein Drama sein und im Schlamassel enden.

Und was werfen später die erwachsenen Kinder ihren Eltern vor? "Ihr hattet ja nie Zeit für mich" und so werden sich viele Kinder an ihre alten Eltern rächen.

Demnach will die Politik die Herrschaft über die Kinder, später über die alten Eltern. Und wer profitiert nun und hat den Nutzen?

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Beatrix von Storch: »Mütter sind gut für ihre Kinder«!?

Das mag ja sein, solange die dies bzgl. Eigentumsrechte des Staates – sprich der Bundesregierung bzw. kinderlosen Kanzlerin https://sciencefiles.org/2014/11/07/bundesverfassungsgericht-stellt-eindeutig-fest-kinder-gehoren-dem-staat/
oder auch der Wirtschaft
– nicht verletzt werden!!!

Wie heißt es doch so schön?

„In Zusammenarbeit mit übernationalen Organisationen wie EU und OECD verfolgen die Staaten heute das Ziel, dass der junge Mensch nicht mehr im Sinne der christlichen Humanitätsideale Europas zur autonomen, sich selbst bestimmenden Individualität gebildet, sondern zu immer neuer Anpassung an die abstrakten Anforderungen der Wirtschaft befähigt werden soll.“
https://dieunbestechlichen.com/2017/06/schulen-ziehen-untertanen-heran-das-kind-gehoert-dem-staat-videos/

Gravatar: Thomas Waibel

Eins der vielen Beispiele, die zeigen, wie Deutschland immer mehr zu einer "DDR" 2.0.

Verlogen dabei ist auch, daß die Verteidiger der Frauenemanzipation die Frauen in die Produktion zwingen wollen.

Gravatar: Thomas Waibel

Die Erfahrung, die man nicht nur in kommunistischen Staaten, sondern auch in halb sozialistischen Ländern, wie Schweden, gemacht hat, zeigt daß die Verstaatlichung der Kinder, besonders wenn sie innerhalb der ersten drei Jahre stattfindet, die wesentlich für die Bildung des Menschen sind, schwere negative Folgen für die Kinder und die Familie hat.

Weder eine Kindergärtnerin noch eine Lehrerin kann die eigene Mutter ersetzen.

Diese Fakten werden selbstverständlich von dem Establishment ignoriert. Es kann nicht sein, was nicht sein darf!

Gravatar: K.L.O. Papier

Die Politik in Deutschland, dem 'familienfreundlichsten Land der Welt', lebt seit mindestens dreissig Jahren gut und gerne damit und davon, gut und gerne mit dem Generalverdacht und gut und gerne von dem Generalverdacht, dass Männer und besonders Väter in 'nicht gut für Kinder' sind.

Allein schon wegen der Zeitlichkeit hat Sie das aber nicht weiter gekümmert, Frau von Storch, es hat Sie gar nicht weiter kümmern können.

Aber von Anfang an war eigentlich klar, dass die Exekutive und Politik in Deutschland sich spätestens dann auch Frauen und Mütter vorknöpfen wird, wenn sie mit Männern und Vätern fertig ist

Wie Sie hören, sehen und erleben - wenn Ihnen das alles nicht schon längst vergangen ist - , ist die Politik in Deutschland mit Männern und Vätern fertig.

Deshalb kommen jetzt Frauen und Mütter dran.

Sie kommen also viel zu spät, Dekaden zu spät, wenn Sie heute fordern 'Mütter sind gut für ihre Kinder.'

Sie hätten spätestens aus Anlass der rotgrünbraunen Kindschaftsrechtsreform 1998 aktiv werden müssen, bei der EuGHMR und Bundesverfassungsgericht angeblich erst 2009/2010 die Unvereinbarkeit mit der EMRK und mit dem Grundgesetz erkannt haben wollen.

Wir haben es also mit einer Altlast zu tun, mit einer nachhaltigen und vielleicht sogar finalen Vergiftung der Umwelt, mit deren Entsorgung die nächsten zwei bis drei Generationen sehr wahrscheinlich erfolglos beschäftigt sein werden.

Bei der Schwäche, Trägheit, Abhängigkeit, Dummheit, Ignoranz und Faulheit des Rechts - und Verfassungsstaats fällt es ziemlich schwer, nicht Herbert Wehner zu bemühen mit seinem hinlänglich bekannten Kommentar zum Bundesverfassungsgericht.

Gravatar: Anne R.

Tolle Rede, Frau von Storch!

Das zeitgemäße Rollenverständnis erachtet das männliche Prinzip als erstrebenswerter und wertvoller als das weibliche, nämlich Kinder zu bekommen und großzuziehen.

"Männer sind fürs Überleben da, Frauen fürs Leben."

Gravatar: Matthias Rahrbach

Recht hat sie! Es geht bei der Genderideologie nicht "nur" um die Frage, wieviele Geschlechter es nun gibt und ob es "Studentenwerk" oder "Studierendenwerk" heißen soll, es geht um viel mehr. Es geht um die Abschaffung der Familie.

Deshalb ist das dem Staat auch so wichtig, dass er Kritik an der Genderideologie in sozialen Netzwerken zensieren lässt. Deshalb kommen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Propagandasendungen, in denen in tückischer Weise Reklame für die Genderideologie gemacht wird.

Deshalb werden Menschen, die die Zweigeschlechtlichkeit für eine Erfindung der Nazis halten (!) zum Professor ernannt. Deshalb arbeiten Menschen, die an 16 verschiedene Geschlechter glauben, in diversen Bundesministerien und im Bundeskanzleramt.

Deshalb kommt heute im "Aufklärungsunterricht" Sexspielzeug vor. Deshalb wird Schülern gegenüber die Ehe zwischen Mann und Frau nur noch als eine Möglichkeit von vielen des familiären Miteinanders dargestellt.

Diese Ideologie muss mehr Gegenwind bekommen. Wir sind in Deutschland so verrückt, dass wir lieber über die Anzahl der Geschlechter diskutieren und über Sprachregelungen, und endlos über Homo-, Trans- und Intersexualität, als über die dringenden familienpolitischen Fragen.

Wird überhaupt einmal über Familienpolitik gesprochen, geht es immer nur um die "Vereinbarkeit von Beruf und Familie". Und deshalb werden Krippen angepriesen, obwohl die Kinder dort Cortisolprofile wie Top-Manager entwickeln.

Das Gründen einer Familie wird immer schwieriger. Wir müssen diesbezüglich über ganz andere Dinge sprechen als über die üblichen "Gender"-Themen, auch über die Veränderungen des Partnermarkts und über die Auswüchse des Feminismus.

Hier

http://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

bei Bedarf mehr dazu.

Gravatar: SchlafKindleinSchlaf

»Mütter sind gut für ihre Kinder«

Absolut.

Diese Familienpolitik hat versagt.
Der Staat greift immmer mehr in die Rechte ein und schreibt vor, anstatt zu fördern.
Kinder brauchen vor allem die ersten 3Jahre ihre Eltern,um die Bindung und das Vertrauen zu stärken und damit die Kinder. Das ist nichts neues und wurde auch schon von Experten gesagt und vor den Folgen gewarnt.

Was sich hier abzeichnet kommt mir irgendwie bekannt vor?

Was haben wir heute? Menschen die sich finanziell und Jobtechnisch überlegen müssen , ob sie sich das überhaupt noch leisten können, ein Kind in die Welt zu setzen und ihn auch etwas bieten können. Kinder die schon im Krippenalter in Kindereinrichtungen untergebracht sind. Schulsystem in denen es viele Ausfallstunden und Lehrermangel gibt, ein System die Kinder nicht wirklich nach ihren Neigungen und Talenten fördern kann und aufs Leben vorbereitet. Und der ganze Gendergaga tut sein übriges. Nichts ersetzt die Geborgenheit und Wärme einer Familie. Die Verlierer sind die, in denen wir weiterleben.

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