Keine Mehrheit mehr für sogenannte GroKo

AfD zieht in »Sonntagsfrage« an SPD vorbei

Das, was sich seit Wochen in den Meinungsumfragen und in den Parteientwicklungen abgezeichnet hat, ist eingetreten: die AfD hat erstmals bei einer Sonntagsfrage die einst große SPD überflügelt und mit 17,5 Prozent einen neuen Rekordwert erreicht.

Quelle: INSA
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Sonntagsfrage, INSA, AfD, Zweiter, GroKo, Mehrheitsverlust
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INSA meldete es am gestrigen Mittwoch: wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, so erhielte die AfD 17,5 Prozent Stimmenanteil. Das ist nicht nur für die immer noch junge Partei der bisherige Höchstwert auf Bundesebene, sondern gleichzeitig ein Meilenstein in der Geschichte der deutschen Parteienlandschaft. Rang 1 und 2 gehen nicht mehr automatisch an Union und SPD. Mit der AfD ist ein echter Mitbewerber auf der Fläche erschienen, der jetzt ganz aktuell die SPD auf Rang drei verdrängt hat.

Dabei ist es nicht so, dass die AfD von einem weiteren Einbruch der SPD profitiert hat. Die Truppe um A.Nahles hat sich bei dem Wert um 17 Prozent dauerhaft eingerichtet, etwa dreieinhalb Prozent weniger als bei der Bundestagswahl im September 2017. Die Union bleibt dauerhaft unter der 30-Prozent-Marke, wovon etwa sechseinhalb Prozent Stimmenanteil auf die CSU entfallen. Merkels Wahlverein, CDU genannt, käme somit eigenständig nur noch auf 22,5 Prozent.

Bei den anderen Parteien tut sich nicht viel. Bündnis90/Die Grünen liegen aktuell bei 12 Prozent, die mehrfach umbenannte SED erhält 11 Prozent und die FDP nähert sich mit 9,5 Prozent wieder dem zweistelligen Bereich an, ohne ihn jedoch erreichen zu können.

Auch wenn diese Verschiebungen bei vielen Parteien nur marginal erscheinen, so ist das Gesamtresultat jedoch von enormer Tragweite. Die sogenannte »Große Koalition« ist nicht nur faktisch am Ende, wie sie jeden Tag nachhaltig unter Beweis stellt; sie ist es auch in den Umfragen und im Meinungsbild der Wähler. Nur noch 46 Prozent der befragten Bürger votieren für Merkel und Konsorten, 50 Prozent aber votierten für andere, im Bundestag vertretene Parteien.

 

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Alfred

Mit Religion retten wir die Welt nicht, sehr verehrter Ede Wachsam. Damit schürt man nur den Faschismus und die Diktatur. Wollen Sie wieder die Folter und den Scheiterhaufen?
Wir sollten den Schwachsinn ein für alle Mal beenden.

Gravatar: Armin Helm

@ Alfred

Von der Religion an sich zu Folter, Scheiterhaufen und Schwachsinn. Kein schlechter Bogen, seltsam zwar und wirr, aber immerhin mal wieder sinn- und ziellos auf Gläubige eingeprügelt.

Dabei gebe ich ihnen recht! Mit Religion retten wir die Welt (was immer Sie darunter verstehen mögen) sicherlich nicht. Mit ihrer Abwertung als Schwachsinn sowie deren Beendigung indes - wie immer Sie das ins Werk setzen wollen - erreichen wir das Gegenteil, noch mehr Irrsinn, noch mehr Materialismus, noch mehr Habgier und Zerstörung, nur unter anderen Vorzeichen.

Und wenn Sie etwas gegen Faschismus haben, alsso die totalitäre Herrschaft aus Politik und Kapital, dann müssen Sie den real existierenden Bundesrepublikanismus bekämpfen, das ist nämlich orthodoxer Faschismus.

Gravatar: Ede Wachsam

@Alfred 11.07.2018 - 14:52
Zitat:
Mit Religion retten wir die Welt nicht, sehr verehrter Ede Wachsam. Damit schürt man nur den Faschismus und die Diktatur. Wollen Sie wieder die Folter und den Scheiterhaufen?
Wir sollten den Schwachsinn ein für alle Mal beenden.
Zitat Ende

Ach Herr Alfred, wo in meinem Beitrag finden Sie denn das Wort Religion? Als ehemaliger Atheist habe ich Religion immer verabscheut und das tue ich auch heute noch. Ich aber rede von der Realität des lebendigen Gottes aber davon können Sie natürlilch, weil Sie ihn gar nicht erfahren habe wie ich, natürlich nichts wissen. Was mich aber stört ist, wenn Blinde von der Farbe reden, gleichzeitig aber verspotten, was sie gar nicht kennen, oder Äpfel mit Birnen vergleichen, also Realität mit Religion und sich damit total lächerlich machen. Da Sie aber weder die Bibel gelesen, also gar nicht wissen, wass sie lehrt und in der Realität bedeutet, noch die Fakten kennen die ich selbst erlebt habe und die sich damit decken, ist es doch besser Sie halten Ihren Ball lieber etws flacher.
Beste Grüße
Ede Wachsam

Gravatar: H.M.

Lassen Sie uns für unser Volk und Vaterland beten!

Umfragen sind das eine, Wahlen müssen aber auch gewonnen werden. In diesem Jahr stehen nur noch zwei Landtagswahlen an, vier 2019 (und eine Europawahl), eine 2020, fünf 2021 (und in dem Jahr erst die nächste Bundestagswahl) und vier 2022.

Wahlen im laufenden und in den kommenden Jahren 2018-2022:

Landtagswahlen (jeweils für 5 Jahre, Bremen für 4 Jahre)

2018
Freistaat Bayern (14. Oktober 2018)
Hessen (28. Oktober 2018)

2019
Freie Hansestadt Bremen (Bürgerschaftswahl, 26. Mai 2019)
Freistaat Sachsen (1. September 2019)
Brandenburg (Herbst 2019)
Freistaat Thüringen (Herbst 2019)

2020
Freie und Hansestadt Hamburg (Bürgerschaftswahl, 1. Quartal 2020)

2021
Sachsen-Anhalt (Frühjahr 2021)
Baden-Württemberg (Frühjahr 2021)
Rheinland-Pfalz (Frühjahr 2021)
Mecklenburg-Vorpommern (3. Quartal 2021)
Land Berlin (Abgeordnetenhauswahl, 3. Quartal 2021)

2022
Schleswig-Holstein (2022)
Saarland (1. Quartal 2022)
Nordrhein-Westfalen (Mai 2022)
Niedersachsen (Herbst 2022)

Europawahlen 2019
Europawahlen finden in der Europäischen Union vom 23. bis 26. Mai 2019 statt, in Deutschland am Sonntag, den 26. Mai 2019.

Bundestagswahl 2021 (zwischen 29. August und 24. Oktober)
Die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag wird gemäß Artikel 39 des Grundgesetzes spätestens am 24. Oktober 2021 stattfinden, frühestens am 29. August.

Gravatar: AutismusAffe

Ich checke das schon so aus - Teile und Herrsche - ganz klassisch werden die Massen gegeneinander aufgehetzt.. ich bin gespannt wie es ausgehen möchte

lg

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