Was steckt dahinter?

An Berliner Schulen wird Türkischunterricht angeboten

Die Schulleistungen insbesondere in Berlin waren unlängst in die Kritik geraten. Bei Schreib-, Lese- und Matheleistungen war von einem in neuen Tiefpunkt berichtet worden. Seit Montag wird für Drittklässler Türkisch angeboten. Was steckt dahinter?

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Lebenswelt, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Berlin, Bildungssenatorin, Erdogan, Generalkonsulat, Konsulatslehrer, Türkischunterricht, Sandra Scheeres
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Genau genommen muss man sagen, dass Türkisch für die erste bis dritte Klasse neu angeboten wird. Denn ein solches Angebot gab es bisher schon. Doch nun wurde es neu gestartet ­– mit neuem Personal.

Bisher war der Unterricht vom türkischen Generalkonsulat übernommen worden, mit Lehrern, die extra dazu von der Erdogan-Regierung entsandt wurden. Doch es hatte zunehmend Beschwerden gegeben. Es hatte nicht nur Sprachunterricht gegeben.

Eltern beklagen nach Berichten des rbb und der Berliner Zeitung, diese Art von Unterricht sei teilweise „erzkonservativ, nationalistisch und reaktionär“. Sie sprachen sogar von "Indoktrinierung" durch die Lehrer.

Die so genannten Konsulatslehrer hatten allein in Berlin an 150 Schulen Türkisch-Unterricht erteilt. Sie nutzten die Räume an staatlichen Schulen, wurden dabei aber nicht kontrolliert. Nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 hatte die AKP-Regierung zehntausende Lehrer gegen Erdogan-treue Kräfte ausgetauscht, die im Sinne von Erdogan unterrichteten.

Deshalb hatte Maja Lasic (SPD) den Unterricht neu konzipieren lassen. Nun soll es mehr um „Sprache und Heimatkunde gehen“. Das berichtet jedenfalls die Morgenpost. Bildungssenatorin Sandra Scheeres erklärte, dass mit dem Türkisch-Unterricht auch ein Signal für Familien mit Migrationshintergrund gesetzt werden solle, dass ihre Herkunftskultur und -sprache auch in Deutschland geschätzt werde.

Dass die deutsche Sprache an den Schulen geschätzt würde, kann man nicht unbedingt sagen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Rolf Weichert

Warum schiebt man Türken auch wenn Sie deutscher sind mit Doppelpass nicht ab? Dann spart der Steuerzahler das Geld und Deutschland hat weniger Erdogan Faschisten!!

Gravatar: W.E. Mai

Demokrat. freiheitl. Gedanken und MEINUNG zum Türkischunterricht in staatl. Schulen (vorrangig dort, wo RRG regiert) - zum Nachdenken: Dazu ein knapper "Integrations"Auszug der vom hies. Steuerzahler alimentierten GRÜNEN und den (links-roten weltoffenen) ihren im Geiste, die seit den 68ern als regelrechte Deutschlandhasser auftraten/-treten und (nicht erst) heute wagen, von Kritikern dieser Deutschland/das Deutsche/die "Bio"Deutschen diffamierenden "Zustände" als rassistische Ausländ.Hasser, ja Nazis zu schwadronieren, die die Gesellschaft rechtspopulistisch aufhetzten und spalten wollten:
Die GRÜNEN (und div. deutsche StAng. mit türk. Wurzeln) schon vor über 20 Jahren: "Die Deutschen sollten endlich Türkisch lernen." Od. auch (Zitat Stefanie von Berg): "In jedem Stadtteil sollte eine Moschee stehen. Ich finde es gut, dass wir Deutschen bald eine Minderheit sind."
Und die grüne BT-Vize-Präs. Roth, die u.a. sagt, dass sie Politik für die TR macht. Bekanntlich hat sie dort in VIP-Lage von Bodrum ein Haus. Nachvollziehbar, dass sie in der Demo "Bunt statt Braun" (11/2015 in Hann., Hauptstadt des seinerzeit RG-reg. NS) hinter dem Lautsprecher des vermummten schwarzen Blocks (den man gewähren ließ) hermarschierte, aus dem es tönte: "Deutschland, du Sch***ßland", und "Deutschland verr***e"; dazu analoge Transparente und solch mit der Aufschrift "Nie wieder Deutschland".
Das brauchen wir natürlich in diesem Land: Vergammelte Schulen, in denen weit über die Hälfte der Grundschulkinder die deutsche Sprache nicht beherrschen, so dass die wenigen Kinder ohne Migrationshintergrund in regelrechten Bildungsnotstand abdriften - aber dafür (weitgehend unkontrollierten) Islam- und Türkischunterricht.
Gibt es eigentlich noch ein EU-Land, das seine eigene Nationalität, seine Tradition, seine (weltweit anerkannten deutschen) Werte ("Made in Germany") höchstselbst so herabwürdigend diffamiert? Und dabei nicht erkennen will, dass diese antideutschen Akteure/Protagonisten selbst die wohlwollend weltoffensten Bürgerinnen und Bürger/das Wahlvolk allmählich erst Recht in die Arme jener treibt, die sie als das Böse schlechthin "qualifizieren"? Und meinungsdiktatorisch oktroyieren bestimmt, dass Heimatverbundenheit und Identität-Schützen/bewahren-Wollen Nazi-Gedanken entspricht?

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