Wider die Globalisten offenbart Steve Bannon, warum Trump auf ganzer Linie gewinnt

Bannon: Jüdisch-christliches Abendland verdient es, verteidigt zu werden

»Die Menschen, die Donald Trump unterstützen, glauben daran, dass die jüdisch-christliche Zivilisation wert ist, verteidigt zu werden – und das tun sie«, sagte Steve Bannon der BBC. Doch die hetzte gegen seine Ideen.

Foto: Elekes Andor [CC BY-SA 4.0 ], vom Wikimedia Commons / Ausschnitt
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„Die Menschen, die Donald Trump unterstützen, glauben daran, dass die jüdisch-christliche Zivilisation wert ist, verteidigt zu werden – und das tun sie.“

 

In einem hitzigen Interview mit der BBC stand Steve (Stephen) Bannon Rede und Antwort, während ihm Rassismus, Populismus und Sexismus vorgeworfen wurde.

 

„Italien hat gezeigt, dass wir weiter sind als die Rahmenbedingungen von ‚links‘ und ‚rechts‘. Wir befinden uns in einem neuen Zeitalter,“ eröffnete Bannon seinen Kommentar zum Wahlsieg der nationalistischen Strömungen in Italien, Ungarn und Tschechien.

 

Medienhetze gegen die Regierungschefs dieser Länder und gegen Trump kämen alle aus der gleichen Ecke.

 

„Die BBC, die Washington Post und die Financial Times sind im Abbruch. Die Globalisten-Agenda, die Ihr gefördert habt war falsch, sie hat nicht funktioniert. Es ist Zeit das anzuerkennen. Wenn die Menschen in Ungarn, in der Tschechischen Republik oder in Italien ihr Land zurück wollen, ihre Souveränität wider erlangen wollen, dann ist das nicht das Ende der Welt. Ihr tut so, als wäre das das Ende der liberalen Demokratie.“

 

Die „Globalisten“ seien es auch, die die Masseneinwanderung forcierten und jeden Widerstand gegen sie unschädlich machen wollen: „Globale Masseneinwanderung ist ein Betrug der Globalisten.“

 

„Diese Einwanderung wird die Wirkung haben, Löhne von Schwarzen und Lateinamerikanern zu senken, weil es [das Wirtschaftssystem] mit einer unendlichen Masse an Arbeitskräften überflutet. […] Globalisten wollen unendliche Arbeitskräfte, damit sie eben ihre 10 Euro die Stunde bezahlen können und sich nicht um Schulen oder Gesundheitsversicherungen kümmern müssen.“

 

„Selbst ohne eine Mauer zu bauen hat Donald Trump alles unternommen, um illegale Masseneinwanderung zu stoppen und die Löhne konstant zu halten. Und das ist genau, was man jetzt sehen kann: Löhne werden wieder erhöht, Arbeitslöhne blieben konstant, wir haben die niedrigste Arbeitslosigkeit bei Schwarzen in der Geschichte.“

 

Als Lösung zur Krise, die durch den Globalismus entstanden ist, schlägt Bannon einen „wirtschaftsorientierten Nationalismus“ vor.

 

„Wirtschaftsorientierter Nationalismus kümmert sich nicht um Rasse, Geschlecht, Ethnie oder Religion oder sexuelle Vorlieben, das einzige, um das er sich kümmert ist, ob man ein Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika ist. Ich habe das in jeder meiner Reden gesagt, und alle Politik von Donald Trump beweist dies.“

 

„Wirtschaftlicher Nationalismus [ist notwendig] weil wir ein Tribun-Staat Chinas [geworden] sind. Wir schicken ihnen Erdgas und Sojabohnen und Schweine und Boeing-Flugzeuge und Apple-Produkte. Ach nein, warten Sie, wir schicken ihnen keine Boeing-Maschinen oder Apple-Produkte mehr, weil diese bereits zum Teil in China hergestellt werden. Wir schicken ihnen keine Produkte hochqualifizierter Arbeit mehr. Das kann so nicht weitergehen. Und das ist genau die Strategie der globalistischen Elite in ihren Artikeln in der New York Times; es einfach so scheinen zu lassen, als ob die Arbeitsplätze nach China verlegt werde müssen ist so sicher wie die Gesetze der Thermodynamik. Das ist einfachhin Schwachsinn. Die Arbeitsplätze können zurückkommen, wenn man Marktgesetze einhält.“

 

„Martin Luther King wäre stolz auf Donald Trump, wenn er sehen würde, was Trump für die Arbeitsplätze für Schwarze und Latinos gemacht hat,“ ergänzte Bannon.

 

Gegen die Anklage, Rassist zu sein entgegnete er: „Wenn sie [die Globalisten] die Zahlen sehen und sie dich einen Rassisten nennen, dann bedeutet das, dass sie nicht mit den Fakten argumentieren können. Darauf sollte man stolz sein und ich bin stolz darauf. Sie wollen nicht über Fakten sprechen, weil sie dich anschmieren wollen. Und sie stehen auf der Verliererseite. Die Identitätspolitik von Hillary Clinton ist an die Wand gelaufen.“

 

Die Haltung der USA zum Ausland sieht Bannon als fruchtbar und nicht als isoliert an. Die positiven Auswirkungen im wirtschaftlichen Sektor belegen diese Meinung.

 

„Alle dachten, dass ‚America first‘ isolationistisch wirken würde, dass Amerika so werden würde, wie Lindbergh es in den 30er Jahren wollte; und es ist genau das Gegenteil eingetreten. […] Bei seiner Antrittsrede versprach er neue Allianzen und die Verjüngung der bereits bestehenden in der zivilisierten Welt; radikalen islamischen Terrorismus auszumerzen und den IS von der Erdoberfläche zu tilgen.“

 

Trotzdem verhandle Trump mit muslimischen Ländern: „In meiner Erinnerung gab es keinen anderen Präsidenten der USA, der mehr in der Zusammenarbeit mit muslimischen Ländern auf der Welt und deren Sicherheit und Frieden gemacht hätte, ohne dafür gelobt zu werden als Donald Trump,“ so Bannon.

 

Hoffnungsvoll sieht Bannon auf die „Halbzeitwahlen“ der USA im Herbst. Die Zwischenwahlen finden in der Mitte der vierjährigen Amtszeit eines US-Präsidenten statt. Nach US-Wahlreicht werden alle zwei Jahre ein Dritter der Senatoren und das gesamte Räpresentantenhaus neu bestimmt.

 

„Ich glaube, er befindet sich für den Herbst in einer guten Position. […] Ich glaube wir werden weiterhin beide Lager gewinnen. […] Dieses Jahr wird es eine zweite Präsidentschaftskampagne…wir werden sehen, ob er eine Präsidentschaft verdient hat.“

 

Bannon kommentierte auch den Stil Trumps und sein eigenes Mitwirken bei den Präsidentschaftswahlen 2016: „Donald Trump ist ein Unterbrecher, er ist ein Unternehmer, er hat eine Art Haus-Stil, den man mit 71 Jahren auch nicht so leicht ändern wird. […] Trump ist einzigartig in der politischen Geschichte Amerikas – er macht seine eigene Sache. Ich stieß nur 88 Tage vor den Wahlen dazu.“

 

„Ich habe Trump gesagt, dass es göttliche Vorsehung war, die es unserer Piratenbande ermöglichte, die Präsidentschaft mit Donald Trump am Präsidentenwahltag zu gewinnen – es brauchte ein göttlicher Eingriff.

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Joachim Datko

Unsere technische Entwicklung verdanken wir dem naturwissenschaftlichen Weltbild. Unsere gesellschaftliche Entwicklung verdanken wir dem Humanismus.

Religionen, wie das Judentum, das Christentum und der Islam drehen sich im Kreis und sind Feinde des Fortschritts.

Zitat: "Bannon: Jüdisch-christliches Abendland verdient es, verteidigt zu werden"

Religionen sind Feinde des Selbstbestimmungsrechts und der Wissenschaften.

Das Christentum hat bei uns die Menschen jahrhundertelang unterdrückt. Die Priester haben die Menschen ausgebeutet.

Joachim Datko - Physiker, Philosoph

Gravatar: Hans von Atzigen

Der Kern der Aussagen ist ohne zweifel zutreffend die
sog. Globalisierung hat sich ,,totgefahren,, die teilweise massiefen Mängel beginnen den Menschen auf den Magen zu drücken.
Logo das wird an den Urnen zum Ausdruck gebracht.
Das mit der Göttlichen Vorsehung, jedem seine Sache,
nüchterne Rationalisten sehen das etwas differenzierter.
Der in sehr hohem Masse alles entscheidende Fehler der sog. Globalisierung ist das fast komplete Aushebeln der Verantwortung.
Die Selbstverantwortung der Nationen wurde ausgehebelt und auf die Globale Ebene verlagert.
So und wer übenimmt jetzt die Verpflichtungen Verantwortung auf der viel gepriesenen Globalen Ebene?
Kaum zu übersehen KEINER.
Niemand ist für nix und niemanden Verantwortlich, ,,Schuldig,, und Verantwortlich sind die Anderen.
Einfach zwei aktuelle Beispiele.
Für die Finanzmisere werden nicht die Schuldenmacher
getreten, sondern diejenigen die sich um bestmöglich solides wirtschaften bemühten, resp.letztere sollen
jetzt die Misere stemmen.
Völkerwanderung, die einen bemühen sich um verantwortungsvolle letztlich wahhaft humane Reproduktion. Da gibt es andere denen ist das im besten Falle egal, im schlimmsten Fall werden übermässige Reproduktionsraten noch gepuscht.
Und wer soll das jetzt ,,ausfressen,, auch hier diejenigen
die verantwortungsbewusst gehandelt haben.
Lassen wir mal das Göttliche be seite und besehen das
nüchtern rational.
Dann bleibt nur eine Veststellung soooooo kann und wird das NICHT funktionieren, das kann nur, leider einmal mehr in einem Desaster Enden.
Ach ja, wer das brauch und real umsetztzbare Ideologie-Pampefreie Rezept zur Abwendung eines sich abzeichnenden Desaster hat bitte vortreten?

Gravatar: H. Löns

1. Zum Abendland gehören die lateinischsprachigen Westprovinzen des römischen Reiches, also Deutschland, England, Frankreich, Italien und die Iberische Halbinsel. Amerika gehört nicht zum Abendland.
2. Das Abendland ist christlich, hilfsweise auch römisch - christlich. Islam und Judentum gehören zum Morgenland bzw. Okzident.
3. Die Bezeichnung "jüdisch - christlich" ist eine Wortneuschöpfung und linksrotgrüner Kampfbegriff aus dem 21. Jhdt., mit welcher der germanisch - christliche Abendlandbegriff der Deutschen Romantik diskreditiert werden soll.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Die Menschen, die Donald Trump unterstützen, glauben daran, dass die jüdisch-christliche Zivilisation wert ist, verteidigt zu werden – und das tun sie.“ ...

Ist der Grund dafür, warum die Beziehung zwischen der EU und den USA bzw. dieser Merkel und Mr. Trump vollkommen zerrüttet ist https://www.ndr.de/info/sendungen/kommentare/Beziehung-zwischen-EU-und-USA-ist-zerruettet,euusa100.html
nicht auch in der Vermutung(?) zu suchen, das diese Merkel etwa auch die „Pfeilspitze“ gegen die „jüdisch-christliche Zivilisation“ mimen „könnte“?

Log die christlich(?)-deutsche(?) Göttin(?) etwa, als sie Israel in der Knesset die deutsche Staatsräson garantierte, den deutschen Steuerzahler gleichzeitig aber den Terror gegen das „Heilige Land“ zu finanzieren zwang? https://www.freiewelt.net/nachricht/so-finanziert-die-bundesregierung-judenhass-und-israelfeindlichkeit-in-palaestina-10074258/

Gravatar: Ketzerlehrling

Ich stimme ihm zu, wobei ich öffentliche Ausübung von Religionen verbieten würde.

Gravatar: LarsRosinsky

Es gibt meines Erachtens kein jüdisch-christliches Abendland, denn Judentum und Christentum schließen einander genauso aus, wie Islam und Christentum. Christen glauben an den dreieinigen Gott, bestehend aus Gottvater, Christus als Gottessohn und heiligem Geist. Juden und Moslems glauben jedoch gerade nicht an den dreieinigen Gott. Im übrigen gehören die USA auch nicht zum Abendland, denn damit ist ausschließlich Europa gemeint. Insofern offenbart Herr Bannon hier mangelnde intellektuelle Redlichkeit.

Gravatar: Anton

H.Löns, 11.07.2018/10.24:
Europa ist das Abendland und daher nicht jüdisch-christlich,sondern nur CHRISTLICH!
Die Wortwahl jüdisch-christlich hat Frau Merkel vor Kurzem besonders betont!!!
WARUM WOHL!?

Gravatar: Alfred

# Datko..
….. hat das Wesentliche gut formulier. Religionen sind der Quell für jede Art von Faschismus und sind grundsätzlich abzulehnen.

Gravatar: Thomas Rießler

Die christliche Zivilisation wird aus meiner Sicht hierzulande weniger durch radikale Muslime, sondern eher durch Atheisten angegriffen, wobei es hier auch zu Allianzen kommen kann.

Dass die kommunistische Diktatur atheistischen Ursprungs und bis auf den heutigen Tag keinesfalls überwunden ist, spielt in der Öffentlichkeit keine Rolle. Dabei kommen die linken Themen wie Rassismus, Diskriminierung, Homophobie usw. alle aus dieser „Ach wie schrecklich ist das Christentum“-Ecke. Sagen wir es mal so: Im Christentum sind die Menschen Sünder, was viele Leute gar nicht gerne hören. Früher haben sie es auch nicht gerne gehört, aber zumindest eingesehen, dass der Fehler bei ihnen selbst liegt. Heutzutage dagegen werden sie richtig militant, wenn sie etwas von ihrer Sünde hören und suchen den Fehler dann lieber beim angeblich ausbeutenden Christentum, das sie darauf hinweist.

Gravatar: bodofried

Europa liefert immer weniger der Weltbevölkerung, und das ist in den letzten 50 Jahren drastisch zurückgegangen. Der Anteil der EU an der Weltwirtschaft ist ebenfalls gesunken. Dies zeigen Zahlen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.
https://www.vrt.be/vrtnws/nl/2018/07/11/aandeel-van-europa-in-de-wereldbevolking-is-de-laatste-vijfitig/

Laut Eurostat lebten 1965 13 Prozent der Weltbevölkerung in der heutigen Europäischen Union. 2015 waren das nur sieben Prozent. Das heißt nicht, dass jetzt weniger Menschen leben, sondern es geht um die Beziehung zur Weltbevölkerung insgesamt.

Eurostat beobachtet die gleiche Entwicklung für Europa in der Weltwirtschaft wie für die Weltbevölkerung. So ist der Anteil der EU am Bruttoinlandsprodukt der Welt zwischen 2006 und 2016 von 30 Prozent auf 22 Prozent zurückgegangen. China ist im gleichen Zeitraum von 5 auf 15 Prozent gestiegen. Die Vereinigten Staaten blieben mit 25 Prozent mehr oder weniger stabil.

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